15
September
2016

gis-report-news*** 18/2016

 

gis-report-news***

- der aktuelle E-Mail-Newsletter

Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

 

Ausgabe 18/2016 vom 15. September 2016

Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe ISSN 1618-8063

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geoinformatik-Branche. Weitere, und teilweise ausführlichere Informationen finden Sie wie immer zusätzlich auf „www.geobranchen.de“.

 

Hinweise zum Ändern oder Abbestellen dieses kostenlosen Abos finden Sie wie immer am Ende dieser Mail.

 

Ein Gedanke vorab: „Ein Bild muß langsam verwandelt werden, und manchmal kann ich einfach nicht den Punkt erreichen, an dem ich ihm das Letzte an Gedanken, das es nötig hat, mitgeben kann.“ Pablo Picasso

 

 

Unsere Themen heute:

 

01 INTERGEO 2016 - Der LIVE-Event der Geo-IT-Branche mit Top-Speakern und brandaktuellem Kongressprogramm

Countdown für die INTERGEO 2016. Für die Besucher heißt das: Kalender raus, Kongressprogramm studieren und passende Slots auswählen. Denn der INTERGEO-Kongress wird die Besucher mit aktuellsten Themen und packenden Speakern fesseln. Die Programmhighlights im Kurzüberblick. WEITERLESEN

 

02 Sind wir schon so weit? Wie innovative Technologie die Smart-City-Lücke schließt

Es ist schwierig über Infrastruktur zu reden, ohne die Begriffe „Smart Cities“ oder „effiziente Prozesse“ zu verwenden. Doch diese Begriffe reichen nicht immer aus. Was wir wissen ist, dass sich die Infrastruktur in einem tiefgreifenden Wandel befindet, um eine Vielzahl neuer Software, Prozesse, Megatrends und Weiterentwicklungen mit einzubinden, die zusammen eine effizientere Arbeitsweise ermöglichen. Dies erlaubt unmittelbare Anpassungen an aktuelle oder zukünftige Situationen. Beispielsweise hat das Aufkommen der 3D-Technologie einen dramatischen Einfluss auf die Entwicklung urbaner Landschaften, indem sie neue Perspektiven zur Visualisierung und Optimierung der neuen und bestehenden Infrastruktur anbietet. WEITERLESEN

 

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Auf der INTERGEO vom 11. – 13.10.2016 in Hamburg präsentiert Ihnen Disy, wie Sie Ihre Daten von heute mit den Möglichkeiten von morgen verknüpfen.

Alle Informationen, Termin vereinbaren und Ticket anfordern unter www.disy.net/intergeo.

 

03 Breitbandkabel im Kanal – Lösungen für das spartenübergreifende Leitungsmanagement

Kanalnetzbetreiber sind zukünftig verpflichtet das DigiNetzG bei Planung und Betrieb zu berücksichtigen. Die eingesetzte Kanalmanagement-Software muss die Veränderungen abbilden und verwalten können. Das Netzinformationssystem BaSYS bietet bereits jetzt eine spartenübergreifende Lösung für Planer und Betreiber. WEITERLESEN

 

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INTERGEO 2016 – Autodesk BIM for Infrastructure

Nur noch wenige Chancen, an denen Sie ein kostenloses Ticket für die weltweit größte Messe im Bereich Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement der INTERGEO erhalten können.

Es erwarten Sie viele interessante Präsentationen u.a. zum Thema Autodesk BIM in der Infrastrukturplanung auf unserer Showbühne.

Autodesk- Messestand in Halle A1 Stand F1.077.

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04 Wie Kreise und Kommunen erfolgreich Fördergelder des Bundes für Breitbandausbau beantragen

Berlin hat soeben die zweite Förderrunde für den Ausbau des schnellen Internets beendet. Etliche Kreise und Kommunen profitieren wieder von den Milliardeninvestitionen des Bundes. Doch der Weg zur Förderung geht über detaillierte Förderanträge mit komplexen, georeferenzierten Erschließungsplänen. Um nicht schon an den Einstiegshürden zu scheitern, hat der Bund eigens ein Programm aufgelegt, um Kommunen und Kreisen Beratungsleistungen zu finanzieren. WEITERLESEN

 

05 Solarenergiepotenzial von Hessens Dächern jetzt schnell online berechnen

Solar-Kataster Hessen soeben freigeschaltet/Forschungsergebnisse der Frankfurt UAS-Professorin Dr. Martina Klärle zeigen flächendeckend, wo sich in Hessen eine Solaranlage lohnt

Ab sofort können die Hessen sich online kostenlos berechnen lassen, ob sich eine Solaranlage auf dem eigenen Hausdach lohnt. WEITERLESEN

 

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GEOjos.de - Die Stellenbörse für alle Geobranchen

Mit GEOjobs.de bieten wir als wohl meistbesuchtes deutsches GEO-Job-Portal, gekoppelt mit GEObranchen.de, einen Vermittlungsservice der es in sich hat.

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.

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06 25 Jahre Softplan – eine Erfolgsgeschichte

ekom21-Tochter blickt auf ereignisreiche Zeit zurück

Dieses Jahr feiert die Softplan Informatik GmbH ihr 25-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen aus Wettenberg (Landkreis Gießen) ist eines der führenden Systemhäuser für kommunale geografische Informationssysteme (GIS) in Deutschland. WEITERLESEN

 

07 Schnelles Internet in Wetterau und Vogelsberg

Landrat Görig: „bigo geht gleich den nächsten Schritt – Glasfaser für Unternehmen und Schulen“

Der Geschäftsführer der Breitbandinfrastrukturgesellschaft Oberhessen (bigo), der Vogelsberger Landrat Manfred Görig (SPD) war am Dienstag in Berlin und hat bei Bundesinfrastrukturminister Dobrindt 1,665 Millionen Euro Förderung „abgeholt“. Jetzt ist klar, so Görig: „Wir gehen schon den nächsten Schritt vorwärts und binden mit Glasfaser direkt die Gewerbegebiete, die Schulen und die Rathäuser ans schnelle Internet an.“ WEITERLESEN

 

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Im Zeitraum 14. September 2015 - 14. September 2016 griffen 87.690 Besucher auf GEObranchen.de zu und riefen 300.627 Seiten* auf. *Quelle PIWIK # Web Analytics

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08 25 Jahre Geosoftware von KilletSoft

Guter Service zahlt sich aus

Seit einem Vierteljahrhundert ist die Gesellschaft KilletSoft mit Sitz im niederrheinischen Kempen bereits am (Erd-)Ball und feiert im September das 25-jährige Firmenjubiläum. WEITERLESEN

 

09 Die AED Solution Group auf der INTERGEO in Hamburg

Echte Mehrwerte live erleben

In wenigen Wochen findet in Hamburg die INTERGEO statt. Vom 11. bis 13. Oktober 2016 präsentiert sich dort die AED Solution Group in Halle A4, Stand E4.031. Die Initiative der Unternehmen AED-SICAD AG, AED-SYNERGIS GmbH, ARC-GREENLAB GmbH und BARAL Geohaus-Consulting AG fokussiert die unterschiedlichsten Aspekte der Geobranche. Wie gewohnt hat auch das Fraunhofer IGD aus Darmstadt seinen Platz am Stand der AED Solution Group. WEITERLESEN

 

10 BIM im Visier und Kosten im Griff

BIM steht im Bereich Tiefbau im Fokus. Die IB&T Ingenieurbüro Basedow & Tornow GmbH aus Norderstedt ist Mitglied der buildingSMART e.V. und engagiert sich als innovatives Softwarehaus in der Deutschen Expertengruppe zu IFC Rail und IFC Road des BMVI. Alle neuen Erkenntnisse fließen in die Software just-in-time ein. Auf den bevorstehenden Fachmessen und Branchentreffs präsentiert das innovative Softwarehaus gemeinsam mit den Tochtergesellschaften die aktuellen Lösungen. WEITERLESEN

 

11 FOSS4G 2016: Impulse für die Zukunft

Neue Versionen mehrerer Open Source Projekte, neue Kontakte zu Entwicklern und Anwendern aus aller Welt sowie wichtiger Input für die WebGIS-Software-Suite SHOGun: Rund zwei Wochen nach Ende der FOSS4G-Konferenz wird deutlich, welche wichtigen Impulse die Konferenz setzte, von denen die Firmen terrestris und mundialis sowie ihre Kunden künftig profitieren werden. WEITERLESEN

 

12 Termine

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13 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf www.GEOjobs.de

Mit diesem Service machen wir Sie auf www.GEOjobs.de, unsere größtes deutschsprachiges Stellenportal für Geoberufe im Internet aufmerksam. Das Angebot wechselt ständig. Hier lohnt sich der Besuch immer.

