13
November
2018

gis-report-news*** 21/2018


gis-report-news***

- der aktuelle E-Mail-Newsletter

Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

 

Ausgabe 21/2018 vom 13. November 2018

Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe ISSN 1618-8063

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geoinformatik-Branche. Weitere, und teilweise ausführlichere Informationen finden Sie wie immer zusätzlich auf „www.geobranchen.de“.

Hinweise zum Datenschutz, Ändern oder Abbestellen dieses kostenlosen Abos finden Sie wie immer am Ende dieser Mail.

 

Ein Gedanke vorab: „Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten“  Martin Luther

 

Unsere Themen heute:

01 Der neue Stadtplan+ der Stadtverwaltung Koblenz geht online!

GeoPortal Koblenz – digital. vielschichtig. maßgebend

Der digitale Stadtplan von Koblenz bekommt ein neues Kleid: den Online-Service „GeoPortal Koblenz“. Diese Web-Anwendung erweitert das eGovernment-Angebot der Stadt Koblenz und ist auf die zukünftige INSPIRE-konforme Bereitstellung der städtischen Geodaten ausgerichtet. WEITERLESEN

 

02 Bochum wird smarter

Bochum ist Pilotstadt für intelligente Straßeninfrastruktur – „Smart Poles“

Bochum ist die erste Großstadt Deutschlands, die zusammen mit dem Energieunternehmen innogy SE intelligente Straßeninfrastruktur, sogenannte „Smart Poles“, testet. Das Pilotprojekt wird gemeinsam von dem Energieunternehmen, der Stadt und den Stadtwerken Bochum umgesetzt. WEITERLESEN

 

ANZEIGE

 

03 Ein Pionier der Geoinformatik

Ehrenzeichen des Landes Salzburg geht an Professor Josef Strobl

Das Ehrenzeichen des Landes Salzburg erhielt Professor Josef Strobl bei einem kleinen Festakt in der Salzburger Residenz. „Josef Strobl leistete Pionierarbeit bei der Umsetzung von geografischen Karten zur Bevölkerungsentwicklung für das Bundesland Salzburg“, betonte Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl, der das Ehrenzeichen in Vertretung des Landeshauptmannes überreichte. WEITERLESEN

 

Anzeige

 

04 Vor 15 Jahren startete in Hannover der bundesweite Vertrieb des Satellitenpositionierungsdienstes der deutschen Landesvermessung SAPOS ®

Um den Satellitenpositionierungsdienstes der deutschen Landesvermessung SAPOS® bundesweit einheitlich anzubieten, traten Ende September 2003 alle 16 Bundesländer der ehemaligen "Betreibergemeinschaft" bei und gaben den Startschuss für eine zentrale SAPOS®-Vertriebsstelle. WEITERLESEN

 

05 Frühwarnsystem AlpeSense alarmiert: Wissenschaftler erwarten gewaltigen Felssturz im Allgäu

Immer häufiger werden die Alpen zum Schauplatz von Naturkatastrophen. Felsstürze, Steinschlag, Überflutungen, Lawinen- und Murenabgänge nehmen drastisch zu. Erst 2017 kam es im schweizerischen Graubünden zu einem verheerenden Felssturz, der acht Menschen das Leben kostete. Nun kündet ein gewaltiger Spalt am Gipfel des Hochvogels (2.592m) an der deutsch-österreichischen Grenze einen massiven Bergsturz in den Allgäuer Alpen an. WEITERLESEN



ANZEIGE

GEOjobs.de - Die Stellenbörse für alle Geobranchen

Mit GEOjobs.de bieten wir als wohl meistbesuchtes deutsches GEO-Job-Portal, gekoppelt mit GEObranchen.de, einen Vermittlungsservice der es in sich hat.

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“.

Stellengesuche von Privatpersonen werden kostenfrei veröffentlicht!

Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben? Hier der direkte Link.

Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben? Hier der direkte Link.

 

06 Mit offenen Daten Grünflächen in Städten neu entdecken – Projekt „meinGrün“ startet

Im Projekt „meinGrün“ entwickeln Partner aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und Wirtschaft unter Leitung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) die Grundlagen für neuartige, interaktive Informationsangebote. Ziel ist es, Grünflächen in Städten genauer zu beschreiben und zu zeigen, wie man sie gut erreichen kann. Nutzer der Grünflächen können diese bewerten und Stadtverwaltungen erhalten Hinweise auf Verbesserungspotenzial. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND gefördert, die sich mit digitalen datenbasierten Anwendungen für die Mobilität 4.0 befasst. WEITERLESEN

 

ANZEIGE

 

07 Geoportal Deutschland - Karte des Monats November 2018 zum Thema Verkehrsnetze in der Freien Hansestadt Bremen (FHB)

Die neue „Karte des Monats“ für November 2018 stellt die INSPIRE-konformen Daten zum Thema Verkehrsnetze in der Freien Hansestadt Bremen (FHB) dar. Die Daten stammen aus dem Straßeninformationssystem TTSIB und können mit anderen Darstellungsdiensten im Geoportal.de kombiniert werden. Es sind alle Autobahnen, Bundesstraßen und kommunalen Straßen, welche in der Baulast der Freien Hansestadt Bremen liegen, erfasst. WEITERLESEN

 

ADVERTORIAL

Neuerscheinung im Harzer Verlag

Dr. Heino Rudolf - UMWELTDATENMANAGEMENT eine GEO-Inspiration


08 Tusche und Papier: Relikte aus vordigitaler Zeit

Das Archiv der Abteilung Geoinformation, Kataster und Vermessung vom Kreis Gütersloh

Es riecht nach altem Papier. Die Luft ist warm und trocken. Die Regale sind staubig. Im Keller des Kreishauses reihen sich Regale aneinander, in denen dicht nebeneinander und an langen Stangen große Kartonbögen hängen. Es ist das Archiv der Abteilung Geoinformation, Kataster und Vermessung vom Kreis Gütersloh. WEITERLESEN

 

09 map.apps 4.5 – Mehrwerte in 2D und 3D

Mit einem ganzen Bündel an Neuerungen präsentiert sich das neue map.apps von con terra. Ob im 2D- oder 3D-Bereich: map.apps 4.5 bietet sowohl für Endanwender als auch Administratoren Mehrwert auf vielen Ebenen. WEITERLESEN

 

10 Disy veröffentlicht Geo-ETL-Tool für Talend in neuer Version

Erweiterter Funktionsumfang des Plug-ins „GeoSpatial Integration für Talend“

Die Disy Informationssysteme GmbH hat das Geo-Plug-in „GeoSpatial Integration für Talend“ funktionell erweitert und jetzt in neuer Version vorgestellt. Mit Hilfe dieser Geo-Erweiterungssoftware für die Talend-Plattform ist es nun möglich, in einem Datenintegrations- und Verarbeitungsprozess auch Geodaten vom Typ SDE.ST_GEOMETRY, wie sie in einer ArcGIS-Umgebung häufig verwendet werden, einzubinden. WEITERLESEN

 

11 Neuer Look und neue Software

Auf der INTERGEO präsentierte sich die IB&T Unternehmensgruppe im neuen Look. Modern und klar, vertraut und doch neu, mit viel Perspektive, so lässt sich das Corporate Design beschreiben, das sich in Frankfurt/Main bereits im neu gestalteten Messestand zeigte. Am 1. November 2018 beging IB&T zudem 30-jähriges Firmenjubiläum – ein guter Anlass für eine Auffrischung des Außenauftritts. WEITERLESEN

 

12 BARTHAUER 2.0 – Anis Saad neuer Eigentümer der BARTHAUER GROUP

Das Leben bedeutet Veränderung – man muss Altes loslassen, damit Neues entstehen kann. In diesem Sinne übergab Jürgen Barthauer am 31. Juli 2018 die BARTHAUER GROUP vollständig in die Hände seines langjährigen Geschäftspartners und Mitgestalters Anis Saad. Er trägt jetzt die Verantwortung für die Zukunft der Unternehmensgruppe mit über 50 Mitarbeitern. WEITERLESEN

 

13 Wissen, wer wo langfährt

Auf der diesjährigen INTERGEO in Frankfurt a. M. war das Interesse für Mobilitätsdaten bemerkenswert groß. Die DDS Digital Data Services GmbH hat ihr auf dem PTV-Verkehrsmodell Validate basierendes Verkehrsmengenprodukt präsentiert und gezeigt, dass kaum eine Standortplanung ohne verlässliche Verkehrsdaten auskommt. WEITERLESEN

 

14 Termine

WEITERLESEN

 

15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs

Mit diesem Service machen wir Sie auf www.GEOjobs.de, unsere größtes deutschsprachiges Stellenportal für Geoberufe im Internet aufmerksam. Das Angebot wechselt ständig. Hier lohnt sich der Besuch immer.


