07
April
2020

„Virtuelles Coaching“ im Amt für Bodenmanagement Heppenheim durchgeführt

„Sich selbst Richtung Erfolg steuern“

Die Personalentwicklung des Hauses hat einen Onlinekurs für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt, um Selbstreflexion und individuelle Arbeitsprozesse zu fördern. Das dreiwöchige Selbstcoaching wurde vor einigen Wochen im Amt für Bodenmanagement (AfB) Heppenheim erstmals durchgeführt und stieß bei den Teilnehmenden auf durchweg positive Resonanz. Künftig soll die Onlinemethode weiterentwickelt werden und dabei helfen, vielfältigste Aufgaben des Verwaltungsalltags zu bewältigen und einen wertschätzenden Umgang miteinander unterstützen.

Bild HVBG
Die HVBG stellt ein Bild zur Verfügung. Es zeigt Mitarbeiter, die sich über das virtuelle Coaching informieren. Das Bild entstand vor der Coronakrise.

Ziel des virtuellen Coachings ist die praktische Erprobung von verschiedenen Übungen zur besseren Selbststeuerung und Selbstreflexion. Mit diesem individuellen Training schafft man es, eigene Handlungsmöglichkeiten zu erweitern, erklärt Reiner Hamburger, Personalentwickler im Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG). Dabei sei virtuelles Coaching kein Kurs der Wissensvermittlung, sondern die Förderung der Selbsterkenntnis und des sich daraus ergebenden Gegenstandes der täglichen Reflektion. „Virtuelles Selbstcoaching ist die achtsame Begleitung durch einen inneren Coach. Ausgewählte Übungen zu bestimmten Themenschwerpunkten bieten die Möglichkeit, sich selbst gezielt in Richtung Erfolg zu steuern“, so Hamburger weiter.

Der Begriff „virtuell“ verdeutlicht dabei, dass es bei dieser Lernmethode nicht um klassischen Face-to-Face-Unterricht handelt. Die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) nutzt ihre technische Ausstattung, damit jeder Teilnehmende den Coachingprozess eigeninitiativ im Büro durchführen kann. Es besteht zudem die Möglichkeit, von einem Coach unterstützt zu werden. Coaching ist innerhalb der HVBG bereits seit einigen Jahren umfassend implementiert.

 „Wir sind mit dem virtuellen Coaching neue Wege gegangen. Wir erreichten mit geringem Ressourcenaufwand eine große Anzahl von Beschäftigten“, so Thomas Knöll, Amtsleiter des AfB Heppenheim, wo das virtuelle Coaching erstmals stattfand und mitentwickelt wurde.

In den drei Wochen des Coachings wurde täglich jeweils eine Übung zu den Themenschwerpunkten „Reflexion am Ende des Tages – was könnte ich besser machen?“, „Vom Denken und Handeln in Lösungen“ sowie „Wertschätzender Umgang“ angeboten. Dafür mussten täglich rund zehn Minuten investiert werden. Am Ende des Coachings soll das persönliche Wohlbefinden gesteigert, neue Handlungsmöglichkeiten entdeckt und diese Übungen in den Arbeitsalltag integriert worden sein.

„Die Rückmeldungen der Feedbackgeberinnen und -geber waren überwiegend positiv. Die erstmalige Durchführung in der HVBG sehe ich als ein Erfolg“, fasst Amtsleiter Knöll das Feedback der Teilnehmenden zusammen. Auch Anna Ziegler, Trainerin Personalentwicklung, resümiert: „Das Programm des Selbstcoachings wurde im AfB Heppenheim im ersten Durchlauf, reibungslos durchgeführt. Die Beteiligung war mit rund 40 Prozent aller Kolleginnen und Kollegen hoch und die Übungen sind gut angenommen worden.“ Der Teilnehmerkreis bestand aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Führungskräften, jeweils auf freiwilliger Basis. Durch die konstruktiven Rückmeldungen wird eine Weiterentwicklung des virtuellen Coachings erfolgen.

Die Personalentwicklung der HVBG sorgt bereits seit 1997 dafür, Beschäftigte bei den Veränderungen des Arbeitsalltags mitzunehmen und sie im Umgang damit zu unterstützen. Dabei setzt sie Maßnahmen wie beispielsweise Führungskräftetrainings, Vorgesetztenrückmeldung, Coaching, Supervision, Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterworkshops (Beschäftigtenworkshops) oder Kulturarbeit ein.

Weitere Informationen: hvbg.hessen.de

 

Alle News im Monat: 04-2020

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