27
September
2018

gis-report-news*** 18/2018


gis-report-news***

- der aktuelle E-Mail-Newsletter

Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

 

Ausgabe 18/2018 vom 27. September 2018

Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe ISSN 1618-8063

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geoinformatik-Branche. Weitere, und teilweise ausführlichere Informationen finden Sie wie immer zusätzlich auf „www.geobranchen.de“.

Hinweise zum Datenschutz, Ändern oder Abbestellen dieses kostenlosen Abos finden Sie wie immer am Ende dieser Mail.


Ein Gedanke vorab: „Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.“ Joseph Addison

 

Unsere Themen heute:

01 Präzisionsarbeit auf dem Acker in Echtzeit

Sachsens Landwirtschaftsminister Schmidt und Sachsens Innenminister Wöller schalten Positionierungsdienst frei

Traktoren hochpräzise steuern – genauer als Autos oder Flugzeuge. Das ist in Sachsen ab sofort mit dem amtlichen Satellitenpositionierungsdienst SAPOS möglich. SAPOS liefert in Echtzeit Korrekturdaten zu den Signalen von Navigationssystemen, die ein zentimetergenaues Navigieren ermöglichen. WEITERLESEN

 

02 Dachmarke "DOgital. Dortmund digitalisiert." macht Entwicklung zur Smart City sichtbar

Mit der Einrichtung eines Chief Information/Innovation Office wurde ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung Dortmunds zur Smart City getan. Mit der Einführung der Dachmarke "DOgital. Dortmund digitalisiert." wird nun ein weiterer Baustein gelegt, der Dortmunds Entwicklung zur Smart City sichtbarer machen wird. WEITERLESEN

 

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03 Umweltdatenmanagement. – Eine Geo-Inspiration: INSPIRE entmystifiziert und einfach umgesetzt

Aufsatz von Dr. Heino Rudolf

Albert Einstein: "Wenn man etwas nicht einfach erklären kann, hat man es nicht verstanden."

In meinen vorangegangenen Aufsätzen im Harzer Newsletter: „Das INSPIRE-Paradoxon“ vom Januar 2018 „Digitalisierung !!! Umweltdaten, Wertschöpfung und INSPIRE“ vom Mai 2018 habe ich mich als großer Verehrer der INSPIRE-Grundidee bekannt: INSPIRE eröffnet uns die Chance, mit allgemein bereitgestellten und weiterverarbeitbaren Umweltdaten den Prozess der Digitalisierung mitzugestalten. Nur leider haben wir viel zu komplizierte Strukturen kreiert; viele sträuben sich vor ihrer Umsetzung und Nutzung. Und wer versteht diese denn überhaupt noch? WEITERLESEN

 

04 Künstliche Intelligenz hat große Stärke bei der Interpretation von Geodaten

Prof. Döllner vom Hasso-Plattner-Institut hält Keynote auf INTERGEO Kongress in Frankfurt

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. Es ist eines der Schlüsselthemen in der allgemeinen Diskussion um die Digitalisierung. Experten wie Prof. Jürgen Döllner vom Hasso-Plattner-Institut, dessen Keynote zur INTERGEO 2018 am 16. Oktober in Frankfurt zu hören ist, sehen kaum ein Feld, das nicht in der Lage wäre, die Vorteile der künstlichen Intelligenz zu nutzen. Er prophezeit, dass es eine Reihe von revolutionären Veränderungen geben wird. In seiner Keynote "4D-Punktwolken und maschinelles Lernen“, geht er unter anderem auf die Einsatzgebiete von KI in den Anwendungen im Geospatial Business ein und welche zukünftigen Potenziale speziell in diesem Bereich stecken. INTERGEO TV hat ihn am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam für das aktuelle Opinion Leader-Interview getroffen, das auf der News-Plattform für die Geospatial Community (www.intergeo-tv.com) am 20. September 2018 veröffentlicht wird WEITERLESEN

 

05 Feierlich verabschiedet: Präsident Hansjörg Kutterer verlässt das BKG

Nach sieben Jahren Amtszeit ist Prof. Dr.-Ing. habil. Hansjörg Kutterer, Präsident des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG), im September 2018 am Hauptdienstsitz in Frankfurt am Main verabschiedet worden. Ab 1. Oktober wird Kutterer eine Professur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) übernehmen und sich dort neuen Herausforderungen widmen. WEITERLESEN

 

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GEOjobs.de - Die Stellenbörse für alle Geobranchen

Mit GEOjobs.de bieten wir als wohl meistbesuchtes deutsches GEO-Job-Portal, gekoppelt mit GEObranchen.de, einen Vermittlungsservice der es in sich hat.

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“.

Stellengesuche von Privatpersonen werden kostenfrei veröffentlicht!

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06 INGRADA Anwendertreffen Deutschland 2018

Softplan stellt das neue INGRADA 10 vor

Am 12. September 2018 begrüßte die Softplan Informatik GmbH ihre Anwenderinnen und Anwender zum großen Jahresevent 2018 in der Stadthalle Wetzlar. Begleitet von einer Fachausstellung erwarteten die rund 200 Gäste spannende Workshops und Vorträge rund um INGRADA mit viel Raum für den persönlichen Kontakt und Erfahrungsaustausch. WEITERLESEN

 

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07 Startschuss für digitales Wildtiermonitoring

Baden-Württemberg setzt auf Cadenza Web zur digitalen Erfassung von Jagdstrecken und -revieren

Im Juli 2018 fiel der Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt in Baden-Württemberg: der Aufbau eines Wildtierportals. Diese Plattform wird die digitale Erfassung von Jagdstrecken und -revieren ermöglichen. Sie basiert auf Cadenza Web, einer Software der Karlsruher Disy Informationssysteme GmbH. WEITERLESEN

 

08 Das österreichische BEV - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen hat sein Onlineangebot erweitert

Ab sofort können mit dem BEV Transformator Lage- und Höhenkoordinaten in sämtliche Koordinatensysteme kostenlos umgewandelt werden. WEITERLESEN

 

09 Ins Netz gegangen – Online-Affine in Europa

Die rasant wachsende Nutzung des Internets verlangt beim Geomarketing neue Strategien und Werkzeuge. So sollte bei der regionalisierten Online-Werbung sowie bei der Standortplanung die Online-Affinität berücksichtigt werden. Die DDS Digital Data Services GmbH bietet mit neuen passenden Datensätzen die nötigen Informationen nicht nur für Deutschland, sondern auch für viele andere europäische Länder an. WEITERLESEN

 

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10. Workshop „3D -Stadtmodelle“ am 13.11.2018 – 14.11.2018 in Bonn

Ein Jubiläum: zum 10. Mal findet der Workshop der DGfK und der DGPF in diesem Jahr statt.

Themenschwerpunkte sind die automatische Generierung von 3D-Daten, Verkehrs- und Energiethemen. Daneben widmen wir uns auch dem Building Information Modeling (BIM), der Augmented Reality (AR) und „Big Data“-Fragen. Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Städten ergänzen wie in den letzten Jahren die Vortragsreihe, sodass der Workshop ein Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxis herstellt. Veranstalter ist wieder der gemeinsame Arbeitskreis 3D-Stadtmodelle von DGPF und DGfK.

Informationen, Flyer, Programm und Anmeldeformular sind HIER zu finden.