Neue Jobangebote:

Koordinatorin oder Koordinator der Arbeitsgruppe GIS-Dienste und Projekte (m/w/d) I Stadt Braunschweig I Stellenangebot vom 07.11.2018

Sachbearbeiter / Sachbearbeiterin (m/w/d) für das Referat VII 5 „Geoinformation, Vermessung, Flurneuordnung“ I Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung I Wiesbaden I Stellenangebot vom 07.11.2018 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 07.11.2018 

PostDoc position (m/f) Oceanography, Geosciences, Environmental Sciences or comparable I Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) I Geesthacht I Stellenangebot vom 06.11.2018 

! 3 GIS-Expertinnen / GIS-Experten I Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) I Düsseldorf I Stellenangebot vom 31.10.2018 

Mitarbeiter/in kommunale Softwarelösungen I Softplan Informatik GmbH I 35435 Wettenberg I Stellenangebot vom 29.10.2018 

2 Geoinformatiker (m/w) I Autobahndirektion Südbayern I München I Stellenangebot vom 29.10.2018 

wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 26.10.2018 

Mitarbeiter (m/ w/ d) für die Geologische Präparation, Schwerpunkt Gesteinsbearbeitung I Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (LAGB) I Halle I Stellenangebot vom 25.10.2018 

WEITERLESEN

 

 

 

01 Der neue Stadtplan+ der Stadtverwaltung Koblenz geht online!

GeoPortal Koblenz – digital. vielschichtig .maßgebend


Stadtplan+ mit Suche im GeoPortal der Stadt Koblenz. Bild Stadt Koblenz

Hier finden sich raumbezogene Informationen aus den verschiedensten Themenbereichen im Stadtgebiet von Koblenz – dargestellt anhand unterschiedlicher aktueller, amtlicher Kartengrundlagen. Weil Online-Kartendienste eben nicht amtlich sind, wird diese Web-Anwendung auch verwaltungsintern eingesetzt werden. Aber auch jeder Bürger hat damit den kostenfreien Zugang zu ausgewählten amtlichen Daten. Zusätzlich können auch Geo-Web-Dienste (WMS) des Landes Rheinland-Pfalz eingebunden und im Geoportal Koblenz dargestellt werden.

Sie wollen wissen, ob es an der CGM Arena Koblenz ausreichend Parkplätze gibt? Sie wollen sich über den Bodenrichtwert eines bestimmten Stadtviertels informieren? Sie wollen nach Koblenz reisen und sich vorab schon mal in der Stadt umschauen? Oder benötigen Sie einfach die aktuelle Version des Amtlichen Stadtplans von Koblenz? Das alles und noch viel mehr bietet das neue Geoportal der Stadt Koblenz.

„Wir sind damit in dem Bestreben, unseren Einwohnern und Gästen möglichst viele Informationen bereitzustellen, einen großen Schritt vorangekommen“, sagte Baudezernent Bert Flöck bei der Präsentation des Angebots. Unter anderem kann der Koblenzer Online-Stadtplan jetzt endlich auch mit Mobiltelefonen und Tablets aufgerufen werden.

„Das Geoportal bietet einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Informationen für Bürger und Touristen, ist aber zugleich auch ein mächtiges Instrument für Fachleute - zum Beispiel für die Einsicht in Bebauungspläne“, so die Beschreibung von Michael Heisser, Leiter des Amts für Stadtvermessung und Bodenmanagement, in dem der Webservice konzipiert und aufgebaut wurde sowie heute gepflegt wird. Die technische Plattform wurde von der Bonner Firma terrestris entwickelt, welche sich auf den Einsatz von Open-Source-Software spezialisiert hat und der Stadt damit laufende Lizenzkosten erspart.

Das GeoPortal der Stadt Koblenz ist auch für das Smartphone optimiert. Bild Stadt Koblenz


Funktionen des Portals

Der Nutzer kann zunächst vier verschiedene Kartendienste ansteuern: „Stadtplan“, „Bauen und Wohnen“, „Umwelt und Mobilität“ und „Bodenrichtwerte“. Innerhalb der Kartendienste gibt es wiederum viele verschiedene Fachthemen: Zum Beispiel werden im Thema „Bauen“ Informationssymbole für die Bebauungspläne mit den entsprechenden Geltungsbereichen eingeblendet. Beim Klick auf eines der Icons werden auf einer zusätzlichen Seite weitere Details bereitgestellt. Auch Elektroladesäulen, Kitas oder Parkhäuser sind als „Points of Interest“ (POI) in den Kartendiensten hinterlegt.

Als Hintergrund stehen verschiedene Karten zur Auswahl: der Amtliche Stadtplan (in verschiedenen Ausführungen), Luftbilder aus den Jahren 2004, 2007, 2009, 2011, 2013, 2015, 2016 und 2018, der WebAtlas RP und die Stadtgrundkarte. Die Datenfülle mit allen weitergehenden Verlinkungen künftig aktuell zu halten, sei eine große Herausforderung, so Herr Heisser. Dennoch steht in den kommenden Jahren der Ausbau des vorerst dreisprachigen Angebots auf der Agenda. Zum Beispiel könnten Baustellen, Daten der städtischen Statistikstelle, Informationen zu städtischen Grünflächen sowie 3D-Darstellungen ausgewählter Lokationen integriert werden.

Das geoportal.koblenz.de (auch in der mobilen Version) überzeugt durch seine Leistungsfähigkeit und Angebotsvielfalt der Informationen.

ZURÜCK

 

02 Bochum wird smarter

Bochum ist Pilotstadt für intelligente Straßeninfrastruktur – „Smart Poles“


Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, innogy-Vorständin Hildegard Müller und Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Spohn stellen am 02.11.2018 in Bochum sogenannte "Smart Poles" vor. Bochum ist die erste Großstadt, in der die Straßenlaternen mit digitale Zusatzfunktionen, wie etwa das Erkennen freier Parkplätze oder ein öffentliches WLAN-Netz getestet, werden. Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum

Die zukunftsweisende Technologie stellten am 2. November 2018 Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Spohn und Hildegard Müller, Vorstand für Netz & Infrastruktur bei innogy SE, vor. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre ausgelegt und beinhaltet die Planung, Installation und den Betrieb der „Smart Poles“. In bestehende Straßenlaternen werden innovative Technologien integriert, die im Zusammenspiel mit intelligenter Software einzelne Stadtviertel zu Smarten Quartieren werden lassen. Zu den in Bochum getesteten Anwendungsfällen zählen etwa das Erkennen freier Parkplätze oder ein öffentliches WLAN-Netz.

