29
Juli
2019

gis-report-news*** 13/2019


gis-report-news***

- der aktuelle E-Mail-Newsletter

Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt


Ausgabe 13/2019 vom 29. Juli 2019

Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe ISSN 1618-8063

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geoinformatik-Branche. Weitere, und teilweise ausführlichere Informationen finden Sie wie immer zusätzlich auf „www.geobranchen.de“.

 

Ein Gedanke vorab: „Er hat mich mit menschlichen Zügen überrascht.  Garri Kasparow

 

Unsere Themen heute:

01 Masterplan Digitalisierung – Land Niedersachsen stellt kostenfreien Satellitendienst zur Verfügung

Niedersachsen stellt ab Oktober 2019 die Satellitenpositionierungsdienste der deutschen Landesvermessung unentgeltlich zur Verfügung. Das hat die Landesregierung in ihrer Kabinettssitzung am 23.07.2019 beschlossen. WEITERLESEN

 

02 Unbemannter Luftfracht-Transport

DLR erprobt Tragschrauber-Drohne im Flugversuch

Logistik und Vernetzung werden immer bedeutender in einer globalisierten Welt. Die Paketzustellung aus der Luft ist dabei ein Zukunftsthema mit breitem Anwendungspotenzial. Mit den Projekten ALAADy (Automated Low Altitude Air Delivery) und ALAADy-Demonstrator forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am automatisierten unbemannten Lufttransport in niedrigen Flughöhen und untersucht den Transport größerer Frachtstücke mit der Entwicklung einer Tragschrauber-Drohne. Humanitäre Hilfsgüter oder dringend benötigte Ersatzteile sollen so in Zukunft flexibel, sicher und kostengünstig an den gewünschten Zielort transportiert werden können. Im Juli 2019 hat das DLR erfolgreiche Flugversuche am Flughafen Cochstedt mit dem unbemannten Fracht-Tragschrauber durchgeführt. WEITERLESEN

 

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Accento – Fachkonferenz Java, JavaScript und Webentwicklung

Inspirierende Vorträgen von hochkarätigen internationalen Rednern, Ganztagstrainings und jede Menge neue Ideen rund um Java, JavaScript und Webentwicklung – das Unternehmen Disy Informationssysteme GmbH veranstaltet am 24. und 25. September 2019 in Karlsruhe eine Fachkonferenz für Softwareentwickler.

Alle Informationen und Anmeldung unter: https://2019.accento.dev/

 

03 CAMPUS GEOINNOVATION – Hier findet die Zukunft statt

Unternehmen, Start-ups, Studenten, Schüler, Hochschulen und Verbände gestalten auf der INTERGEO 2019 erstmalig eine interaktive Fläche, die sich den Themen Karriere, Nachwuchs, Bildung und Innovation konzentriert widmet. WEITERLESEN

 

04 50 Jahre Mondlandung – 50 Jahre Lunar Laser Ranging

Eine 50 Jahre alte Hinterlassenschaft auf dem Mond ermöglicht dem geodätischen Observatorium des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) sowie anderen Observatorien weltweit, genaue Entfernungsmessungen zum Mond durchzuführen. WEITERLESEN

 

05 Wasserplanungs-Dashboard für Vietnam

Im BMBF-Projekt ViWaT entwickeln Disy und Partner moderne IT-Methoden für die nachhaltige Wassernutzung

Die Disy Informationssysteme GmbH aus Karlsruhe ist Teil eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts, das zum Ziel hat, im vietnamesischen Mekong-Delta moderne IT-Methoden für die übergreifende strategische Planung der Wasser- und Landressourcen zu etablieren. Disy entwickelt dazu ein Wasserplanungs-Dashboard auf Basis der Cadenza Plattform. WEITERLESEN

 

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GEOjobs.de - Die Stellenbörse für alle Geobranchen

Mit GEOjobs.de bieten wir als wohl meistbesuchtes deutsches GEO-Job-Portal, gekoppelt mit GEObranchen.de, einen Vermittlungsservice der es in sich hat.

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen. 

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news".

Stellengesuche von Privatpersonen werden kostenfrei veröffentlicht!

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06 Langzeitmessungen dokumentieren Meeresspiegelanstieg in der Arktis

Mit Radaraugen dem Klimawandel auf der Spur

In den vergangenen 22 Jahren ist der Meeresspiegel in der Arktis um durchschnittlich 2,2 Millimeter jährlich gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt ein dänisch-deutsches Forscherteam, das mit Hilfe eigens entwickelter Algorithmen 1,5 Milliarden Radarmessungen verschiedener Satelliten ausgewertet hat. WEITERLESEN

 

 

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codematix

GIS-Weiterbildung mit IHK-Zertifikat

Weiterbildung Umwelt- und Planungsrecht

Weiterbildungen mit Dozent vor Ort! Mehr Informationen unter: www.codematix.de

 

 

07 Auszeichnung für langjährige Hexagon Geospatial Partnerschaft

Auf der internationalen Hexagon-Konferenz HxGN LIVE in Las Vegas wurde die GEOSYSTEMS GmbH am 9. Juni 2019 für 30 Jahre erfolgreiche Partnerschaft mit Hexagon Geospatial ausgezeichnet. Seit der Gründung im Jahr 1989 ist GEOSYSTEMS mit Sitz in Germering nahe München Vertriebs- und Technologie-Partner von Hexagon Geospatial (vormals ERDAS) und damit der langjährigste Partner weltweit. WEITERLESEN

 

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Foss Academy

Sommerschule 2019

Aufbau von Geodateninfrastrukturen mit Open-Source-Software

5-tägiger Kompaktkurs https://www.foss-academy.com/kompaktkurse.html

 

08 Programm des 11. Deutschen Geologentags veröffentlicht

Verleihung der Auszeichnung "Stein im Brett" / Career Connect

Am 23. + 24. Oktober 2019 findet die GEC Geotechnik - expo & congress zum siebten Mal bei der Messe Offenburg statt. Mit der Kombination aus Kongress und Fachmesse widmet sich die zentrale Branchen-Plattform den unterschiedlichen Facetten des Geotechnik-Marktes. Dabei integriert der GEC-Kongress den 11. Deutschen Geologentag. WEITERLESEN

 

09 Master Class 4: Vertikale Mobilität im urbanen Umfeld – Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

Vertikale Mobilität wird in vielerlei Hinsicht als Schlüsseltechnologie und Lösungsbringer für die Zukunftsfähigkeit von Städten gepriesen. Für Smart Cities soll sie für einen echten Effizienz-Uplift sorgen. So sollen Lufttaxis als Teil des städtischen Nahverkehrs dabei helfen, verstopfte Straßen zu entlasten und Passagiere schnell, sicher und umweltfreundlich von A nach B zu bringen. Erste Pilotprojekte sind erfolgreich. Daher wundert es auch nicht, dass das World Economic Forum das deutsche Unternehmen Volocopter kürzlich erst zum Technologiepionier kürte. WEITERLESEN

 

10 Topcon macht Infrastrukturprojekte zukunftstauglich

Brückenschlag in die Zukunft

Deutschlands Infrastruktur ist in die Jahre gekommen. Insbesondere Brücken zeigen schwerwiegende Alterserscheinungen, die öffentliche Hand muss sich mit einer zunehmenden Anzahl sanierungsbedürftiger Strukturen befassen. Längst ist effizienter Ressourceneinsatz nicht nur ideelle Maxime, sondern notwendiges Handlungsprinzip. WEITERLESEN

 

11 Europäisches Satellitennavigationssystem Galileo setzt Probebetrieb fort

Der Probebetrieb (Initial Services) des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo ist erfolgreich wiederhergestellt. Galileo war von einem technischen Zwischenfall im Zusammenhang mit seiner Infrastruktur am Boden betroffen. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung der global verfügbaren Galileo-Navigations- und Zeit-Dienste, mit Ausnahme des Galileo Such- und Rettungs-Service. Der sogenannte Search-and-Rescue-Dienst, der für die Lokalisierung und Hilfe von Menschen in Not-Situationen wie im Meer oder auf Bergen verwendet wird, war davon nicht betroffen und blieb betriebsbereit. Der technische Zwischenfall entstand durch eine Fehlfunktion der Anlagen in den Galileo-Kontrollzentren, die die Zeit und Bahnvorhersagen berechnen und für das Prozessieren der Navigationsnachricht verwendet werden. Die Störung beeinträchtigte verschiedene Elemente in den Kontrollzentren in Fucino (Italien) sowie am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen. WEITERLESEN

 

12 GeoAI live auf der Intergeo

Die con terra GmbH präsentiert auf der INTERGEO in Stuttgart GeoIT-Lösungen für die digitale Zukunft. Ein zentrales Thema ist der Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz bei der Bearbeitung raumbezogener Fragestellungen. WEITERLESEN

 

13 FARO® stellt die Cobalt DesignTM 3D-Scan-Lösung vor

Structured Light 3D-Scanner für professionelle Anwendungen im Industriedesign

FARO® (NASDAQ:FARO), der weltweit führende Anbieter von 3D-Messtechnik und Bildgebungslösungen für 3D-Design kündigt die Einführung der Cobalt DesignTM-Produktfamilie für Structured Light Scanners an. Bei der Streifenlichtscan-Technologie werden projizierte Lichtmuster mit einem Kamerasystem verwendet, um große Bereiche gleichzeitig zu erfassen und somit die Datenerfassungszeit deutlich zu reduzieren und schnellere Ergebnisse zu liefern. WEITERLESEN

 

14 Termine

17.-19.09.2019INTERGEO Stuttgart I Messe Stuttgart - Messepiazza 1 70629 Leinfelden-Echterdingen

Alle Termine bitte WEITERLESEN

 

15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs

Mit diesem Service machen wir Sie auf www.GEOjobs.de, unsere größtes deutschsprachiges Stellenportal für Geoberufe im Internet aufmerksam. Das Angebot wechselt ständig. Hier lohnt sich der Besuch immer.