 

10 Hansa Luftbild zeigt auf der INTERGEO 2018 viel Neues und Bewährtes

Auch im Jahr ihres 95-jährigen Firmenjubiläums steht die Hansa Luftbild wieder in den Startlöchern für die Leitveranstaltung für Geoinformation, Landmanagement und Geodäsie: die INTERGEO 2018. Diesjährige Schwerpunkte der Hansa Luftbild sind Straßenzustandserfassungen, Pavement Management, das erweiterte ExperMaps und ExperMaps Baum. WEITERLESEN

 

11 BARTHAUER veranstaltet erste BaSYS User Conference in Österreich

Am 12. und 13. September 2018 hat BARTHAUER erstmalig eine BaSYS User Conference in Österreich veranstaltet. Im Mittelpunkt der Fach- und Anwenderkonferenz stand ein breit gefächertes Programm aus Fachvorträgen, Workshops und neuen Entwicklungen rund um das Netzinformationssystem BaSYS. WEITERLESEN

 

12 Neues ALKIS Modul von aRES für AutoCAD und BricsCAD zur INTERGEO vorgestellt

Das neue ALKIS Modul von aRES Datensysteme ist einfach zu bedienen und verspricht höchste Performance beim Verarbeiten der Daten. Es handelt sich dabei nicht um einen einfachen Konverter um aus den ALKIS-Daten eine DXF- oder SHAPE-Datei zu erzeugen. Das neue ALKIS.ci ist speziell auf die Anforderungen von CAD Systemen wie AutoCAD oder BricsCAD optimiert. WEITERLESEN

 

13 Kreativ verändern - Die AED Solution Group auf der INTERGEO in Frankfurt

Unter dem Slogan „Geoinformation – die DNA der Digitalisierung " kommen vom 16. bis 18. Oktober 2018 Aussteller aus mehr als 35 Ländern zur INTERGEO nach Frankfurt. Auch die AED Solution Group als Verbund der Unternehmen AED-SICAD, AED-SYNERGIS, ARC-GREENLAB und BARAL Geohaus-Consulting präsentiert in Halle 12.0, Stand 12.0B.32, kreative Entwicklungen und innovative Softwarelösungen für die öffentliche Verwaltung und Unternehmen. WEITERLESEN

 

14 Termine

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15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs

Mit diesem Service machen wir Sie auf www.GEOjobs.de, unsere größtes deutschsprachiges Stellenportal für Geoberufe im Internet aufmerksam. Das Angebot wechselt ständig. Hier lohnt sich der Besuch immer.


Neue Jobangebote:

Mehrere Bachelor der Fachrichtung Vermessungswesen, Geoinformatik oder Geographie (mit Studienschwerpunkt Geoinformatik) I Bezirksregierung Köln I Dienstort Bonn I Stellenangebot vom 26.09.2018

Professur (W2) Landmanagement I Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden I Stellenangebot vom 25.09.2018

Referenten/in für das Landeskompensationsverzeichnis I Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) (Obere Landesbehörde in Rheinland-Pfalz) Koblenz I Stellenangebot vom 25.09.2018

IT-Berater (m/w) Umwelt und Landwirtschaft I Dataport I Altenholz/Kiel I Stellenangebot vom 24.09.2018

Leitung des GIS-Referats I Autobahndirektion Südbayern I München I Stellenangebot vom 21.09.2018

Vermessungsingenieur (m/w) I BLOM I Stuttgart, Hannover oder Prenzlau I Stellenangebot vom 21.09.2018

Professur (W2 LBesG) Photogrammetrie I Hochschule Mainz I Stellenangebot vom 19.09.2018

Mitarbeiter/in für die Datenbank & Kartenabteilung I EUROAVIONICS GmbH I Pforzheim I Stellenangebot vom 19.09.2018

Projektleiter/in I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover / Addis Abeba, Äthiopien I Stellenangebot vom 18.09.2018

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, PostDoc position in early solar system studies I Universität Bern I Stellenangebot vom 17.09.2018

Dipl.-Ingenieur/ Bachelor Eng. (m/w), Vermessungsingenieur/in I Zwisler GmbH I Tettnang (Nähe Bodensee) I Stellenangebot vom 14.09.2018

! Leiter (m/w/d) der Projektkomponente "Grüne Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft" Togo I Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH I Lomé / Togo I

! GIS Consultant - Geospatial I Bentley Systems I Hirschberg an der Bergstraße I Stellenangebot vom 13.09.2018

Dipl.-Ingenieur/ Bachelor Eng. (m/w) I Landkreis Emsland I Meppen I Stellenangebot vom 13.09.2018

Vermessungsingenieur/in (m/w/d) I Friedrichshafen am Bodensee I Stellenangebot vom 13.09.2018

! Country Manager/Head Sales Deutschland – Softwarelösungen/Geomonitoring (m/w/d) I Daily HR I München I Stellenangebot vom 12.09.2018

! Vermessungsingenieurin / Vermessungsingenieur I Universitätsstadt Marburg I Stellenangebot vom 11.09.2018

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01 Präzisionsarbeit auf dem Acker in Echtzeit

Sachsens Landwirtschaftsminister Schmidt und Sachsens Innenminister Wöller schalten Positionierungsdienst frei


BU: Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt und Innenminister Roland Wöller waren nach Naundorf (Gemeinde Erlau) gekommen um dort auf der Betriebsfläche der Agraset Naundorf den amtlichen Satellitenpositionierungsdienst (SAPOS) freizuschalten. Beide Minister kletterten in einen Mähdrescher zur Probefahrt. Foto: Andrea Funke

Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt und Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller haben am 14. September 2018 SAPOS auf den Betriebsflächen der Agraset Naundorf e. G. bei Rochlitz (Landkreis Mittelsachsen) freigeschaltet.

Damit kann SAPOS ab sofort kostenfrei von sächsischen Landwirten und landwirtschaftlichen Dienstleistern genutzt werden. In einem ersten Schritt sollen Erfahrungen gesammelt werden, wie das System bei hohen Nutzerzahlen reagiert. Ziel ist es, in einem zweiten Schritt einen kostenfreien Dauerbetrieb für alle Nutzer zu realisieren.

„Durch die schnelle, unkomplizierte Zusammenarbeit unserer beiden Ministerien sowie dem Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen geben wir heute der Digitalisierung der landwirtschaftlichen Produktion in Sachsen einen weiteren Impuls. Mit der freien Nutzung von SAPOS können die Landwirte die enormen Potenziale des Smart Farming für sich nutzen und ihre Maschinen zentimetergenau digital steuern“, sagte Staatsminister Schmidt.

„Dies ist ein weiterer großer Schritt zu unserem Ziel der ‚Open Data‘. Wir wollen öffentlich finanzierte Verwaltungsdaten für jedermann und möglichst kostenfrei zugänglich machen“, sagte Innenminister Wöller.

Für die Landwirtschaft sind die SAPOS-Korrektursignale von besonderem Interesse, um die Maschinen auf dem Feld genau führen zu können. Damit ist eine zielgerichtete Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen möglich, das Precision Farming. Dabei wird kleinräumig bewirtschaftet – je nach Verfügbarkeit von Nährstoffen und Ertragserwartungen. Die Bewirtschaftung (Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung etc.) kann so sehr standortbezogen erfolgen. Zum Beispiel kann Pflanzenschutz viel stärker an die lokalen Gegebenheiten angepasst und somit umwelt- und ressourcenschonender ausgebracht werden. Precision Farming bringt durch die Einsparungen an Betriebsmitteln, Arbeitszeit sowie Maschinenkosten für den Landwirt ökonomische Vorteile.

„Die Verbindung von digitalen Technologien und Landwirtschaft bietet enorme Chancen und laufend neue Anwendungsmöglichkeiten. Unsere Zukunftsinitiative simul+ will eben dieses Potenzial durch eine enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft heben. Mit dem SAPOS-Korrektursignal können Potenziale von Smart Farming noch besser genutzt und ein großer Beitrag für den Umwelt- und Ressourcenschutz erbracht werden“, sagte Landwirtschaftsminister Schmidt.