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch freut sich, dass innogy SE Bochum als Pilotstadt ausgesucht hat: „Wir sind die erste Großstadt Deutschlands, die zusammen mit innogy SE intelligente Straßenlaternen testet. Damit setzen wir erste Bausteine auf dem Weg zur Smart City. Bochum ist mit GigabitCity, Mark 51°7 und der Verzahnung von Wissenschaft und Technologie bereits jetzt Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Damit bringen wir eine Entwicklung auf den Weg, die auch das Ruhrgebiet als Innovationsstandort langfristig stärkt.“

Hildegard Müller, Vorstand für Netz & Infrastruktur bei der innogy SE: „Mit dem Projekt werfen wir einen Blick in die Stadt der Zukunft und zeigen, wie die Digitalisierung der Infrastruktur die Lebensqualität der Menschen verbessern kann. Wir statten die vorhandenen Straßenlaternen mit weiteren Komponenten aus und können so den Bürgerinnen und Bürgern von Bochum vielfältige neue Angebote bieten, die ihren Alltag erleichtern. Gleichzeitig sparen wir durch die Nutzung der bereits bestehenden Infrastruktur Kosten und vermeiden zudem Baustellen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen. Gemeinsam wollen wir Bochum effizienter, innovativer und nachhaltiger gestalten. Die Stadt wird zu einem Vorreiter, dem sicherlich in Zukunft viele weitere Kommunen folgen werden.“

„Die Stadtwerke Bochum sind Energieanbieter Nummer eins in Bochum und Infrastrukturdienstleister für Energienetze, Straßenbeleuchtung und Telekommunikation in Bochum. Dieses Know-how bringen wir in die Kooperation mit ein. Längst haben wir uns vom reinen Energieanbieter zum Energiemanager unserer Kunden entwickelt und bieten vielfältige Energiedienstleistungen und digitale Services an, als wichtige Bausteine einer smarten Energiewelt“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum.

Im ersten Schritt werden geeignete Standorte ausgewählt, in denen die smarte Infrastruktur installiert und getestet wird. Dabei werden die verschiedenen Funktionen jeweils bedarfsgerecht miteinander verknüpft. In bestehende Straßenlaternen werden innovative Technologien integriert, die im Zusammenspiel mit intelligenter Software einzelne Stadtviertel zu smarten Quartieren werden lassen.

Gestartet wird das Projekt im Stadtteil Ehrenfeld. Geplante Anwendungsfälle sind hier zunächst Smart Parking und WLAN. Die Umrüstung beginnt möglichst noch im laufenden Jahr und soll im ersten Quartal 2019 abgeschlossen sein.


Zu den Funktionen, die in Bochum zum Einsatz kommen, zählen:

Smart Parking: Die Laternen erkennen freie Parkplätze und ermöglichen damit ein effizientes Parkraummanagement.

Bewegungsströme: Eine Sensorik erfasst Informationen zur Anzahl und Richtung von Passanten. Auf Basis dieser Daten können Optimierungsansätze z. B. für die Lenkung von Besucherströmen bei Veranstaltungen entwickelt werden.

WLAN: Durch die Integration von WLAN Access Points ermöglichen die Leuchten einen leichteren und zügigeren Aufbau eines öffentlichen Internetnetzes.

Sicherheitsknopf: Der Notrufknopf wird an der Straßenlaterne nachgerüstet und mit einer Leitstelle verbunden. Der Notrufknopf funktioniert nun ähnlich wie ein Telefon, bei der die Leitstelle den Notruf entgegen nimmt.

Weitere Komponenten sind im Projektverlauf möglich.

Das Thema Datenschutz spielt eine entscheidende Rolle. Die erhobenen Daten verbleiben im Eigentum der Stadt Bochum. Der Umgang mit ihnen wird im Rahmen eines Datenüberlassungsvertrages geregelt. Außerdem unterliegt die Datenverarbeitung den strengen Vorgaben der DSGVO. Die Daten werden vor unberechtigtem Zugriff durch Maßnahmen nach allgemein anerkanntem Stand der Technik geschützt. Dazu gehört insbesondere die Verschlüsselung der Daten und die Nutzung speziell gesicherter Übertragungswege.


Weitere Informationen:

www.bochum.de 

www.stadtwerke-bochum.de 

www.innogy.com 

ZURÜCK

 

03 Ein Pionier der Geoinformatik

Ehrenzeichen des Landes Salzburg geht an Professor Josef Strobl


"Verleihung des Ehrenzeichen des Landes" durch LH-Stv. Christian Stöckl an Josef Strobl" in der Salzburger Residenz. Foto: Land Salzburg / Hans Christian Gruber

1988 wurden durch Strobls Engagement mehrere geographische Informationssysteme unter der Dachmarke Z_GIS Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Geoinformatik an der Universität Salzburg) gebündelt. Heuer feiert das Zentrum sein 30-jähriges Bestehen. Josef Strobl hat außerdem maßgeblich an der Konzeption des Salzburger Geographischen Informationssystems SAGIS mitgewirkt. Mit seinen Aktivitäten in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und in anderen Funktionen hat er sich in der Salzburger Innovationslandschaft vielfältig engagiert.


Führende Position in der Geoinformatik

Das Z_GIS hat sich als interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Geoinformatik international etabliert, verbindet Grundlagenforschung und angewandte Forschung und hat eine führende Position in der postgradualen Ausbildung inne. Derzeit laufen 24 internationale und regionale Forschungsprojekte unter Strobls Kontrolle. Allein im Fachbereich Geoinformatik und an dem von Strobl gegründeten Research Studio iSpace arbeiten rund 110 Beschäftigte. Davon sind etwa 90 hochqualifizierte Wissenschafterinnen und Wissenschafter über Drittmittel tätig. Zahlreiche Firmengründungen durch Absolventinnen und Absolventen gingen bereits daraus hervor.


An der Uni Salzburg eine Heimat gefunden

Josef Strobl wurde 1958 in Wien geboren und lebt mittlerweile in Hallein. Er studierte Geographie, Meteorologie und Geologie an der Universität Wien. Seit 1985 forscht und lehrt er an der Universität Salzburg, an der er 1993 in Geographie habilitierte. Seit August 2012 ist Josef Strobl Leiter des Interfakultären Fachbereichs Geoinformatik an der Universität Salzburg. LK_181026_51 (grs/jus)

ZURÜCK

 

04 Vor 15 Jahren startete in Hannover der bundesweite Vertrieb des Satellitenpositionierungsdienstes der deutschen Landesvermessung SAPOS ®

Den Standort-Zuschlag bekam Niedersachsen und die Landesvermessung des heutigen LGLN (Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen) wurde mit der Koordination bundesweiter Kunden sowie der Erstellung einheitlicher Standards für die Betreiberländer betraut.

Der Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® stellt Korrekturdaten zur Verfügung, mit denen in Deutschland eine hochgenaue Positionsbestimmung mittels Satelliten möglich ist. Die Grundlage dieses Dienstes bildet ein flächendeckendes bundesweites Netz von 270 Referenzstationen, davon 43 in Niedersachsen. Für ausgerüstete und berechtigte Anwender bietet SAPOS® mehrere Genauigkeitsstufen. Die höchste Stufe erreicht Positionsgenauigkeiten unter einem Zentimeter. Genutzt wird SAPOS® unter anderem in der Kataster- und Ingenieurvermessung, im Baugewerbe, von Leitungsnetzbetreibern und der Automobilindustrie, von Bildflugfirmen, den Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen, land- und forstwirtschaftlichen Betrieben und Universitäten.

Jetzt fehlen immer noch drei Jahre bis zur Volljährigkeit, aber die „Zentrale Stelle SAPOS“ (ZSS) ist schon lange ein voller Erfolg. 2003 startete die ZSS mit zunächst einem einzigen bundesweit tätigen Großkunden. Heute kümmert sich ein ganzes Team um über 700 Nutzer mit teils mehreren Profilen. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die zentrale SAPOS®-Einwahl für ganz Deutschland, über den bundesweit Korrekturdaten via Internet abgerufen werden können.

Organisatorisch ist die Zentrale Stelle SAPOS® innerhalb des LGLN im Fachbereich „Landesbezugssystem“ der Landesvermessung angesiedelt. Der Fachbereich wird von Dr. Cord-Hinrich Jahn geleitet.