Neue Jobangebote:

Abteilungsleiter_in (w/m/d) - Stadtvermessungsamt I Stadt Frankfurt am Main I Stellenangebot vom 29.07.2019

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Niamey, Niger I Stellenangebot vom 29.07.2019

Referent Qualitätsmanagement GIS (m/w/d) I PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT I Kurfürstenstr. 29, 67061 Ludwigshafen I

Stellenangebot vom 26.07.2019

Ingenieur (m/w/d) der Geoinformatik für die Dokumentation GIS/NIS I Netz Lübeck GmbH I Stellenangebot vom 26.07.2019

Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) für das Referat VII 5 Geoinformation, Vermessung, Flurneuordnung I Hessisches

Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen I Wiesbaden I Stellenangebot vom 26.07.2019

IT-Sachbearbeiterin/ IT-Sachbearbeiter (m/w/d) I Hessisches Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) I Wiesbaden

I Stellenangebot vom 26.07.2019

Technische Mitarbeiterin / Technischer Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I  Berlin I Stellenangebot vom 24.07.2019

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 22.07.2019

GIS / BIS Geodatenmanager (m/w/d) I Thüga Energienetze GmbH I Schifferstadt, Rülzheim, Singen, Bad Waldsee oder Wangen im Allgäu

I Stellenangebot vom 22.07.2019

Geoinformatiker (w/m/d) I Kleffmann Group I 59348 Lüdinghausen I Stellenangebot vom 22.07.2019

Projektleiterin/Projektleiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover, Maputo, Mosambik I Stellenangebot vom 22.07.2019

VERMESSUNGSTECHNIKER (m/w/d) - GEOINFORMATION UND VERMESSUNG I Stadt Nürtingen I Stellenangebot vom 19.07.2019

Zwei VERMESSUNGSTECHNIKER/INNEN ODER GEOMATIKER/INNEN ALS TECHNISCHE SACHBEARBEITUNG GIS-DATENERFASSUNG FÜR GIS-BASIERTE STADTKARTEN UND DAS GRÜNFLÄCHENMANAGEMENTSYSTEM I Landeshauptstadt Hannover I Stellenangebot vom 18.07.2019

Leitung des Fachbereichs Vermessung (m/w/d) I Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin I Berlin I Stellenangebot vom 17.07.2019

Mitarbeiter/in im Bereich Geographisches Informationssystem / Kartographie (w/m/d) I Regionalverband Mittlerer Oberrhein I

Karlsruhe I Stellenangebot vom 17.07.2019

Systemtechniker m/w/d für Geomesstechnik I GeTec Ingenieurgesellschaft I Standort Bochum I Stellenangebot vom 17.07.2019

Technischer Mitarbeiter / technische Mitarbeiterin I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 16.07.2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 16.07.2019

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01  Masterplan Digitalisierung – Land Niedersachsen stellt kostenfreien Satellitendienst zur Verfügung<


Quelle: ©ESA–Pierre Carril

Die Korrekturdaten werden durch den Satellitenpositionierungsdienst der deutschen Landesvermessung (SAPOS) bereitgestellt. In Niedersachsen ist hierfür das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) zuständig. SAPOS ist ein Satellitenreferenzdienst, der Korrekturdaten zur Verfügung stellt, mit denen in Deutschland eine genauere Positionsbestimmung möglich ist.

„Geobasisdaten sind in unserer heutigen Informationsgesellschaft eine Schlüsselressource. Sie bilden als neutrale Daten eine wesentliche Grundlage für alle Entscheidungen, die mit Planungsaufgaben und Geobezug zu tun haben“, sagt der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. „Mit den SAPOS-Diensten kann beispielsweise auch die Lage von Grundstücken durch hochgenaue Koordinaten lokalisiert werden.“

Auch die Landwirtschaft in Niedersachsen setzt zunehmend auf den Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Die fortschreitenden Möglichkeiten der Digitalisierung, das sogenannte „Smart-Farming“, bietet die Chance, die bestehenden Arbeitsabläufe zu vereinfachen. Dazu gehört auch der Einsatz hochpräziser Positionierungsdaten (SAPOS). Einige Betriebe nutzen den Dienst bereits bei ihrer täglichen Arbeit. Mit Hilfe dieser Daten ist ein zentimetergenaues Arbeiten auf Acker- und Grünlandflächen möglich und dies bietet enorme Vorteile. Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz werden durch die Einsparung von Betriebsmitteln viel besser miteinander in Einklang gebracht. Bisher war die Nutzung der SAPOS-Daten mit Gebühren verbunden und damit für viele landwirtschaftliche Betriebe unattraktiv.

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Für die Landwirtschaft gehören hochpräzise Positionierungsdaten ganz klar in die Kategorie zukunftsweisender Technologieanwendungen. Daher setze ich hierfür gerne Haushaltsmittel meines Ministeriums ein. Die Freistellung wird die Potentiale des Smart Farming schneller realisieren und die Landwirtschaft in Niedersachsen umweltfreundlicher machen.“

Die SAPOS-Dienste stehen ab Oktober dieses Jahres für alle Anwendenden als Infrastrukturleistung des Landes unentgeltlich zur Verfügung. So schließt das Land eine Besserstellung einzelner Nutzergruppen aus und vermeidet Wettbewerbsverzerrungen. Zu den Nutzergruppen zählen auch private und öffentliche Stellen, die unter anderem Aufgaben der Ingenieurvermessung, des Straßenbaus oder des Umweltschutzes ausführen.

Die unentgeltliche Bereitstellung der SAPOS-Dienste entspricht den Zielen des durch die Landesregierung beschlossenen Masterplans Digitalisierung. Dieser schafft die für eine erfolgreiche digitale Transformation in Niedersachsen notwendigen Rahmenbedingungen.

Weitere Informationen: niedersachsen.de und www.lgln.niedersachsen.de

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02 Unbemannter Luftfracht-Transport

DLR erprobt Tragschrauber-Drohne im Flugversuch


Video: Flugversuche mit dem ALAADy-Demonstrator (engl.) Quelle: DLR

"Wir entwickeln und erproben im Programm Luftfahrtforschung des DLR einen Demonstrator für den unbemannten Frachttransport und eröffnen damit die Perspektive, Lasten von bis zu 200 Kilogramm auf Distanzen bis zu 500 Kilometern im bodennahen Luftraum zu befördern", sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. "Unterhalb des regulären Luftverkehrs ermöglicht das Konzept einen flexiblen Betrieb auf regionalen Strecken abseits besiedelter Gebiete."

Ladefläche für Fracht statt Sitzplätze

Mit der umfangreichen Modifikation eines 450 Kilogramm schweren Tragschraubers hin zu einer experimentellen "Transportdrohne" mit Ladefläche haben die DLR-Forscher im Projekt ALAADy-Demonstrator eine der aktuell größten zivilen unbemannten Luftfahrzeugsysteme entwickelt. Das Fluggerät wurde umfangreich nachgerüstet mit Sensoren, Aktuatoren, einem Flugsteuerungsrechner sowie weiterer Soft- und Hardware für den automatisierten Flug. "Dieser Technologiedemonstrator ist bestens geeignet, um die am DLR entwickelten Konzepte für den tieffliegenden Lufttransport mit deutlich größeren Nutzlasten, als den bisher untersuchten, zu validieren", sagt ALAADy-Projektleiter Johann Dauer vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik in Braunschweig.