Hintergrund:

SAPOS ermöglicht die satellitengestützte Positionsbestimmung bis auf den Zentimeter genau. Der Dienst ist ein Gemeinschaftsprojekt der Vermessungsverwaltungen der Bundesländer. Sachsenweit werden 18 sogenannte Referenzstationen betrieben. Sie empfangen und verarbeiten kontinuierlich Daten der US-amerikanischen und russischen Satellitennavigationssysteme GPS und GLONASS. Damit werden Korrekturdaten berechnet, die der Nutzer – zusätzlich zu den direkt empfangenen Satellitensignalen – für eine hochgenaue Positionierung benötigt. Der Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen stellt nun kostenfrei jede Sekunde Korrekturwerte für die empfangbaren Satelliten zur Verfügung. Die SAPOS-Signale sind flächendeckend in Sachsen verfügbar und die gemessene Position ist jederzeit wiederherstellbar, wenn die Feldarbeit unterbrochen werden musste.

Weitere Informationen: www.landesvermessung.sachsen.de

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02 Dachmarke "DOgital. Dortmund digitalisiert." macht Entwicklung zur Smart City sichtbar

Mit der Dachmarke "DOgital" wird in der Stadtverwaltung zudem ein dreigliedriges Veranstaltungskonzept ins Leben gerufen. In DOgital-Innovationsworkshops werden kleine Teams der Stadtverwaltung an innovativen Ideen für die Weiterentwicklung der Stadtverwaltung arbeiten. Denn das Ziel ist ganz klar: Die Digitalisierung soll der Stadt dabei helfen, ein besserer Dienstleister für alle Dortmunder zu werden.

Darüber hinaus wird im Frühjahr 2019 eine interne Verwaltungskonferenz stattfinden, in der die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sich an der Digitalisierung der Stadtverwaltung mit ihren Ideen und Vorschlägen beteiligen können. Oberbürgermeister Ullrich Sierau betont: "Die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat im Rahmen der Digitalisierung für uns höchste Priorität. Wir wollen wissen, wo der Schuh drückt und wie wir auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Hilfe der Digitalisierung verbessern können."

Als Höhepunkt des Veranstaltungskonzeptes ist eine "DOgital"-Zukunftskonferenz geplant, die als Leitveranstaltung im Rahmen von "DOgital" der Vernetzung interner und externer Akteure und Partner im Bereich Digitalisierung dienen wird. Gleichzeitig hat sie den Zweck die Ergebnisse der Masterpläne Verwaltung, Wirtschaft und Bildung einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und einen Ausblick auf die weitere Arbeit zu geben. Die Konferenz wird so ausgelegt, dass von ihr außerdem ein Innovationscharakter für weitere Digitalisierungsbestrebungen der Stadt ausgeht.

Weitere Informationen: www.dortmund.de

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03 Umweltdatenmanagement. – Eine Geo-Inspiration: INSPIRE entmystifiziert und einfach umgesetzt

Aufsatz von Dr. Heino Rudolf


Bonk 06/2018

Ich kann und will mich mit diesen schier undurchdringbaren Modellen der Datenbereitstellung nicht abfinden. In Veröffentlichungen, Präsentationen und Beratungen stelle ich immer wieder den Gedanken der „Entmystifizierung der Modelle“ in den Mittelpunkt. – Also habe ich eine völlig neue Modellierungsmethode ausgearbeitet die von den heute üblichen Praktiken abweicht. Deshalb habe ich dafür auch einen neuen Begriff gewählt: Ich „envVisiere“ und das Ergebnis nenne ich „envVisio“.


Folgende fünf Ansätze liegen dem envVisieren zugrunde:

(1) Ich verwende UML-Klassendiagramme in ihrer einfachen Form (denn das zeichnet UML ja aus), verzichte auf Kniffe und Tricks und verwende Standardstrukturen für die Modellierung. Die UML-Klassendiagramme müssen einfach notiert sein und sich sofort erschließen.

Die Modelle sind so angelegt, dass sie jederzeit erweitert werden können = „Dynamik in den Datenstrukturen“ (im Gegensatz zu den statischen und abgeschlossenen INSPIRE-Spezifikationen). Damit bedienen wir auch Aspekte der Low-Code-Plattformen und schaffen Grundlagen für eine modellgesteuerte und konfigurierbare Datenverarbeitung mit überschaubaren Strukturen und Kosten.


(2) Die Klassendiagramme erarbeite ich zweistufig. Durch die Zweistufigkeit gelingt die Abbildung komplexer Anwendungen in einfacher, lesbarer und flexibel erweiterbarer Form (im Gegensatz zu den Geo-Normen, die das einstufige Modell mit allen möglichen Spezialaussagen überfrachten).

Im Realitätsmodell beschreiben wir abstrakt spezielle Eigenschaften der Realität.

Eine amüsante und anregende, aber auch zielführende Methode bei der Objektdefinition ist sicher die Verwendung der Sprache und Grammatik, um den Modellgraphen herzuleiten.

Über die Anwendungsdiagramme werden die Anwendersichten hinterfragt und bedient, und so können wir auch die Datenbereitstellungen definieren und vereinfachen.


(3) Da UML auch nur eine Anwendung der Graphentheorie ist, verstehe ich alle Objektklassen als Knoten, die über Verbindungen zwischen ihnen das Netz (UML-Klassendiagramm) ergeben. Diesem Verständnis folgend, erarbeite ich allgemeingültige Netzmodelle, in die alle Objektklassen eingebettet werden. Dadurch entstehen einfach lesbare und erweiterbare Grundstrukturen.

(4) Neben den modelltechnischen Ansätzen müssen wir auch die Inhalte begreifen. Es ist kontraproduktiv, 34 Annexthemen zu definieren und für alle eigene Datenmodelle auszuarbeiten. Deshalb setze ich inhaltlich auf einen (!) Modellansatz – wenn wir so wollen auf ein Annexthema: Ökosystem.

Mit einer Analyse der Prozesse im Ökosystem versuche ich komplexe Zusammenhänge in unserer Umwelt zu begreifen und in einem Ökosystemmodell zu beschreiben. Und dazu definiere ich (Basis-) Objektklassen und ihre Verbindungen, von denen dann immer detaillierter abgeleitet werden kann.

(5) Alle Realobjekte existieren in Raum und Zeit. Also sind auch alle ihre Abbilder (Objektklassen) grundsätzlich vierdimensional zu verstehen. Maßstabs- bzw. darstellungsabhängige Objektdefinitionen verbieten sich. Raum und Zeit sind Parameter in den Objektklassen des Realitätsmodells, ihre differenzierten Darstellungsmöglichkeiten werden in den Anwendungsmodellen ausgearbeitet.

In meinem Buch „Umweltdatenmanagement. – Eine Geo-Inspiration“ erläutere ich diese Ansätze und stelle sie an vielfältigen Anwendungsbeispielen mit ausgearbeiteten UML-Klassendiagrammen vor:

das Gesamtmodell zum Ökosystem, das ich dann detailliere für Modelle zur Luftqualität, zu Bodenkennwerten, Klima/Energie, Gewässer und Wasserwirtschaft, Umweltrecht und Überwachung, Kanal- und Straßennetzen, Prozesssteuerungen.

Am 18.10. um 10:00 Uhr wird das Buch auf der INTERGEO in Halle 12.0 am Stand: 12.0C.020 der Bernhard Harzer Verlag GmbH präsentiert.

Sie sind/Ihr seid herzlich eingeladen!

Weitere Informationen: www.hrd-consulting.eu

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04 Künstliche Intelligenz hat große Stärke bei der Interpretation von Geodaten

Prof. Döllner vom Hasso-Plattner-Institut hält Keynote auf INTERGEO Kongress in Frankfurt


Prof. Döllner vom Hasso-Plattner-Institut hält Keynote auf INTERGEO Kongress in Frankfurt. Bild HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH

Herr Professor Döllner, welche Einsatzgebiete hat KI in den Anwendungen im Geospatial Business und welche zukünftigen Potenziale sehen Sie in diesem Bereich?

