29
August
2018

gis-report-news*** 16/2018

 

gis-report-news***
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Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

 

Ausgabe 16/2018 vom 29. August 2018

Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe ISSN 1618-8063

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geoinformatik-Branche. Weitere, und teilweise ausführlichere Informationen finden Sie wie immer zusätzlich auf „www.geobranchen.de“.

Hinweise zum Datenschutz, Ändern oder Abbestellen dieses kostenlosen Abos finden Sie wie immer am Ende dieser Mail.

 

Ein Gedanke vorab: „Laßt andere die alten Zeiten preisen; ich bin froh, daß ich in dieser Zeit geboren bin.“ Ovid



Unsere Themen heute:

01 Digitale Verwaltung - Erstmalig medienbruchfreie Erstellung von Wege- und Gewässerplänen

LGL präsentiert IT-Fachverfahren MILAN auf der Bundestagung der DLKG zum Thema Landentwicklung 4.0

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat mit MILAN ein landesweites IT-Verfahren entwickelt, mit dem die Flurneuordnungsverwaltung Wege- und Gewässerkarten medienbruchfrei erstellen kann. Dadurch kann der Planungsprozess bei der Aufstellung der Wege- und Gewässerpläne wirkungsvoll unterstützt und optimiert werden. Das Desktop-GIS steht den Anwendern seit 2015 zur Verfügung, die mobile Komponente wird in Kürze produktiv gehen. Das System wird vom LGL auf der 39. Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft (DLGK) mit dem Thema „Landentwicklung 4.0“ vorgestellt. WEITERLESEN

 

02 Landrat des Kreises Warendorf besucht Vermessungsarbeiten für Amtliche Basiskarte

In Rinkerode führt das Amt für Geoinformation und Kataster des Kreises Warendorf derzeit Vermessungsarbeiten durch. „Wir erstellen dort die Amtliche Basiskarte (ABK) im Maßstab 1:5000“, erklärte Amtsleiter Jens Hinrichs, als Landrat Dr. Olaf Gericke sich vor Ort über den Stand der Arbeiten informierte. WEITERLESEN

 

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03 Jade Hochschule modernisiert Bachelorstudiengang Geoinformatik

Anwendungsorientierung von Anfang an

Wie funktioniert ein Navi? Woher weiß meine App, welches Geschäft in meiner Nähe ist? Wie kommt die 3D-Stadt in die Virtual Reality-Brille? Und woher weiß der Energieversorger, wo seine Leitungen liegen? Wer sich solche oder ähnliche Fragen stellt, der ist möglicherweise an Geoinformatik interessiert. Der Studiengang an der Jade Hochschule gibt Antworten und eröffnet nach dem Abschluss als Bachelor of Science Arbeitsfelder im Bereich der Angewandten Informatik und der Geoinformation. WEITERLESEN

 

04  3D-Kartierung über Taiga, Tundra und Tümpeln

Fernerkundung für die Umwelt: MACS-Kamera des DLR misst Veränderungen des Permafrostbodens

Die Einsatzbedingungen sind ungewöhnlich und das Beförderungsfahrzeug nicht alltäglich: Derzeit ist ein MACS-Kamerasystem (Modular Aerial Camera System) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Polarforschungsflugzeug POLAR 5 des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) installiert. Sie wird die Region um das kanadische Inuvik aufnehmen. WEITERLESEN

 

05 Von der Koordinate zur Karte

Wie entsteht aus einer Koordinate eine Karte? Kaum jemand kennt die umfangreichen Arbeiten zur Erstellung der Wanderwegeinfrastruktur hinter den Kulissen des 118. Deutschen Wandertages. Zahlreiche Ehrenamtliche der regionalen Wanderverbände und Mitarbeiter sowie Mitarbeiterinnen des Kreises Lippe wirken seit Jahren daran mit. Die gestiegenen Ansprüche des „digitalen Wanderers" sollen auf Dauer erfüllt und die Region Teutoburger Wald für anspruchsvolle Touristen weiterentwickelt werden. WEITERLESEN

 

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GEOjobs.de - Die Stellenbörse für alle Geobranchen

Mit GEOjobs.de bieten wir als wohl meistbesuchtes deutsches GEO-Job-Portal, gekoppelt mit GEObranchen.de, einen Vermittlungsservice der es in sich hat.

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

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Stellengesuche von Privatpersonen werden kostenfrei veröffentlicht!


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06 Neue globale Industrievereinigung für Geoinformation

Unternehmen aus Niederösterreich unter den GründungsmitgliedernHigh-Tech Unternehmen RIEGL aus Horn Teil des neuen „World Geospatial Industry Councils“

Im Rahmen der globalen Sitzung für Geoinformationsmanagement (UN-GGIM) der Vereinten Nationen sind Anfang August 21 Gründungsmitglieder aus allen Teilen der Erde in New York zusammengetroffen, um die Etablierung der neuen Industrievereinigung „World Geospatial Industry Council“ (kurz WGIC) mit Sitz in Amsterdam bekannt zu geben. Unter den Gründungsmitgliedern befindet sich auch ein Unternehmen aus Österreich – die seit Jahrzehnten erfolgreiche, mittelständische Firma RIEGL aus Horn / NÖ. WEITERLESEN

 

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Geoinformation und Digitalisierung - Erster „Mitteldeutscher GEO-Treff 2018“ am 25./26.09.2018 in Halle/Saale

Das netzwerk | GIS Sachsen-Anhalt, der GEO LEIPZIG e.V. und der GDI-Sachsen e.V. richten am 25./26.09.2018 gemeinsam den „Mitteldeutschen GEO-Treff 2018“ aus. Als Gastgeber dieser Veranstaltung konnte die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gewonnen werden. Die Veranstaltung wird im Hörsaalgebäude des Uni-Campus Heide-Süd in Halle (Saale) ausgerichtet.

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07 Galileo, GPS & Co: Punktgenaue Positionierung prüfen - Referenzpunkt Bochum

Wo bin ich? Diese Frage wird seit Menschengedenken immer wieder neu gestellt. Eine Ortsangabe ist einfacher geworden. Mit aktuellen klassischen Karten oder modern mithilfe von Onlinemedien. WEITERLESEN

 

08 INGRADA BürgerGIS - Mehr Informationen für alle!

Von Michael Schober

Google Maps, Bing & Co. sind nicht mehr wegzudenken, wenn es um die schnellste Route oder das Auffinden der nächsten Apotheke geht. Darüber hinaus stellen immer mehr Städte und Kommunen ihren Bürgern weitere Informationen mit Raumbezug zur Verfügung, die über das Anzeigen von Informationen aus den großen Kartendiensten hinausgehen. So erhalten Bürgerinnen und Bürger Zugang zu interaktiven Stadtplänen sowie Informationen aus den Bereichen öffentliche Einrichtungen, Kultur und Freizeit, Bauleitplanung und vielen anderen kommunalen Themen - online über die Internetseite der Verwaltung. WEITERLESEN

 

09 Moin Moin Hamburg!

Stromnetz Hamburg entscheidet sich für die Einführung von SAMO und LIDS

Asseco erhält den Auftrag für die Implementierung und Einführung eines integrierten Netzinformationssystems (iNIS) bei der Stromnetz Hamburg GmbH auf Basis ihrer Asset-Management-Lösung SAMO und dem geografischen Betriebsmittelinformationssystems LIDS. WEITERLESEN

 

10 Hydraulische Modellierung für Anwender von Esri© ArcGIS

Von Gregg Herrin, Produktmanagement Bentley Systems, und Cyndi Smith, Senior Industry Marketing Director Bentley Systems

Wasserversorgungs- und Abwassernetze beinhalten von sich aus eine georäumliche Dimension, da die untereinander vernetzten Anlagen oft unterirdisch verlegt sind. Um diese Anlagen effizient zu verwalten, muss ein Versorgungsunternehmen wissen, um welche Art von Anlagen es sich handelt, wo sie sich befinden und wie sie physisch und funktional miteinander verbunden sind. Ein Versorgungsunternehmen muss ebenfalls wissen, wie seine Wasserversorgungs- und Abwassernetze unter verschiedenen Bedingungen funktionieren, um diese Anlagen für die Kunden optimieren zu können. WEITERLESEN