Neue Jobangebote:

Geoinformatiker für Infrastrukturplanung und Zensus (m/w) I Centrum für internationale Migration und Entwicklung I Ramallah/Palästinensische Gebiete I Stellenangebot vom 12.09.2016

Geoinformatiker/Geoinformatikerin I GISCON Geoinformatik GmbH I Dortmund I Stellenangebot vom 12.09.2016

GIS-Anwendungsentwickler/in und Java-Entwickler/in I RIWA GmbH I Memmingen I Stellenangebot vom 09.09.2016

Geographic Information System Analyst (f/m) for the Real Estate Division International I Kaufland I Heilbronn I Stellenangebot vom 09.09.2016

Kartographen / Kartographin oder Geomatiker / Geomatikerin I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Leipzig I Stellenangebot vom 09.09.2016

Geoinformatiker/Geoinformatikerin I Stadtverwaltung Baden-Baden I Stellenangebot vom 09.09.2016

Geoinformatiker (w/m) für den Bereich Immobilien International I Kaufland I Heilbronn I Stellenangebot vom 08.09.2016

Sachbearbeiter/in I Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen I Hannover I Stellenangebot vom 06.09.2016

W2-Professur für Ingenieurgeodäsie I Hochschule für angewandte Wissenschaften München I Stellenangebot vom 06.09.2016

Dipl.-Ing. (FH)/Bachelor Studiengang Geoinformatik bzw. Vermessungswesen I Stadt Bielefeld I Stellenangebot vom 02.09.2016

GIS-Fachkraft I Stadt Karlsruhe I Stellenangebot vom 01.09.2016

Für das Sachgebiet Wirtschaftsförderung und Tourismus eine/n Breitbandkoordinatorin oder Breitbandkoordinator I Stadt Esslingen am Neckar I Stellenangebot vom 01.09.2016

Mitarbeiterin / Mitarbeiter im Bereich Geodateninfrastruktur I Bundesamt für Verfassungsschutz I Köln I Stellenangebot vom 30.08.2016

Stelle einer technischen Sachbearbeiterin/ eines technischen Sachbearbeiters I Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie I Wiesbaden I Stellenangebot vom 30.08.2016

Ingenieurin/Ingenieurs (Diplom/FH, Bachelor) Fachrichtung Geoinformatik I Landkreis Stade I Stellenangebot vom 22.08.2016

Vermessungstechniker / CAD-Fachkraft (m/w) I cofex GmbH I Standorte Lehrte und Braunschweig I Stellenangebot vom 20.08.2016

Bauzeichner / GIS-Fachkraft (m/w) I cofex GmbH I Standort München I Stellenangebot vom 20.08.2016

Fachkräfte für Netzdaten-Services (m/w) I Mettenmeier GmbH I Standort München I Stellenangebot vom 19.08.2016

Mitarbeiter(in) Technischer Vertrieb GeoIT I con terra GmbH I Münster I Stellenangebot vom 10.08.2016

 

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01 INTERGEO 2016 - Der LIVE-Event der Geo-IT-Branche mit Top-Speakern und brandaktuellem Kongressprogramm


Bild: Hinte GmbH

Nigel Clifford verspricht mit seiner Keynote zu Chancen und Herausforderungen der Geoinformationsindustrie einen fulminanten Einstieg in den ersten Kongresstag. Als Chief Executive Officer des Britischen Ordnance Survey, der wohl traditionsreichsten Vermessungsbehörde der Welt, berichtet Clifford darüber, wie sich der Ordnance Survey immer wieder neu erfunden hat und heute als kundenorientierter Dienstleister für Privat- und Geschäftskunden wieder Maßstäbe setzt. Sein Credo: Die Geobranche steht vor einer spannenden Zukunft mit einer hohen gesellschaftlichen Bedeutung. Clifford sortiert und ordnet ein. Gerüstet mit langjährigem professionellen Background und einer ordentlichen Portion Verve nimmt er seine Zuhörer mit auf die Reise durch die Geo-IT-Branche und -Technologien.

Vom digitalen Bauen bis Smart City

Bryn Fosburgh legt im Anschluss an Clifford nach und wird das Auditorium mit Weitblick in die Städte der Zukunft führen. Als Vice President, Geospatial, Civil Engineering & Construction, Buildings Industry, Trimble Navigation Ltd. weiß er um die technologischen Must-Haves, die Städte auf ihre Rolle als Smart Cities vorbereiten. Trimble als Technologie-Company präsentiert sich in dieser Keynote auch als Lösungsanbieter für die digitalen Städte der Zukunft – von der kleinsten anzunehmenden Einheit des digitalen Bauens (BIM) bis zu den großen Plänen für die Smart Cities.

Hamburg macht's vor

Auch Dr. Carsten Brosda, Staatsrat für Kultur, Medien und Digitales in der Stadt Hamburg und Dr. Sebastian Saxe, Chief Development Officer und Chief Information Officer der Hamburg Port Authority, werden am Folgetag mit Top-Keynotes an die Vorträge ihrer Vorredner anknüpfen. Keine andere Stadt in Deutschland ist derart intensiv mit dem Prozess der intelligenten Digitalisierung ihres Umfeldes befasst wie die Hansestadt Hamburg. Schon früh haben die politischen Entscheidungsträger die Digitale Stadt mit hoher Priorität vorangetrieben und eine ämterübergreifende Strategie entwickelt. Die Weichen der Stadt stehen klar auf Zukunftsfähigkeit. Und der Hamburger Hafen als größter deutscher Seehafen steht der Stadt in nichts nach. Das Herz des Hamburger Hafens schlägt schon heute digital. Eine effiziente Infrastruktur steuert und optimiert die Abläufe schon heute in bemerkenswerter Weise.

INTERGEO im Zeichen der Smart City

Die Stadt der Zukunft ist digital. Daher besetzt die INTERGEO mit der Smart City SOLUTIONS als in die INTERGEO platzierter Themen- und Ausstellungsplattform, mit Podiumsdiskussionen, vielen Ausstellern und Kongressslots voll auf die Smart City als Top-Thema des Jahres 2016. Um die Smart City in ihren Facetten von BIM bis zu großräumigen Planungsprozessen inhaltlich für die Besucher bestens aufzubereiten, setzt die INTERGEO auf Kompetenz-Kooperationen mit Partnern wie dem internationalen BIM-Verband Building-Smart e.V., dem Bundesverband Smart City e.V. und dem SmartCity.institute aus Hamburg.

Weitere Informationen: www.intergeo.de und www.intergeo-tv.com

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02 Sind wir schon so weit? Wie innovative Technologie die Smart-City-Lücke schließt


ContextCapture kann anhand von einfachen Fotografien realistische 3D-Modelle erstellen. Ganze Städte können schnell und kostengünstig modelliert werden.

Datenanalyse, Sensortechnik und verbesserte Rechenleistung tragen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung von Software bei, ebnen den Weg für intelligentere Infrastruktur und effizientere Infrastrukturexperten, die vorausschauende Tools nutzen. Aber werden die Smart-City-Zielvorgaben wirklich erfüllt? Bentley Systems kann diese Lücke mit innovativer Technologie schließen, um Infrastrukturprojekte weltweit weiterzuentwickeln und zu unterstützen.