Die Anwendungen der künstlichen Intelligenz sind vielfältig. Ich kann nicht ein Feld sehen, das nicht in der Lage wäre, die Vorteile der künstlichen Intelligenz zu nutzen. Also werden wir es in fast allen Bereichen der Geodatenverarbeitung sehen. Zum Beispiel ist die Fähigkeit ungenaue Geodaten zu interpretieren eine Kernstärke der Künstlichen Intelligenz. Dies ist typischerweise ein Alptraum für alle Geoinformationssysteme und -prozesse. Aber die Verwendung von KI kann schlechte Daten irgendwie heilen, um bessere Daten zu erhalten, und dies ist nur ein Beispiel für die vielfältigen Anwendungen. Weitere Anwendungen sind die Analytik, insbesondere die vorausdeutende Analytik im Bereich der Geoinformationssysteme und Geodatenanalyse.

Wissenschaft und Forschung sind bei der Analyse großer Datenmengen auf eine leistungsfähige IT-Infrastruktur angewiesen. Wie geht man mit diesen großen Datenmengen um?

Künstliche Intelligenz erfordert große Geodatenmengen und wir müssen darüber nachdenken Geodaten nicht an einem einzigen Ort zu speichern, nicht einmal in der Cloud. Es werden Geodatenströme sein, die höchstwahrscheinlich nie enden werden, und die uns ständig neue Daten liefern. Daher müssen die Paradigmen, die zur Entwicklung von Algorithmen verwendet werden, neugestaltet werden.


Wie lassen sich unterschiedliche Datenströme miteinander verknüpfen, zum Beispiel in Smart Cities?

In Smart Cities werden wir grundsätzlich mit einer vielfältigen heterogenen Anzahl von Geodatenströmen konfrontiert. Auch hier müssen wir uns bewusst sein, dass unsere derzeitigen Systeme mit Geodatenbasis, spezialisierter Datenbasis mit viel Speicher, dass dieses Modell in Zukunft nicht mehr funktionieren wird.

Viele Vorgänge der Datenerfassung und ihrer Auswertung können mit KI erheblich beschleunigt werden. Stehen wir da vor revolutionären Veränderungen?

Ja, natürlich. Es wird eine Reihe von revolutionären Veränderungen geben. Beispielsweise werden die meisten Prozesse in Zukunft nicht nur Geodaten erfassen, sondern gleichzeitig auch Geodaten verarbeiten und uns erlauben das abzuleiten, was uns wirklich interessiert. Stellen Sie sich eine Drohne vor, die etwas in der Umgebung aufnimmt und direkt ein bestimmtes Objekt, zum Beispiel Straßenschilder, herauszieht. Hier wird kein Prozess in Einzelschritten mehr nötig sein, sondern Geodaten können direkt interpretiert werden. Dies beschleunigt die Prozesse und ermöglicht es völlig neue Anwendungen zu erstellen. So können wir völlig neue Wege finden, um Geodaten zu speichern und um nur relevante Erkenntnisse zu speichern, die sich aus Geodaten mittels KI ableiten lassen.


Welches Potential steckt aus Ihrer Sicht darin für den Bereich Bauprozesse?

Künstliche Intelligenz bietet völlig neue Möglichkeiten für die Prozesse im Baubereich. Für die Welt der Gebäudedatenmodellierung wird die Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie Daten in diese Prozesse eingebracht werden können, deutlich verbessern.

 

Wie wird sich der Einsatz von KI im Bereich Verkehrssteuerung auswirken?

Für zukünftige Verkehrsleitsysteme wird Künstliche Intelligenz eine Schlüsselkomponente sein. Es wird einerseits zentralisierte Systeme geben, die beispielsweise die Infrastruktur des Verkehrssystems einer Stadt steuern, andererseits werden aber auch Systeme in unsere Fahrzeuge und Autos eingebaut werden, damit beide intelligent zusammenarbeiten. Dies wird hoffentlich zu einer Reihe von Verbesserungen im Verkehr führen.

Deep Learning und Technologien wie künstliche neuronale Netze, die dem menschlichen Gehirn nachgebildet sind, haben einen erheblichen Schub erfahren in den letzten Jahren. In wie weit sind Geodaten substantiell für diese

Entwicklungen im Deep Learning?

Geodaten sind der Schlüssel zu diesen Techniken, da sie fast die perfekteste Kategorie von Daten sind, die von KI-Algorithmen und tiefen Lernalgorithmen verarbeitet werden können. Da Geodaten formbar sind und sich durch eine Art Unschärfe und Undeutlichkeit auszeichnen, kann uns KI hier echte Vorteile bringen. Geodaten sind also auf eine gewisse Weise hervorragender Input für all diese Technologien und aus diesem Grund werden KI und Deep Learning einen großen Einfluss auf die Geoinformatik haben, weil wir hier die richtigen Daten haben, die von KI und Deep Learning verarbeitet werden können.

Als Experte für Visionen mit KI wird Prof. Jürgen Döllner vom Hasso-Plattner-Institut den INTERGEO Kongress mit einer Keynote eröffnen, die sich mit verschiedenen KI-Anwendungen beschäftigen wird.

Die INTERGEO ist die weltweit größte Konferenz und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und damit eine hervorragende Plattform-, Forum- und Networking-Möglichkeit. Sie findet 2018 vom 16. bis 18. Oktober in Frankfurt am Main statt.

Tickets für Kongress und Messe unter: www.intergeo.de/tickets

Prof. Jürgen Döllner auf INTERGEO TV 

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05 Feierlich verabschiedet: Präsident Hansjörg Kutterer verlässt das BKG


Prof. Dr.-Ing. habil. Hansjörg Kutterer im Austausch mit den Gästen. Bild BKG

Zum Veranstaltungsauftakt begrüßte Dr. Anja Niederhöfer, Leiterin der Stabsstelle im BKG, die geladenen Gäste aus Politik und verschiedensten Institutionen. Anschließend trug Prof. Dr. Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, sein Grußwort vor.


Prof. Dr.-Ing. habil. Hansjörg Kutterer und Prof. Dr. Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern. Bild BKG

Auch der Vorsitzende des Gesamtpersonalrats im BKG, Holger Jähnke, wandte sich mit persönlichen Worten an Kutterer und lobte die vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Gemeinsam haben wir viel erreicht!“


Univ.-Prof. Dr. phil. nat. Urs Hugentobler, Professor an der Technischen Universität München und Vorsitzender der Forschungsgruppe Satellitengeodäsie (FGS) bei seinem Festvortrag. Bild BKG

Im anschließenden Festvortrag widmete sich Univ.-Prof. Dr. phil. nat. Urs Hugentobler, Professor an der Technischen Universität München und Vorsitzender der Forschungsgruppe Satellitengeodäsie (FGS), dem Geodätischen Observatorium Wettzell als Hightechstätte im Bayerischen Wald zur Vermessung der Erde: „Die FGS betreibt das Geodätische Observatorium Wettzell und baut dieses im internationalen Zusammenspiel unter Nutzung der neuesten technologischen und methodischen Entwicklungen aus. Sie stellt über die wissenschaftlichen Dienste der International Association of Geodesy (IAG) hochwertige Messzeitreihen zur Verfügung, analysiert, kombiniert und interpretiert die Daten und entwickelt die entsprechenden methodisch-theoretischen Grundlagen als Beitrag zur geodätischen Erdsystemforschung weiter. Sie gestaltet dadurch die internationalen Aktivitäten und den wissenschaftlichen Fortschritt auf diesen Gebieten entscheidend mit.“


Prof. Christian Killiches, Präsident der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg und Vorsitzender des Lenkungsausschusses Geobasis bei seinem Festvortrag. Bild BKG

Der Festvortrag von Prof. Christian Killiches, Präsident der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg und Vorsitzender des Lenkungsausschusses Geobasis, schloss sich hier an. Er referierte unter dem Titel „Gemeinsam stark - Länderkooperationen neu denken“ zu den Herausforderungen und Chancen des Föderalismus. „Geoinformationen leisten einen elementaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Deshalb ist es von fundamentaler Bedeutung, das Bund und Länder erfolgreich zusammenarbeiten.“

In seinem Schlusswort betonte auch Kutterer die stets gute Zusammenarbeit mit den anwesenden Vertretern der Behörden, Institutionen und Einrichtungen und bedankte sich für sieben erfolgreiche Jahre in seiner Funktion als Präsident im BKG, in denen nationale und internationale Kooperationen einen hohen Stellenwert einnahmen.

