09
April
2020

Esri und das Team der Vereinten Nationen stellen Ländern COVID-19-Datenquellen zur Verfügung

Esri, der weltweit führende Anbieter im Bereich der Standortermittlung, gab am 08.04.2020 bekannt, dass das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Statistikabteilung der Hauptabteilung für Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen eingehen wird, um den Mitgliedsstaaten seine Kartierungs- und Analysetechnologie zur Verfügung zu stellen, die ihnen den Zugang zu und die Visualisierung von Daten ermöglicht, die sie zur Bekämpfung der neuartigen Coronavirus-Pandemie benötigen. Diese Länder können nun die Software und Tools nutzen, die es ihnen ermöglichen, Teil eines vereinigten Netzwerks von Daten-Hubs für COVID-19 zu sein. Ein Hub ist eine Cloud-basierte Plattform für das gesellschaftliche Engagement, die Menschen, Daten und Tools im Rahmen von informationsgetriebenen Initiativen organisiert.

„Da wir mit einer beispiellosen Gesundheitskrise konfrontiert sind, hat die Welt noch nie so dringend einen einfachen Zugang zu verlässlichen und aktuellen Daten benötigt wie heute“, sagte Stefan Schweinfest, Direktor der Statistikabteilung der Vereinten Nationen. „Die Verfolgung der Tendenzen der Pandemie, die Identifizierung der schwächsten Gruppen und das Verständnis der Auswirkungen der Krise auf alle Bereiche der Gesellschaft und der Wirtschaft sind die dringendsten Bedürfnisse der weltweiten Statistik- und Daten-Community. Diese Partnerschaft bietet ein wichtiges Tool, das für jedes nationale Statistikamt leicht zugänglich und nutzbar ist.“

Mit einem Hub können Organisationen ihre vorhandenen Daten und Technologien nutzen und mit internen und externen Interessenvertretern zusammenarbeiten, um den Verlauf zu verfolgen, die Ergebnisse zu verbessern und umsetzbare Richtlinien zu erstellen. Dieses neue internationale Netzwerk von Hubs wird es den Ländern ermöglichen, die Kommunikation, Zusammenarbeit und den Datenaustausch zu verbessern. Indem diese Daten in einen geographischen Kontext gestellt werden, vermitteln die Hubs Regierungen, NROs, Bürgerinitiativen und anderen Organisationen ein tieferes, komplexeres Verständnis der Probleme, mit denen ihre Gemeinschaften konfrontiert sind.

„Wir haben uns dazu verpflichtet, der Welt bei der Lösung von Problemen, die sich aufgrund von COVID-19 ergeben, zu helfen“, sagte Jack Dangermond, Esri-Gründer und Präsident. „Wir hoffen, dass wir den Vereinten Nationen und allen ihren Mitgliedstaaten durch unsere Hubs die Tools zur Verfügung stellen können, die sie brauchen, um die einzigartigen und unterschiedlichen Herausforderungen, die eine weltweite Krise wie diese Pandemie für die Nationen bedeutet, zu verstehen und zu bewältigen.“

Die Verfügbarkeit von einsatzbereiten Vorlagen hilft den nationalen Statistikämtern außerdem dabei, ihre eigenen offenen COVID-19-Datenseiten schneller zu erstellen. So können sie auf die dringende Nachfrage nach Daten und Erkenntnissen aus ihren Wahlkreisen zu Themen wie besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen, Krankenhausstandorte, Krankheitsfälle und mehr reagieren.

Weitere Informationen über das vereinigte Netzwerk der Daten-Hubs für COVID-19 sind unter covid-19-data.unstatshub.org zu finden.

 

 

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