Funktionsweise verstehen

Um die Zukunft modellieren zu können sowie um ein besseres Verständnis der Funktionsweise und langfristigen Leistung bestehender Infrastrukturen und Anlagen zu erlangen, wächst die Nachfrage nach einer Möglichkeit diese zu erfassen, kontinuierlich zu überwachen und zu untersuchen. Bei dem Konzept der „Realitätsmodellierung“ geht es darum, Infrastrukturprojekte mit Bildern aus der realen Welt anzureichern, indem die vorhandenen Daten mit 3D-Bildverarbeitung und photogrammetrischen Verfahren erfasst, verarbeitet und wiederverwendet werden.

Die Welt entfernt sich von 2D, was viele Vorteile mit sich bringt. Heutzutage kann man mit der Bentley Anwendung ContextCapture sogar einfache Fotografien in 3D-Modelle umwandeln. Diese werden automatisch generiert, um bestehende Infrastrukturen virtuell darzustellen. Die Erfassung und Verarbeitung der Objekte wird mithilfe der Rechenleistung und Cloud-Erweiterung automatisiert, wodurch das präzise und effiziente Modellieren einer ganzen Stadt ermöglicht wird.

Die „Schönheit“ hinter diesen 3D-Modellen wird mithilfe der Datengenauigkeit und präzisen Geokoordinaten realisiert, die in georäumlichen Daten kombiniert und verwendet werden. Die semantisch angereicherten Modelle sind skalierbar und weniger hartnäckig als zum Beispiel eine Punktwolke. Die Modelle können nahtlos in technische Arbeitsabläufe integriert werden. Sie bieten umfassende Entwürfe von realen Umgebungen, um Modelle zum Leben zu erwecken.

Virtuelle Welten

Da die Technologie heute fest darin verwurzelt ist die Infrastruktur nachhaltig weiterzuentwickeln und zu unterstützen, können auch die Vorteile dieser konstruierten virtualisierten Welt genutzt werden. Die Relevanz digitaler Daten wird anerkannt, die in verschiedenen Phasen des Lebenszyklus verwendet werden und komplexe Zusammenhänge in Projekten werden fokussiert. Die digitale DNA aus der Planungs- und Entwurfsphase der digitalen Entwicklungsmodelle sowie deren Vorteile sind eine Voraussetzung der operativen Phase. Dies wird vorangetrieben von dem Bedarf an besseren Geschäftsergebnissen und der großen Mehrheit der Anlagenbetreiber, die diese Daten als essentielle Treiber für intelligentere Abläufe sehen.

Diese spannenden Entwicklungen veranlassen Architekten, Ingenieure, Infrastruktureigentümer und Berater zu intensiver Zusammenarbeit, was die Steuerung der Infrastruktur erleichtert. Die intelligente Stadt strebt nach Aufwertung und kontinuierlicher Verbesserung, um eine bessere Leistung und Lebensqualität zu bieten und übernimmt die neuesten Innovationen, um dies effektiv und effizient umzusetzen. Obwohl sich die Smart-City-Lücke schließt, sind wir davon überzeugt, noch ein Stück Weg vor uns zu haben. Doch die Zeichen zeigen, dass wir näher daran sind und sowohl effizienter arbeiten als auch Technologien sowie die notwendigen Mitarbeiter intelligenter einsetzen, um Projekte zu realisieren.

Bentley Systems stellt auf der INTERGEO in Hamburg in Halle 4, Stand E4.041 aus. Weitere Informationen: www.bentley.com

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03 Breitbandkabel im Kanal – Lösungen für das spartenübergreifende Leitungsmanagement


Bei Neubau oder Sanierung von Straßen sowie bei der Erschließung von Neubaugebieten müssen Glasfaserkabel direkt mitverlegt werden. Quelle: Barthauer Software GmbH

Vor der Sommerpause wurde vom Bundestag das Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetzG) beschlossen. Es soll im September vom Bundesrat bestätigt werden. Ziel ist es, den Ausbau schneller Internetverbindungen zu beschleunigen. Grundlage ist die EU-Richtlinie 2014/61/EU vom Mai 2014, die die Kosten beim Breitband-Ausbau senken und mit dem geplanten Gesetz umgesetzt werden soll. Vorgesehen ist unter anderem, dass öffentliche Versorgungsnetzbetreiber bei ihren Bauvorhaben künftig Netzinfrastrukturen mit einplanen.

Bei Neubau oder Sanierung von Straßen sowie bei der Erschließung von Neubaugebieten müssen Glasfaserkabel direkt mitverlegt werden. Auch für Betreiber bestehender Infrastrukturnetze ist das DigiNetzG bedeutsam. Beabsichtigt ist, dass Telekommunikationsunternehmen die Mitnutzung von bestehender Infrastruktur (Energie- und Abwassernetze an Straßen, Schienen und Wasserstraßen etc.) zur Verlegung von Breitbandkabeln ermöglicht werden, sofern dort noch freie Kapazitäten vorhanden sind. Das DigiNetzG stellt die Netzbetreiber aber auch vor neue Anforderungen im Betrieb ihrer Leitungsnetze. Wie soll der Kanal gereinigt, inspiziert oder saniert werden? Woher weiß der TV-Inspekteur, in welchem Kanal er mit Glasfaserleitungen zu rechnen hat? Ist dem Sanierungsplaner bekannt, ob im zu sanierenden Netz Glasfaserleitungen verlegt sind?

Die gemeinsame Verwaltung von Steuer-, Breitband-, Glasfaser- und Energieleitungen in Verbindung mit Netzen weiterer Sparten, beispielsweise Kanalnetze, hat BARTHAUER bereits seit einigen Jahren mit dem Netz- und Infrastrukturinformationssystem BaSYS mit einer eigenen Kabelfachschale realisiert. Hier ist die Trassierung über die Leitungsführung der Abwasser-Haltungen der Kanalfachschale möglich. Die Zuordnung der Entsorgungsleitungen macht die zeitraubende Digitalisierung der Trassenabschnitte unnötig.

Mit Hilfe branchenüblicher Austauschformate und anpassbarer Datenschnittstellen ist die Ausgabe der dokumentierten Informationen für Auskunftszwecke oder zur Weitergabe aus dem System in spartenübergreifende Themenpläne möglich. Allen Beteiligten steht so die gleiche Informationstiefe zur Verfügung, da die nötigen Informationen transparent vorliegen und schnell ausgetauscht werden können. Somit werden Infrastrukturplanungen, Netzverwaltungen und die Zusammenarbeit zwischen Kanalbetreiber und Telekommunikationsunternehmen nicht nur erleichtert, sondern auch beschleunigt.

Der Einspareffekt, der durch das DigiNetzG entsteht, wird von Experten auf einen Milliardenbetrag geschätzt. Es senkt die Kosten für die Netzbetreiber erheblich und beschleunigt die Netzanbindung der unterversorgten Gebiete. Aber auch der Bürger profitiert davon: Kostenintensive und langwierige Doppelarbeiten an Straßen und damit einhergehende volkswirtschaftliche Schäden durch Staus und Produktivitätsausfalle sind künftig in viel größerem Umfang vermeidbar, da auch Bauarbeiten besser koordinierbar sind.


Jürgen Barthauer, Geschäftsführung Barthauer Software GmbH. Quelle: Barthauer Software GmbH

Vor dem Hintergrund der besseren Koordination und des zukunftssicheren Betriebs von Infrastruktureinrichtungen ist das BARTHAUER Netzinformationssystem BaSYS in den vergangenen Jahren zu einem umfassenden Infrastrukturmanagement-System fortentwickelt worden. Es bietet Module für Planung, Erfassung, Verwaltung und Dokumentation, Betriebsführung und Wartung, zur Sanierungsplanung bis hin zum Asset Management des Infrastrukturvermögens. BARTHAUER Geschäftsführer Jürgen Barthauer bekräftigt: „Spartenübergreifende Kooperation ist ein Schlüssel für den zukunftssicheren Ausbau und Unterhalt von Infrastrukturnetzen. Die dafür nötigen Voraussetzungen wie Transparenz und Offenheit der Systeme ist seit Anbeginn Teil unserer Unternehmensphilosophie und ein wichtiger Vorteil für das Tagesgeschäft unserer Kunden.“

Weitere Informationen: www.barthauer.de

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Nur noch wenige Chancen, an denen Sie ein kostenloses Ticket für die weltweit größte Messe im Bereich Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement der INTERGEO erhalten können.