Weitere Informationen: www.bkg.bund.de und www.geodatenzentrum.de

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06 INGRADA Anwendertreffen Deutschland 2018

Softplan stellt das neue INGRADA 10 vor


Softplan Geschäftsführer Jörg Tieben bei der Eröffnungsrede. Foto Softplan

In seiner Begrüßung verschaffte Geschäftsführer Jörg Tieben allen Gästen und Partnern einen Überblick über die aktuellen Themen sowie erste Eindrücke von INGRADA 10 und INGRADA mobile.

Das Team von Softplan präsentierte mit INGRADA 10 und INGRADA mobile gleich zwei Highlights der neuen Version.

INGRADA 10 bietet den Anwendern eine erweiterte Applikationspalette mit einer komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche. Neben dem modernen Design verfügt die neue Version über zahlreiche erweiterte Funktionen, zusätzliche Applikationen sowie optimierte Workflows.

Die App INGRADA mobile ermöglicht den Zugriff auf Geoinformationen überall und rund um die Uhr auf allen gängigen Endgeräten und Betriebssystemen, vom PC über Tablet bis hin zum Smartphone. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen, Kreisverwaltungen und Betrieben profitieren im Tagesgeschäft von raumbezogenen Informationen, wenn diese für alle einfach erreichbar und nutzbar sind, egal ob online oder offline. INGRADA mobile bietet mit seiner modernen Technologie und intuitiv bedienbaren Benutzeroberfläche hierzu die optimale Lösung“, sagt Tieben in seiner Begrüßung.

Auf der begleitenden Fachausstellung im Foyer der Stadthalle lieferten Softplan-Partner aus dem kommunalen Markt umfangreiche Informationen zu deren Leistungen und Produkten. Mit ihren Angebotenen vertreten waren die Softplan Tochtergesellschaft eOpinio, HHK Datentechnik Braunschweig, ekom21 – KGRZ Hessen, SoftwareService John Ilmenau, Hertz&Weiher Oberursel, Kolibri Software Gilching, GeoDatenService Borken, PWA Electronic Seligenstadt sowie ADN Consulting Pohlheim.

Die Teilnehmer in den Workshops hatten die Möglichkeit, Details der vorgestellten Lösungen direkt zu erfragen und sich anhand der präsentierten Funktionen und Abläufe über die Vorteile der neuen Version zu informierten. Zu den Workshop-Themen zählten INGRADA 10, Nutzen von Multiprojekten, Gebühren und Beiträge sowie die Möglichkeiten von INGRADA mobile.

Nach dem gemeinsamen Mittagsbuffet mit vielen interessanten Gesprächen endete der offizielle Teil der Veranstaltung. In den Pausen und im Anschluss an die Tagung nutzen viele Gäste die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch untereinander sowie mit den Softplan-Mitarbeitern und den Softplan-Partnern auf deren Ständen in der Fachausstellung.

Softplan bedankt sich bei allen Beteiligten für die rundherum gelungene Veranstaltung. Ein besonderer Dank geht an die Gäste für das rege Interesse und die vielen anregenden Gespräche!

Weitere Informationen: www.ingrada.de

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07 Startschuss für digitales Wildtiermonitoring

Baden-Württemberg setzt auf Cadenza Web zur digitalen Erfassung von Jagdstrecken und -revieren


Wildtierportal Baden-Württemberg Jagdreviere. Bild Disy


Baden-Württemberg zählt mit rund 14.000 km² Wald zu den waldreichsten Bundesländern in Deutschland – Tendenz steigend, denn jedes Jahr kommen rund 2 km² dazu. Der Wald und die Offenlandschaften sind für die Wildtiere ein wichtiger Lebensraum. Für die Landesregierung in Stuttgart ist dies Grund genug, mit einem modernen Jagd- und Wildtiermanagementgesetz gleichzeitig die Belange der Menschen zu respektieren und den Tier- und Naturschutz weiterzuentwickeln. Seit April 2015 gilt ein neues Gesetz, das zukunftsweisende Regelungen enthält, wie beispielsweise die Zuordnung der Arten zu Managementgruppen sowie die Einführung einer allgemeinen Schonzeit oder eines Wildtiermonitorings.

Eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung dieses Gesetzes liegt im Bereich der Digitalisierung. Die Erfassung der Daten für die Forst- und Jagdverwaltung läuft bisher in Baden-Württemberg in vielen Bereichen analog und erzeugt bei der späteren Digitalisierung unnötigen Zusatzaufwand. Das möchte die Landesregierung nun ändern. Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) arbeitet deshalb für das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) seit Juli 2018 gemeinsam mit dem Karlsruher Unternehmen Disy Informationssysteme an einem digitalen „Wildtierportal Baden-Württemberg“.


Entscheidung für Disy

Um verschiedene raumbezogene Fachanwendungen innerhalb des Portals zu realisieren, hatten sich MLR und LGL für die Software Cadenza Web entschieden. Beide Behörden arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich mit der Cadenza-Plattform in anderen Verfahren, wie beispielsweise in MILAN zur Digitalisierung der Flurneuordnung. Das LGL hatte sich im Vorfeld auch vergleichbare Projekte in Bayern und Schleswig-Holstein angeschaut und wusste, dass Disy Know-how beim Aufsetzen einer modernen digitalen Forst- und Jagdverwaltung hat. Die Entscheidung für Cadenza Web fiel deshalb relativ leicht.

Mit dem Wildtierportal schafft Baden-Württemberg nun eine zentrale Informationsplattform für Jägerinnen und Jäger. Über die Webanwendung können jetzt schon die Jagdstrecken erfasst werden. Als Nächstes wird die Erfassung von Jagdrevieren umgesetzt. Darauf aufbauend werden dann noch zusätzliche Informationen rund um die Jagd, zu Wildtieren und dem Wildtiermanagement auch für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.


Agiles Projektmanagement

Diese schrittweise Umsetzung wird durch ein agiles Projektmanagement mit Scrum unterstützt: Alle drei Wochen werden Zwischenergebnisse präsentiert und können von einer Testgruppe von Anwendern begutachtet werden. Die Cadenza-Fachanwendung wird mit Ruby on Rails entwickelt, einem effizienten Werkzeug für Web-Applikationen. Technische Anforderungen, die das MLR gestellt hat, kann Disy damit ohne Probleme erfüllen. So soll es beispielsweise offene Schnittstellen geben, um mit anderen Anwendungen interagieren zu können.

Die Landesregierung in Baden-Württemberg möchte mit dem Projekt ein einheitliches System schaffen, das einen Überblick für die Planung gibt und gleichzeitig eine schnelle Datenauswertung und -darstellung ermöglicht. Durch die Digitalisierung der Abläufe entsteht ein Nutzen für alle Beteiligten und als Plattform bietet das Wildtierportal außerdem Potenzial für die direkte Kommunikation mit der Bürgerschaft bis hin zu Gestaltung der sogenannten Citizen Science.


Weitere Informationen

Webseite Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung in Baden-Württemberg

Informationen zu Cadenza Web

Wildtierportal Bayern

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08 Das österreichische BEV - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen hat sein Onlineangebot erweitert

Folgende Modi stehen zur Verfügung:

Im Austrian Mode können Koordinaten innerhalb Österreichs mit den vom BEV zur Verfügung gestellten Produkten GIS-Grid in der Lage, sowie Geoid, Höhengrid und Höhengrid+Geoid in der Höhe transformiert werden.