 

11 Panasonic präsentiert neue Generation seines robusten 7” TOUGHPAD FZ-M1 mit Standard- und Value-Modell

Panasonic legt sein beliebtes und lüfterloses Windows Tablet FZ-M1 der „Fully Ruggedized“-Schutzklasse neu auf. Mobile Mitarbeiter profitieren von einem noch flexibleren und noch individueller anpassbaren 7“ Tablet. WEITERLESEN

 

12 RIB zeigt erweiterte Lösungen für den Infrastrukturbau auf der INTERGEO

Neuerungen legen Grundsteine für flexible Mengenberechnung

Eine effizientere und dabei zeitsparende Projektbearbeitung in Straßen-, Tief- und Infrastrukturbau veranschaulicht der Softwarefabrikant RIB mit den Neuerungen der Softwaresysteme von iTWO civil und iTWO 5D auf der INTERGEO. Vom 16. bis zum 18. Oktober können sich Messebesucher in der Mainmetropole mit ergänzenden Features für eine vereinfachte Trassierung und Modellerstellung und Kostenkalkulation vertraut machen. Andreas Dieterle, Product Manager Sales Civil Solutions, betont: „Neben einem vereinfachten konstruktiven Prozess offeriert iTWO civil in der aktuellen Version mehr Flexibilität in allen Phasen der Ausführung.“ WEITERLESEN

 

13 BARTHAUER mit ganzheitlichem Infrastrukturmanagement auf der Intergeo in Frankfurt

Auch in diesem Jahr ist die BARTHAUER Software GmbH vom 16. bis 18. Oktober 2018 auf der INTERGEO in Frankfurt vertreten. Als Verbandsmitglied zeigt das Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand der GEOkomm e.V. etablierte Produkte und Neuheiten. Im Fokus steht hierbei vor allem das ganzheitliche Infrastrukturmanagement, welches mittels BaSYS, der Software aus dem Hause BARTHAUER, erzielt werden kann. WEITERLESEN

 

14 Termine

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15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs

Mit diesem Service machen wir Sie auf www.GEOjobs.de, unsere größtes deutschsprachiges Stellenportal für Geoberufe im Internet aufmerksam. Das Angebot wechselt ständig. Hier lohnt sich der Besuch immer.


Neue Jobangebote:

MITARBEITER IM SUPPORT (M/W) I BBSoft I Donaueschingen I Stellenangebot vom 29.08.2018 

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 29.08.2018

Kartographin/-en oder Geoinformatiker/in I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 29.08.2018 

Vermessungstechniker/ Geomatiker (m/w/i) I Stadt Sindelfingen I Stellenangebot vom 29.08.2018 

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in der Fachrichtung Mineralogie, Geowissenschaften, Werkstoffwissenschaften, Bauingenieurwesen oder einer vgl. Fachrichtung I Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) I Stellenangebot vom 28.08.2018

Geomatikerinnen bzw. Geomatiker oder Assistentinnen bzw. Assistenten für Geovisualisierung oder Fachinformatikerinnen bzw. Fachinformatiker Anwendungsentwicklung I Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein- Westfalen (LANUV) I Dienstort Recklinghausen I Stellenangebot vom 27.08.2018

Master (m/w) oder Bachelor (m/w) für Geoinformation und Vermessung, Vermessungstechniker (m/w), Geomatiker (m/w) I Ingenieurbüro Dhom I 55257 Budenheim Stellenangebot vom 24.08.2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) I Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden I Stellenangebot vom 24.08.2018 

Mitarbeiter/in im Bereich Kundenbetreuung I IP SYSCON GmbH I Hannover I Stellenangebot vom 22.08.2018 

Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter GIS I Wasser- und Abwasserzweckverband „Eichsfelder Kessel“ I 37355 Niederorschel I Stellenangebot vom 21.08.2018 

2 PhD student positions (m/f) in Marine and Coastal Ecosystem Modelling I Helmholtz-Zentrum Geesthacht I 21502 Geesthacht I Stellenangebot vom 20.08.2018 

Supportingenieur/-techniker für CAD/GIS Softwarelösung (m/w) I Barthauer Software GmbH I Braunschweig I Stellenangebot vom 20.08.2018

Vermessungsingenieur/-in (FH-Diplom/Bachelor) I Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes I Kiel I Stellenangebot vom 17.08.2018

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter im Bereich Natura 2000 I Standort Bonn I Stellenangebot vom 15.08.2018

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - 2 Sachbearbeiterinnen / Sachbearbeiter im Bereich Biotopkartierung I Standort Bonn I Stellenangebot vom 15.08.2018 

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - 2 Sachbearbeiterinnen / Sachbearbeiter im Bereich Nationales Naturerbe I Standort Hammelburg I Stellenangebot vom 15.08.2018

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01 Digitale Verwaltung - Erstmalig medienbruchfreie Erstellung von Wege- und Gewässerplänen

LGL präsentiert IT-Fachverfahren MILAN auf der Bundestagung der DLKG zum Thema Landentwicklung 4.0


MILAN: Wege und Gewässerplan. Bild Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL)

Seit 2015 arbeitet das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) mit dem IT-Fachverfahren MILAN. Die Abkürzung MILAN steht für Software für die methodische, graphische Informationsverarbeitung in der Landentwicklung. Bemerkenswert und bundesweit einmalig ist, dass mit der Fachschale „Wege- und Gewässerkarte“ von MILAN alle Arbeitsschritte – von der Bereitstellung der benötigten Geodaten über die mobile Vor-Ort-Erkundung und Datenerfassung im Feld bis hin zur Ausarbeitung der Wege- und Gewässerkarte – medienbruchfrei umgesetzt werden können. Neben der Erstellung der Wege- und Gewässerkarte wird MILAN auch für alle Arbeitsschritte im Zuge der Anordnung von Flurneuordnungsverfahren eingesetzt, so z. B. für den Datenabgleich mit der ALKIS-DHK des Liegenschaftskatasters und für die Erstellung der Gebietskarte.


Am Schreibtisch und im Feld medienbruchfrei arbeiten

In der praktischen Anwendung sieht die Erstellung der Wege- und Gewässerkarte dann so aus: Zuerst stellt der Mitarbeiter die vor Ort benötigten Geodaten für Kartierungs- und Abstimmungsaufgaben am Desktop-GIS Cadenza zusammen und veröffentlicht sie auf dem Mobile Server. Dazu gehören beispielsweise die Geobasisdaten des Landes Baden-Württemberg, die Geodaten der Umweltverwaltung, die in regelmäßigen Abständen mittels Geodatendiensten aktualisiert werden, aber auch alle weiteren für die Bearbeitung von Flurneuordnungsverfahren benötigten Geofachdaten Dritter. Das Geodatenangebot kann bei Bedarf über einfache Systemkonfiguration jederzeit erweitert werden.

Vom Mobile Server kann der Mitarbeiter die Daten auf sein handelsübliches Tablet übertragen. Mittels der GIS-App „Cadenza Mobile“ können dann alle bei der Planung zu berücksichtigenden Besonderheiten im Verfahrensgebiet georeferenziert erfasst werden. Alle übertragenen Datenbestände stehen auch offline zur Verfügung und können mit Fingergesten ein- und ausgeblendet sowie vergrößert und verkleinert werden. Die vor Ort erhobenen Feldnotizen werden anschließend an den Mobile Server zurückgeschrieben. Der Anwender am Desktop-GIS kann sie sich dort abholen, in einer Datenbank abspeichern und für die nächsten Arbeitsschritte verwenden. Dafür stehen in der für das Projekt entwickelten Fachschale „Wege- und Gewässerkarte“ alle benötigten Objektarten wie beispielsweise die verschiedenen Ausbauarten von Wegen in einer landeseinheitlichen Symbolik zur Verfügung.