Mehr zu SAPOS

www.zentrale-stelle-sapos.de 

www.lgln.niedersachsen.de/geodaten_karten/geodaetische_grundlagennetze/sapos 

ZURÜCK

 

05 Frühwarnsystem AlpeSense alarmiert: Wissenschaftler erwarten gewaltigen Felssturz im Allgäu


Das Forscherteam bei der nicht ungefährlichen Arbeit auf dem 2592 Meter hohen Hochvogel (Foto: © 3D RealityMaps GmbH)

Im Rahmen des aktuellen Forschungsprojekts AlpeSenseBench arbeitet der europäische Spezialist für 3D-Digitalisierung, 3D RealityMaps, mit der Technischen Universität München, der Ludwig-Maximilians-Universität und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit Hochdruck daran, eine solche Naturkatstrophe mithilfe eines innovativen Frühwarnsystems besser vorhersagen zu können.

Die Untersuchungen finden in ausgewählten Gefahrenstellen in den Alpen statt, die allesamt dicht besiedelt und Tourismusregionen sind, denn das erklärte Ziel des aktuellen Pilotprojekts, an dem neben den Forschungseinrichtungen auch Verwaltungsbehörden aus Bayern und Österreich beteiligt sind: durch kontinuierliches Monitoring und Veränderungsanalysen sollen potentielle Gefahrenstellen die durch die Erderwärmung und den Anstieg der Permafrostgrenze entstehen, frühzeitig erkannt werden. Als Pilotregionen wurden der Hochvogel in den Allgäuer Alpen, die Zugspitze sowie der Hochvernagtferner in den Ötztaler Alpen und das Sattelkar im Salzburger Land ausgewählt.


Hochvogel im Oberallgäu mit Spalt  (Foto: © 3D RealityMaps GmbH)

Der Gipfelaufbau des Hochvogels bewegt sich stark. Dort klafft bereits ein gut 40 Meter langer, acht Meter tiefer und drei Meter breiter Spalt. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) rechnen damit, dass in absehbarer Zeit ein großer Teil der südlichen Gipfelwand abbrechen und 260.000 Kubikmeter Fels über 1000 Meter ins Tal stürzen wird. Gefolgt von Staubwolken und Gerölllawinen. Durch eine genaue 3D-Vermessung des Gipfelaufbaus soll das Gefahrenpotential für die im Tal lebenden Menschen besser erfasst werden. Für Bergsteiger besteht schon jetzt Lebensgefahr. Einer der beliebten Wanderwege von der Tiroler Seite ist gesperrt, zwei andere sind noch begehbar. Das AlpeSenseBench-Team möchte präzise ermitteln, wann weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet werden müssen.

Prof. Dr. Florian Siegert, Gründer und Geschäftsführer von 3D RealityMaps erläutert das Fernerkundungsverfahren zur Früherkennung eines solchen Phänomens: „Der massive Spalt am Gipfel des Hochvogels ist ein unübersehbares Indiz für den drohenden Bergsturz. Die Spalte hat sich in den letzten drei Jahren um 30 cm erweitert und wächst täglich weiter. Durch wiederholte Befliegungen mit Flugzeugen und Drohnen erzeugen wir hochgenaue 3D-Modelle des Gipfels. Anhand der Veränderungen vermessen wir Bewegungen im gesamten Gipfelaufbau möglichst exakt. Gemeinsam mit den Geologen, die die Felsbewegungen mit hochsensitiven Sensoren vermessen, soll ein durch Fernerkundung gestütztes Frühwarnsystem entwickelt werden, mit dessen Hilfe wir hoffen, rechtzeitig im Voraus vor einem drohenden Absturz warnen zu können."

Das AlpeSenseBench-Projekt ist eine Benchmark-Vorstudie, die vom Bayerischen Wirtschaftsministerium finanziert wird und im nächsten Jahr eine europäische Förderung anstrebt.

Weitere Informationen: www.realitymaps.de

ZURÜCK

 

06 Mit offenen Daten Grünflächen in Städten neu entdecken – Projekt „meinGrün“ startet

Sollen Städte trotz Wachstum und Nachverdichtung eine hohe Lebensqualität garantieren, spielen Grünflächen eine entscheidende Rolle. Sie stellen eine Vielzahl ökologischer Dienstleistungen bereit, wirken sich zum Beispiel positiv auf das Stadtklima und die biologische Vielfalt aus, Menschen können dort Natur erleben und entspannen. Gut wäre es also, wenn Bürgerinnen und Bürger wissen, wo sie in ihrer Nähe Grünflächen finden, welche Ökosystemleistungen diese erbringen und welche Infrastruktur wie Bänke, Gastronomie oder sanitäre Einrichtungen sie bieten. Wie die Parks, Spielplätze, Brachflächen und andere grüne Orte gut zu erreichen sind – am besten zu Fuß, per Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln –, ist ebenfalls eine wichtige Information.

Bisher mangelt es noch an solchen Informationen. Das Projekt „meinGrün“ entwickelt nun die Datengrundlagen und technischen Voraussetzungen, um dies zu ändern. Am 1. November startete das Projekt offiziell.


Neue Informationsdichte durch kombinierte Daten

Die Projektpartner werden untersuchen und testen, wie sich verschiedene Daten kombinieren und zu einer bisher nicht gekannten Informationsfülle rund um das Thema Grünflächen in Städten verdichten lassen. Die Forscher wollen dafür offene Geodaten der Verwaltung mit neuesten Fernerkundungsdaten aus dem Raumfahrtprogramm Copernicus kombinieren. Hinzu kommen nutzergenerierte Daten, wie sie etwa der Kartendienst OpenStreetMap oder Social-Media-Kanäle wie Twitter oder Instagram liefern.

Diese neue Datenfülle soll als Grundlage für verschiedene nutzerfreundliche Anwendungen dienen. Wie dies funktionieren kann, zeigen die Partner anhand der mobilen App „meinGrün“. Diese werden sie in der Projektlaufzeit bis April 2021 entwickeln und in den Pilotstädten Dresden und Heidelberg testen.


Vorhandene Daten nutzen, neue generieren

Mit der App sollen Nutzer schnell herausfinden, welche Grünflächen sich in ihrer Umgebung befinden und welche am besten zu ihren Wünschen passen. Eltern mit Kindern können so schnell den geeigneten Spielplatz in der Nähe finden, Jugendliche die Grünfläche mit Skaterbahn, Ältere den Park mit ausreichend Bänken und barrierefreien Zugängen. Auch den Weg zu den Grünflächen wird die App weisen – der kann entsprechend persönlicher Wünsche zum Beispiel besonders ruhig und grün sein.

Die Anwender wiederum können die App nutzen, um selbst Informationen zu den Grünflächen hinzuzufügen. Mängel und Wünsche lassen sich ebenso erfassen wie positive Merkmale. Diese nutzergenerierten Daten ermöglichen der Stadtplanung, die Grünflächen, aber auch das Fuß- und Radwegenetz bedarfsorientiert weiterzuentwickeln.


Projektkonsortium mit sieben Partnern

Bis es soweit ist, haben die sieben Projektpartner viel Arbeit vor sich. Es gilt, innovative Methoden zu entwickeln, um die Daten zu gewinnen, zu analysieren und zu strukturieren und für die geplanten Zwecke nutzbar zu machen. Ziel ist es, dass nicht nur die Pilotstädte Dresden und Heidelberg sie nutzen, sondern auch andere Städte die geschaffene Dateninfrastruktur und entstandenen Werkzeuge praxisorientiert anwenden können.