Der Kataster Mode ermöglicht bei Katastervermessungen mit GNSS bestimmte Koordinaten ins amtliche Koordinatensystem MGI/GK in Bezug auf die nächstgelegenen Festpunkte robust in Lage und Höhe zu transformieren.

Der Advanced Mode bietet dem fachkundigen Anwender zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für Ausgangs- und Zielsystem zur maximalen Flexibilität bei der Transformation. Unterschiedliche Koordinatensysteme, Ellipsoide und Projektionen können individuell eingestellt werden. Bei bekannten Geschwindigkeiten ist auch eine Epochentransformation durchführbar.

Im Helmert Mode können Transformationsparameter für die ebene oder die räumliche Helmert-Transformation aus Identpunkten bestimmt werden, bzw. mit eigenen Transformationsparametern eine ebene sowie räumliche Helmert-Transformation erfolgen.

Mit dem BEV Transformator können innerhalb von 24 Stunden jeweils 500 Berechnungsschritte kostenlos durchgeführt werden. Sollte eine größere Anzahl an Transformationen benötigt werden, ist dies über eine API möglich.

Weitere Informationen findet man in der Produktinformation „BEV Transformator“ oder unter transformator.bev.gv.at.

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09 Ins Netz gegangen – Online-Affine in Europa

„Online-Handel in Deutschland wächst weiter“ titelte unlängst die FAZ und beruft sich auf renommierte Studien: Allein im zweiten Quartal 2018 kauften demnach die Deutschen für 16,4 Milliarden Euro Waren im Internet. Hinzu kamen noch Dienstleistungen wie Konzerttickets, Hotelbuchungen oder Musikdownloads für 4,6 Milliarden Euro. Für das gesamte laufende Jahr wird mit einem Wachstum des Online-Geschäfts um 9,3 Prozent gerechnet.*

Die Auswirkungen dieses veränderten Verhaltens auf die Aktivitäten von Unternehmen sind enorm. Standortplanung und Marketing zum Beispiel hängen ganz wesentlich von der Affinität der potenziellen Kunden zum Internet ab. Dass diese regional sehr unterschiedlich ausgeprägt ist, macht es umso notwendiger, diesen Aspekt miteinzubeziehen. Die DDS Digital Data Services GmbH bietet deshalb für alle, die on- wie offline erfolgreich sein wollen, Daten zur Online-Affinität an und arbeitet in diesem Bereich mit RegioData, einem der führenden europäischen Marktforschungsgesellschaften zusammen.

So entstanden für Deutschland, Italien, Spanien und für andere europäische Länder Datensätze, die wertvolle Informationen darüber liefern, wie hoch die Online-Affinität in räumlichen Einheiten ist. Diese reichen von der Mikroebene über die PLZ- bis zur Gemeindeebene. Die Daten können auch auf Basis des DDS DATA GRID bereitgestellt werden. Online-Affinität ist dabei definiert über die Anzahl der getätigten Online-Käufe von Produkten und Dienstleistungen sowie die Frequenz der Nutzung sozialer Netzwerke. Konkret zeigen die Daten in Form eines Index die Abweichungen nach unten und oben vom Durchschnitt (100 = Durchschnitt).

DDS bietet mit RegioData – als eine der ersten – europaweite und validierte Daten für den Bereich Online-Verhalten an, die in der sich rasant ändernden Welt des Handels eine grundsätzliche Orientierung bieten. So können Unternehmen erfolgreich sein – on- und offline – denn mit den von DDS bereitgestellten Informationen zur räumlichen Ausprägung der Online-Affinität können Zielgruppen besser lokalisiert und Marktpotenziale für Handelstätigkeiten abgeschätzt werden.

Weitere Informationen: www.ddsgeo.de

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10 Hansa Luftbild zeigt auf der INTERGEO 2018 viel Neues und Bewährtes

Seit Jahrzehnten konstant, zuverlässig, am Puls der Zeit und hochwertig - das sind die Produkte und Dienstleistungen unserer Firmengruppe: Luftbilder, WebGIS, digitale Katasterlösungen, Landverwaltungssysteme, Mobile Mapping, Fachkataster für Grünflächen, Bodenversiegelung und Facility Management, um einige zu nennen. Hansa Luftbild wird die gesamte Palette an Produkten und Dienstleistungen für ihre nationalen und internationalen Kunden und ihre neuesten außerordentlichen Projektergebnisse präsentieren.

In diesem Jahr stehen neben Liegenschaftskatastern für Immobiliengesellschaften verstärkt die Kommunen im Mittelpunkt, die hauptsächlich Bildflugaufnahmen und Orthophotos für städtische Straßen-, Baum-, Friedhofs- und Grünflächenkataster beauftragten. Ein weiterer Schwerpunkt waren diverse Projekte für Übertragungsnetzbetreiber, die ihre Planungen für die Leitungstrassen von Nord- nach Süddeutschland in diesem Jahr mit Hansa Luftbild-Hilfe konkretisieren konnten.


In Berlin eingesetztes Bildmessfahrzeug. Bild Hansa Luftbild

Des Weiteren kann Hansa Luftbild den äußerst erfolgreichen Abschluss des von der Berliner Senats-verwaltung vergebenen und mit rund 3.000 km Straße ambitionierten Straßenbefahrungsprojektes vermelden. Die erhobenen Be- und Zustandsdaten werden unter anderem für ein Verfahrensmanagement von Großraum- und Schwertransporten und für ein Fußgängernavigationssystem benötigt.

Da die Straßendaten mit einer Lagengenauigkeit von unter 10 cm messtechnisch und visuell erfasst und bewertet wurden, nutzt Hansa Luftbild das Projekt als qualifizierende Referenz für weitere ähnliche Großprojekte im In- und Ausland.


UAV-Einsatz in Kenia. Bild Hansa Luftbild

Das kürzlich erfolgreich abgeschlossene, anspruchsvolle Albanienprojekt mit landesweitem Bildflug und Simultaneinsatz eines Laserscanners wird gerade mit einem weiteren technisch ähnlich gelagerten Projekt für die Hauptstadt Tirana fortgesetzt.

Hansa Luftbild wird seinem geopolitischen Anspruch gerecht und arbeitet jetzt seit gut zwei Jahren erfolgreich in dem von der EU geförderten Forschungsprojekt „Its4Land“ mit Partnern aus Industrie und Forschung aus Ostafrika und Europa zusammen. Im Rahmen dieses Landmanagementprojektes für Länder in der afrikanischen Subsahara-Region werden innovative Werkzeuge zur kostengünstigen Erfassung von Grundbesitz entwickelt und unter UAV-Einsatz innovative Raumerfassungstechnologien genutzt.

Weitere Informationen: www.hansaluftbild.de

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11 BARTHAUER veranstaltet erste BaSYS User Conference in Österreich


Zufriedene Teilnehmer der ersten BaSYS User Conference in Österreich. Bild Barthauer Software GmbH

In Deutschland ist die Fach- und Anwenderkonferenz bereits seit 2010 fester Bestandteil im firmeneigenen Veranstaltungskalender der Barthauer Software GmbH. Als Veranstaltung von Experten für Anwender stellt die BaSYS User Conference eine optimale Plattform für den fachlichen Wissens- und Knowhow-Transfer rund um das Infrastrukturmanagementsystem BaSYS dar. Um das bewährte Konferenz-Konzept auch Kunden und Anwendern in Österreich zugänglich zu machen, fand in diesem Jahr die erste User Conference in Salzburg statt. An den beiden Veranstaltungstagen bot sie den Teilnehmern einen breit gefächerten Programmmix aus informativen Fachvorträgen und interaktiven Workshops. Das Themenspektrum der diesjährigen Vorträge reichte hierbei vom bedarfsorientierten Kanalmanagement über die hydrodynamische Kanalnetzberechnung bis hin zum Ausblick auf die zukünftigen BaSYS-Neuerungen, über die BARTHAUER-Entwicklungschef Markus Wöhling ausführlich referierte.