MILAN: Medienbruchfreies Arbeiten. Bild Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL)

Technischer Hintergrund

MILAN besteht aus einem Desktop-GIS und einer offlinefähigen mobilen Komponente für handelsübliche Tablets. Das IT-Verfahren basiert auf der Software-Plattform Cadenza, die von der Disy Informationssysteme GmbH aus Karlsruhe entwickelt wird. Für das Desktop-GIS, das als Terminalserverlösung genutzt wird, wird Cadenza Desktop eingesetzt, für die Mobilkomponente kommt Cadenza Mobile zum Einsatz. Die Daten werden zwischen den Komponenten über den Mobile Server von Disy ausgetauscht, der bei der IT Baden-Württemberg (BITBW), dem IT-Dienstleister der Landesverwaltung, betrieben wird. Die Daten werden in einer PostgreSQL-Datenbank gehalten.


Pilotbetrieb der Mobilkomponente erfolgreich abschlossen

Da die mobile Mitnahme und Erfassung digitaler Daten für den Planungsprozess eine Neuerung ist, wurde die Mobilkomponente zunächst ausführlich im Pilotbetrieb bei mehreren Flurneuordnungsdienststellen getestet. Die Erfahrungen der Testanwender sind direkt in die weitere Anpassung der GIS-App sowie in die Konfiguration des Datenaustauschs und in den Aufbau des Gesamtsystems eingeflossen. Der Pilotbetrieb der Mobilkomponente ist inzwischen abgeschlossen und sie wird in Kürze produktiv gehen.


Projektvorstellung auf der 39. Bundestagung der DLKG im September

Auf der 39. Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft (DLGK) am 27. September 2018 um 10.45 Uhr wird vom LGL Herr Günter Eitel, Leiter des „Referates 33 – IuK Flurneuordnung und Liegenschaftskataster“, das Projekt in seinem Vortrag mit dem Titel „MILAN – Tablet-Anwendung zur Erstellung des Wege- und Gewässerplanes“ vorstellen.

Die Tagung, die unter dem Thema „Landentwicklung 4.0“ steht, findet vom 26. bis 28. September 2018 im Bad Berleburg statt. Interessierte Fachbesucher aus der Flurbereinigungsverwaltung können sich noch bis zum 12. September 2018 anmelden. Alle Informationen zur Veranstaltung stehen hier bereit.


Weitere Informationen

Informationen zur 39. Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft (DLGK) 

Informationen zu Cadenza und Cadenza Mobile 

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02 Landrat des Kreises Warendorf besucht Vermessungsarbeiten für Amtliche Basiskarte


Landrat Dr. Olaf Gericke (m.) und Katasteramtsleiter Jens Hinrichs (r., Kreis Warendorf) besuchten Vermessungsingenieur Stefan Sitterle bei seinen Messarbeiten in Rinkerode. Bild Kreis Warendorf

Die ABK ist eine landesweit einheitliche Karte und wird für viele Planungsaufgaben benötigt. In ihr werden u. a. das Wege- und Gewässernetz, Teiche, Vegetation, Gebäudebestände sowie die tatsächliche Nutzung der Erdoberfläche dargestellt. Sie ist der digitale Nachfolger der in den 60er- und 70er-Jahren gezeichneten ehemaligen Deutschen Grundkarte 1:5000 (DGK 5).

Durch die Auswertung von aktuellen Luftbildern und Höhenaufnahmen am PC werden die topographischen Informationen in der digitalen Katasterkarte ergänzt. Gibt es hierbei Unklarheiten, weil z.B. Bäume die Sicht verdecken oder sich Veränderungen des Gebäudebestandes oder der landwirtschaftlichen Nutzung ergeben haben, werden diese bei einem Zielfeldvergleich vor Ort geklärt. Hierfür schaut sich der Vermessungsingenieur die fraglichen Punkte an und pflegt die neu gewonnenen Informationen direkt in den Geodatenbestand auf dem Laptop ein. Das Ergebnis der topographischen Aufnahme wird dann wieder im Büro in die Basiskarte übertragen.


Die neu gewonnenen topografischen Informationen werden vor Ort in den Geodatenbestand eingepflegt. Bild Kreis Warendorf

„Die Amtliche Basiskarte bietet eine Vielzahl von Informationen für ihre Nutzer. Auch unsere kreisangehörigen Kommunen profitieren bei ihren Bauleit- und Straßenplanungen von der ABK“, sagt Landrat Dr. Olaf Gericke.

Um die notwendigen Arbeiten im Gelände vorzunehmen, sind die Mitarbeiter des Amtes für Geoinformation und Kataster gesetzlich dazu berechtigt, Grundstücke und bauliche Anlagen zu betreten und zu befahren. Hierbei können sie sich jederzeit ausweisen und stehen den Grundstückseigentümern und Nutzungsberechtigten der betroffenen Grundstücke natürlich für Rückfragen zur Verfügung.

„Sobald die Basiskarte für einen Bereich fertiggestellt ist, wird sie durch Offenlegung im Amt für Geoinformation und Kataster bekanntgegeben“, erläuterte der Landrat.


Am PC werden aktuelle Luftbilder und Höhenaufnahmen ausgewertet. Bild Kreis Warendorf

Die Amtliche Basiskarte soll bis Ende 2019 flächendeckend in Nordrhein-Westfalen bereitstehen. Im Kreis Warendorf sind bereits 1.210 Quadratkilometer erfasst, das sind 92 Prozent der Kreisfläche. Die Arbeitsschwerpunkte der Vermessungsingenieure und -techniker für die nächsten anderthalb Jahre liegen neben Drensteinfurt auch in Beckum und Ahlen.

Die Amtliche Basiskarte steht mit anderen Karten und Informationen kostenfrei im Geoportal des Kreises Warendorf zur Verfügung oder kann z.B. für Bauanträge im Geodatenzentrum bestellt werden.


Hintergrund Geoportal

Das Geoportal des Kreises stellt Informationen zu den Themen Natur, Umwelt und Sehenswürdigkeiten bereit. Auch zu Bodenrichtwerten und zur Bauleitplanung stehen Themenkarten kostenfrei zur Verfügung. Zudem sind viele Bürgerinformationen zu Behörden Schulen, Kindergärten oder Pflegeeinrichtungen in den Onlinekarten zu finden. Weitere Informationen: geoportal.kreis-warendorf.de

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03 Jade Hochschule modernisiert Bachelorstudiengang Geoinformatik

Anwendungsorientierung von Anfang an


Die wachsende Bedeutung von Mobilität und mobilen Anwendungen schlägt sich auch im Studiengang Geoinformatik nieder. Im Bild ist eine App für Indoor-Navigation zu sehen, die WLAN Access Points für die Positionierung verwendet. (Foto: Piet Meyer / Jade HS)

Trends in der Informatik berücksichtigt

Zum kommenden Wintersemester startet der Studiengang in modernisierter Form. Der Studienverlaufsplan wurde verbessert und bietet durch Wahlpflichtmodule die Möglichkeit, sich individuell zu vertiefen. Dabei ist die bewährte Grundstruktur des sieben-semestrigen Studiengangs mit integrierter Praxisphase erhalten geblieben.

„Um der wachsenden Bedeutung der Programmierung von mobilen Anwendungen im Geoinformationsbereich gerecht zu werden, wurde das Modul „Mobile Programmierung“ eingeführt“, ergänzt Studiendekanin Prof. Dr. Ingrid Jaquemotte. Dem Trend zu großen Punktwolken – das sind große Datenmengen, die als Grundlage für 3D-Modelle dienen – wurde mit einer Neuausrichtung des Moduls “Computergrafik/3D-Modellierung“ Rechnung getragen.


Motivation und Orientierung zu Studienbeginn

Bereits im ersten Studienjahr besteht somit ein starker Anwendungs- und Fachbezug. Studierende erhalten früh Einblick in mögliche Anwendungen von Geoinformationssystemen, sodass sie diese Kenntnisse in folgende Module einbringen können. „Wir wollen damit die Studienmotivation steigern und den Studierenden frühzeitig eine Orientierung für das weitere Studium an die Hand geben“, betont Jaquemotte. Durch den hohen Praxisbezug eignet sich der Studiengang sowohl für Personen mit IT-Berufsausbildung als auch für informatikinteressierte Schülerinnen und Schüler.