Es erwarten Sie viele interessante Präsentationen auf unserer Showbühne (unter anderem):

Autodesk meets Topcon - die digitale Baustelle - multidimensional & modellbasiert

  • Befliegung oder Scan - Punktwolke - Und dann?
  • BIM in der Infrastrukturplanung
  • Die Bearbeitung und Nutzung der Punktwolke in Autodesk ReCAP und AutoCAD Civil 3D
  • Erzeugung von intelligenten CAD Objekten aus Punktwolken
  • Kosten- und Zeitersparnis in der Netzdokumentation durch workflowbasierte Planauskunft
  • SAGis mobil - Die Android - basierte APP für die mobile Pflege von Geoinformationen
  • Vom Drohnenflug zum CAD- und BIM-Modell für Gebäudeaufnahmen
  • WebGIS - Lösungen für Kommunen, Stadtwerke und Verbände

     

    The Future of Making Things in Infrastructure - BIM in der Stadtplanung Ralf Mosler - Head of BIM Tansformation Expert Group - Autodesk GmbH ist auf dem Intergeo Forum am 12.10.2016 um 11:00 zu Gast.

Sie finden uns in der Halle A1 Stand F1.077 auf dem Autodesk-Messestand

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04 Wie Kreise und Kommunen erfolgreich Fördergelder des Bundes für Breitbandausbau beantragen


Übergabe des Förderbescheids an den Landkreis Gütersloh: (v.l.n.r) Bundesminister Alexander Dobrindt, Sven-Georg Adenauer (Landrat des Kreises Gütersloh), Andreas Poppenborg (regio iT, Gesellschaft für Informationstechnologie mbh), Hubert Kochjohann (INFOKOM Gütersloh) und MdB Ralph Brinkhaus. Quelle: BMVI

Die Strategieberatung MICUS hat gerade wieder unter Beweis gestellt, dass sie hält, was sie verspricht: „Wir machen Breitband!“ Denn alle vier von MICUS in diesem Förderverfahren beratenen Kreise und Landkreise haben ihre Förderbescheide für Netzausbauprojekte am 6. September 2016 aus den Händen des Bundesministers für Verkehr und Infrastruktur (BMVI), Alexander Dobrindt, entgegengenommen.

Für die Kreise Siegen-Wittgenstein und Gütersloh sowie die Landkreise Grafschaft Bentheim und Holzminden heißt das: Der erste Schritt in die Gigabit-Gesellschaft ist vollzogen. Mit den Mitteln aus der zweiten Förderrundes des milliardenschweren Bundesprogramms für superschnelles Internet starten sie nun in die Ausschreibungsphase – und kommen dem Ziel einer flächendeckenden Breitbandversorgung auch in ländlichen Gebieten damit deutlich näher.

MICUS unterstützt, bis die Daten in Highspeed fließen

Die positive Bilanz der Kreise und Landkreise heißt auch für die MICUS Strategieberatung: 100 Prozent Erfolg. Dr. Martin Fornefeld begrüßt die positiven Finanzierungsbescheide und freut sich über die Förderung seiner Kunden: „Mit den Förderbescheiden in Händen ist die Breitband-Versorgung in den vier Kreisen und Landkreisen gesichert – das stärkt die Regionen und kommt jedem einzelnen der dort lebenden Bürger zugute. Denn schnelles Internet ist die Voraussetzung für ein modernes Lebens- und Arbeitsumfeld und eine hohe Lebensqualität.“ Mit den jetzt anstehenden Ausschreibungen gehen die Projekte erst richtig los – und auch hier bewährt sich die Partnerschaft der Antragsteller zu MICUS: „Wir begleiten unsere Kunden bis die Daten in jedem Haushalt und allen Unternehmen in Highspeed fließen.“

Allein der Kreis Gütersloh erhält 4,5 Millionen Euro aus Berlin und freut sich wie auch die drei anderen Landkreise auf die neue Ära des Turbo-Internets: „Mit diesem Bewilligungsbescheid sind wir unserem Ziel, den Kreis Gütersloh flächendeckend mit Breitband von mindestens 50 Megabit auf dem Land und in den Städten und mit Glasfaser in den Gewerbegebieten zu versorgen, einen weiteren großen Schritt nähergekommen“, betont Landrat Sven-Georg Adenauer, Geschäftsführer des Zweckverbandes INFOKOM Gütersloh und Mitglied der regio iT Geschäftsleitung, bei der Bescheidübergabe.

Kein Förderbescheid ohne begleitende Fachexpertise

Das Förderprogramm des Bundes sieht eine 50-Prozent-Finanzierung von Netzausbauprojekten von Kreisen und Kommunen vor, die zu unterversorgten Gebieten mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde gehören. Insgesamt investiert der Bund 4 Milliarden Euro gezielt in Regionen, in denen sich der Netzausbau wirtschaftlich alleine nicht rechnet. Maximal 50 Prozent der Ausbaukosten werden durch die Bundesförderung abgedeckt. Vom Bund geförderte Ausbaubauprojekte werden in Nordrhein Westfalen zusätzlich noch mit 40 Prozent vom Land gefördert. Bis 2018 soll somit schnelles Internet für alle geschaffen werden.

Doch die Hürden sind für Kreise und Kommunen hoch: Der Weg ins ultraschnelle Netz geht für jeden Antragsteller über einen Förderantrag, in dem die Versorgungslage objektgenau heruntergebrochen werden muss. Und auch die Planungen zum Netzausbau müssen in Form von georeferenzierten Erschließungsplänen dokumentiert werden. Ferner wird vom Antragsteller vorausgesetzt, dass er sich mit der Betreiberfrage des Netzausbauprogramms auseinandergesetzt hat. Die Komplexität der Anträge hat gezeigt, dass derart detaillierte Planungen ohne begleitende Fachexpertise weder für Kommunen noch für Kreise zu stemmen sind.

Förderung der Beratungsleistungen durch den Bund

Aus diesem Grund unterstützt das BMVI Kommunen mit zusätzlicher Förderung von Beratungsleistungen. Hier übernimmt das BMVI mit 50.000 Euro 100 Prozent der Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Ausbauplanungen des Breitbandnetzes.

Weitere Informationen: www.micus-duesseldorf.de

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Workshop "3D-Stadtmodelle"

Am 08. und 09.11.2016 veranstaltet der gemeinsame Arbeitskreis "3D-Stadtmodelle" der Deutschen Gesellschaft für Kartographie e.V. (DGfK) und der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e.V. (DGPF), der im März 2009 gegründet wurde, wieder einen Workshop zum Thema 3D-Stadtmodelle. Wie in allen Vorjahren, so findet er auch dieses Mal in den Räumen des Uni-Clubs in Bonn statt.

In diesem mittlerweile achten Workshop der DGfK und DGPF sollen die Fortbildung und der gegenseitige Informationsaustausch an erster Stelle stehen. Interoperabilität und Anwendungen stehen dieses Jahr im Fokus. Daneben hält das Thema Building Information Modeling (BIM) ebenfalls Einzug in den Kontext der 3D-Stadtmodelle. Beiträge zum Datenschutz und zur Qualitätssicherung runden das Thema ab. Wie inzwischen guter Brauch, gibt es am Ende des Workshops einen Blick in benachbarte Länder, und dieses Jahr blicken wir sogar in die Zukunft.

