Impulse für eine resiliente, digitale und nachhaltige Zukunft Deutschlands
Einleitung
Die Herausforderungen unserer Zeit – digitale Transformation, geopolitische Unsicherheiten, Klimawandel, Energiewende – erfordern belastbare und raumbezogene Entscheidungsgrundlagen. Die Geoinformationswirtschaft ist bereit, mit ihrer technologischen, wissenschaftlichen und praktischen Expertise einen entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Regierungsziele zu leisten. Dieses Positionspapier formuliert konkrete Forderungen an die neue Bundesregierung, um die Potenziale von Geoinformation gezielt für die nächste Legislaturperiode zu erschließen.
Geodigitalisierungskomponente schafft schnell, unkompliziert und präzise einen Überblick bei Online-Anträgen
„Bayern ist digital und Bayern bietet innovative sowie smarte Verwaltungsangebote! Bei der Online-Verfügbarkeit von Verwaltungsleistungen nimmt Bayern bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Der Freistaat zeigt erneut seine Kompetenz und Innovationskraft im Bereich der Verwaltungsdigitalisierung," sagt Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.
Disy leitet neues KI-Projekt INSPIRE-KA zur barrierearmen Datenanalyse
Im Forschungsprojekt INSPIRE-KA entwickeln Disy Informationssysteme, Bytefabrik.AI und das FZI Forschungszentrum Informatik eine innovative Analyseplattform, mit der sich komplexe Datenanalysen per Spracheingabe steuern lassen. Ziel ist es, datenbasierte Entscheidungen auch dort zu ermöglichen, wo IT-Know-how oder Personalressourcen fehlen – etwa in kleineren Kommunen oder mittelständischen Unternehmen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt gemeinsam mit Rheinland-Pfalz und Hessen zwei zusammenhängende Investitionsvorhaben für den wichtigen Rohstoff Lithium. Es handelt sich um einen weiteren Schritt hin zu einer sicheren und bezahlbaren Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen – ein zentrales wirtschaftspolitisches Ziel der Bundesregierung. Die Vorhaben zur Gewinnung und Weiterverarbeitung von Lithium werden an Standorten in Hessen und Rheinland-Pfalz von deutschen Tochtergesellschaften der Vulcan Energy Ressourcen GmbH durchgeführt.
Mit dem Weltraumüberwachungssensor GESTRA trägt das DLR wesentlich zur Gewinnung von Daten zur Erstellung der Weltraumlage bei
Nie zuvor in der Geschichte der Raumfahrt gab es mehr aktiv genutzte Satelliten und mehr Weltraumschrott als heute. Gleichzeitig wird die eigene Infrastruktur im Orbit aber nicht nur durch Weltraumschrott gefährdet, sondern unterliegt auch potenziellen Bedrohungen durch andere Akteure in der Raumfahrt. Daher betreiben die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Weltraumkommando der Bundeswehr seit 2011 das Weltraumlagezentrum in Uedem. Damit die Arbeit reibungslos durchgeführt werden kann, haben beide Parteien, vertreten durch Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, und Generalmajor Michael Traut, Kommandeur des Weltraumkommandos der Bundeswehr, am 22. Juli 2025 eine Mitnutzungsvereinbarung geschlossen, auf dessen Grundlage der gegenseitige, nahezu vollständige Datenaustausch geregelt ist.