Infotag Ende August bietet Einblicke

Die Jade Hochschule lädt Interessierte ein, den Studiengang bei einem Infotag am Donnerstag, den 30. August von 9:30 bis 13 Uhr kennen zu lernen. Besucher können in Präsentationen, einer Kurzvorlesung und anhand von Exponaten Einblicke erhalten. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Beratung.

Die Bewerbung für einen Studienplatz ist bis zum 15. September unter ecampus.jade-hs.de https://ecampus.jade-hs.de/qisserver/pages/cs/sys/portal/hisinoneStartPage.faces?chco=y möglich. Weitere Informationen zum Studiengang unter: jade-hs.de/geoinformatik

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04  3D-Kartierung über Taiga, Tundra und Tümpeln

Fernerkundung für die Umwelt: MACS-Kamera des DLR misst Veränderungen des Permafrostbodens


Farbaufnahme der MACS-Kamera. Die Aufnahme wurde während eines Fluges nähe Inuvik im Nordwesten Kanadas erstellt. Sie hat eine Auflösung von unter zehn Zentimetern. Quelle: DLR.

Mit der Messkampagne, die vom AWI durchgeführt wird, sollen die Klimaprozesse in der Arktis untersucht und besser verstanden werden. Die Ingenieure und Wissenschaftler des DLR testen mit dem Einsatz nördlich des Polarkreises die eigens entwickelte und gebaute MACS-Polar Luftbildkamera. "Wir freuen uns, dieses Kamerasystem nun auch erstmals für die Fernerkundung in der Arktis einsetzen zu können", erläutert Projektleiter Jörg Brauchle vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme.

Um die Auswirkungen der Klimaerwärmung besser zu verstehen, werden die Veränderungen des Permafrostbodens gemessen, denn große Mengen des klimarelevanten Gases Methan sind darin gebunden und werden zunehmend freigesetzt. Auf dieser Feldkampagne messen Wissenschaftler der drei Helmholtz-Einrichtungen Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ), AWI und DLR mit unterschiedlichsten Sensoren. Die Kamera des DLR-Instituts für Optische Sensorsysteme steuert dabei hochaufgelöste Aufnahmen im sichtbaren sowie im nahen Infrarot-Bereich bei.


Nahinfrarot-Bild der MACS-Kamera. Die Aufnahme wurde während eines Fluges nähe Inuvik im Nordwesten Kanadas erstellt. Sie zeigt dasselbe Motiv wie die vorherige Farbaufnahme und hat eine Auflösung von 15 Zentimetern. Quelle: DLR.

Höhenmodelle und Klassifikationen

Auch die Küstenerosion, die durch das Auftauen des Permafrostbodens voranschreitet, soll mit dem Luftbildkamerasystem aufgezeichnet werden. Bisher wurde dies ausschließlich mit einem laserbasierten System durchgeführt. Bei einem Überflug in einem Kilometer Höhe erfasst dieses LIDAR (light detection and ranging) zwei bis vier Messpunkte pro Quadratmeter. "Ein Kamerasystem wie MACS hingegen bildet aus derselben Flughöhe 120 Punkte pro Quadratmeter ab", erläutert Jörg Brauchle. Mit dieser Auflösung können insbesondere 3D-Strukturen deutlich detaillierter abgebildet und somit die Veränderung der Oberfläche sehr viel genauer bestimmt werden.

Auch die automatische Trennung von Wasserflächen und Tundra-Boden ist mit optischen Sensoren einfacher zu treffen. "Die verschiedenen Vegetationsbedeckungen und die Wasserflächen lassen sich auf unseren Aufnahmen gut unterscheiden", erläutert Matthias Geßner, Wissenschaftler am DLR-Institut für Optische Sensorsysteme. Neben der Klassifikation der Vegetation und dem dreidimensionalen Höhenmodell bieten die Aufnahmen der MACS-Kamera zudem auch die Möglichkeit, dass die Daten anderer Instrumente mit denen der Kamera verglichen und validiert werden können.


Fernerkundungsdaten für das Umweltmonitoring: Das MACS-Kamerasystem (Modular Aerial Camera System) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeichnete im August 2018 an Bord des Polarforschungsflugzeugs POLAR 5 des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) die Region um das kanadische Inuvik auf. Mit der Messkampagne, die vom AWI durchgeführt wird, sollen die Klimaprozesse in der Arktis untersucht und besser verstanden werden. Quelle: ©DLR.

Messungen aus dem All, aus der Luft und am Boden

In einer weiteren Untersuchung werden Flugzeug- und Bodenmessungen durchgeführt sowie gleichzeitig Satellitendaten aufgenommen. Ziel der Wissenschaftler des AWI, der Universität Würzburg und der Carleton University (Kanada) ist es dabei, Zusammenhänge zwischen den mit Hilfe von Satellitendaten wahrnehmbaren Veränderungen der Oberfläche - beispielsweise in der Vegetationszusammensetzung - mit den Änderungen der oberen Bodenschicht - wie zum Beispiel die Tiefe der sommerlichen Auftauschicht - in Verbindung zu bringen. Da es sich dabei um weitläufige Regionen mit einer geringen Bevölkerungsdichte handelt, spielt die Nutzung von Fernerkundungsdaten für das Umweltmonitoring eine wichtige Rolle.


Vom Katastrophenfall bis zur Mt. Everest-Kartierung

Eingesetzt wurden die Luftbildkamerasysteme des DLR-Instituts für Optische Sensorsysteme bereits bei den unterschiedlichsten Missionen, für Aufgaben der Sicherheit bis zur Fernerkundung: So wurden 2015 gemeinsam mit dem Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) MACS-Daten genutzt, um Einsatzkräfte nach dem schweren Erdbeben in Kathmandu zu unterstützen. Auch bei der 3D-Kartierung anspruchsvoller Gebiete und beim Monitoring von maritimen Einsatzlagen in Echtzeit konnten MACS-Kameras an Jets, Hubschraubern und Segelflugzeugen erfolgreich eingesetzt werden.

Selbst in mehr als 9.000 Metern Höhe flog eine MACS-Kamera bereits über die Erdoberfläche und lieferte 2014 Daten für die hochaufgelöste Kartierung des Mount Everest und des angrenzenden Khumbu-Gletschers. Bewährt sich die MACS-Kamera nun auch bei den Überflügen über Kanada, ist ein erneuter Einsatz im kommenden Jahr bei Messkampagnen über Grönland oder Spitzbergen angedacht. Dann würde die Kamera der DLR-Wissenschaftler nicht auf Tundra und Tümpel blicken, sondern vielmehr schneebedeckte Oberflächen und Gletscher erfassen und kartieren.

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05 Von der Koordinate zur Karte


Die mit der Wanderwegeinfrastruktur befassten verantwortlichen Geodäten des Kreises Lippe (von links): Fachbereichsleiter Dr. Stefan Ostrau, René Heistermann, Falko Sieker, Fachgebietsleiter Markus Schräder, Thorsten Kreimeier, Moritz Dalbkermeyer. Bild Kreis Lippe

„Wanderkarten sowie ihre digitale Darstellung in Smartphones und GPS-Geräten revolutionieren mittlerweile das Wandern und Radfahren. Koordinaten und eine aktuelle Übersicht über das Wegenetz sind dabei als Orientierungsgrundlage unverzichtbar", sagt Dr. Stefan Ostrau, zuständiger Leiter des Fachbereiches Geoinformation, Kataster und Immobilienbewertung sowie Digitalisierungsbeauftragter des Kreises Lippe. Laut einer aktuellen Wanderstudie wollen immer mehr Selten- und Gelegenheitswanderer Natur und Landschaft erleben – und das mittels neuster Technologien. 