Das IÖR ist für das Projektmanagement zuständig und wird den konzeptionellen Rahmen des Forschungsvorhabens entwickeln. Außerdem wird es analysieren, welche Anforderungen die für das Projekt relevanten Daten erfüllen und wie Schnittstellen zwischen verschiedenen Datendiensten gestaltet sein müssen, um eine möglichst breite Datenbasis für „meinGrün“ nutzen zu können. Auch bei der Entwicklung neuer Methoden zur Datengewinnung wird das IÖR mitwirken. Damit Nutzer der geplanten App Grünflächen und den Weg dorthin nach ihren Wünschen auswählen können, braucht es geeignete Indikatoren zur Bewertung. Auch diese wird das IÖR unter Berücksichtigung des Konzepts der Ökosystemleistungen entwickeln und sie in einer Pilotanwendung testen.

Zum Projektkonsortium gehören neben dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Projektleitung) in Dresden, das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, das Institut für Kartographie der Technischen Universität Dresden, das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology der Universität Heidelberg, das Institut für Software-Entwicklung und EDV-Beratung in Karlsruhe sowie urbanista in Hamburg und Terra Concordia in Berlin.

Weitere Informationen zum Projekt: meingruen.ioer.info

ZURÜCK

 

07 Geoportal Deutschland - Karte des Monats November 2018 zum Thema Verkehrsnetze in der Freien Hansestadt Bremen (FHB)

Das Geoportal.DE präsentiert regelmäßig eine „Karte des Monats“ mit ausgewählten Geodaten, welche unter die Europäische Richtlinie INSPIRE fallen und ganz nach dem Motto „INSPIRE the users“ über Darstellungsdienste bereitgestellt werden.

ZURÜCK

 

08 Tusche und Papier: Relikte aus vordigitaler Zeit

Das Archiv der Abteilung Geoinformation, Kataster und Vermessung vom Kreis Gütersloh


Rolf Linnemeier zeigt ein so genanntes Blatt mit einem Ausschnitt der Karte von Avenwedde. Foto: Kreis Gütersloh

Und hier lagern noch immer Relikte aus vordigitaler Zeit. Rolf Linnemeier zieht eines von ihnen hervor. Der Kartonbogen ist vergilbt und an den Rändern schon leicht eingerissen. Das Dokument ist übersäht mit handgezeichneten Linien und Zahlen. Es zeigt eine Karte mit Grundstücksgrenzen von Avenwedde aus dem Jahre 1932 und ist nur eine von vielen. Die meisten der hier gelagerten Karten wurden noch von Mitarbeitern der Altkreise Halle und Wiedenbrück mit Tusche auf Karton gezeichnet. Heute zieht man die Originale nur noch selten hervor, denn die meisten Unterlagen sind bereits digitalisiert.


Gegen das Licht kann man die Einstichlöcher der Kartiernadeln auf der Urkarte von Avenwedde gut erkennen. Foto: Kreis Gütersloh

Linnemeier hält eine der Karten gegen das Licht und zeigt die vielen kleinen Löcher in dem Karton. „Das sind die Einstichlöcher der Kartiernadeln“, erklärt er „Früher hat man diese Karten mit Maßstab und Nadeln kartiert. Jede Linie wurde früher mit einer Ziehfeder, später mit Tuschestiften gezeichnet.“ Und tatsächlich sieht man an allen Linien, an ihren Start und Endpunkten, ein winziges Loch. Zusammengenommen bilden sie, einem Sternbild gleich, die Umrisse von Grundstücken oder auch Häusern nach.

Linnemeier holt noch mehr „Karten“ hervor, die jedoch in Wahrheit gar keine sind: „Die Grundlage der Urkarten bilden die sogenannten Urrisse, die die Mitarbeiter früher vor Ort gemessen und dann in ihren Akten skizziert haben.“ Diese Urrisse sind jedoch nicht maßstabsgetreu und verwendeten bis circa 1880 statt dem Meter die preußische Rute als Maßeinheit. Erst die Urkarten, in denen die Urrisse zusammengeführt wurden, konnten dann als Grundlage verwendet werden.

Im Laufe der 1990er Jahre hielt die Digitalisierung Einzug in das Kataster. Seitdem ist ein Großteil der Urkarten und Urrisse eingescannt und jederzeit digital verfügbar. Linnemeier muss also nicht ständig ins Archiv laufen, wenn er Kundenanfragen zu Grenzverläufen oder Grenzverhandlungen bekommt, sondern kann auf einen Schlag sämtliche dazugehörige Dokumente öffnen.

Das zeigt auch, dass die Messungen von damals auch heute noch erstaunlich genau sind − selbst wenn jetzt fast alles mit GPS und nicht mehr wie früher mit Messstangen und -ketten gemessen wird. Nur manchmal, wenn er eine Zahl auf dem Scan nicht lesen kann, geht Linnemeier noch in den Keller und holt das echte Dokument hervor. Mittlerweile macht er davon dann einfach ein Foto mit seinem Smartphone und versendet es per Mail an den Kunden. Die Qualität des Fotos übertrifft in speziellen Fällen die Qualität der Scans aus den Anfängen der Digitalisierung Mitte der 2000er.


Weitere Informationen: www.kreis-guetersloh.de/vv/oe

ZURÜCK

 

09 map.apps 4.5 – Mehrwerte in 2D und 3D

Neue Nutzungsmöglichkeiten für 3D-Daten


Beste Usability auf allen Endgeräten. Bild con terra

Mit dem neuen map.apps Release werden 3D-Daten bestmöglich in Wert gesetzt. So können zum Beispiel Strecken und Flächen jetzt auch in 3D-Szenen gemessen werden. Die Stützpunkte einer Messung lassen sich zudem noch nachträglich verschieben, sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten.

Eine Vielzahl von Anwendungsfällen im 3D-Bereich betrifft Daten, die unterhalb der Erdoberfläche liegen. Durch die neue Möglichkeit der Einbindung von globalen ArcGIS Webszenen, können diese Daten in map.apps nun optimal genutzt werden. So lassen sich zum Beispiel Szenarien der Infrastrukturversorgung, Bohrungen oder Bergbau-Daten ganz leicht in map.apps anzeigen und in Anwendung bringen.


Koordinaten und Beschriftungen im Griff

Mit dem neuen Koordinaten-Tool von map.apps werden Anzeige, Transformieren, Kopieren und Suchen von Koordinaten einfach und komfortabel. Bei der Koordinatenanzeige gestattet das Tool zudem die gleichzeitige Ausgabe in unterschiedlichen, vom Anwender frei wählbaren Bezugssystemen, wobei die exakte Syntax der Anzeige durch den Anwender beeinflusst werden kann.


map.apps Anwendung

Auch die Beschriftung von Objekten in der Karte kann im neuen map.apps bereits durch einfache Konfiguration clientseitig definiert werden. Auf diese Weise können je nach App spezielle Informationen ein und desselben Themas als Label präsentiert und hervorgehoben werden, ohne dass der zugrundeliegende Kartendienst angepasst werden muss.


Optimierte Workflows

Eine Vielzahl weiterer Optimierungen vereinfachen und erweitern typische Workflows. Sowohl für Endanwender als auch für Administratoren. Dazu gehören u.a. neue Optionen zur Definition gewünschter Vorgaben für Karte oder 3D-Szene. Sinnvolle Maßstäbe lassen sich ebenso anzeigen wie zum Beispiel das Unterbinden des ungewünschten Drehens einer 2D-Karte. Zudem wurde auch die in map.apps verwendete Version der ArcGIS API for JavaScript auf die Version 4.8 aktualisiert.


Weitere Informationen: www.conterra.de.

ZURÜCK

 

10 Disy veröffentlicht Geo-ETL-Tool für Talend in neuer Version

Erweiterter Funktionsumfang des Plug-ins „GeoSpatial Integration für Talend“


Disy Plug-in: GeoSpatial Integration für Talend. Bild Disy

Die neue Version 1.0.6 des Plug-ins „GeoSpatial Integration für Talend“ unterstützt nun auch den räumlichen Datentyp Well-Known-Binary (WKB) und damit das Lesen und Schreiben von Daten des Typs SDE.ST_GEOMETRY. Daten aus ArcGIS-Datenquellen, die diesen Datentyp nutzen, können erstmals in einen Geo-ETL-Prozess mit Talend lesend oder schreibend eingebunden werden. Damit wird der Weg zu einer einheitlichen Verarbeitung von Geodaten und Daten in alphanumerischer Form innerhalb der Talend-Umgebung für neue Anwendungsszenarien geebnet.