Der zur unbemannten Frachtdrohne umgebaute Tragschrauber hat in Flugversuchen am Flughafen Cochstedt bereits mehrere Platzrunden in bis zu 150 Meter Höhe und mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 Kilometer pro Stunde absolviert und seine Flugtauglichkeit nachgewiesen. Das 450 Kilogramm schwere Fluggerät soll bis zu 200 Kilogramm Nutzlast transportieren können. Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Bei den aktuellen Flugversuchen am Nationalen Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme in Cochstedt hat das Entwicklerteam den unbemannten Tragschrauber zunächst manuell per Funkverbindung gesteuert, wie es auch bei Modellflugzeugen üblich ist. So konnten alle Sicherheitsmaßnahmen im praktischen Flug erprobt, alle Systemkomponenten getestet und die Flugtüchtigkeit der neu entwickelten Transportdrohne nachgewiesen werden.

"Tragschrauber haben den besonderen Vorteil einer inhärenten Sicherheit", betont Dr. Sven Lorenz, der am DLR-Institut für Flugsystemtechnik Aufbau und Probebetrieb des Technologie-Demonstrators leitet, die Vorzüge der Konfiguration. "Das bedeutet, dass der frei drehende Rotor im Falle eines Fehlers eine sanfte Landung wie an einem Fallschirm ermöglicht."

Die Frachtdrohne hat mittlerweile in Flugversuchen mehrere Platzrunden in bis zu 150 Meter Höhe und mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 Kilometer pro Stunde absolviert. "Mit den Versuchsflügen konnten wir bereits zeigen, dass Tragschrauber eine geeignete Konfiguration für den unbemannten Lufttransport sind", erklärt Lorenz. Die manuellen Flüge schaffen die Grundlage dafür, das Fluggerät nun Schritt für Schritt zu automatisieren. Die Rechner übernehmen dann nach und nach alle Aufgaben, die sonst ein Mensch im Luftfahrzeug oder vom Boden aus erledigen müsste. "Im nächsten Schritt soll der unbemannte Tragschrauber seinen ersten automatischen Flug absolvieren", sagt Lorenz. "Wir entwickeln nun neue automatische Flugsteuerungsfunktionen für alle Flugphasen: das heißt für Rollen, Start, Reiseflug und Landung."

Die Erkenntnisse aus dem Projekt und den Flugversuchen sind ein wichtiger Grundstein dafür, zukünftig unbemannte Luftfahrzeuge dieser Größe kostengünstig und sicher außerhalb bisher einzurichtender Sperrgebiete zu betreiben. "Dabei sind die Einbindung in eine Logistikkette, die betriebsbezogene Risikobewertung, das automatische Überwachen des Systemzustands mit einem Sicherheitsmonitor sowie die Entwicklung von Strategien zur Risikoreduzierung weitere Ziele der DLR-Forschung im Bereich unbemannter tieffliegender Lufttransport", erklärt Dauer.

Die Projekte ALAADy-Demonstrator und ALAADy

Im DLR-Projekt ALAADy-Demonstrator stehen der Aufbau und die Erprobung eines unbemannten und automatischen Flugversuchsträgers basierend auf einem Tragschrauber im Vordergrund. Eine besondere Herausforderung in der Modifikation der Soft- und Hardware für den automatisierten Flug lag in der Auslegung der Aktuatoren etwa für die Steuerung des Gashebels oder des Roll- und Nickwinkels des Rotorkopfes. Da marktübliche Aktuatoren die speziellen Anforderungen an die Steuerung des unbemannten Frachttransporters nicht erfüllten, haben die DLR-Wissenschaftler für den ALAADy-Demonstrator eigens angepasste Aktuatoren entwickelt. Erste Flugversuche fanden bereits seit 2018 statt. In den Flugversuchen wird Schrittweise die Automatisierung der Flugabläufe erprobt. Die rechtlichen Randbedingungen für den Betrieb unbemannter Flugversuchsträger dieser Klasse sowie die Einbindung in klassische Luftfrachtketten werden ebenfalls erarbeitet.

Darüber hinaus untersuchen Wissenschaftler des DLR bereits seit 2016 Wirtschaftlichkeit, Herausforderungen und potentielle Anwendungsfelder des unbemannten Frachttransports im Projekt ALAADy, welches für die Demonstration die Grundlagen erarbeitet. Ziel dieses Projektteils ist die konzeptionelle Untersuchung, wie sich mittels Einschränkungen im Flugbetrieb Risiken und Kosten minimieren lassen, beispielsweise durch Nutzung geringer Flughöhen und dem gezielten Umfliegen dicht besiedelter Gebiete. Hierbei werden in den theoretischen Konzepten sogar Nutzlasten bis zu einer Tonne untersucht. Basierend auf einer Marktanalyse wurden geeignete Szenarien definiert, für die ein solcher Ansatz wirtschaftlich sinnvoll sein kann, sowie Luftfahrzeugkonfigurationen und Wege zur Integration in das bestehende Luftverkehrssystem entwickelt.

An den beiden Projekten, die aus dem Programm Luftfahrtforschung des DLR finanziert werden, sind acht DLR-Institute und Einrichtungen beteiligt: Institut für Flugsystemtechnik, Institut für Flugführung, Lufttransportsysteme, Flugexperimente, Institut für Flughafenwesen und LuftverkehrInstitut für Kommunikation und Navigation, Institut für Technische Thermodynamik sowie das Institut für Aeroelastik.

Nationales Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrtsysteme in Cochstedt

Unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS) werden bereits heute unter anderem in der Katastrophenhilfe sowie für den Medikamententransport in entlegene Gebiete eingesetzt. Neben derartigen Spezialeinsätzen erfährt die gesamte Branche der unbemannten Luftfahrt derzeit ein rasantes Wachstum einhergehend mit der Entwicklung neuer Konzepte und Technologien. Doch Entwicklung und Test sowie Bau und Betrieb von UAS stellen Wissenschaft und Wirtschaft - insbesondere unter Gesichtspunkten des Themas "Urban Air Mobility" (luftgestützte Mobilitätslösungen in und zwischen besiedelten Gebieten) - vor neue Herausforderungen.

Aus Zulassungsgründen wird es erforderlich sein, diese neuartigen Systeme unter realen Bedingungen in einer kontrollierten Umgebung umfassend zu erproben und zu qualifizieren. Hinzu kommt die Erforschung der Akzeptanz und Wirkung von UAS in der Gesellschaft insbesondere hinsichtlich Lärm, Sicherheit und Umwelteinflüssen sowie die Klärung offener Gesetzgebungsfragen. Durch den Aufbau des Erprobungszentrums in Sachsen-Anhalt soll zusammen mit den bereits laufenden Aktivitäten auf Länderebene ein in Europa einmaliges hochinnovatives Forschungsnetzwerk etabliert werden, um die Entwicklung des unbemannten Fliegens zu erforschen, zu erproben und aus Deutschland heraus mitzugestalten.

Missionsbezogene Flugfreigabe für unbemannte Luftfahrzeuge

Die Nachweisführung für die erfolgten unbemannten Flugversuche basiert auf dem neuartigen Konzept Specific Operations Risk Assessment (SORA) der Joint Authorities for Rulemaking on Unmanned Systems (JARUS). Im Gegensatz zu klassischen Nachweisverfahren, bei denen die Sicherheit eines Flugsystems für den allgemeinen Betrieb nachgewiesen wird, steht bei SORA der spezielle Anwendungsfall des unbemannten Luftfahrzeugs im Vordergrund. Es wird das Risiko abgeschätzt, das vom speziellen Anwendungsfall ausgeht und die dafür passenden Maßnahmen ermittelt, um die Sicherheit des Betriebs zu gewährleisten. Das Konzept einer missionsbezogenen Flugfreigabe für unbemannte Luftfahrzeuge soll die Balance zwischen der notwendigen Sicherheit und dem wirtschaftlichen Betrieb von Drohnen ermöglichen. 

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03 CAMPUS GEOINNOVATION – Hier findet die Zukunft statt

„Der CAMPUS GEOINNOVATION bringt Schüler, Studenten und Absolventen mit Unternehmen, öffentlichen Arbeitgebern und Universitäten zusammen und schafft einen fachlichen Austausch zu Karrieremöglichkeiten und Berufsbildern in der Geobranche. Außerdem stellen Universitäten und Institute sich und ihre weiterführenden Studiengänge vor. Der CAMPUS GEOINNOVATION ist der ideale Ort, um Kontakte zu knüpfen und konkrete Stellen zu besetzen,“ sagt Christiane Salbach, Geschäftsführerin der DVW GmbH.
 
Der Campus bietet an drei Tagen in attraktiven Formaten Möglichkeiten zur Diskussion und Präsentation. Pitches von Bachelor- und Masterarbeiten, Ergebnisse von Hackathons und der europäische Studierenden-Wettbewerb sind Basis für weitere Diskussionen und die Entstehung neuer Netzwerke von Young Professionals, Hochschulen, Verwaltung und Wirtschaft.
 