Der Kreis Lippe verfügt über rund 400 Wanderwege mit einer Gesamtlänge von rund 6.400 Kilometern (km), die teilweise auch außerhalb der Kreisgrenzen verlaufen und sich überschneiden. Wandertouristen erwarten heutzutage umfangreiche Informationen, um ihre Routen und Ziele entlang aller touristischen Ziele planen und durchführen zu können. Diesen Informationsbedarf haben der Kreis Lippe und die Lippe, Tourismus, Marketing GmbH bereits vor zwei Jahren erkannt und daraufhin eine umfassende Inventarisierung des Wanderwegenetzes eingeleitet.

„Diese Erfassung stellt einen Riesenkraftakt mit langem Vorlauf dar, der nur als Kooperationsprojekt mit der Lippe Tourismus und Marketing GmbH, den regionalen Wanderverbänden und dem Fachbereich Geoinformation, Kataster und Immobilienbewertung gelingen konnte", erklärt Markus Schräder zuständiger Fachgebietsleiter für den Bereich Geoinformation. Das für analoge und digitale Karten wichtige Wegenetz ist etwa 3.350 km lang, davon sind bereits 1.440 km erfasst. 

An der Bestandsaufnahme wirken etwa 20 ehrenamtliche Wegewarte der Wanderverbände mit. Die Wege werden Meter für Meter „abwandert" und der Zustand, die Beschilderung oder beispielsweise Bänke in Erfassungsbögen und Arbeitskarten dokumentiert. Beachtet werden dabei die Qualitätsmerkmale des Deutschen Wanderverbandes, um in einem nächsten Schritt, ausgewählte Wege zertifizieren zu lassen. 

Die so erfassten Geoinformationen pflegen die Geodäten, als verantwortliche Mitarbeiter des Kreises, in die digitalen Kartenwerke und in das Geoportal des Kreises Lippe ein. Übertragen werden die Daten zudem in den Natursportplaner des Deutschen Wanderverbandes. Dieser soll auf Dauer das deutschlandweite „digitale Schaufenster" aller Wanderwege darstellen. Zudem ist eine Datenübertragung in den „TEUTO-Navigator" als interaktives, touristisches Schaufenster der Region Ostwestfalen-Lippe vorgesehen. Nutzer können den digitalen Datenbestand herunterladen und in Kompass-Karten auf Tablet und Smartphone zum Wandern, Trekking und Radfahren verwenden. Der Kreis Lippe hat zudem für ausgewählte Wege Höhenprofile erstellt, um für den Wandertouristen anspruchsvolle Wegstrecken klarer zu kennzeichnen. 

Die aktuellen Geodaten des Kreises Lippe fließen zudem in neue Wanderkarten ein. Auch im digitalen Zeitalter sind diese nach wie vor attraktiv, auch aufgrund teilweise schlechter Internetverbindungen in der Region Teutoburger Wald. Erst vor kurzem haben der Teutoburger-Wald-Verband (TWV) und der Lippische Heimatbund, unterstützt durch den Geoinformationsbereich des Kreises Lippe neue Wanderkarten herausgegeben. Völlig neue Inhalte mit dem überarbeiteten Wanderwegenetz kennzeichnen die neuen Karten mit den Titeln „Hermannsland", „Nordlippisches Bergland" und „Lippischer Südosten". 

Die Entwicklung geht weiter: Nach der Bestandsaufnahme erfolgt eine Optimierung der Wanderwegeinfrastruktur. Rund 31 Wege mit einer Gesamtlänge von 894 km stehen momentan zur Diskussion. Weniger attraktive Strecken sollen aufgegeben, stattdessen in Lippe neue Themenwege mit optimierter Streckenführung nach landschaftlichen Highlights geschaffen werden. Damit verbunden sind auch Nutzungsrechte an Grundstücken, über die die Wege verlaufen.

Weitere Informationen: www.kreis-lippe.de

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06 Neue globale Industrievereinigung für Geoinformation

Unternehmen aus Niederösterreich unter den GründungsmitgliedernHigh-Tech Unternehmen RIEGL aus Horn Teil des neuen „World Geospatial Industry Councils“


Das World Geospatial Industry Council WGIC wurde von einer Gruppe von 21 Unternehmen gegründet, im Bild: Gründungsteilnehmer im Rahmen des UN Meetings in New York, darunter der RIEGL Vertreter James van Rens, Vice President für Government und Industry Relations. Bild: OTS AT

Das WGIC dient dazu, Partnerschaften führender Institutionen der Geo-Industrie zu fördern, den Mehrwert von präziser Geoinformation jedem einzelnen näherzubringen, und gemeinsame globale Initiativen zu ermöglichen – wie der Vorsitzende der neuen Organisation, Jack Dangermond, CEO des GIS Weltmarkführers Esri, erklärt.

RIEGL ist stolz darauf - als vorerst einziges österreichisches Unternehmen - in diesem neuen World Geospatial Industry Council als Gründungsmitglied vertreten zu sein: „Wir freuen uns sehr darüber, dass uns dieses Gremium die Möglichkeit geben wird, die Wichtigkeit hochpräziser Geoinformation für das tägliche Leben einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und so die Allgemeinheit für dieses hochaktuelle Thema weiter zu sensibilisieren. Es wird uns auch dabei helfen, unsere eigene Leistungsfähigkeit bei wichtigen Projekten zu beweisen und unsere innovative Position in dieser Branche weiter auszubauen. Wir hoffen, dass uns gleichgesinnte Unternehmen - nicht zuletzt auch aus Österreich - als Mitglieder folgen werden“, betonte Dr. Johannes Riegl, CEO der RIEGL Firmengruppe.

RIEGL hat sich auf die hochgenaue topographische Vermessung vor allem vom Flugzeug aus mithilfe sogenannter "Airborne Laser Scanner" oder "LIDAR" Geräte spezialisiert und feiert in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen.

Speziell im Bereich der luftgestützten Vermessung stehen RIEGL Geräte für innovative Spitzentechnologie. Zahlreiche Kunden aus aller Welt vertrauen bei der großflächigen Vermessung aus der Luft auf die Leistungsfähigkeit der RIEGL LiDAR Produkte, darunter so renommierte Institutionen wie die amerikanische Umweltbehörde NOAA, die Weltrauminstitution NASA, oder der niederländische Geotechnik-Konzern Fugro.

In Europa wurden und werden zahlreiche Regionen und Länder regelmäßig mit RIEGL LiDAR Geräten vermessen. Die Ergebnisse dieser luftgestützten Vermessungen liefern eine verlässliche Grundlage für zahlreiche Aufgabenstellungen im Dienste der Allgemeinheit. Basierend auf den Daten erfolgt z.B. die präzise Kartierung von ganzen Landesteilen, von Gebirgszügen, aber auch von hochwassergefährdeten Gebieten, um dort entsprechende Hochwasserschutzmaßnahmen planen zu können. Wenig bekannt ist auch, dass es Vermessungsdaten sind, die es ermöglichen, Trinkwasserreserven resultierend aus der Schneeschmelze zu berechnen. Die Aufnahme von großflächigen Katastrophenszenarien für eine optimale Koordination der Aufräumarbeiten und der nachfolgenden Wiederinstandsetzung der Infrastruktur zählt ebenso zu den Anwendungsgebieten.

Weitere Informationen: www.riegl.com

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ADVERTORIAL

Geoinformation und Digitalisierung - Erster „Mitteldeutscher GEO-Treff 2018“ am 25./26.09.2018 in Halle/Saale

Der Mitteldeutsche GEO-Treff 2018 findet an 2 Tagen statt:

25.09.2018 - Workshops, Abendveranstaltung

26.09.2018 - Plenum, Vorträge, Firmenausstellungen

Ab sofort ist die Besucheranmeldung möglich. Dafür steht ein Online-Formular im Menu "Anmeldung"  zur Verfügung.

Weiterhin sind für Aussteller noch wenige freie Slots für begleitenden Firmenpräsentationen erhältlich. (siehe Programm). Ein Anmeldeformular für eine Präsentation auf der größten mitteldeutschen Veranstaltung der Geobranche in diesem Jahr ist hier zu finden.