Wachsende Bedeutung von Geodaten in Entscheidungsprozessen von Unternehmen

Das Plug-in trägt der steigenden Relevanz von Geodaten in Entscheidungsprozessen von Unternehmen Rechnung. Das Sammeln und Veröffentlichen von digitalen Daten zu Personen, Orten und allgemeinen Trends hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Unternehmen nutzen diese Informationen und beziehen Geoinformationen in ihre Entscheidungsprozesse mit ein, beispielsweise bei der Planung neuer Filialen, zur Identifizierung neuer Käufergruppen nach Geogesichtspunkten und zu Auswertungen nach regionalen Faktoren.


Umfangreicher Funktionsumfang für Geo-ETL


G
eo-ETL-Prozess Talend. Bild Disy

Das von Disy entwickelte Plug-in integriert sich nahtlos in die Talend-Werkzeugpalette und erweitert diese um Geo-Funktionalitäten. Hierfür stellt es sowohl eigene Komponenten, die per Drag-and-Drop in den ETL-Jobs genutzt werden können, als auch spezielle Geo-Routinen bereit, die die Funktionalität einiger der über 900 Talend-Komponenten erweitern. So können im Integrations- und Transformationsprozess Flächen oder Längen berechnet, Geometrien verschnitten sowie Puffer, konvexe Hüllen oder Bounding-Boxen gebildet werden.

Weitere Routinen unterstützen den Nutzer bei der Prüfung nach der Validität von Geometrien, dem direkten Vergleich mehrerer Geometrien nach Überlappung, Berührung oder Enthaltensein, sowie die bei der Distanzmessung zwischen Geometrien. Natürlich können auch Koordinaten in Punkte umgewandelt werden oder Punkte in Linien. Und die Geometrien können direkt im Prozess zwischen unterschiedlichen Koordinatensystemen umgerechnet werden. Unterstützt werden die Datenquellen PostGIS, Shapefile, Oracle Locator und Spatial sowie SpatiaLite – und jetzt über die neue Formatauslesung von WKB auch Daten, die von ArcGIS als SDE.ST_GEOMETRY in PostgreSQL oder Oracle gespeichert werden.


Qualitätsgesicherte Daten, umfangreiches Monitoring mit Talend

Im Bereich der Datenintegration ist Talend laut Gartner und Forrester Research als einziges Open-Source-Werkzeug eine der weltweit führenden Plattformen – nicht nur für ETL-Prozesse zum Aufbau von Data-Warehouse-Lösungen, sondern auch für die Integration von Streaming-Big-Data oder die Datenverarbeitung in der Cloud. Talend hält zahlreiche Funktionalitäten bereit, die die Qualität der Daten sichern und effizientes Arbeiten ermöglichen. Neben der grafischen Oberfläche stehen Funktionen zur Teamarbeit, wie ein gemeinsames Repository, dem Audit und Jobvergleich, der Wirkungsanalyse, des Debuggings, des Tunings der Prozesse bis hin zur Versionierung und der automatischen Erstellung der Dokumentation zur Verfügung.

Für den Betrieb bietet die Plattform Funktionen zur Verwaltung und zum Monitoring, wie Hochverfügbarkeit und Lastverteilung, einen Deployment-Manager, Benutzerverwaltung, Ausführungsplanung, Einführung von Prüfpunkten und Fehlerbehebung, Monitoring der Aktivitäten bis hin zum Log-Server mit eigenem Dashboard. So behalten Entwickler und Administratoren stets den Überblick über die aktuellen Prozesse und den Stand der Datenverarbeitung. Diese Vorteile der Talend-Software können mit dem Plug-in von Disy auch für die Verarbeitung von Geodaten genutzt werden.


Kostenfreier Download des Plug-ins „GeoSpatial Integration für Talend“

Das Plug-in „GeoSpatial Integration für Talend“ kann für Talend Open Studio kostenfrei von der Disy-Webseite unter www.disy.net/geospatial https://www.disy.net/de/produkte/geospatial-fuer-talend/

heruntergeladen werden. Für Talend-Kunden, die Support benötigen oder das Plug-in für Talend Studio oder eine der Talend-Plattformen nutzen, steht eine kommerzielle Version als Abonnement (Subscription) zur Verfügung.


Weitere Informationen

Informationen zum Plug-in “GeoSpatial Integration für Talend” mit Download: www.disy.net/geospatial

Informationen zu Talend: de.talend.com

ZURÜCK

 

11 Neuer Look und neue Software


Neues Erscheinungsbild für die IB&T Gruppe. Bild IB&T

IB&T entwickelt fachlich intelligente Software für Verkehrswegeplanung und -bau, die fundiertes Ingenieurwissen, einschlägige Regelwerke, innovative Methoden und Prozesse sowie moderne IT-Techniken zu marktgerechten Produkten vereint. Zur IB&T Gruppe gehören die IB&T Software GmbH, die GEO DIGITAL GmbH und die RZI Software GmbH. Das gemeinsame Wirken drückt die Gruppe nun stärker nach außen aus: vier neue Logos, konstruiert nach einer durchgängigen Layoutlinie, und ein einheitlicher Geschäftsauftritt unterstreichen die Verbundenheit.


Darstellung der 3D-Projektdaten im virtuellen Raum. Bild IB&T

Den Messebesuchern gefiel’s: IB&T dankt allen Gästen des Gemeinschaftsstandes für die vertrauensvollen und inspirierenden Gespräche. Diese rankten sich um die Fachthemen der GEO-IT-Branche. BIM-gerechte Weiterentwicklungen der aktuellen Lösung, wie die neue Bestandsmodellierung mit Attribuierung, die Finalisierung der IFC-Schnittstellen und der parametrisierte Brückengenerator, überzeugten. Erste Einblicke in die zukünftige card_1 Generation begeisterten, so vor allem der parametrisierte BIM-Trassenkörper und das Expertensystem mit der integrierten Regelkonformität. Zukünftig wird die Software viele Arbeitsschritte übernehmen und intelligent eine Straße oder Bahntrasse als Vorschlag entwerfen. Die Anwender bekommen mehr Zeit für die Begutachtung und die Kontrolle der Planung. So entsteht ein präzises Ergebnismodell mit fachlichen 3D-Ergebnisobjekten, das für den BIM-Prozess geeignet ist.

Zu den Neuheiten der RZI Tiefbau Version 2018 zählen die Punktverwaltung, das Digitale Geländemodell, die Straßenplanung, die REB Abrechnungstools sowie das Stand-Alone Programm Kosten AKVS/elKe, das mit den neuen Preisdatenbanken und der OKSTRA-Schnittstelle 2.018 den Workflow im Bereich Kostenmanagement perfekt abrundet. Viele Besucher informierten sich außerdem über die jüngsten Entwicklungen bei ALKIS® Pro und über das Transformieren und Konvertieren von Daten via TransKon. Die RZI Software GmbH stand auch auf dem BricsCAD Stand Rede und Antwort, da die Produktfamilie RZI Tiefbau neben AutoCAD® auf dieser preisgünstigen Plattform eingesetzt wird.

IB&T dankt allen Standbesuchern auch für das Interesse an der Messepräsentation ihrer Partnerfirmen. So stellte die G&W Software AG ihre AVA-Lösung California.pro mit dem Modul BIM2AVA 3.0 vor und deren Zusammenspiel mit card_1. Die Ansprechpartner der Firmen aRES Datensysteme und GOSPlus führten das neue ALKIS®.ci, die 3D-Darstellung von Kanal- und Leitungsnetzen und GP-Works vor.