Neben den Fachvorträgen standen 4 verschiedene Workshopthemen auf der Agenda. Ebenso wie beim deutschen Pendant im Juni 2018 in Frankfurt wurden am Nachmittag des ersten Konferenztages die innovativen „Open Space“-Workshops angeboten. Hier konnten die Teilnehmer das vorgeschlagene Themenspektrum aktiv mitgestalten und diese in dynamischen Arbeitsgruppen innovativ bearbeiten. Durch die spontane und interaktive Arbeitsweise konnten alle Beteiligten wertvolle und neue Impulse mitnehmen.


Stefan Himberger (Ingenieurbüro Passer & Partner ZT GmbH) im Gespräch mit Jürgen Reihl (Leitung Kundendienst, Barthauer Software GmbH). Bild Barthauer Software GmbH

Weitere Gelegenheit zum vielfältigen Erfahrungsaustausch bot das Rahmenprogramm am ersten Veranstaltungsabend. Bei bestem sommerlichen Wetter erwartete die Teilnehmer zunächst ein Spaziergang in die Altstadt von Salzburg. Hier lud BARTHAUER zu einer gemeinsamen Führung durch die Salzburger Festspielhäuser ein. In der Felsenreitschule, dem Haus für Mozart und dem Großen Festspielhaus konnten die Teilnehmer Einblicke in die spannende Welt und Kultur rund um die Salzburger Festspiele erlangen. Der anschließende Ausklang des Abends auf der Festung Hohensalzburg bot allen Teilnehmern nicht nur spektakuläre Panoramaausblicke über die Mozartstadt, sondern rundete den Tag auch kulinarisch perfekt ab.

Das BARTHAUER-Team bedankt sich bei allen Beteiligten für die Teilnahme. Mit insgesamt 55 Teilnehmern, die in Österreich zu BaSYS-spezifischen Themen diskutiert haben, war die Konferenz ein voller Erfolg. „Es boten sich zahlreiche Räume für Austausch und Vernetzung und wir sind froh, dass unser Konferenz-Konzept erfolgreich in Österreich angenommen wurde. Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen und daher wird die österreichische User Conference auch in Zukunft ein fester Bestandteil in unserem Veranstaltungskalender sein.“, resümiert BARTHAUER-Vertriebsleiterin Claudia Hickmann zufrieden. Veranstaltungsort und Veranstaltungsdatum für die 10. User Conference in Deutschland und die nächste User Conference in Österreich werden rechtzeitig im Herbst dieses Jahres bekannt geben.

Weiterführende Links und Hintergrundinformationen: www.barthauer.de

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12 Neues ALKIS Modul von aRES für AutoCAD und BricsCAD zur INTERGEO vorgestellt

Als Highlight der diesjährigen INTERGEO verspricht der Softwarehersteller für Tiefbaulösungen, aRES Datensysteme, einen Meilenstein für den Umgang mit ALKIS-Daten in CAD-Systemen.

„Wir haben den Markt für ALKIS Tools und auch die bisherigen Probleme der Anwender analysiert und hier eine eindeutige Schwachstelle gefunden. Bei den meisten der Lösungen ist ein aufwendiger Workflow notwendig. Das Problem dabei ist letztlich, dass die ALKIS-Daten direkt in die CAD-Zeichnung von AutoCAD oder BricsCAD eingelesen werden und damit die DWG-Datei unnötig vergrößern. Wer mit DWG-basierten System arbeitet der weiß, je größer das Projekt, desto zäher die Verarbeitung“, sagt Peter Müller, Produktmanager bei aRES Datensysteme. Um genau diese Probleme aus der Welt zu schaffen, wurde die Lösung ALKIS.ci entwickelt. Das „.ci“ steht dabei für „CAD integrated“.

Die Daten des amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystems (ALKIS) sind in der Regel sehr umfangreich. Diese über die normbasierte Austauschschnittstelle (NAS) in ein DWG-basiertes CAD-System einzulesen belastet das Datenformat DWG extrem.


Für die hohen Anforderungen an ALKIS-Daten mit allen Informationen wie:

- ausführliche und übersichtliche Eigentumsverhältnisse

- Objektinformationen (Attribute)

- Präsentationsobjekte (Signaturen und Text)

ist das von AutoCAD und BricsCAD native Datenformat DWG nicht ausgelegt.

Die Verwendung von ALKIS.ci bringt den entscheidenden Vorteil, dass die ALKIS-Daten nicht direkt in die DWG importiert werden, sondern in einer Datenbank abgelegt sind.

Beim Arbeiten mit den ALKIS-Daten wird dann immer nur ein Teil der Daten geladen und angezeigt. Und zwar genau der Ausschnitt, welcher für die aktuelle Ansicht auf die Zeichenfläche relevant ist. Dadurch wird eine Performance bei der Arbeit mit ALKIS-Daten erreicht, die bisherige ALKIS Lösungen nicht bieten können.

Die Funktionsweise ist vergleichbar mit der von Onlinekartendiensten, wie z. B. Google Maps. Hier wird auch nicht die komplette Weltkarte in allen Detailgrade geladen, sondern immer nur der jeweilige Ausschnitt, welcher angezeigt werden soll.

Mehr Informationen zu ALKIS.ci gibt es auf der INTERGEO vom 16.-18. Oktober 2018 in Frankfurt. aRES Datensysteme ist als Aussteller in der Halle 12.0 auf den Ständen A.088 sowie C.040 vertreten.

Weitere Informationen: www.aresData.de

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13 Kreativ verändern - Die AED Solution Group auf der INTERGEO in Frankfurt

AED-SICAD stellt aktuelle Konzepte aus den Bereichen Topographie und Kartographie vor, darunter Möglichkeiten der Prozessautomation und der vertikalen Integration von ALKIS und ATKIS. Auch die innerhalb der Group entwickelte Lösung für die Flurbereinigung mit LEFIS, die inzwischen in mehreren Bundesländern produktiv gegangen ist, wird gezeigt. Ein weiteres Thema ist die Langzeitspeicherung für digitalen Geodaten. Gemeinsam mit dem Projektpartner LGV Hamburg informiert AED-SICAD auf der Messe über den Funktionsumfang der gemeinsamen Lösung.

Moderne Konzepte zur Katasterauskunft und zum bürgernahen Direktvertrieb bietet AED-SICAD mit Ideen zum Kataster aus der Cloud oder sprachgesteuerten Katasterauskünften. Gezeigt werden auch die neue Change Detection Produktlinie zur effizienten Datenfortführung, die integrierte 3D Bearbeitung und die Nutzung von Copernicus-Daten für die Bearbeitung von Aktualisierungshinweisen.

Als zentralen Baustein ihrer GIS-Software präsentiert BARAL die Lösung Web GEN. Es werden unterschiedliche Anwendungen gezeigt, die mit Web GEN realisiert wurden – natürlich auch im mobilen Bereich. Die direkte Anbindung an Portal for ArcGIS mit synchroner Nutzung von Collector for ArcGIS erzeugt weitere Mehrwerte. Im Bereich der Nutzung von 360°-Befahrungsbildern bietet die vollständige Umstellung auf HTML5 und die Erweiterung der Messmethoden mit der aktuellen Version des StreetSmart-Plugins bisher ungeahnte Möglichkeiten.

Mit zahlreichen kommunalen Lösungen aus den Bereichen GIS, Vermessung und Infrastrukturmanagement warten AED-SYNERGIS und ARC-GREENLAB auf: ProOffice ermöglicht die rechtssichere Verwaltung und Steuerung wesentlicher Infrastrukturaufgaben wie Baumkataster, Grünflächen- und Spielplatzverwaltung, Straßenkontrolle, Friedhofskataster sowie CAFM. Besucher können sich überzeugen: Mobiles Arbeiten im Außendienst ist online und offline so einfach wie nie.