Weitere Informationen 


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07 Galileo, GPS & Co: Punktgenaue Positionierung prüfen - Referenzpunkt Bochum


Ein GNSS-Referenzpunkt mit verschiedenen Koordinaten am Hauptbahnhof in Bochum. Foto Lutz Leitmann /Stadt Bochum

Die eigene Position ist überall auf der Welt, jederzeit und in Echtzeit unmittelbar bestimmbar. Dazu muss man kein Fachmann oder gar technikbegeistert sein. Jedes Smartphone hält diese Funktion bereit. Die Navigation auf unbekanntem Terrain ist dabei ebenso das Ziel, wie das Auffinden von Restaurants, Geschäften, Tankstellen oder anderen Punkten von Interesse.

Doch wie genau ist mein Gerät und kann ich das überprüfen? Diese Frage ist ab sofort auch in Bochum zu beantworten. Zwischen dem Hauptbahnhofsgebäude und den Fahrspuren auf dem Kurt-Schumacher-Platz ist eine Bodenplatte montiert worden, auf der alle notwendigen Angaben für den dort markierten Referenzpunkt angegeben werden. Dieser „GNSS-Referenzpunkt“ (GNSS – Global Navigation Satellite System) ist genau bestimmt und jeder kann durch Abgleich mit seinem mitgebrachten Gerät die Genauigkeit feststellen.

Hierzu gibt es eine kleine Anleitung unter www.bochum.de/referenzpunkt, die auch über einen hinterlegten OCR-Code direkt vor Ort aufgerufen werden kann. Über eine Kartendarstellung können Interessierte auch einen Blick auf die Situation vor Ort werfen.

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08 INGRADA BürgerGIS - Mehr Informationen für alle!

Von Michael Schober


Bild: INGRADA

Oftmals liegen die Daten zwar digital vor, werden jedoch einzeln für sich präsentiert. Eine Überlagerung der kommunalen Daten mit den frei verfügbaren Informationen aus den öffentlichen Kartendiensten oder mit den ebenfalls öffentlich zugänglichen Informationen der Geoportale von Bund und Ländern fehlt.

Mit der neuen Lösung INGRADA BürgerGIS der Softplan Informatik GmbH erhalten Kommunen und Landkreise die Möglichkeit, die eigenen kommunalen Informationen mit den Online-Kartendiensten zu überlagern. Zusätzlich bindet die kostenlos verfügbare App beliebige Informationen der Geoportale als WMS-Dienst in die Karten ein. Durch die intuitive Benutzeroberfläche ist der Nutzer schnell in der Lage, alle für seine Belange relevanten Informationen zusammenzustellen. INGRADA BürgerGIS bietet damit Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen und benutzerfreundlichen Zugang zu raumbezogenen Daten, während Kommunen und Unternehmen eigene Informationen in Überlagerung mit anderen öffentlichen Daten online zur Verfügung stellen können.

Die Softplan Informatik GmbH ist Hersteller des Geografischen Informationssystems INGRADA. INGRADA BürgerGIS zählt neben INGRADA mobile zu den neuestes Entwicklungen des Wettenberger Softwareherstellers. Neben der Überlagerung von Daten aus den Fachapplikationen von INGRADA wie beispielsweise Bauplätze, Bebauungspläne, Baumbestände, Glascontainer, Kindertagesstätten oder Schulen ermöglicht die App auch das Einbinden von öffentlich zugänglichen Themenkarten wie Schutzgebiete, Biotope oder Topografie. Die moderne Benutzeroberfläche fügt sich dabei nahtlos in den eigenen Internetauftritt ein.

INGRADA BürgerGIS richten sich in erster Linie an Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, die raumbezogene Verwaltungsinformationen online abrufen wollen, welche die großen Kartendienste nicht oder nur in begrenzter Form bieten und stellt damit eine sinnvolle Ergänzung für den Internetauftritt der Kommunen und Landkreise dar. Neben der intuitiven Volltextsuche und der Möglichkeit, Sachdaten, verknüpfte Bilder, Dokumente und Verweise anzeigen sowie WMS-Dienste einbinden zu können, sind weitere Funktionen optional zuschaltbar. So liefert der Internetauftritt der Verwaltung „Geoinformationen für jedermann“ – einfach und jederzeit.

Weitere Informationen: www.ingrada.de

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09 Moin Moin Hamburg!

Stromnetz Hamburg entscheidet sich für die Einführung von SAMO und LIDS


Bild Asseco

Mit iNIS verfolgt Stromnetz Hamburg das Ziel, die vorhandenen Leitungs- und Übersichtspläne einschließlich Sachdaten aus unterschiedlichen IT-Systemen in ein zentrales Netzinformationssystem zu integrieren. Hierbei wird ein neuer Bestandsplan mit einer völlig neuen Darstellungsform aufgebaut. Die betroffenen Prozesse von der Netzplanung bis zur Netzdokumentation werden durch ein integriertes Workflow-Management unterstützt, um Fortführung und Pflege der Daten im iNIS effizient zu gestalten. Dabei werden u.a. auch die analogen Änderungsdokumentationen komplett entfallen.

Das Projekt wird zwischen September 2018 und Sommer 2021 umgesetzt und beinhaltet sowohl eine GIS-Migration als auch eine LIDS- sowie SAMO-Implementierung.

Asseco stellt Stromnetz Hamburg mit SAMO und LIDS Systeme zur Verfügung, dessen Technologie eine zukunftsfähige Weiterentwicklung und Anbindung weiterer Module erlaubt.


Stromnetz Hamburg elektrisiert 1,8 Millionen Einwohner

Stromnetz Hamburg betreibt das zweitgrößte städtische Verteilungsnetz in Deutschland und steht seit über 120 Jahren für eine zuverlässige Stromversorgung in der Freien und Hansestadt Hamburg. Rund 1.200 Beschäftigte versorgen täglich 1,1 Millionen Nieder- und 2.234 Mittel- sowie Hochspannungskunden mit Strom.

Das Kerngeschäft des Verteilungsnetzbetreibers besteht aus der Bereitstellung, dem Betrieb, der Steuerung, der Überwachung, der Instandhaltung und der Weiterentwicklung des Hamburger Stromnetzes. Auch das Störungs-, das Netznutzungs- und das Netzanschlussmanagement zählen zu ihren Kernaufgaben.


Stromnetz Hamburg in Zahlen

  •   28.997 km Netzlänge mit einer Durchleitungsmenge von 12,3 GWh/Jahr
  •   91 Standorte mit Schaltanlagen
  •   115 Transformatoren
  •   54 Umspannwerke
  •   7.633 Netz- und Kundenstationen
  •   318.580 Hausanschlüsse

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10 Hydraulische Modellierung für Anwender von Esri© ArcGIS

Von Gregg Herrin, Produktmanagement Bentley Systems, und Cyndi Smith, Senior Industry Marketing Director Bentley Systems


WTRG in ArcGIS DIB. Bild Bentley

Um diese spezifischen Anforderungen zu erfüllen, stehen zwei Systeme zur Verfügung: Ein geographisches Informationssystem (GIS) wie Esri© ArcGIS verwaltet alle Arten von georäumlichen Betriebsdaten, einschließlich Flächennutzungs- und Grundstücksinformation, sowie die Standort- und Grundeigenschaften von Wasserversorgungs- und Abwassernetzen. Ein hydraulisches Modellierungssystem (HMS) - wie die Applikationen für hydraulische Modellierung WaterGEMS oder SewerGEMS von Bentley Systems - liefert zusätzliche Hydraulikmerkmale für die Netzwerkelemente und bietet technische Einblicke in das komplexe Verhalten, das die Netzleistung definiert.

Diese zwei ergänzenden Technologien liefern analytische Lösungen für Planung, Entwurf und operative Analysen für Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen. Applikationen für die Modellierung von Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen bieten die Möglichkeit, fortgeschrittene Hydraulik-Modellierungsfunktionen über die ArcGIS Plattform, mit der Esri Nutzer bereits vertraut sind, nahtlos zu integrieren. Diese Applikationen können alle Arten von georäumlichen Daten nutzen, die in den Geodatenbanken und Shapefile Formaten von Esri verwaltet werden. Diese Funktion ermöglicht es den Hydraulikmodellierungs- und GIS-Gemeinschaften, Netzwerkmodelle unter Verwendung von Daten aus den Esri Geodatenbanken und geometrischen Netzwerken simultan zu erstellen und zu aktualisieren sowie hydraulische Netzwerkmodelldaten in einer Esri Geodatenbank zu verwalten.