Der Fachkräftemangel ist auch in der Geobranche ein zentrales Thema und eine große Herausforderung. „Get Kids into survey“ ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler die Breite der Berufsbilder in der Branche kennenzulernen und ein weiterer Ansatz junge Menschen für die spannenden Tätigkeiten zu begeistern. In offenen Diskussionen werden sich Arbeitgeber aus Industrie und öffentlicher Verwaltung mit Nachwuchs- und Karrierefragen auseinandersetzen. Alle Bereiche stehen in einem starken Wettbewerb um den Nachwuchs und wissen attraktive Angebote als Anreize darzustellen. Da ist Spannung drin und man darf auf die Diskussion gespannt sein.
 
Hochschulen und Universitäten werden ihre verschiedenen Bachelor-/Master- aber auch Fernstudiengänge vorstellen. Damit werden zugleich die große Breite und Tiefe des Angebots und die Möglichkeiten einer Berufsausübung deutlich. Die Felder Smart Cities und BIM beispielsweise brauchen neue und erweiterte Qualifikationen.
 
Auch die Start-ups, die an verschiedenen Stellen der INTERGEO präsent sind, haben auf dem CAMPUS GEOINNOVATION eine weitere Gelegenheit sich, ihre Ideen und Geschäftsmodelle vorzustellen. Neue Lösungen und kreative Ansätze sind Motivation für alle INTERGEO-Teilnehmer sich auch diesen neuen Campus etwas näher anzuschauen.
 
Weitere Informationen: www.intergeo.de

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04 50 Jahre Mondlandung – 50 Jahre Lunar Laser Ranging


Erste Mondlandung am 20. Juli 1969: Buzz Aldrin mit Laserreflektor in der rechten Hand. Bildquelle: NASA

Als am 20. Juli 1969 Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat, sah die ganze Welt zu. Auch die Jahre davor und danach waren geprägt von Begeisterung für die Raumfahrt zum Mond, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Wettlaufs zwischen den USA und der Sowjetunion. Nach den vorläufig letzten Mondmissionen in den Jahren 1972 (USA) bzw. 1976 (Sowjetunion) ging das Interesse an unserem Trabanten allmählich wieder zurück. Nicht so bei den Wissenschaftlern.


Apollo 14 Laserreflektor. Bildquelle: NASA

Armstrongs Kollege Buzz Aldrin hatte auf dem Mond eine Apparatur hinterlassen, die es bis heute ermöglicht, Distanzen zum Mond zentimetergenau zu messen: eine 46 x 46 Zentimeter große Tafel bestückt mit 100 Retroreflektoren, also Präzisionsprismen, die Laserlicht in die gleiche Richtung zurückstrahlen aus der es kommt. Bestrahlt wird das Reflektorarray von starken Pulslasern, die von der Erde aus durch Teleskope Lichtblitze auf die Reflektoren senden, die reflektiert und wieder im Teleskop erfasst werden. Aus der exakten Messung der Laufzeit von ca. 2,5 Sekunden lässt sich der Abstand zu den Reflektoren genau bestimmen.


Laserentfernungsmessung während einer Mondfinsternis. Bildquelle: NIST/Dan Long/Apache Point Observatory

Die erste Messung zum Mondreflektor erfolgte allerdings erst ein paar Tage später: In der Nacht des 1. August 1969 gelang einem jungen Team von Physikern und Technikern des Lick Observatory am Mt. Hamilton in Kalifornien die erste Laserentfernungsmessung zum Mond. Die ersten Versuche in der Mondlandungsnacht waren erfolglos, da die Mondlandefähre an einem anderen Ort landete als geplant. Kommandant Neil Armstrong hielt nach einem besser geeigneten Landeplatz auf der Mondoberfläche Ausschau und setzte buchstäblich in letzter Sekunde an einem Ort zur Landung an, dessen Koordinaten zunächst nicht bekannt waren. Auch durch den tief stehenden Mond gestalteten sich die Messungen zunehmend schwierig, so dass bis zum ersten Treffer zwölf Tage vergingen.


Das Wettzell Laser Ranging System (WLRS) bei Nacht. Bildquelle: Uwe Hessels, BKG

Die anfängliche Messgenauigkeit von acht Metern konnte nach einiger Zeit auf wenige Meter gesteigert werden. Heute wird die Entfernung zum Mond bis auf wenige Zentimeter gemessen. Spitzenreiter ist die "Apache Point Observatory Lunar Laser Observation facility" (APOLLO). Mit einer Teleskopöffnung von 350 Zentimetern und einer Höhe von 2880 Metern über dem Meer ist sie sowohl von der Menge als auch von der Genauigkeit der Messungen unübertroffen. Zu den weltweit fünf aktiven Observatorien, die Mondmessungen durchführen, gehört auch das BKG-eigene Observatorium Wettzell im Bayerischen Wald. Hier werden seit 1990 gelegentlich Mondmessungen durchgeführt. Die Hauptaufgabe ist jedoch die Entfernungsmessung zu Satelliten (Satellite Laser Ranging - SLR).

Aus der genauen Ausmessung der Mondbahn resultiert nicht nur die Abstandsänderung des Mondes von 3,8 Zentimeter/Jahr als Folge der Gezeitenreibung. Es lassen sich daraus auch fundamentale Prinzipien der Physik testen wie z. B. die Konstanz der Gravitationskonstanten oder das Äquivalenzprinzip. Ferner lassen sich aus der Eigenrotation des Mondes und der Deformation infolge der Erdanziehung Rückschlüsse zum inneren Aufbau und der mechanischen Eigenschaften des Mondkörpers ziehen.

So sind auch 50 Jahre nach den ersten Laserentfernungsmessungen zum Mond die gewonnenen Daten immer noch von großem Interesse. Im Rahmen zukünftiger Mondmissionen ist sogar die Installation neuer, noch präziserer Reflektoren auf dem Mond geplant. Der Mond ist längst nicht "out".


Hintergrundinformationen zum Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG):

Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme befasst sich das BKG mit der Beobachtung über die Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG, einer Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI), profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger in Deutschland. Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig (www.geodatenzentrum.de) sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter www.bkg.bund.de

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05 Wasserplanungs-Dashboard für Vietnam

Im BMBF-Projekt ViWaT entwickeln Disy und Partner moderne IT-Methoden für die nachhaltige Wassernutzung


ViWaT Shrimp-Zucht. Foto: N. Boersig


Das südliche Mekong-Delta in Vietnam ist eine von intensiver Landnutzung gekennzeichnete Region. Der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden für den Reisanbau, der Einsatz von Antibiotika in der Aquakultur, der Anstieg des Meeresspiegels infolge des Klimawandels, die Versalzung von Wasserressourcen und Böden sowie die Einleitung ungereinigter Abwässer in Oberflächengewässer gefährden den Lebensraum von 17,5 Millionen Menschen. Hinzu kommt die Übernutzung des Grundwassers für die städtische und ländliche Wasserversorgung sowie für Aquakulturen in Shrimp-Farmen, welche einen hohen Bedarf an sauberem Wasser haben. Die übermäßige Wasserentnahme treibt die Landabsenkung voran. In Kombination mit dem ansteigenden Meeresspiegel führt dies zu weitreichenden Problemen. Dies erfordert teure Gegenmaßnahmen, wie zum Beispiel mehr Deiche und Pumpwerke für den Hochwasserschutz.

Gebündelte Kompetenzen dank vieler Projektpartner

Strategien, das Wasser nachhaltig zu nutzen und mit den Folgen des Klimawandels besser zu leben, sind ein Ziel des Forschungsprojekts „Vietnam Water Technologies“ (ViWaT Mekong), das Ende 2018 gestartet ist. Das Projekt läuft über drei Jahre und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Teil der Maßnahme „Client II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen" gefördert. Die Maßnahme gehört zum BMBF-Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung" (FONA³).

Im Rahmen des Projekts sollen Konzepte und Technologien mit Schwerpunkten auf Küstenschutz, Wassermanagement und Landabsenkung zum nachhaltigen Schutz von Wasser- und Landressourcen im Mekong-Delta entwickelt werden. Um integrierte Lösungen für diese komplexen Fragestellungen zu finden, bündelt das Projekt die breite Kompetenz aus den Bereichen der überregionalen Planung, der Ingenieurwissenschaft und des nachhaltigen Umweltmanagements in drei Teilprojekte „Engineering“, „Planning“ und „Operations“.

Das Wasserplanungs-Dashboard wird im Teilprojekt ViWaT-Mekong-Planning umgesetzt. Die Partner im Teilprojekt sind dabei neben zwei Lehrstühlen an der Ruhr-Universität Bochum (Projektleitung), die Technische Universität Dortmund, die Technische Hochschule Köln, das Fraunhofer-Institut UMSICHT, die Firma Ribeka GmbH und das National Center for Water Resources Planning and Investigation (NAWAPI) aus Vietnam.

Disy arbeitet in diesem Projekt als Spezialist für die Daten- und Informationsverarbeitung von Geoinformationen. Das Unternehmen entwickelt für das Projekt Instrumente, um Experten und Entscheidern vor Ort Planungskarten zur Verfügung zu stellen und die ihnen zugrundeliegenden Daten besser verständlich zu machen. Dies folgt der Maxime „Überblick, Vertiefung, Vergleich und Planung“.