Anmeldeformular und Flyer sind hier zu finden: www.3d-stadtmodelle.org

 

05 Solarenergiepotenzial von Hessens Dächern jetzt schnell online berechnen

Solar-Kataster Hessen soeben freigeschaltet/Forschungsergebnisse der Frankfurt UAS-Professorin Dr. Martina Klärle zeigen flächendeckend, wo sich in Hessen eine Solaranlage lohnt


Prof. Dr. Martina Klärle von der Frankfurt UAS möchte noch mehr Solaranlagen auf Hessens Dächern sehen. Bildquelle: Stefanie Kösling

Ist die Dachfläche geeignet und rechnet sich die Investition in eine Solaranlage? Wie viel CO2 kann mit der Anlage eingespart werden? Zum 1. September 2016 ist das Solar-Kataster Hessen freigeschaltet worden, das diese Fragen mittels einer interaktiven Karte flächendeckend für das ganze Bundesland beantwortet. Die Erfinderin des Solar-Katasters Prof. Dr. Martina Klärle von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) stellte die Website www.solarkataster.hessen.de gemeinsam mit Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir und dem Präsident des Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation Hessen Dr.-Ing. Hansgerd Terlinden auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden vor.

Bereits 2008 erhielt Klärle für ihre zukunftsweisende Forschungsarbeit „SUN-AREA“ den Deutschen Solarpreis. SUN-AREA wendet eine Methode an, bei der auf Basis von Geodaten vollautomatisch alle Dachflächen ermittelt werden, die für die Gewinnung von Solarenergie optimal geeignet sind. Das neue landesweite Solar-Kataster Hessen basiert auf sehr hochauflösenden Laserscandaten mit einer Genauigkeit von einem Viertel Quadratmeter. „So große Datenmengen wurden im Rahmen eines Solar(dach)-Katasters bislang nur für einzelne Städte und Gemeinden verarbeitet. Das Solarkataster Hessen bietet daher eine Detailschärfe und besondere Funktionen, wie es sie bislang für ein Flächenbundesland noch nicht gab“, erklärt Klärle. Das Projekt wurde im September 2015 vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung beauftragt und ist mit der Freischaltung der Website nun abgeschlossen. Vorangegangen war im Jahr 2011 ein Pilotprojekt für rund 30 Städte und Gemeinden in Hessen.

Minister Al-Wazir verspricht sich von dem Solar-Kataster einen Impuls für die Solarenergie in Hessen: „Das Solar-Kataster gibt dem Bürger präzise Informationen, ermutigt zu Investitionen und unterstützt die Energieversorger bei der Planung“, sagt der Minister. „Es funktioniert auf Smartphones ebenso wie auf PCs, für Photovoltaik-Anlagen ebenso wie für Solarthermie, für Teilflächen ebenso wie für ganze Dächer und große Freiareale. In dieser Detailschärfe und mit diesen Funktionen gibt es das in keinem anderen Flächenbundesland.“

Zu den Funktionen im Einzelnen: Dargestellt wird die Eignung für Solarthermie und Photovoltaik, letzteres sowohl für Dachflächen als auch für Freiflächen (z.B. Parkplätze oder Böschungen). Die Flächen sind frei wählbar; eine individuelle Berechnung jeder Dach-Teilfläche ist möglich. Der Wirtschaftlichkeitsrechner für Photovoltaik berücksichtigt auch Speicherkapazitäten und die Nutzung der gewonnenen Energie für E-Mobilität. Zudem werden Aussagen zur idealen Anlagengröße für den Eigenverbrauch geliefert.

Das Solar-Kataster Hessen erlaubt eine zielgruppenspezifische Auswertung, sowohl für Bürger als auch für Kommunen oder Energieversorger. Kommunen und Energieversorger können analysieren lassen wie sie die Klimaschutzziele am besten erreichen und wie stark sie perspektivisch ihr Netz- und Trafosystem ausbauen sollten. „Durch eine leichte Bedienbarkeit der Website – die in Anlehnung an Google programmiert wurde – und eine mobile Version wollen wir einen sehr hohen Nutzungsgrad des Katasters erzielen und das Verfahren für jeden zugänglich machen. Die Anwendung ist direkt über den Internet-Browser nutzbar und bedarf daher keiner Installation von Browser-Plug-Ins“, betont Klärle.

Klärle war vom 1. September 2013 bis zum 31. August 2016 Dekanin des Fachbereichs Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und ist weiterhin Geschäftsführende Direktorin des Frankfurter Forschungsinstituts für Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik (FFin) und Direktoriumsmitglied des Center for Applied European Studies (CAES) der Frankfurt UAS. Zu ihren bekannten Forschungsprojekten zählen neben „SUN-AREA“ auch „ERNEUERBAR KOMM!“ zur ganzheitlichen Potenzialanalyse von Erneuerbaren Energien und die automatisierte Windpotenzialanalyse für Kleinwindanlagen „WIND-AREA“.

Weitere Informationen: www.solarkataster.hessen.de

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06 25 Jahre Softplan – eine Erfolgsgeschichte

ekom21-Tochter blickt auf ereignisreiche Zeit zurück


Die Firmenzentrale der Softplan Informatik in Wettenberg

Entstehungsgeschichte

Mit Einführung der Eigenkontrollverordnung vor etwa 25 Jahren, die die Kontrolle und Verwaltung der öffentlichen Abwasseranlagen regelt, standen die Betreiber von Abwasseranlagen, Kommunen, Stadtwerken und Eigenbetrieben vor der Herausforderung, die Unmengen der anfallenden Informationen strukturiert und nachhaltig zu erheben und zu verwalten. Geeignete PC-basierende Verfahren zur interaktiven Bearbeitung von Sachund Grafikdaten für Kanalleitungen für das zum damaligen Zeitpunkt am weitesten verbreitete DOS-Betriebssystem gab es allerdings nicht. Für die Gründer von Softplan stand fest, dass es einer auch für kleine Kommunen und Betriebe rentablen Software zur Verwaltung der Kanalsysteme bedarf. Man entschloss sich zur Gründung der Softplan Informatik GmbH.

Geografisch interaktiv

Die GIS-Branche war anfangs durch komplexe, teure und schwer zu administrierende Systeme geprägt. Die Lösungen für den PC waren meist Datenbanken für Leitungssysteme mit nur rudimentärer Grafikanbindung. Der Datenaustausch der Systeme untereinander war nur mit immensem Aufwand möglich. Ein verwaltungs- und themenübergreifender Einsatz von Geodaten war nicht gegeben. Softplan erkannte den Bedarf und entwickelte 1994 als einer der ersten Hersteller ein Verfahren, das auf einem PC betrieben werden konnte und eine interaktive Datenbank mit Grafikanbindung hatte: Die INteraktive geoGRAfische DAtenbank – INGRADA. Mit INGRADA war ein intelligentes Werkzeug geschaffen, das dem Infrastruktur-Management eine neue Dimension gab. Der Anwender konnte Informationen zu verschiedensten Bereichen der Kommune verwalten, thematisch verknüpfen und mit anderen Anwendern teilen.

So ermöglichte INGRADA nicht nur im Bereich Kanal eine vereinfachte und effizientere Arbeitsweise: Die optische Darstellung wurde zunehmend anwenderfreundlicher und die Verfügbarkeit, Aktualität und Qualität der Daten permanent gesichert. Nur wenige Jahre nach der ersten Version von INGRADA erschien die browserbasierte Online-Version INGRADA web. Die Produktfamilie INGRADA integriert heute eine Vielzahl kommunaler Anwendungen in einem offenen und modularen System. Softplan setzte von Beginn an auf die Zusammenarbeit mit den Anwendern: Die Bedürfnisse von Kommunen, Dienstleistern und GIS-Herstellern werden bis heute gleichermaßen berücksichtigt.

Erfolgsgeheimnis

Innovationsfreude, technologische Flexibilität sowie der direkte Austausch und Dialog mit den Kunden sind die wesentlichen Faktoren, mit denen Softplan die GIS-Branche erfolgreich mitbestimmt. Softplan ist heute ein Unternehmen der ekom21, dem größten kommunalen IT-Dienstleister in Hessen und Teil der kommunalen Familie. Aus einer kleinen Dreimannfirma ist ein klar strukturiertes, dynamisches Unternehmen geworden. Mit mehr als 30.000 Anwendern in öffentlichen und privaten Institutionen bundesweit zählt Softplan zu den führenden Systemhäusern im Bereich kommunaler GIS.