Geographische Informationssysteme

GIS entwickelte sich aus bescheidenen Anfängen, denn ursprünglich handelte es sich nur um eine digitale Karte von Netzanlagen. Dies ist ein zentraler Service bei der Bereitstellung von unternehmenseigenen räumlichen Daten und fortgeschrittenen Funktionen, die es Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen ermöglichen, Verwaltung, Betrieb und Instandhaltung von kritischen Infrastrukturen zu optimieren. GIS Technologie wie ArcGIS unterstützt Funktionen für Verwaltung, Visualisierung, Abfrage, Analyse und Bericht von Geodaten in einem räumlichen Kontext.

Das GIS Team in einer Wasserversorgungsanlage ist typischerweise dafür verantwortlich, die Netzwerk- und ergänzenden Geodaten regelmäßig zu aktualisieren und der übrigen Organisation einen effizienten Zugang zu diesen Daten zu ermöglichen. Das Hydraulikmodellierungsteam zählt zu jenen Gruppen, die solche Daten am meisten benötigen. In der Tat hat sich GIS gemeinsam mit der Hydraulikmodellierung weiterentwickelt. Es handelt sich derzeit um eine wichtige Funktion für Gemeinschaften im Bereich der Modellierung von Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen sowie eine Quelle für Modellierungsdaten für räumliche Analyse und Entscheidungsunterstützung.


ETL Process. Bild Bentley


Hydraulische Modellierung

Hydraulische Modellierung beinhaltet die Simulation und Analyse von Wasser-, Abwasser- und Niederschlagswassernetzen. Dieses Verfahren verwendet mathematische Modelle, um spezifische Entwurfs-, Planungs- und Betriebsprobleme im Zusammenhang mit Kapazität, Durchfluss, Druck, Wasserqualität, Energie und anderen Aspekten zu lösen, die über die mit GIS-Technologie verwalteten physischen Anlagenmerkmale und Geodaten hinausgehen.

Das Hydraulikmodellierungsteam in einer Wasserversorgungsanlage oder ein Beratungsunternehmen beschäftigt Spezialisten für Hydraulik- oder Umwelttechnik, die umfassende Kenntnisse und Erfahrung bei der Modellierung verschiedenster Anwendungen besitzen, u.a. Generalplanung, Pumpplanung und Wasserqualitätsanalysen. GIS-Technologie und georäumliche Daten spielen eine bedeutende Rolle bei allen erfolgreichen Einsätzen von hydraulischer Modellierung. Planer und Betreiber verfügen über zuverlässigere georäumliche Inputs in diese Modellierungsprozesse, sodass Hydraulikmodellierer zwangsläufig immer mehr Erfahrung bei der Anwendung von GIS sammeln.

Planer, Ingenieure und Techniker haben Zugriff auf zuverlässigere simultane Informationen, und die Integration von GIS mit hydraulischer Modellierung ermöglicht es den Wasserversorgungsunternehmen, den Wert ihrer Investitionen in beide Systeme zu maximieren. Dies äußert sich u.a. durch konkrete und messbare Geschäftsergebnisse bei der Bewertung von Kapazitäts- und Versorgungsdefiziten, indem die Überlastung von Kanalisationen und Regenrückhaltebecken vermieden, Lecks erfasst und lokalisiert, die Energienutzung optimiert und Stromkosten reduziert werden. Die Integration führte ebenfalls zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Hydraulikmodellierungs- und GIS-Gemeinschaften, die ein besseres Verständnis ihrer jeweiligen Anforderungen erlangen.


Mehrwert dank Dateninteroperabilität - die Notwendigkeit von Modellverwaltung

Hydraulische Modellierung erfordert präzise und aktualisierte Informationen, um bestehende Netzwerkbedingungen und -zustände darzustellen, aber die Konstruktion und Aufrechterhaltung eines hydraulischen Modells kann im Laufe der Zeit zeitaufwändig, teuer und fehleranfällig sein. Netzwerkdaten, die in der georäumlichen Datenbank enthalten sind, werden längerfristig gespeichert und erfordern häufige Aktualisierungen, um den Betriebszustand des Systems wirklichkeitsgetreu wiederzugeben.

 

Vor der Integration mit GIS-Technologie war der Prozess der Erstellung, Kalibrierung und Erhaltung des Modells eine spezifische Aufgabe, die unabhängig von den routinemäßigen betrieblichen Abläufen und Workflows durchgeführt wurde. Die Erfassung und Digitalisierung von Daten aus verschiedenen Quellen war ein manueller Prozess, der oft zu Ungenauigkeiten führte. Als Reaktion darauf entwickelten die Anbieter von Hydraulikmodellierungs-Software spezifische Funktionen, die es der Modellierungsgemeinschaft ermöglichen, Netzwerkmodelle effizienter und präziser aus zunehmend voluminösen, unterschiedlichen und sich rasch ändernden Datenquellen zu erstellen und aufrechtzuerhalten. Somit können Versorgungsunternehmen auf effiziente Weise präzise Modelle konstruieren und erhalten.


GIS für Modellverwaltung

Ein GIS, das ein hydraulisches Modell unterstützt, erfordert ein hohes Maß an Datenqualität, Präzision und Detailgenauigkeit. Dazu gehört die Entwicklung eines Netzwerkdatenmodells, -schemas und Meta-Modells im GIS, das die Erstellung und Aktualisierung von Hydraulikmodellen unterstützt, einschließlich allen zu modellierenden physischen Anlagen, der vom Modellierungssystem erforderten Zuordnung und - am wichtigsten - Netzwerkkonnektivität.

Für allgemeine Kartierungszwecke müssen Rohrleitungsenden nur visuell nahe nebeneinander erscheinen und nicht unbedingt topologisch im GIS verbunden sein. Das ist für hydraulische Modellierungssysteme nicht ausreichend, da präzise Verbindungsinformationen ausschlaggebend dafür sind, um zu erkennen, wie und ob Wasser zwischen den Rohren fließt. Daher bieten Modellierungssysteme Funktionen, die nach topologischen Fehlern in der GIS-Datenbank suchen und dabei helfen, diese Fehler manuell oder automatisch zu beheben. Es handelt sich um ein Musterbeispiel dafür, wie die Hydraulikmodellierungs-Gemeinschaft den Wert von georäumlichen Daten durch Validierung, verbesserte Genauigkeit und Zusatzinformationen steigern kann.

In der Vergangenheit war ein Netzwerkmodell typischerweise als „Schnappschuss“ der georäumlichen Datenbank konzipiert und wurde nur gelegentlich aktualisiert. Nun können Modelle häufiger aktualisiert werden, denn GIS- und Hydraulikmodellierungs-Teams sind in der Lage, die geeignetste Funktion entweder vom GIS oder dem hydraulischen Modell zu nutzen. Zudem verwaltet GIS große Datenmengen, beschleunigt Aktualisierungen und automatisiert den Modellerstellungsprozess, der somit schneller und effizienter verläuft. Indem die GIS-Gemeinschaft eine zweckmäßig konstruierte georäumliche Datenbank mit Netzwerkelementen erhält, können Hydraulikmodellierer mehr Zeit mit der Durchführung von Simulationen und technischen Analysen verbringen, um die Leistung ihrer Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen zu bewerten.


Flexible Technologie– GIS, CAD oder beides

Ein vielseitiges Umfeld mit mehreren Plattformen befreit den Anwender von der Notwendigkeit, eine spezifische Plattform zu nutzen, sodass die Modellierer einen einzigen einheitlichen Modellierungsdatensatz von ArcGIS oder jedem größeren CAD-Anbieter gemeinsam verwenden können. Das bedeutet, dass die Modellierer dieselbe Modelldatei in allen unterstützten CAD- oder GIS-Anwendungen verwenden und öffnen können. Für Esri-Anwender heißt das, dass sie bei der Arbeit in der ArcGIS ArcMap-Schnittstelle mit den in ArcGIS enthaltenen georäumlichen Funktionen bestens vertraut sind und diese problemlos nutzen können.