Cadenza Web bietet nötige Funktionalitäten

Technisch setzt Disy dieses Vorhaben über die Entwicklung eines Wasserplanungs-Dashboards auf Basis von Cadenza Web um. Die Software bietet alle benötigten Funktionalitäten für ein webbasiertes Entscheidungssystem. Das System soll die Entscheidungsträger und Experten vor Ort bei der Planung der regionalen Wasserressourcen unterstützen. Hierfür werden neuartige Werkzeuge für Visualisierungen und interaktive Anfragen entwickelt, um diese komplexen, verknüpften Informationen auch produktiv nutzen zu können.

Weitere Informationen:
https://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2018-12-11-projektstart-wasser-im-mekongdelta-nachhaltig-nutzen
http://www.viwat.info/21.php

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06 Langzeitmessungen dokumentieren Meeresspiegelanstieg in der Arktis

Mit Radaraugen dem Klimawandel auf der Spur

 


Die Karte zeigt, dass sich der durchschnittliche Anstieg des Meeresspiegels in der Arktis regional unterschiedlich auswirkt. Bild: DTU/DGFI-TUM

Die Karte zeigt, dass sich der durchschnittliche Anstieg des Meeresspiegels in der Arktis regional unterschiedlich auswirkt. „Die Arktis ist ein Hotspot des Klimawandels“, erklärt Prof. Florian Seitz vom Deutschen Geodätischen Forschungsinstitut der Technischen Universität München (TUM). „Durch die steigenden Temperaturen gehen die Gletscher Grönlands zurück, gleichzeitig schmilzt das Meereis. Milliarden Liter Schmelzwasser gelangen so jedes Jahr in den Ozean.“ Die enormen Süßwassermengen, die in der Arktis freigesetzt werden, lassen nicht nur den Meeresspiegel ansteigen, sondern haben auch das Potenzial, das weltweite System von Meeresströmungen und damit unser Klima zu verändern.

Doch wie schnell steigt der Meeresspiegel? Und welche Auswirkungen hat dies im Detail? Um diese Fragen beantworten zu können, brauchen Klimatologen und Ozeanographen konkrete Messwerte über einen möglichst langen Zeitraum.

Gemeinsam haben Forscher der Technischen Universität Dänemark (DTU) und der TUM nun die Meeresspiegeländerung in der Arktis über mehr als zwei Jahrzehnte flächendeckend dokumentiert. „Diese Studie basiert auf Radarmessungen aus dem Weltraum mittels sogenannter Altimeter-Satelliten und umfasst den Zeitraum von 1991 bis 2018. So haben wir den bisher vollständigsten und genauesten Überblick über die Veränderungen des Meeresspiegels im Arktischen Ozean erhalten. Diese Informationen sind wichtig, um den zukünftigen Meeresspiegel im Zusammenhang mit dem Klimawandel abschätzen zu können“, sagt Stine Kildegaard Rose, Ph.D., von der DTU.

Mit Algorithmen Wasser finden

„Die Herausforderung lag darin, in den Messdaten die Signale des Wassers zu finden. Radarsatelliten messen nur den Abstand zur Oberfläche: Weite Flächen der Arktis sind jedoch mit Eis bedeckt, welches das Meerwasser verdeckt“, erklärt Dr. Marcello Passaro. Der TUM-Forscher hat Algorithmen entwickelt, mit denen sich die Echos des Ozeans dort identifizieren und auswerten lassen, wo er durch Risse im Eis an die Oberfläche dringt. Radarsignale, die hier reflektiert wurden, geben Aufschluss auf die Höhe des Meeresspiegels.

„Mit Hilfe der homogenisierten und aufbereiteten Messungen können künftig Klimaforscher und Ozeanographen ihre Modelle überprüfen und verbessern” — Dr. Marcello Passaro, Forscher am Deutschen Geodätischen Forschungsinstitut der TUM

Mit Hilfe der Algorithmen gelang es Passaro 1,5 Milliarden Radarmessungen der Satelliten ERS-2 und Envisat aufzubereiten und zu homogenisieren. Das Team der DTU reprozessierte zusätzlich die Messwerte der aktuellen Radarmission CryoSat.

Vom Monatsmittel zum Klimatrend

Gemeinsam erstellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für jeden Monat zwischen 1996 und 2018 eine Landkarte mit Gitterpunkten, welche die Höhe des Meeresspiegels anzeigt. Aus der Summe der Monatskarten lässt sich jetzt der langfristige Trend ablesen: Der Meeresspiegel in der Arktis stieg um durchschnittlich 2,2 Millimeter im Jahr.

Dabei gibt es erhebliche regionale Unterschiede: Innerhalb des Beaufort-Wirbels, nördlich von Grönland, Kanada und Alaska, stieg der Meeresspiegel doppelt so schnell als im Durchschnitt – um mehr als 10 Zentimeter in 22 Jahren. Der Grund: Hier sammelt sich das salzarme Schmelzwasser, gleichzeitig erzeugt ein steter Ostwind eine Strömung, die eine Durchmischung mit anderen Meeresströmungen verhindert. Entlang der Küste Grönlands hingegen sinkt der Meeresspiegel, an der Westküste sogar um mehr als 5 mm pro Jahr, weil durch das Abschmelzen der Gletscher die Gravitationskraft abnimmt.

Mit Hilfe der homogenisierten und aufbereiteten Messungen können künftig Klimaforscher und Ozeanographen ihre Modelle überprüfen und verbessern“, resümiert Passaro.

Publikationen:

Rose S.K., Andersen O.B., Passaro M., Ankjaer C., Schwatke C.: "Arctic Ocean Sea Level Record from the Complete Radar Altimetry Era: 1991-2018", Remote Sensing, 11(14), 1672; https://doi.org/10.3390/rs11141672, 2019.

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07 Auszeichnung für langjährige Hexagon Geospatial Partnerschaft


Personen von links: Moritz Seidel, Projektingenieur und Irmgard Runkel, Geschäftsführerin (GEOSYSTEMS), Mladen Stojic, Präsident und Armin Hoff, Regional Director European VAR Channel (Hexagon Geospatial) bei der Übergabe der Auszeichnung (Quelle: GEOSYSTEMS)

Mladen Stojic, Präsident von Hexagon Geospatial, überreichte Irmgard Runkel, Geschäftsführerin GEOSYSTEMS, auf der HxGN LIVE Konferenz einen gravierten Glaspokal und würdigte die Leistung des Unternehmens in einer bewegten Rede. Über drei Jahrzehnte in der GeoIT vertrieblich erfolgreich zu sein, ist in der heutigen schnelllebigen Zeit nicht selbstverständlich. Dafür braucht es nicht nur ein leistungsstarkes Produkt-Portfolio, sondern insbesondere technologische Kompetenz, Innovationskraft und Branchenerfahrung. Das Team von GEOSYSTEMS hat den Wandel von Standard-Desktop-Systemen hin zu Kundenlösungen mit automatischen Workflows und interaktiven Web-Applikationen nachhaltig umgesetzt. Mladen Stojic wies besonders auf die außergewöhnlich guten und stabilen Kundenbeziehungen von GEOSYSTEMS hin. Sie seien eines der Geheimnisse für den anhaltenden Erfolg. Die Auszeichnung ist für GEOSYSTEMS Verpflichtung, auch in Zukunft gemeinsam mit Hexagon Geospatial wirkungsvolle GeoIT Lösungen im Sinne der Anwender zu entwickeln.


Weitere Informationen: http://bit.ly/geosystems-news 

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08 Programm des 11. Deutschen Geologentags veröffentlicht

Verleihung der Auszeichnung "Stein im Brett" / Career Connect

Unter dem Leitmotiv „Die Energiewende erfolgreich gestalten – Beiträge aus den Geowissenschaften“ werden Impulse aus und für die Branche gesetzt. Prof. Dr. Christoph Hilgers vom KIT Karlsruhe und Mitglied des ThinkTanks Innovative Ressourcenstrategien thematisiert in seiner Keynote den Rohstoffbedarf der Energiewende. Dem Potential des Carbon Captures widmet sich der Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel. Gerade die gesellschaftliche Akzeptanz neuer Technologiepfade steht im Fokus bei Veränderungen. Katja Witte vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie greift diese Herausforderung in ihrem Beitrag auf. Darüber hinaus wird der Präsident des Bundesverbandes Geothermie Dr. Erwin Knapek über die Zukunft der Geothermie in Deutschland sprechen. Eine anschließende Podiumsdiskussion, die Dr. Erika Bellmann vom World Wildlife Fund (WWF) leiten wird, verdeutlicht die Beiträge der Geowissenschaften an der Gestaltung der Energiezukunft.