Zielsicher in die Zukunft

Die Entwicklung geht weiter. Mit INGRADA web und INGRADA Desktopbedient Softplan die Anforderungen zur Datenerfassung, Analyse und Präsentation in nahezu allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung. Anwendungen im Intranet und im Internet zählen ebenso dazu, wie die mobile Nutzung der Geoinformationen über den INGRADA MobileViewer oder die AEM App auf Smartphone und Tablet-PC für Außendiensttätigkeiten. Die innovative Benutzeroberfläche des INGRADA BürgerGIS ermöglicht es den Verwaltungen, Geoinformationen im Stile der eigenen Internetseite einfach und übersichtlich den Unternehmen und Bürgern über das Internet bereitzustellen. Die Einbindung von Geoinformationen und GIS in die Geschäftsvorfälle der öffentlichen Verwaltung ist auch künftig zentrales Thema bei Softplan.Offenheit, Standardisierung und intuitiv bedienbare Benutzeroberflächen stehen bei dem aufstrebenden Team von Softplan auch zukünftig im Fokus.

Weitere Informationen: www.ingrada.de

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07 Schnelles Internet in Wetterau und Vogelsberg

Landrat Görig: „bigo geht gleich den nächsten Schritt – Glasfaser für Unternehmen und Schulen“


Bundes-Infrastrukturminister Dobrindt (links) überreicht an den Vogelsberg-Landrat und bigo-Geschäftsführer Görig (Zweiter von links) den Förderbescheid fürs schnelle Internet in Gewerbegebieten. Mit auf dem Foto von links die Bundestagsabgeordneten Müller, Kömpel, Brand und Veith. Foto: Hans-Peter König, BMVI

Das Wichtigste aus Sicht des Geschäftsführers: „Die Unternehmen erhalten in den Gewerbegebieten sofort eine zukunftsfähige Glasfaseranbindung mit erheblicher Bandbreite.“ Die Bigo gehe damit technologisch den richtigen nächsten Schritt und bereite den weiteren Ausbau vor.

Landrat Görig dankt insbesondere Minister Dobrindt und Staatssekretär Bomba für die Unterstützung bei diesem für die Region wesentlichen Projekt. Die bigo habe sofort nach Bekanntwerden der Richtlinien – vor etwa vier Monaten – den nötigen Antrag beim Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) gestellt. Das bigo-Konzept werde vom BMVI als sehr schlüssig angesehen – deshalb sei dem Antrag entsprochen worden. Görig dankt auch den örtlichen Bundestagsabgeordneten für ihre Unterstützung.

Die gute Nachricht der bigo betrifft in den Landkreisen Wetterau und Vogelsberg 487 Unternehmen, 52 Schulen und 27 öffentliche Einrichtungen, zum Beispiel Rathäuser. Diese über 550 Glasfaser-Extra-Anbindungen gleich im nächsten Schritt werden rund 5,9 Millionen Euro kosten. Jetzt könne man dies „schultern“. Denn zu den 1,665 Millionen Euro aus Berlin kommen noch weitere 1,2 Millionen Euro aus Wiesbaden, so dass die Deckungslücke verkraftbar sei.

Über den flächendeckenden FttC-Ausbau hinaus plant die bigo also jetzt auch für die Gewerbegebiete und die Schulen und die Rathäuser einen FttB-Ausbau. FttC bedeutet: Fibre-to-the-Curb, übersetzt – Glasfaser wird verlegt bis zum Straßenrand, also bis in die grauen Kabelverzweigerkästen. FttB bedeutet: Fibre-to-the-Building, also Glasfaser direkt bis ins Gebäude. „Damit ist die gesamte Region durch das bigo-Projekt klar im Vorteil und macht sich langfristig zukunftsfähig“, unterstreicht Landrat Görig.

Der Hessische Wirtschaftsminister Tarek al Wazir hatte bereits im April signalisiert, das FttB-Vorhaben der bigo zu unterstützen. Die Hessische Landesregierung werde nun den Ausbau in Gewerbegebieten, Schulen und Rathäusern mit 1,2 Millionen Euro Landesmitteln zusätzlich mit einer Kofinanzierung ausstatten, weil der Förderantrag beim Bund Erfolg hatte.

Weitere Informationen: www.vogelsbergkreis.de

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08 25 Jahre Geosoftware von KilletSoft

Guter Service zahlt sich aus

"Genau am 16. September 1991 haben wir erstmals unser geodätisches Programm TOPO angeboten." erklärt KilletSoft Entwicklungsingenieur Fred Killet. Auf Basis des damaligen TOPO ist das heute immer noch attraktive Programm TOPOWIN entwickelt worden, das als topographisches Informationssystem und bundesweites Verzeichnis der Topographischen Kartenwerke verwendet wird. Mit den aktuellen Programmen, wie z.B. TRANSDAT für genaue Koordinatentransformationen, GeoDLL zum Einbinden geodätischer Berechnungen in eigene Programme und ORTWIN als bundesweites Ortsregister, sowie mit nationalen und internationalen Geodaten hat sich KilletSoft ein festes Standbein im Bereich der Geodäsie und Vermessung geschaffen.

"Wir bieten nur ein kleines übersichtliches Spektrum von sinnvollen Produkten an, die sich durch wirklich hohe Qualität auszeichnen. Unsere Software wird dynamisch durch praktische Anregungen aus dem Kundenkreis angepasst. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass ein hoher Grad an Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit bei unseren Produkten erreicht wird. Unser Erfolg ist auch darauf zurückzuführen, dass die Kundenzufriedenheit unser größtes Anliegen ist." fährt Killet fort. So ist es nicht verwunderlich, dass KilletSoft schon drei Mal mit dem Innovationspreis der Initiative Mittelstand ausgezeichnet worden ist. "Herzlichen Dank an unsere fast 7000 Kunden, die uns seit 25 Jahren ihr Vertrauen schenken und dadurch die Weiterentwicklung unserer geodätischen Software sichern." ergänzt der Entwicklungsingenieur abschließend.

Detaillierte Informationen über die Gesellschaft KilletSoft finden Sie unter www.killetsoft.de.

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09 Die AED Solution Group auf der INTERGEO in Hamburg

Echte Mehrwerte live erleben

AED-SICAD stellt am gemeinsamen Stand unter dem Stichwort Web & Apps mobile Lösungen und Angebote in den Bereichen „Datenbereitstellung und Open Data“ sowie SAAS vor. Fachbesucher erfahren zudem, welche Möglichkeiten der Langzeitspeicherung und Archivierung AED-SICAD plant.

Ebenfalls am Messestand vertreten sind aktuelle Landmanagement-Lösungen und aus dem Bereich Kataster beispielsweise die Integrierte 3D-Bearbeitung mit ArcGIS Pro. Ein weiterer großer Themenkomplex ist die von der Group gemeinsam erstellte Lösung für die Flurbereinigung mit LEFIS.

Unter dem Stichwort UT Apps @ Work präsentiert das Unternehmen Neuerungen rund um die UT Produktfamilie. Fachbesucher erfahren, wie sie mit dem UT Integrator und seinen SAP-zertifizierten Schnittstellen Daten in ihr Enterprise GIS übertragen oder in ihr SAP übermitteln können.

Kommunale GIS- und Fachanwendungen mit GeoOffice, WebOffice, ProOffice und ePaper stehen bei AED-SYNERGIS und ARC-GREENLAB im Mittelpunkt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Bereichen Infrastrukturmanagement und GIS-basierten Systemen. Insbesondere der Themenbereich Flüchtlingsmanagement wird die Fachbesucher ansprechen. Hier bietet ProOffice eine umfassende Verfahrenslösung. Zudem erhalten die Besucher einen Überblick über den aktuellen Stand im Bereich der XPlanung. Vorgestellt wird auch das „Rundum-Sorglos-Paket“ im Bereich Stadtgrundkarte mit der Möglichkeit der einheitlichen Systembasis vom Feld bis zur Datenausgabe.