Auf dem INTERGEO Kongress referierte IB&T Geschäftsführer Uwe Hüttner im Rahmen der BVBS-Vortragsreihe zum Thema BIM-Verkehrswege. Er stellte die BIM-Bestandsmodellierung und den BIM-Trassenkörper mit card_1 vor sowie die BIM-Koordination mit DESITE MD.

Weitere Informationen: www.card-1.com

ZURÜCK

 

12 BARTHAUER 2.0 – Anis Saad neuer Eigentümer der BARTHAUER GROUP


Zwei, die sich einig sind: Firmengründer Dipl.-Ing. Jürgen Barthauer (links) mit seinem Nachfolger Dipl.-Inform. Anis Saad (rechts) Bild Barthauer

Die Unternehmensnachfolge ist in der heutigen Zeit ein aktuelles Thema. Und gerade im Mittelstand ist es nicht mehr selbstverständlich, dass die Kinder von Firmengründern in die Fußstapfen ihrer Eltern treten, sondern lieber eigene Spuren auf bislang unentdeckten Wegen hinterlassen wollen. Genauso erging es auch Jürgen Barthauer. Der Braunschweiger Diplom-Ingenieur machte sich 1982, direkt nach dem Studium, selbstständig und legte den Grundstein für die heutige BARTHAUER GROUP. Zu der Gruppe gehören mittlerweile vier Gesellschaften in Deutschland und Tunesien und sie beschäftigt über 50 Mitarbeiter. Die Entwicklung datenbankbasierter Softwarelösungen für das kommunale Infrastrukturmanagement und die Wasserwirtschaft für den nationalen sowie den internationalen Markt, haben den damaligen Einmannbetrieb zu dem erfolgreichen und profitablen Unternehmen von heute heranwachsen lassen. „Auf dem langen Weg dahin ist nicht immer alles glatt gelaufen.“, resümiert Barthauer. „Jeder Unternehmer kennt das. In den 36 Jahren Selbstständigkeit habe ich mit dem Unternehmen Höhen und Tiefen erlebt. Doch ich konnte mich immer auf meine Mitarbeiter verlassen. Viele sind schon seit zehn, 15 und sogar über 25 Jahren dabei. Auch Anis gehört schon seit über einem Vierteljahrhundert dazu.“

Der Diplom-Informatiker hatte seinen ersten Arbeitstag bei BARTHAUER als Werkstudent im September 1991. Seitdem ist er treu geblieben. Er hat die Software und das Geschäft mit seiner visionären und bestimmten Art vorangebracht. Vom Werkstudenten über den fest angestellten Mitarbeiter ist er durch sein Engagement bald zum Leiter der Forschung und Entwicklung befördert worden. 2015 dann hat Jürgen Barthauer die Geschäftsführung mit ihm geteilt. „Als Informatiker verlasse ich mich auf Nullen und Einsen. Aber als Mensch zähle ich auf den Zusammenhalt der Familie. Auch ohne verwandtschaftliche Beziehungen sind wir bei BARTHAUER eine Familie und seine Familie lässt man nicht im Stich.“, betont der zweifache Familienvater Saad. „Als Jürgen Barthauer mir sein Unternehmen als Nachfolger angeboten hat, habe ich nicht lange gezögert. Das ist eine große Verantwortung, aber ich glaube an unsere Produkte und Dienstleistungen und ich glaube ganz besonders an das Potential der Mitarbeiter.“

Die Herausforderungen der Zukunft sind der rasante Ausbau der Digitalisierung, wachsende Smart Cities und auch künstliche Intelligenz. Für diese Aufgaben sieht sich Saad mit seinem Team gerüstet und er freut sich auf die Entwicklungen, die die Zeit mit sich bringen wird. Neben dem technischen Fortschritt liegt ihm der persönliche Austausch am Herzen. „Ich möchte mich gezielt mit den Menschen der Branche austauschen. Erfahrungen teilen, Neues kennenlernen, Sachverhalte aus einem anderen Blickwinkel betrachten und gemeinsam etwas bewegen.“, beschreibt der 50-Jährige. Messeauftritte bei der IFAT, INTERGEO, iro oder RO-KA-TECH sind mittlerweile obligatorisch, genauso wie die hauseigenen Anwender-Konferenzen mit Themen rund um BaSYS, das Erfolgsprodukt aus dem Hause BARTHAUER. Außerdem ist die aktive Teilnahme und Mitarbeit in Arbeitskreisen, zum Beispiel von DWA und GWP, selbstverständlich geworden. „Es ist mir wichtig, die Bedürfnisse von Betreibern und Anwendern, Kommunen und Verbänden, Ver- und Entsorgern genau zu kennen und zu verstehen und selbst zur Entwicklung beizutragen.“, signalisiert Saad.

Der besondere Generationswechsel wird mit allen Mitarbeitern, langjährigen Geschäftspartnern und Freunden im traditionsreichen Gewandhaus in Braunschweig gebührend gefeiert. Auf die üblichen Geschenke bei solchen Anlässen möchten Saad und Barthauer verzichten. Sie bitten stattdessen um eine Spende an einen gemeinnützigen Verein, der sich die Unterstützung benachteiligter Kinder zur Aufgabe gemacht hat. „In die Bildung der nächsten Generation zu investieren zahlt sich immer aus. Und wer weiß, vielleicht ist eines der Kinder, denen wir heute helfen können, morgen der Kollege, der unsere Probleme löst.“, schmunzelt Saad. Langfristig denken, nachhaltig planen und dabei den Spaß an der Arbeit und die Freude am Leben nicht verlieren. Das ist Saads Strategie für die nächste Generation BARTHAUER.

Weitere Informationen: www.barthauer.de

ZURÜCK

 

13 Wissen, wer wo langfährt

Verkehrsströme zu erfassen und zu lenken, ist eine große politische Aufgabe und Herausforderung, denn das Verkehrsaufkommen weltweit, aber auch in Deutschland, wächst stetig. Mehrere Hundertmilliarden Kilometer legen allein die fast 50 Millionen in Deutschland zugelassenen Pkw zurück – im Jahr 2016 zum Beispiel 650 Milliarden Kilometer. Auf welchen Straßen dabei wie viele Fahrzeuge unterwegs sind, wird zum einen bei klassischen Verkehrszählungen festgestellt, aber auch in Modellen errechnet.

So bietet das Karlsruher Unternehmen DDS Digital Data Services GmbH für ganz Deutschland Angaben zu Verkehrsmengen auf Ebene von Straßensegmenten an, die auf Validate beruhen, einem Verkehrsmodell der PTV AG, das seit 2005 kontinuierlich erweitert wurde. Beim aktuellen Release wurden die Verkehrszellen, in die das Untersuchungsgebiet eingeteilt ist, verdoppelt, sodass die Basis nun 20.000 Zellen bilden, die jeweils ca. 4000 Einwohner repräsentieren. Die Verkehrszellen werden außerdem durch 80.000 Marktzellen mit soziodemographischen Angaben ergänzt und verfeinert, wodurch die lagegenaue, prozentuale Einspeisung des Verkehrs der Verkehrszellen in das Gesamtnetz unterstützt wird. Aus den amtlich verfügbaren Strukturdaten der Gemeinden und Marktzellen sowie den einwohnertypischen Verkehrsverhaltensansätzen wird dann mithilfe eines PTV-Simulationsmodells die Verkehrsverflechtung modellhaft errechnet. Im Ergebnis liefert Validate Pkw- und Lkw-Belastungen – Letztere sogar unterteilt nach zulässigem Gesamtgewicht – für das gesamte deutsche Hauptstraßennetz. Auch eine Differenzierung im Tagesverlauf über 24 Stunden sowie nach Wochentagskategorien ist im Modell enthalten.