Ein Highlight des Geologentags ist die Verleihung der Auszeichnung «Stein im Brett», die vom Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) geschaffen wurde, um Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu würdigen, die in besonderem Maße die Geowissenschaften und ihre Berufe gefördert haben. Der Preis wird ausschließlich an Nicht-Geologen verliehen, die sich gleichwohl für die Disziplin stark gemacht haben. Der Vorstand des BDG verleiht diesen Preis alle zwei Jahre im Rahmen der GEC Eröffnung. In diesem Jahr wird die Kölner Dombauhütte für ihre langjährige Tätigkeit mit dem Werkstoff Gestein im und am Kölner Dom geehrt. Den Preis wird der Dombaumeister Peter Füssenich entgegennehmen, der spannende Einblicke in die tagtägliche Arbeit am Kölner Dom geben wird.

Preisträger der letzten Jahre waren u.a. Wissenschafts-Pressekonferenz e.V. (WPK), Thomas Reiter, Ranga Yogeshwar, die Unesco, Frank Schätzing, die Zeitschrift GEO, Erika Pohl-Ströher, Prof. Dr. Ernst Waldemar Bauer, die ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Edelgard Bulmahn sowie Prof. Klaus Fessmann.

Career Connect

Jobeinsteiger, Experten und Unternehmensvertreter des Geotechnik-Marktes treffen sich im Rahmen des Career Connect Forums auf der GEC. Individuelle Gespräche mit Ausstellern sowie zahlreiche Kontakte im Kongress ermöglichen den Studenten den direkten Dialog zu potenziellen Arbeitgebern. Der Besuch der Veranstaltung ist für Studentengruppen kostenfrei. Eine Voranmeldung unter www.gec-offenburg.de ist erforderlich.

Neue Kraft tanken können die Teilnehmer der Veranstaltung beim abendlichen Get-Together, welches am ersten Veranstaltungsabend in der Oberrheinhalle auf dem Messeplatz in Offenburg stattfindet.

Bis zum 28. Juli profitieren die Besucher vom Spezial-Frühbucher. Das 1-Tages-Ticket für Kongress und Messe ist für 28 Euro und das 2-Tages-Ticket für 48 Euro buchbar. Im Anschluss sind die beiden Tickets für 35 und 55 Euro bis zum 22. September erhältlich. Der Abendempfang ist bis zum 28. Juli für 49 Euro separat verfügbar, im Anschluss bis zum 22. September für 54 Euro. Alle Tickets können bequem unter www.gec-offenburg.de bestellt werden.

Veranstaltungsort und Veranstalter: Messe Offenburg, Schutterwälder Str. 3, 77656 Offenburg.
 
Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie online unter www.gec-offenburg.de.

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09 Master Class 4: Vertikale Mobilität im urbanen Umfeld – Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

„Vertikale Mobilität in Städten“ ist eine von vier Master Classes des 2. EUROPEAN DRONE SUMMIT (EDS), der am 18. und 19. September in Stuttgart im Rahmen der Weltleitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement INTERGEO stattfindet. Am Vormittag des 19. Septembers diskutieren Experten aus Wirtschaft, Industrie, Finanzen und Politik, wie sich Urban Air Mobility (UAM) in Metropolen darstellen wird. Wie weit ist die Technologie tatsächlich und welche Herausforderungen gibt es insbesondere im Hinblick auf die Integration in bestehende Infrastrukturen?
 

Folgende Teilnehmer haben bereits zugesagt:

- Manfred Hader, Roland Berger
- Alexander Nase, FEV Consulting
- Luis Antonio Sancha Garcia, Volkswagen Airservice
- Jan-Hendrik Boelens, Volocopter
- Chris Smith, Playfair Capital, Managing Partner
- Renate Presslein-Lehle, Stadtbaurätin Ingolstadt

 
Gesellschaftliche Fragen

Ein Fokus der Master Class liegt auf gesellschaftlichen Fragen, denn die Schaffung der nötigen Infrastruktur der Smart Cities wird das gesellschaftliche Leben in Städten verändern. Doch welche Auswirkungen wird die Smartness auf die Bürger haben? Wird städtischer Wohnraum noch unbezahlbarer, werden Grundstücke in der Nähe von Landeplätzen an Wert verlieren oder wird die Anbindung eines Industriegebietes zur Standortentwicklung beitragen? Wichtige Fragen, auf die Renate Presslein-Lehle als Stadtbaurätin der UAM-Modellregion Ingolstadt aufgrund ihrer wertvollen Erfahrungen Antworten hat.

 
Herausforderung Infrastruktur

Manfred Hader von Roland Berger erforschte in Innovationsmetropolen wie Dubai die Integration von UAS im urbanen Umfeld. „Die geeigneten und zuverlässigen Fahrzeuge zu bauen ist die eine Seite des Erfolgs. Eine ganz andere ist es, die dazugehörige Infrastruktur aufzubauen. Denn ohne eine solche, werden die Flugzeuge selbst nicht funktionieren können. eVTOL-Landeplätze, Ladeinfrastrukturen und Wartungseinrichtungen müssen als wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche operative Geschäftsmodelle geschaffen werden. Andernfalls entstehen Engpässe, die den entstehenden UAM-Markt im Keim ersticken und sein Wachstum behindern könnten“, so Manfred Hader, der bei Roland Berger die Praxisgruppe für die globale Luft- und Raumfahrt & Verteidigung leitet.

 
Erfolgsfaktor Kollaboration

Ebenfalls in Dubai im autonomen Flugtaxiprojekt aktuell aktiv ist FEV Consulting. Deren Managing Director Alexander Nase nennt die Kollaboration als einen der Erfolgsfaktoren im Hinblick auf den Aufbau der Infrastruktur: „Der entscheidende Erfolgsfaktor ist die enge Zusammenarbeit zwischen den Herstellern, Infrastrukturbetreibern und Regulierungsbehörden. Die Wechselwirkungen und die Komplexität sind enorm. Es bedarf kollaborativer Konsortien wie der von der EU-Kommission unterstützen Initiative Urban Air Mobility (UAM), um neue innerstädtische und zwischenstädtische Luftverkehrslösungen zu entwickeln.“

 
Voraussetzung Schnittstellen

Doch diese Kollaboration braucht funktionierende Schnittstellen. Wie diese geplant werden und welche Businessmodelle zu Grunde liegen sollten, weiß Jan-Hendrik Boelens von Volocopter. Seit Jahren entwickelt die Firma nicht nur die UAM-Technologie weiter, sondern ist vor allem auch Pionier, wenn es um die enge Zusammenarbeit mit Luftfahrtbehörden sowie die Definition von Standards für Infrastruktur und den sicheren Betrieb geht. Als Chief Technical Officer von Volocopter ist Jan-Hendrik Boelens einer der Vordenker der neuen Luftfahrt und wird seine Gedanken in die Master Class einfließen lassen.

 
Notwendigkeit einer neuen vertikalen Mobilität

Luis Antonio Sancha Garcia der Volkswagen Airservice GmbH sagt voraus, dass jedes größere Unternehmen zukünftig nicht mehr ohne einen eigenen Luftfahrtbetrieb auskommen wird. Warum das so kommen wird und warum wir überhaupt eine neue Luftfahrt benötigen, erklärt er im Rahmen der Master Class.

 
Erweiterung des Personentransports

Neben der Personenbeförderung durch UAM beleuchtet die Master Class auch weitere Mehrwertpotenziale. So stehen die medizinische Versorgung in Innenstädten und die Anlieferung von Konsumgütern in deren Fokus.
 
Interaktion ausdrücklich erwünscht

Die Master Class ist ein Format, das von der kritischen Diskussion aller Teilnehmer lebt. So werden auch die Zuhörer durch den Moderator aktiv in die Diskussionsrunde mit einbezogen. Darüber hinaus stehen die Experten auch in den Pausen zur Verfügung.

 
Tickets ab sofort erhältlich

Der Ticketshop ist online erreichbar unter: https://europeandronesummit.eu/de/anmelden
Der Frühbucherrabatt gilt bis zum 18.08.2019.

 
Über den EUROPEAN DRONE SUMMIT

Der EUROPEAN DRONE SUMMIT ist die europäische Plattform zum Austausch von aktuellen Bedürfnissen der UAS-Industrie, für Brancheninteressierte und langjährige Kenner. Fachlich spezialisierte Sitzungen über Businessmodelle und Strategien, insbesondere zu den Themen Safety und Security durch und gegen UAS, Integration von UAS in den gesamten Luftraum, Vertikale Mobilität mit UAS im urbanen Umfeld, sowie Dienste von UAS am Beispiel der medizinischen Versorgung. Die internationale Konferenz wird vom UAV DACH e.V., dem führenden Fachverband für kommerzielle unbemannte Luftfahrt, und der HINTE Expo & Conference ausgerichtet.
Mit der INTERAERIAL SOLUTIONS part of INTERGEO findet zeitgleich die führende Fachmesse im Bereich professionell eingesetzter Drohnen statt. Über 170 Aussteller und mehr als 10.000 Fachbesucher aus Europa, Nordamerika und Asien werden in der Messe Stuttgart erwartet. In der Flight Zone werden an allen drei Tagen Live-Demonstrationen der führenden Anbieter durchgeführt.
Ebenso im Rahmen der INTERGEO findet die SMART CITY SOLUTIONS mit eigenem Messebereich und hochrangigem Konferenzprogramm statt. Die Lösungsplattform ist die ideale Gelegenheit für Stadtentwickler, Verkehrs-, Sicherheits- und Umweltexperten der Städte, um sich mit der Drohnentechnologie vertraut zu machen.