Neuigkeiten gibt es auch bei der von ARC-GREENLAB angebotenen Vermessungssoftware gl-survey, darunter die Möglichkeit der durchgängigen Bearbeitung von Tachymeterdaten und Echtzeit-GNSS-Koordinaten jetzt auch für Trimble und Sokkia Sensoren.

BARAL zeigt unter anderem die neue Version von Web GEN, die vor allem auf mobilen Geräten neue Möglichkeiten eröffnet. Daneben steht vor allem die nächste Generation des Globespotter PlugIns im Fokus. Im Bereich Utilities zeigt BARAL die bewährten Web-Produkte, die vor allem im Hinblick auf Bedienfreundlichkeit und Integrationsfähigkeit in die Unternehmensprozesse verbessert worden sind.

Mehrwerte schaffen und GIS in Unternehmensprozesse einbinden – am Stand der AED Solution Group können Fachbesucher beides live erleben.

Weitere Informationen: www.aed-sicad.de, www.aed-synergis.de, www.arc-greenlab.de, www.baral-geohaus.de

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10 BIM im Visier und Kosten im Griff

Neue CARD/1 3D-Fahrsimulation mit Mehrfenstertechnik, rechts Animation, links Ballon zur Orientierung.

InnoTrans - 25 Jahre CARD/1 Bahn

1991 wurde mit dem ICE hierzulande der reguläre Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene aufgenommen. Ebenfalls vor 25 Jahren stellten IB&T Mitarbeiter erstmals CARD/1 für den Entwurf von Bahnstrecken vor. Es war nötig, mit modernen Trassierungswerkzeugen neue Strecken zu planen und vorhandene Trassen anzupassen. Die Bahnmodule haben sich seither bei vielen Bahnprojekten weltweit bewährt.

Für alle Interessenten des Schienenverkehrs ist die weltgrößte Eisenbahnfachmesse InnoTrans in Berlin die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren, auch über CARD/1. Das Produkt gilt als fachlich fundiert, zuverlässig und anwendungsorientiert. So stehen mit der neuen CARD/1 Version 9.0 wegweisende Funktionen bereit, z.B. eine flexiblere Weichenbibliothek und die wesentlich erweiterte Generierung dreidimensionaler Bahnkörper, eine wichtige Funktion für die Herausforderungen der BIM-Planungsmethode. Messebesucher erhalten Einblicke in eine künftige Lösung, die aus Punktwolken – gewonnen aus Laserscandaten – Schienenoberkanten erkennt und anschließend optimale Gleisachsen und Gleisgradienten ermittelt. Vollkommen selbstständig, ohne händische Eingriffe, die viel Zeit kosten.

InnoTrans, 20.-23.09.2016, Messe Berlin, Halle 5.2, Stand 530

Straßen und Verkehr – neues Kostenberechnungsprogramm

Auf dem Deutschen Straßen- und Verkehrskongress präsentiert sich CARD/1 unter dem Leitthema „Bausteine für die Nachhaltigkeit im Straßen- und Verkehrswesen“.

Besucher der Fachausstellung erhalten auf dem Stand der IB&T GmbH Informationen z.B. über die neue 3D-Projektansicht inklusive der Fahrsimulation gemäß HViSt, die erweiterten Konstruktionsverfahren für schiefwinklige Einmündungen oder die jüngste Lösung Kosten AKVS. Die vollständige Neuentwicklung berücksichtigt alle Anforderungen an ein modernes, professionelles System für die Kostenermittlung. Schnittstellen zu OKSTRA, GAEB und KOSTRA sind integriert.

Deutscher Straßen- und Verkehrskongress, 28.-30.09.2016, Messe Bremen, Halle 5, Stand C22

Heimspiel INTERGEO mit After-Fair-Party

Da die INTERGEO quasi vor der Haustür stattfindet, lädt das Norddeutsche Unternehmen alle Kunden, Interessenten, Partner und Freunde zu einem Messebesuch mit anschließender After-Fair-Party am ersten Messeabend ein. Die IB&T Unternehmensgruppe zeigt die aktuellen Versionsneuerungen und Erweiterungen und hat viele interessante Messeangebote im Gepäck.

Die Tochtergesellschaft RZI Software GmbH, wird ebenfalls mit ihren AutoCAD® und BricsCAD® basierten Produkten auf dem IB&T Stand und auf dem BricsCAD Messestand vertreten sein.

INTERGEO, Messe Hamburg, 11.-13.10.2016

Halle A1, Stand E1.061 / Messestand IB&T Gruppe

Halle A1, Stand F1.078 / Messestand BricsCAD

Weitere Informationen: www.card-1.com

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11 FOSS4G 2016: Impulse für die Zukunft

Die weltweit größte internationale Konferenz für Open Source GIS & Geo-Software FOSS4G hat vom 24. bis 26. August 2016 zum ersten Mal in Deutschland getagt. Die Firmen terrestris und mundialis haben sich personell, finanziell und ideell maßgeblich dafür engagiert, dass die rund 900 Konferenzbesucher aus 57 Ländern im ehemaligen Bundestag – dem heutigen Bonner World Conference Center – eine erfolgreiche Veranstaltung erleben konnten. Nicht nur, dass Geschäftsführer Till Adams als Chairman der Konferenz fungierte, Mitarbeiter aus den beiden Partnerunternehmen terrestris und mundialis steuerten insgesamt sechs der 180 Vorträge der Konferenz bei und beteiligten sich als Referenten an vier von rund 40 internationalen Workshops, die als Weiterbildungen an zwei Tagen vor der Konferenz angeboten wurden.

Neben dem offiziellen Konferenzprogramm unter anderem mit Keynotespeakern der ESA, der Weltbank und von der EU-Kommission, spielen für Unternehmen, die wie terrestris und mundialis in der Open Source Softwareentwicklung tätig sind, die so genannten Codesprints vor und nach der Konferenz eine wesentliche Rolle. Dabei nutzen die weltweit verteilt arbeitenden Entwickler die Gelegenheit, um vor Ort in intensiven Arbeitstreffen gemeinsam zahlreiche Aufgaben in den jeweiligen Softwareprojekten zu lösen oder verbindliche Zeit- und Entwicklungsfahrpläne für künftige Software-Versionen abzustecken. Die Ergebnisse dieser Codesprints weisen zumeist weit über die Konferenz hinaus und werden erst danach so richtig sichtbar.

Zwei Wochen nach der FOSS4G zeigt die erste Bilanz aber bereits, welche wichtigen Impulse von dem diesjährigen Entwicklertreffen ausgehen. So liegen nun neue Versionen von OpenLayers und GRASS GIS vor. Beides wichtige Softwarepakete, an deren Kernentwicklung die Firmen terrestris und mundialis direkt beteiligt sind. OpenLayers ist die am weitesten verbreitete Open Source JavaScript-Bibliothek zur Kartendarstellung im Webbrowser. Die neue, direkt auf der Konferenz veröffentlichte Version 3.18 zeichnet sich vor allem durch zahlreiche Fehlerbehebungen und Verbesserungen der Performance aus. Als Teil der WebGIS-Software Suite SHOGun kommen diese Neuerungen bei OpenLayers den Kunden von terrestris schon bald zu Gute.

Wichtige Neuerungen kann auch das GRASS GIS Projekt vermelden, an dem mundialis Geschäftsführer Dr. Markus Neteler maßgeblich beteiligt ist. Das GRASS GIS ist eines der ältesten Open Source Projekte und stellt unter anderem sehr umfangreiche Werkzeuge zur Verarbeitung und Analyse von Rasterdaten dar, wie sie zum Beispiel Fernerkundungssatelliten liefern. Im Rahmen der FOSS4G Codesprints konnte mit GRASS GIS 6.4.6 nun eine letzte, stabile und verbesserte Version der 6er-Reihe dieser Software veröffentlicht werden. Zugleich wurden auf der Konferenz wichtige Weichen für die jetzt im September veröffentlichte Version 7.0.5 gestellt. Und auch für das nächste Major-Release 7.2 im Oktober diesen Jahres wurden entscheidende Arbeiten auf den Weg gebracht – unter anderem eine neue Dokumentation über die Arbeit mit Zeitreihen und Sentinel2-Satelitendaten. GRASS GIS spielt auch bei dem Angebot auf http://maps.mundialis.de/ eine wichtige Rolle. Auf dieser Webseite können Standardprozessierungen von Satellitendaten individuell auswählbarer Areale der Erdoberfläche geordert werden. Dieses neue Angebot war wiederum eines der Vortragsthemen auf der FOSS4G-Konferenz.

