12
Februar
2019

Vortrag große Geographen der Gesellschaft für Erdkunde: Alfred Wegener

Alfred Wegener – der hellste Kopf der Deutschen Geowissenschaften. Gestern – Heute – Morgen. Vortrag von Prof. Dr. Jörn Thiede, Leiter des Köppen-Labors am Institut für Erdwissenschaften der Staatlichen Universität St. Petersburg, Russland.

Dienstag, 19. März 2019, 18.00 Uhr – Eintritt frei
Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Steglitz (im Einkaufszentrum „Das Schloss“, 3. OG)
Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin

Quellen: AdP AWI Bremerhaven
Versorgungslager Station Eismitte im Frühjahr 1931 und Alfred Wegener in Ostgrönland (1906-1908), Quellen: AdP AWI Bremerhaven

Alfred Wegener (1880–1930) war ein origineller, eigenständiger und vielseitiger deutscher Geowissenschaftler, dessen Entdeckungen und Hypothesen von den grundlegenden Eigenschaften der Erde unser Verständnis der Erdgeschichte bis heute stark beeinflussen. Als wichtigster Beitrag zur Wissenschaft gilt seine – erst posthum anerkannte – Theorie der Kontinentalverschiebung, die zu einer wesentlichen Grundlage für das heutige Modell der Plattentektonik geworden ist. Zu seinen Lebzeiten war Wegener vor allem für seine Verdienste in der Meteorologie und als Pionier der Polarforschung bekannt.

Trotz extremer Wetterbedingungen nahm er an zwei dänischen Expeditionen nach Grönland teil, bevor er 1929/1930 seine eigenen, bis heute berühmten meteorologischen Stationen auf dem grönländischen Inlandeis ganzjährig besetzen konnte. Zusammen mit seinem Schwiegervater Wladimir Köppen veröffentlichte er 1924 das Buch „Die Klimate der geologischen Vorzeit“. Gemeinsam entwickeln sie eine neue Hypothese, warum und wann es in der jüngsten geologischen Vorzeit zu den regelmäßigen Wechseln von Eiszeiten und Warmzeiten kam.

Anmeldung erwünscht unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen: www.gfe-berlin.de


 

 

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