 
Veranstaltungsdatum und Motto

Strategic Concepts for Unmanned Aviation in Urban Areas
18. – 19. September 2019 in Stuttgart
 
Informationen, Programm und Anmeldung 

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10 Topcon macht Infrastrukturprojekte zukunftstauglich

Brückenschlag in die Zukunft


Dank V-förmiger Konstruktion hat die Kamera am Falcon 8+ einen freien Blick auf- und abwärts. Bild Topcon.

Zwölf Prozent der Fernstraßenbrücken in Deutschland sind laut Studien sanierungsbedürftig. Wo Sanierung oder Ersatzneubau nicht unmittelbar möglich sind, ist die fortlaufende Überwachung der Brücke für die Verkehrssicherheit essentiell. Doch solche Bauwerksinspektionen erfolgen noch immer oft händisch von Hubarbeitsbühnen aus. Die vollständige Zustandsdokumentation einer einzelnen Brücke beansprucht Stunden oder gar Tage. Im Regelfall ist die Vollsperrung der Brücke nötig.


Effizientes Screening mithilfe einer UAV

Einen effizienteren Weg bietet der Einsatz eines auch Flugdrohne genannten UAV. Mithilfe des Fluggerätes lässt sich von jeder Brücke in kurzer Zeit ein exaktes, digitales 3D-Modell erstellen. Für solche Projekte ist der Oktokopter Falcon 8+ von Topcon ideal. Seine besondere Bauweise gewährt ein freies Blickfeld nach oben und nach unten – was gerade zur Beurteilung der Brückenunterseite unerlässlich ist.

Das System arbeitet mit zwei SD-Speicherkarten. Eine befindet sich in der Kamera, die andere erfasst Positions- und Flugdaten.
Doch das Herzstück birgt das Software-Paket. Denn der eigentliche Schlüssel zum Erfolgt ruht nicht in der längst breitbekannten Hardware, sondern in der effizienten, zielorientierten und vollständigen Nutzung der gesammelten Daten.

Zu diesem Zweck bietet Topcon die Software Magnet Inspect zur mühelosen Verwaltung umfangreicher Datensammlungen. Leicht bedienbar und speziell auf den Falcon 8+ sowie die Datenverarbeitungs-Software ContextCapture zugeschnitten ermöglicht Magnet Inspect einen durchgängigen, schlanken Workflow. Dieses Leistungspaket begleitet die Kunden von Topcon zuverlässig vom UAV-Einsatz bis zur finalen Berichtserstellung.

Dauerüberwachung von Bauwerken

Zeigt eine Inspektion Sanierungsbedarf ohne sofortigen Handlungszwang, kann eine Totalstation mit dem Soft- und Hardware-Paket Delta das Bauwerk selbständig und automatisch überwachen. Das Paket stellt in Echtzeit Veränderungen des Zustands oder der Standfähigkeit fest und erlaubt so ein effizienteres Risiko-Management. Folgt die Sanierung, sind die nötigen Informationen direkt und detailgenau verfügbar.


Beim Brückenneubau ist die Lage völlig anders. Hier ist die Digitalisierung weiter fortgeschritten als in den übrigen Bau-Segmenten. Neue Brücken sind intelligente Bauwerke; schon beim Bau wird die entsprechende Sensorik installiert, die kontinuierlich alle relevanten Daten wie Verschleiß, Belastung und Witterungseinwirkung erfasst.

Neue Herangehensweisen sind gefordert

Topcon hat längst erkannt, dass man mit altbewährten Verfahren den Aufgaben der Zukunft nicht gerecht werden kann. Gerade bei Infrastrukturprojekten müssen neue Wege beschritten werden. Ein dahingehender Bewusstseinswandel war auf der diesjährigen bauma deutlich spürbar. Das große Interesse an innovativen Lösungen zeigte sich auch an den zahlreichen und konkreten Besucherfragen am Messestand von Topcon. Als Experte für durchgängige Prozesse und effiziente Lösungen ist das Unternehmen für seine Kunden ein kompetenter Anbieter und verlässlicher Partner, mit dem sich der Brückenschlag in die Zukunft mühelos meistern lässt.


Peter Berger, Business Development Manager Europe for Monitoring and Tunneling bei Topcon, weiß um die infrastrukturellen Herausforderungen. Bild Topcon.

Weitere Informationen: topconpositioning.de

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11 Europäisches Satellitennavigationssystem Galileo setzt Probebetrieb fort


Ein Team von Experten des Galileo Service Operators unter Führung der Spaceopal GmbH arbeitete mit Hochdruck und in enger Abstimmung mit der European GNSS Agency (GSA) sowie der Zulieferindustrie für die Bodensysteme und der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) an der Behebung der Fehlfunktion. Aufgrund der technischen Komplexität des Systems und Analyse der Fehlerabhängigkeiten benötigten diese Anstrengungen mehrere Tage bis zur Bestätigung der Wiederaufnahme des Probebetriebs am 18. Juli 2019.

Eine unabhängige Untersuchungskommission analysiert nun für die EU-Agentur GSA und die EU-Kommission als programmverantwortliche Behörde die genaueren Umstände und Auslöser des Ausfalls, um das System in der Erprobungsphase kontinuierlich zu verbessern. Galileo bietet den Initial Service seit Dezember 2016 an. Während dieser "Pilot-Anfangsphase“ vor der "voll-operativen Dienstleistungs-Phase“ werden Galileo-Signale in Kombination mit anderen Satellitennavigationssystemen verwendet, was die Erprobung und Erkennung von technischen Problemen während der schrittweisen Inbetriebnahme ermöglicht. In der voll-operativen Phase wird Galileo unabhängig von anderen Satellitennavigationssystemen funktionieren.

Bedeutung von Galileo

Galileo ist ein Hochtechnologie EU Flaggschiff-Programm und stellt Navigations-Dienste für die Bürger zur Verfügung. Schon jetzt gibt es 700 Millionen Endgeräte, die neben anderen Satellitennavigationsdiensten auch Galileo-Signale verarbeiten können. Galileo trägt als weiteres unabhängiges und autonomes Satellitennavigationssystem entscheidend dazu bei, dass die globale Verfügbarkeit und Genauigkeit von GNSS Diensten für jeden Bürger spürbar verbessert wird. 

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12 GeoAI live auf der Intergeo

Geo Artificial Intelligence, kurz GeoAI können Besucher live auf dem con terra Stand erleben. Beispielhaft werden wichtige Prinzipien wie Mustererkennung und Natural Language Processing vorgestellt. Konkrete Projektbeispiele aus den Bereichen Vorhersagemodellierung, Landschafts-Monitoring und KI-basierte Sprachinteraktion verdeutlichen den praktischen Nutzen der Technologie.

Darüber hinaus erwartet die Besucher Wissenswertes zu den Themen Integration individueller GIS-Lösungen in Enterprise Umgebungen, die Fachthemen E-Government, INSPIRE, OpenData, Copernicus, Natur und Umwelt sowie viel Neues zur Integrationsplattform FME und den con terra Technologies.

Weitere Informationen unter: conterra.de/intergeo

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13 FARO® stellt die Cobalt DesignTM 3D-Scan-Lösung vor

Structured Light 3D-Scanner für professionelle Anwendungen im Industriedesign


Cobalt Design Dual Application1. Abbildung: FARO

Cobalt DesignTM stellt in Kombination mit der vor Kurzem eingeführten RevEngTM-Softwareplattform eine integrierte, umfassende digitale Designlösung bereit, mit der kleine bis mittelgroße Objekte präzise und in Farbe mit verschiedenen Auflösungsstufen gescannt werden können. Dabei handelt es sich um den ersten Streifenlicht-Farbscanner von FARO, der spezifisch für Designanwendungen entwickelt wurde. Er eignet sich optimal zum Scannen komplexer Oberflächen, vor allem von hochgradig detaillierten organischen Formen. Cobalt DesignTM eignet sich für verschiedene Designanforderungen, darunter Reverse Engineering, Prototypdesign, Verpackungsdesign, Designen digitaler Kataloge und sogar Schmuck- und Modedesign.