„Wir haben auf der diesjährigen INTERGEO feststellen können, dass sich sehr viele Vertreter aus den unterschiedlichsten Branchen für Verkehrsmodelle interessieren und wir haben Validate mehrmals vorgeführt“, berichtet DDS-Mitarbeiter Andreas Lehr. „Die Einsatzzwecke waren dabei breit gefächert. Vor allem Geomarketinganwendungen standen im Fokus – angefangen bei Standortbewertungen bis zu zeitabhängigen Analysen des Kundenaufkommens.“ So sind Angaben zu Verkehrsmengen zum Beispiel für die Werbebranche von Interesse, denn die Wirksamkeit eines Werbetafelstandorts hängt ganz wesentlich davon ab, wie viele Autos ihn passieren. Aber auch Schnellrestaurants oder Tankstellen setzen bei ihrer Filialplanung vermehrt auf Verkehrszahlen wie Validate sie liefert und betreiben so effizientes und punktgenaues Geomarketing.


Weitere Informationen: www.ddsgeo.de.

 ZURÜCK

 

14 Termine

15.11.2018Praxisworkshop zum Geodatenaustausch zwischen DWG basierten CAD Systemen (BricsCAD/ZWCAD/AutoCAD) I IBB Ingenieurbüro Battefeld Leipzig - Brahestraße 17, 04347 Leipzig

13.12.2018GNSS Messungen im Kataster - Transformationsmöglichkeiten nach aktueller VermV I Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck

13.12.2018Where2B Konferenz 2018 I Universitätsclub Bonn, Konviktstraße 9, 53113 Bonn, Deutschland

13.01.2019Satelliten vermessen den Klimawandel I Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck

26.02. -27.02.2019IPSYSCON 2019 I Hannover Congress Centrum

13.03. - 16.03.2019FOSSGIS-Konferenz 2019 I HTW Dresden, Friedrich-List-Platz 1, 01069 Dresden

14.-15.03.2018Münchner GI-Runde 2019 I Technische Universität München I 80333 München

18.- 20.03.2019FME Days I World Conference Center Bonn - Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn 

10.- 12.04.20193rd International Conference on geology & Earth Science I Valencia,Spain

ZURÜCK

 

15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf Geojobs

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.


Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben? Hier der direkte Link.

Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben? Hier der direkte Link.


Neue Jobangebote:

Koordinatorin oder Koordinator der Arbeitsgruppe GIS-Dienste und Projekte (m/w/d) I Stadt Braunschweig I Stellenangebot vom 07.11.2018

Sachbearbeiter / Sachbearbeiterin (m/w/d) für das Referat VII 5 „Geoinformation, Vermessung, Flurneuordnung“ I Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung I Wiesbaden I Stellenangebot vom 07.11.2018 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 07.11.2018 

PostDoc position (m/f) Oceanography, Geosciences, Environmental Sciences or comparable I Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) I Geesthacht I Stellenangebot vom 06.11.2018 

! 3 GIS-Expertinnen / GIS-Experten I Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) I Düsseldorf I Stellenangebot vom 31.10.2018 

Mitarbeiter/in kommunale Softwarelösungen I Softplan Informatik GmbH I 35435 Wettenberg I Stellenangebot vom 29.10.2018 

2 Geoinformatiker (m/w) I Autobahndirektion Südbayern I München I Stellenangebot vom 29.10.2018 

wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 26.10.2018 

Mitarbeiter (m/ w/ d) für die Geologische Präparation, Schwerpunkt Gesteinsbearbeitung I Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (LAGB) I Halle I Stellenangebot vom 25.10.2018 


ZURÜCK

 

 

Redaktion: Christoph Harzer, Bernhard Krebs

Ludwig-Marum-Str.37, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-94402-0, Fax 0721-94402-30, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.geobranchen.de, www.geojobs.de. Geschäftsführer: Christoph Harzer.

Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Karlsruhe unter HRB 5389 USt.-IdNr.: DE 143 583 183

Organ:

Offizielles Online-Organ des DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V., Dortmund @ www.ddgi.de

Offizielles Online-Organ von GDI-Sachsen GEODATEN-INFRASTRUKTUR SACHSEN e. V., Dresden @ www.gdi-sachsen.de

Offizielles Online-Organ von GEOkomm e. V. Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, Berlin/Potsdam @ www.geokomm.de

Offizielle Online-Organ des GeoMV „Geoinformationswirtschaft Mecklenburg Vorpommern e. V. @ www.geomv.de

Offizielles Online-Organ von Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN), Osnabrück @ www.gin-online.de

Offizielles Online-Organ des Vereins InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Offizielles Online-Organ des Vereins Runder Tisch GIS e. V., München @ www.rundertischgis.de

Medienpartner:

INTERGEO Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement @ www.intergeo.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

DGfK Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V., Hannover @ www.dgfk.net

AGEO Österreichischer Dachverband für Geographische Information, Innsbruck @ www.ageo.at

SOGI Schweizerische Organisation für Geoinformation, Basel @ www.sogi.ch

Mitglied:

AIR Anwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien e. V. @ www.air-verband.de

DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation @ www.ddgi.de

DGPF Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e. V. @ www.dgpf.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Runder Tisch GIS e. V. @ www.rundertischgis.de

Erscheinungsweise unregelmäßig, etwa 14tägig.

Hat Ihnen unser Newsletter gefallen und kennen Sie jemanden, der sich auch dafür interessieren könnte? Dann empfehlen Sie uns doch einfach weiter!

Hier noch einige wichtige Hinweise:

ANMELDEN: Einfach Ihre E-Mail-Adresse unter https://www.geobranchen.de/mediathek/gis-report-news anmelden.

ABMELDEN:Sie können unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse den Newsletter formlos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abmelden.

ÄNDERN DER BEZUGSANGABEN: Ihre E-Mail-Adresse hat sich geändert? Sie können Ihre alte E-Mail-Adresse formlos bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! abmelden oder Ihre neue Adresse anmelden.

NEWS-LIEFERANT: Haben Sie etwas für uns, das wir veröffentlichen sollen? Dann setzen Sie uns auf Ihren Presseverteiler und senden Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ANZEIGEN IM NEWSLETTER: Anzeigen, Stellenanzeigen, im Newsletter sind sehr preisgünstig und erreichen zielgenau zahlreiche Fachleute und Anwender.

Wollen Sie eine Anzeige schalten? Bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Sie erhalten dann umgehend die Mediainformationen mit der Preisliste.

ANREGUNG, LOB, KRITIK: Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Newsletter! Lob und konstruktive Kritik nehmen wir nicht nur einfach zur Kenntnis, sondern wir versuchen, auf Ihre Wünsche einzugehen. Schreiben Sie uns, was Ihnen gefallen hat, aber auch, was Sie vermisst haben oder was Ihnen nicht gefallen hat an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

© 2018 Für den Inhalt des Newsletter zeichnet die Bernhard Harzer Verlag GmbH verantwortlich. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen erstellt und soweit möglich sorgfältig geprüft. Gleichwohl erfolgen die Angaben ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie des Verlages, der auch keinerlei Verantwortung und Haftung für fehlerhafte oder unrichtige Informationen übernimmt. Insbesondere übernehmen wir keine Verantwortung für referenzierte Websites, deren Inhalt sich unserer Kontrolle entzieht. Deshalb distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten dritter Websites. Das weitere Veröffentlichen, Vervielfältigen, Zitieren und Einspeisen in elektronischen Medien dieser News ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages erlaubt. Zitieren nur unter Angabe der Quelle „gis-report-news***“, mit der Nennung zur Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Ein Link zur Internetseite www.GEObranchen.de ist ausdrücklich gestattet. Diese E-Mail wird nur an unsere Geschäftspartner und Interessenten gesendet. Durch fehlerhafte Eintragungen von E-Mail-Adressen in unserer Datenbank oder durch Softwareprobleme, kann es Irrläufer geben. Das ist nicht beabsichtigt und wir sind für entsprechende Hinweise sehr dankbar.

Hinweise zum Datenschutz

 

News im Monat: GISReport News, gis-report-news*** 2018

<<  1 2 3 [45 6 7 8  >>