Zusammen mit den positiven Resonanzen der Teilnehmer auf die Vorträge und Workshops sowie zahlreichen neuen intensivierten Kontakten zu Anwendern und Entwicklern aus aller Welt war die FOSS4G-Konferenz 2016 aus Sicht der beiden Unternehmen unterm Strich ein wichtiger Impulsgeber für die weitere Arbeit.

Weitere Informationen: www.mundialis.de / www.terrestris.de

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12 Termine

ALLSAT OPEN Global Monitoring I Donnerstag, 29. September 2016 I Neues Rathaus, Trammplatz 2

30159 Hannover I http://www.allsat.de/anmeldung/allsat-open-global-monitoring-am-29092016.html

INTERGEO 2016 I Dienstag, 11. Oktober 2016 - Donnerstag, 13. Oktober 2016 I Hamburg Messe − Eingang Mitte - 20357 Hamburg, Deutschland I www.intergeo.de

Koordinatentransformation mit FME Desktop I Mittwoch, 19. Oktober 2016 I Maritim Hotel, Seidenstraße 34

70174 Stuttgart I https://www.conterra.de/koordinatentransformation

Koordinatentransformation mit FME Desktop I Donnerstag, 20. Oktober 2016 I Hochstraße 11, 81669 München I https://www.conterra.de/koordinatentransformation

Fachaustausch Geoinformation 2016 I Donnerstag, 24. November 2016 I Print Media Academy, Heidelberg I www.geonet-mrn.de

Disy Akademie - Cadenza mit Schwerpunkt Geodaten I 22.11.2016 I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe I www.disy.net/services/akademie.html

Disy Akademie - Cadenza mit Schwerpunkt Reporting/Auswertung I 23.11.2016 I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe I www.disy.net/services/akademie.html

Disy Akademie - Cadenza mit Schwerpunkt Repository Manager I 24.11.2016 I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe I www.disy.net/services/akademie.html

Disy Akademie - Datenbankseminar GeoSQL I 30.11.2016 I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe I www.disy.net/services/akademie.html

Disy Akademie - ETL-Datenbearbeitung mit Talend und FME I 01.12.2016 I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe I www.disy.net/services/akademie.html

19. Internationale geodätische Woche Obergurgl I 12. - 17. Februar 2017 I Obergurgl, Universitätszentrum - Obergurgl, 6456 Österreich I www.uibk.ac.at/vermessung/obergurgl

„Geosi – Software für Vermessung“ - Ein Überblick und Neuentwicklungen für 2017 I 12. Oktober 2016 I Uni Innsbruck I https://www.uibk.ac.at/vermessung/veranstaltung/vortraege.html

Workshop 3D-Stadtmodelle I 8. November 2016 I Bonn I http://www.3d-stadtmodelle.org/index.php?do=3dws2016  

"Paradigmenwechsel in der Vermessung – Fluch oder Segen?“ Zum Einfluss neuer Technologien auf das Erzeugen, die Verwendung und das Teilen von Information I 16. November 2016 I Uni Innsbruck I https://www.uibk.ac.at/vermessung/veranstaltung/vortraege.html

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13 GEOjobs

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.

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Neue Jobangebote:

Geoinformatiker für Infrastrukturplanung und Zensus (m/w) I Centrum für internationale Migration und Entwicklung I Ramallah/Palästinensische Gebiete I Stellenangebot vom 12.09.2016

Geoinformatiker/Geoinformatikerin I GISCON Geoinformatik GmbH I Dortmund I Stellenangebot vom 12.09.2016

GIS-Anwendungsentwickler/in und Java-Entwickler/in I RIWA GmbH I Memmingen I Stellenangebot vom 09.09.2016

Geographic Information System Analyst (f/m) for the Real Estate Division International I Kaufland I Heilbronn I Stellenangebot vom 09.09.2016

Kartographen / Kartographin oder Geomatiker / Geomatikerin I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Leipzig I Stellenangebot vom 09.09.2016

Geoinformatiker/Geoinformatikerin I Stadtverwaltung Baden-Baden I Stellenangebot vom 09.09.2016

Geoinformatiker (w/m) für den Bereich Immobilien International I Kaufland I Heilbronn I Stellenangebot vom 08.09.2016

Sachbearbeiter/in I Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen I Hannover I Stellenangebot vom 06.09.2016

W2-Professur für Ingenieurgeodäsie I Hochschule für angewandte Wissenschaften München I Stellenangebot vom 06.09.2016

Dipl.-Ing. (FH)/Bachelor Studiengang Geoinformatik bzw. Vermessungswesen I Stadt Bielefeld I Stellenangebot vom 02.09.2016

GIS-Fachkraft I Stadt Karlsruhe I Stellenangebot vom 01.09.2016

Für das Sachgebiet Wirtschaftsförderung und Tourismus eine/n Breitbandkoordinatorin oder Breitbandkoordinator I Stadt Esslingen am Neckar I Stellenangebot vom 01.09.2016

Mitarbeiterin / Mitarbeiter im Bereich Geodateninfrastruktur I Bundesamt für Verfassungsschutz I Köln I Stellenangebot vom 30.08.2016

Stelle einer technischen Sachbearbeiterin/ eines technischen Sachbearbeiters I Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie I Wiesbaden I Stellenangebot vom 30.08.2016

Ingenieurin/Ingenieurs (Diplom/FH, Bachelor) Fachrichtung Geoinformatik I Landkreis Stade I Stellenangebot vom 22.08.2016

Vermessungstechniker / CAD-Fachkraft (m/w) I cofex GmbH I Standorte Lehrte und Braunschweig I Stellenangebot vom 20.08.2016

Bauzeichner / GIS-Fachkraft (m/w) I cofex GmbH I Standort München I Stellenangebot vom 20.08.2016

Fachkräfte für Netzdaten-Services (m/w) I Mettenmeier GmbH I Standort München I Stellenangebot vom 19.08.2016

Mitarbeiter(in) Technischer Vertrieb GeoIT I con terra GmbH I Münster I Stellenangebot vom 10.08.2016

 

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Impressum: Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Internet-Redaktion: Christoph Harzer, Bernhard Krebs

Ludwig-Marum-Str.37, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-94402-0, Fax 0721-94402-30, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.geobranchen.de, www.geojobs.de, www.gis-report.de, www.harzer.de . Geschäftsführer: Christoph Harzer.

Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Karlsruhe unter HRB 5389 USt.-IdNr.: DE 143 583 183

Organ:

Offizielles Online-Organ des DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V., Dortmund @ www.ddgi.de

Offizielles Online-Organ von GDI-Sachsen GEODATEN-INFRASTRUKTUR SACHSEN e. V., Dresden @ www.gdi-sachsen.de

Offizielles Online-Organ von GEOkomm e. V. Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, Berlin/Potsdam @ www.geokomm.de

Offizielle Online-Organ des GeoMV „Geoinformationswirtschaft Mecklenburg Vorpommern e. V. @ www.geomv.de

Offizielles Online-Organ von Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN), Osnabrück @ www.gin-online.de

Offizielles Online-Organ des Vereins InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Offizielles Online-Organ des Vereins Runder Tisch GIS e. V., München @ www.rundertischgis.de

Medienpartner:

INTERGEO Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement @ www.intergeo.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

DGfK Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V., Hannover @ www.dgfk.net

AGEO Österreichischer Dachverband für Geographische Information, Innsbruck @ www.ageo.at

SOGI Schweizerische Organisation für Geoinformation, Basel @ www.sogi.ch

Mitglied:

AIR Anwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien e. V. @ www.air-verband.de

DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation @ www.ddgi.de

DGPF Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e. V. @ www.dgpf.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

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