Workflow-Beschleunigung

Mit Cobalt DesignTM können professionelle Designer Scan-Parameter einmalig einrichten und dann ähnliche Objekte auf Knopfdruck scannen. Zudem stehen standardmäßig mehrere vorkonfigurierte Scan- und Vernetzungseinstellungen zur Verfügung. Dies führt wiederum zu kürzeren Arbeitszeiten pro Scan-Position, mehr Scans pro Tag und schnellerem Abschluss von Scan-Projekten. Zudem wird sichergestellt, dass die Ergebnisse wiederholbar und zuverlässig sind.

Scan des vollständigen Sichtfelds

Dank der integrierten Rotationsachse wird der 3D-Scan-Prozess deutlich verbessert und der Gesamtabtastbereichs des Scans maximiert. Das Scan-Objekt/Teil selbst wird in einer festen Position auf der Achse platziert. Dann kann für die Achse eine automatische Rotation von bis zu 360 Grad während des Scan-Vorgangs festgelegt werden.

Erstklassige Kombination aus Tempo und Genauigkeit

Cobalt DesignTM erfasst Millionen von 3D-Messpunkten pro Sekunde mit einer Genauigkeit von bis zu 3,1 Mpx für kleine bis mittelgroße komplexe Objekte.

Vollständige Digitalisierung in Farbe

Präzise und hochwertig strukturierte Scans können in Farbe erfasst werden und liefern realistische Bilder, die noch detailliertere Darstellungen von geometrischen Flächen und Ausführungen in lebensechter 3D-Farbe bieten.

„Die Einführung von Cobalt DesignTM, zusammen mit der kürzlich angekündigten RevEngTM-Softwareplattform, unterstreicht unseren Anspruch, den Markt und die Vordenkerposition für 3D-Datenerfassungslösungen in einer Reihe von designzentrierten Branchen und Anwendungen anzuführen“, erklärte Thorsten Brecht, Senior Director 3D Design. „Wir haben das 3D-Streifenlicht-Paradigma weiter optimiert, indem wir die Entwicklung von Hardware und Software parallel vorangetrieben haben. Somit können die Benutzer jede einzelne der erweiterten Funktionen beider Technologien zusammen nutzen.“

Weitere Informationen: www.faro.com 

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14 Termine

02.-04.09.2019Geospatial Sensing 2019 I Technologie Hof Münster - Mendelstraße 11, Münster

03.09.2019 I Punktwolken – und was jetzt? I HSB6, Universität Innsbruck - Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck

05.-07.11.2019 I Certificate Program: Digital City - Model, Analyze & Decide I Leopoldstraße 139, 80804 München

10.09.2019 I IP SYSCON NRW 2019 I Haus der Technik, Essen - Hollestraße 1, 45127 Essen

11.09. - 13.09.2019 I Bergbau I Energie und Rohstoffe 2019  I  Technische Hochschule Georg Agricola Bochum - Herner Str. 45, 44787 Bochum

12.09.2019INGRADA Anwendertagung der Softplan Informatik GmbH I Stadthalle Wetzlar - Brühlsbachstraße 2B, 35578 Wetzlar

11.-12.09.2019BIM-Experten treffen sich in Gießen I Kongresshalle Gießen - Berliner Platz 2 - 35390 Gießen I Weitere Informationen

11.- 14.09.2019 I AGSE 2019 Applied Geoinformatics for Society and Environment I Schellingstrasse 24, Stuttgart, Deutschland

17.-19.09.2019INTERGEO Stuttgart I Messe Stuttgart - Messepiazza 1 70629 Leinfelden-Echterdingen

21.-23.09.2019State of the Map 2019 in Heidelberg

24. - 25.09. 2019 I DDS Data Days I HOLM - House of Logistics & Mobility - Bessie-Coleman-Straße 7, 60549 Frankfurt am Main

16.10.2019 - 22.01.2020Geodätisches Kolloquium – Winter 2019/20 I Diverse Veranstaltungen I Universität Innsbruck, Technikerstraße 13

23.10.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Daten online bereitstellen und bearbeiten mit Cadenza I  Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

24.10.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Daten online bereitstellen und bearbeiten mit Cadenza I  Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

25.10.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Geodaten erfassen, darstellen und ausgeben – GIS mit Cadenza I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

07.11.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Neuerung der Geo-Analytics-Plattform Cadenza gezielt einsetzen I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

08.11.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Einführung in GeoSpatial Integration für Talend I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

26.05.2020 I IP SYSCON 2020 I Congresscentrum Wienecke XI. Hannover - Hildesheimer Straße 380, Hannover

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15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf Geojobs

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.  

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.

Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben? Hier der direkte Link.

Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben? Hier der direkte Link.

Neue Jobangebote:

Abteilungsleiter_in (w/m/d) - Stadtvermessungsamt I Stadt Frankfurt am Main I Stellenangebot vom 29.07.2019

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Niamey, Niger I Stellenangebot vom 29.07.2019

Referent Qualitätsmanagement GIS (m/w/d) I PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT I Kurfürstenstr. 29, 67061 Ludwigshafen I

Stellenangebot vom 26.07.2019

Ingenieur (m/w/d) der Geoinformatik für die Dokumentation GIS/NIS I Netz Lübeck GmbH I Stellenangebot vom 26.07.2019

Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) für das Referat VII 5 Geoinformation, Vermessung, Flurneuordnung I Hessisches

Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen I Wiesbaden I Stellenangebot vom 26.07.2019

IT-Sachbearbeiterin/ IT-Sachbearbeiter (m/w/d) I Hessisches Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) I Wiesbaden

I Stellenangebot vom 26.07.2019

Technische Mitarbeiterin / Technischer Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I  Berlin I Stellenangebot vom 24.07.2019

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 22.07.2019

GIS / BIS Geodatenmanager (m/w/d) I Thüga Energienetze GmbH I Schifferstadt, Rülzheim, Singen, Bad Waldsee oder Wangen im Allgäu

I Stellenangebot vom 22.07.2019

Geoinformatiker (w/m/d) I Kleffmann Group I 59348 Lüdinghausen I Stellenangebot vom 22.07.2019

Projektleiterin/Projektleiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover, Maputo, Mosambik I Stellenangebot vom 22.07.2019

VERMESSUNGSTECHNIKER (m/w/d) - GEOINFORMATION UND VERMESSUNG I Stadt Nürtingen I Stellenangebot vom 19.07.2019

Zwei VERMESSUNGSTECHNIKER/INNEN ODER GEOMATIKER/INNEN ALS TECHNISCHE SACHBEARBEITUNG GIS-DATENERFASSUNG FÜR GIS-BASIERTE STADTKARTEN UND DAS GRÜNFLÄCHENMANAGEMENTSYSTEM I Landeshauptstadt Hannover I Stellenangebot vom 18.07.2019

Leitung des Fachbereichs Vermessung (m/w/d) I Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin I Berlin I Stellenangebot vom 17.07.2019

Mitarbeiter/in im Bereich Geographisches Informationssystem / Kartographie (w/m/d) I Regionalverband Mittlerer Oberrhein I

Karlsruhe I Stellenangebot vom 17.07.2019

Systemtechniker m/w/d für Geomesstechnik I GeTec Ingenieurgesellschaft I Standort Bochum I Stellenangebot vom 17.07.2019

Technischer Mitarbeiter / technische Mitarbeiterin I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 16.07.2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 16.07.2019

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Redaktion: Christoph Harzer, Bernhard Krebs

Ludwig-Marum-Str.37, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-94402-0, Fax 0721-94402-30, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.geobranchen.de, www.geojobs.de. Geschäftsführer: Christoph Harzer.

Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Karlsruhe unter HRB 5389 USt.-IdNr.: DE 143 583 183

Organ:

Offizielles Online-Organ des DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V., Dortmund @ www.ddgi.de

Offizielles Online-Organ von GDI-Sachsen GEODATEN-INFRASTRUKTUR SACHSEN e. V., Dresden @ www.gdi-sachsen.de

Offizielles Online-Organ von GEOkomm e. V. Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, Berlin/Potsdam @ www.geokomm.de

Offizielle Online-Organ des GeoMV „Geoinformationswirtschaft Mecklenburg Vorpommern e. V. @ www.geomv.de

Offizielles Online-Organ von Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN), Osnabrück @ www.gin-online.de

Offizielles Online-Organ des Vereins InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Offizielles Online-Organ des Vereins Runder Tisch GIS e. V., München @ www.rundertischgis.de

Medienpartner:

INTERGEO Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement @ www.intergeo.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

DGfK Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V., Hannover @ www.dgfk.net

AGEO Österreichischer Dachverband für Geographische Information, Innsbruck @ www.ageo.at

SOGI Schweizerische Organisation für Geoinformation, Basel @ www.sogi.ch

Mitglied:

AIRAnwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien e. V. @ www.air-verband.de

DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation @ www.ddgi.de

DGPF Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e. V. @ www.dgpf.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Runder Tisch GIS e. V. @ www.rundertischgis.de

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