WebOffice als Erweiterung der Esri ArcGIS Plattform bietet für jede Anforderung die passende WebGIS-Lösung – ExpertenGIS, BürgerGIS, mobiles GIS online und offline, schnell und flexibel integrierbar in Fachanwendungen. Besucher der INTERGEO können sich zudem mit der XPlan-konformen Bauleitplanung und Vermessung mit GeoOffice vertraut machen – ebenfalls auf der Basis von ArcGIS.

Mit gl-survey steht Anwendern eine Komplettlösung für die Ingenieur-, Kataster- und kommunale Vermessung zur Verfügung. In diesem Jahr fokussiert ARC-GREENLAB mit seinem spezialisierten Trassenmodul besonders die Bereiche Bahn-, Straßen- und Tunnelvermessung. Ganz neu können sich Besucher auch vom gl-survey Feldassistent überzeugen lassen, der jetzt auch Schrägmessungen ermöglicht.

Im Bereich Utilities stehen die Usability und eine starke Integration in die Unternehmensprozesse weiter im Vordergrund der Applikationen der AED Solution Group. Von der einfachen Planauskunft bis zur Prozessdrehscheibe bietet der UT Java Script Client von BARAL für jeden Einsatz das passende Werkzeug. Aus der UT for ArcGIS Produktfamilie werden viele praxisnahe Ergänzungen vorgestellt: So ermöglicht UT Pro VIEW & PLAN eine auf ArcGIS Pro basierte Datenerfassung. Mit UT Mobile Solutions und UT Smart Apps können Schaltungen im offline und online Modus dokumentiert und Netzplanung und -berechnung erfolgen. Natürlich ist auch der SAP-zertifizierte UT Integrator auf der INTERGEO vertreten.

Weitere Informationen:

www.aed-sicad.de 

www.aed-synergis.de 

www.arc-greenlab.de 

www.baral-geohaus.de

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14 Termine

10.10.2018 I  7. Forum Digital City  I Messe Leipzig im Rahmen der CADFEM ANSYS Simulation Conference I Messe-Allee 1 04356 Leipzig

10.10 2018rmDATA 3DWorx, von Massendaten zur relevanten Geometrie I Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck

17.10.2018Web-GIS und Open-Data-Portale: Informationen der Öffentlichkeit bereitstellen I Disy Informationsysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland 

18.10.2018 I Datenanalytik mit Cadenza: Datenbanken abfragen und professionell auswerten I Disy Informationsysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland 

19.10.2018 GIS mit Cadenza: Geodaten erfassen, als Karte darstellen und ausgeben  I Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland 

16.-18.10.2018INTERGEO I Frankfurt am Main

25.10.2018 GeoSQL mit PostgreSQL I Disy Informationsysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland www.disy.net/akademie

26.10.2018 I Einführung in Spatial ETL mit Talend I Disy Informationsysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland 

12.11.- 16.11.2018Contribution of Geospatial Science and Technology I Namibia University of Science and Technology (NUST), Windhoek, Namibia - Auditoria, NUST Lower Campus Windhoek, Namibia

13.11.- 14.11.2018 Workshop 3D-Stadtmodelle I Bonn, Uniclub

13.12.2018GNSS Messungen im Kataster - Transformationsmöglichkeiten nach aktueller VermV I Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck

13.01.2019Satelliten vermessen den Klimawandel I Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck

26.02. -27.02.2019IPSYSCON 2019 I Hannover Congress Centrum

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15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf Geojobs

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.


Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben? Hier der direkte Link.

Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben? Hier der direkte Link.

 

Neue Jobangebote:

Mehrere Bachelor der Fachrichtung Vermessungswesen, Geoinformatik oder Geographie (mit Studienschwerpunkt Geoinformatik) I Bezirksregierung Köln I Dienstort Bonn I Stellenangebot vom 26.09.2018

Professur (W2) Landmanagement I Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden I Stellenangebot vom 25.09.2018

Referenten/in für das Landeskompensationsverzeichnis I Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) (Obere Landesbehörde in Rheinland-Pfalz) Koblenz I Stellenangebot vom 25.09.2018

IT-Berater (m/w) Umwelt und Landwirtschaft I Dataport I Altenholz/Kiel I Stellenangebot vom 24.09.2018

Leitung des GIS-Referats I Autobahndirektion Südbayern I München I Stellenangebot vom 21.09.2018

Vermessungsingenieur (m/w) I BLOM I Stuttgart, Hannover oder Prenzlau I Stellenangebot vom 21.09.2018

Professur (W2 LBesG) Photogrammetrie I Hochschule Mainz I Stellenangebot vom 19.09.2018

Mitarbeiter/in für die Datenbank & Kartenabteilung I EUROAVIONICS GmbH I Pforzheim I Stellenangebot vom 19.09.2018

Projektleiter/in I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover / Addis Abeba, Äthiopien I Stellenangebot vom 18.09.2018

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, PostDoc position in early solar system studies I Universität Bern I Stellenangebot vom 17.09.2018

Dipl.-Ingenieur/ Bachelor Eng. (m/w), Vermessungsingenieur/in I Zwisler GmbH I Tettnang (Nähe Bodensee) I Stellenangebot vom 14.09.2018

! Leiter (m/w/d) der Projektkomponente "Grüne Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft" Togo I Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH I Lomé / Togo I

! GIS Consultant - Geospatial I Bentley Systems I Hirschberg an der Bergstraße I Stellenangebot vom 13.09.2018

Dipl.-Ingenieur/ Bachelor Eng. (m/w) I Landkreis Emsland I Meppen I Stellenangebot vom 13.09.2018

Vermessungsingenieur/in (m/w/d) I Friedrichshafen am Bodensee I Stellenangebot vom 13.09.2018

! Country Manager/Head Sales Deutschland – Softwarelösungen/Geomonitoring (m/w/d) I Daily HR I München I Stellenangebot vom 12.09.2018

! Vermessungsingenieurin / Vermessungsingenieur I Universitätsstadt Marburg I Stellenangebot vom 11.09.2018

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Redaktion: Christoph Harzer, Bernhard Krebs

Ludwig-Marum-Str.37, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-94402-0, Fax 0721-94402-30, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.geobranchen.de, www.geojobs.de. Geschäftsführer: Christoph Harzer.

Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Karlsruhe unter HRB 5389 USt.-IdNr.: DE 143 583 183

Organ:

Offizielles Online-Organ des DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V., Dortmund @ www.ddgi.de

Offizielles Online-Organ von GDI-Sachsen GEODATEN-INFRASTRUKTUR SACHSEN e. V., Dresden @ www.gdi-sachsen.de

Offizielles Online-Organ von GEOkomm e. V. Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, Berlin/Potsdam @ www.geokomm.de

Offizielle Online-Organ des GeoMV „Geoinformationswirtschaft Mecklenburg Vorpommern e. V. @ www.geomv.de

Offizielles Online-Organ von Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN), Osnabrück @ www.gin-online.de

Offizielles Online-Organ des Vereins InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Offizielles Online-Organ des Vereins Runder Tisch GIS e. V., München @ www.rundertischgis.de

Medienpartner:

INTERGEO Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement @ www.intergeo.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

DGfK Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V., Hannover @ www.dgfk.net

AGEO Österreichischer Dachverband für Geographische Information, Innsbruck @ www.ageo.at

SOGI Schweizerische Organisation für Geoinformation, Basel @ www.sogi.ch

Mitglied:

AIR Anwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien e. V. @ www.air-verband.de

DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation @ www.ddgi.de

DGPF Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e. V. @ www.dgpf.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Runder Tisch GIS e. V. @ www.rundertischgis.de

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