Bentley Systems bietet die Möglichkeit, hydraulische Modellierungsprojekte flexibel auszuführen, indem eine GIS-unabhängige Plattform unter Einsatz von WaterGEMS oder SewerGEMS über eine eigenständige georäumliche Schnittstelle oder alternative GIS/CAD-Plattformen wie MicroStation und AutoCAD verwendet werden. Nur Bentley Anwender können eine gemeinsame Modellierungsapplikation und vernetzte Datenumgebung innerhalb dieser Plattformen nutzen, indem plattformunabhängig dieselben Modelle, Daten und Funktionen verwendet werden.

Weitere Informationen: www.bentley.com/de

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11 Panasonic präsentiert neue Generation seines robusten 7” TOUGHPAD FZ-M1 mit Standard- und Value-Modell


Für viele Branchen und Anwendungsszenarien geeignet. Bild: Panasonic

Das Panasonic TOUGHPAD FZ-M1 mk3 Standard ist mit einem leistungsstarken Intel® Core™ i5 Prozessor der siebten Generation ausgestattet. Der Intel® Core™ i5-7Y57 vPro Prozessor liefert Höchstleistung bei geringem Energiebedarf, was die Wärmeentwicklung minimiert. Das Gerät ist zudem mit einem hellen 700cd/m² Display mit Anti-Reflektion- und Schutzschicht ausgestattet. Dadurch bekommen Anwender perfekte Sicht auf den kapazitiven 10-Finger-Touchscreen. Beim Value Modell wurde, neben den Verbesserungen am Display, der Arbeitsspeicher auf 4GB RAM verdoppelt und der leistungsstarke Intel® Celeron® Prozessor N4100 integriert.

Die Upgrades untermauern die Reputation des Panasonic TOUGHPAD FZ-M1 bei mobilen Mitarbeitern als hochflexibles und individuell anpassbares 7“ Tablet. Neben dem flexiblen Configuration-Port und dem integrierten Business-Expansion-Modul, fügt Panasonic optional dem Gerät eine Reihe von Sensoren hinzu. Mobile Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Branchen können ihr Produkt so noch genauer an ihre Bedürfnisse anpassen.


3D-Kamera

Optional steht eine Intel® RealSense™ 3D-Kamera für die mobile Vermessung und Verarbeitung von 3D-Daten zur Verfügung. Die Lösung eignet sich ideal für viele verschiedene Branchen und Anwendungsszenarien wie Lagerraumoptimierung, Fabrik- und Anlagenwartung, Wundüberwachung im Gesundheitswesen, Beweisfotoaufnahmen an polizeilichen Tatorten sowie Dokumentation von Schäden für Versicherungen. Die Kamera hat je nach Auflösung und Umgebungsbedingungen einen Einsatzbereich von 16 cm bis 10 m. Sie ist für den Außeneinsatz geeignet und kann in das FZ-M1 Standardmodell integriert werden.


Wärmebildkamera

Eine weitere Option ist die FLIR Lepton Mikro-Wärmebildkamera. Mobile Mitarbeiter machen damit vor Ort präzise Wärmebildaufnahmen und können diese Aufnahmen anschließend mit demselben Gerät verarbeiten – etwa durch die Verknüpfung mit anderen Geschäftsanwendungen oder dem Ergänzen von Metadaten wie QR-Codes.

Die Kombination aus Wärmebildkamera und dem leistungsstarken, robusten und vielseitig konfigurierbaren Panasonic Tablet eignet sich ideal für zahlreiche Geschäftsfelder und Anwendungen: Neben der Suche nach Wärmequellen durch Feuerwehr- und Rettungsdienste sowie Sicherheits- und Verteidigungskräften können Wärmebilder auch in der Produktion für die Produktionskontrolle und Qualitätssicherung eingesetzt werden. Versorger und Außendienstler nutzen sie für Instandhaltung und Reparaturen. In der Öl- und Gasindustrie, der Luftfahrt, im Automotive-Bereich und im Bauwesen eignen sie sich für Asset Management und Diagnosen.

Weitere Informationen: business.panasonic.de

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12 RIB zeigt erweiterte Lösungen für den Infrastrukturbau auf der INTERGEO

Neuerungen legen Grundsteine für flexible Mengenberechnung


Verknüpfung von Mengenberechnungen mit dem Leistungsverzeichnis in iTWO civil. Ein Verbinden der Mengen mit den entsprechenden Positionen erfolgt erst in der Phase, in der es aus Projektsicht sinnvoll und möglich ist. Screenshot: RIB Software SE.

Die CAD-Software iTWO civil für den Straßen- und Tiefbau stellt mit Hilfe intelligenter Automatisierungsprozesse die Weichen für einen rundum vereinfachten Konstruktionsprozess: Mit Unterstützung durch die Neuerungen können Mengen aus unterschiedlichen, straßen- und tiefbauspezifischen Berechnungsverfahren schnell erfasst und übersichtlich zusammengestellt werden.

Baufirmen und Ingenieurbüros nutzen diese Mengenliste als Basis für weitere Aufgaben: Sie können daraus Teilmengen definieren und zuweisen oder Kommentare einfügen. Jegliche Änderung in der Konstruktion und der zugehörigen Mengenberechnung resultiert vollkommen automatisch in einem aktualisierten Ergebnis. Individuelle und flexible Filtermöglichkeiten machen eine transparente und übersichtliche Darstellung aller Mengen möglich. Und: Aus der Mengenliste lassen sich direkt weitere Aufgaben anstoßen. So können zum Beispiel Trassenkörper generiert und Listen ausgegeben werden, bis hin zur Aufbereitung der Daten für den komplett digitalen BIM-5D-Prozess (Building Information Modelling).

Speziell für die Anforderungen des Bauausführungsprozesses wurde die Software dahingehend optimiert, dass ein flexibleres Arbeiten in allen Phasen möglich ist. So lassen sich Mengeninformationen zunächst beispielsweise aus Querprofilen, aus digitalen Geländemodellen oder Rohrgrabenberechnungen erfassen und sammeln. Für eine Kalkulation können im ersten Schritt zum Beispiel lediglich die Auftrags- und Abtragsmengen berechnet werden. Zu einem späteren Zeitpunkt – wenn die Positionen des Leistungsverzeichnisses (LVs) bekannt sind – können bauausführende Unternehmen die Mengen diesen zuweisen und nach und nach um weitere Mengenansätze erweitern. Ein Verknüpfen der Mengen mit den entsprechenden Positionen erfolgt somit erst in der Phase, in der es aus Projektsicht sinnvoll und möglich ist. Das gestaltet den Gesamtprozess der Mengenberechnung strukturierter und einfacher. Ebenso können mehrere Abrechnungszeiträume und Leistungsverzeichnisse in einem Projekt parallel bearbeitet und Mengen entsprechend zugewiesen werden.

In diesem Jahr werden auf der INTERGEO rund 18.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern erwartet. Der begleitende Kongress im Rahmen der Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement fokussiert sich wie schon 2017 auf die fortschreitende Digitalisierung im Infrastrukturbau. Zu den Leitthemen auf der Messe und im Kongressprogramm zählen unter anderem Cloud-Technologien, BIM sowie Smart-City-Konzepte. Die neuen Lösungen für einen durchgängigen 5D-Prozess von der Planung bis zur Baustelle mit den Softwaresystemen iTWO civil und iTWO 5D können Messebesucher am Stand-Nr. 12.0B.065 von RIB in der Halle 12.0 in Augenschein nehmen. Bei Terminvereinbarung über die Website des Softwareherstellers unter https://www.rib-software.com/home/ stellt RIB für Interessierte ein kostenloses Messe-Ticket bereit.

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13 BARTHAUER mit ganzheitlichem Infrastrukturmanagement auf der Intergeo in Frankfurt


Claudia Hickmann freut sich auf den Besuch am Barthauer INTERGEO Stand in Halle 12.1 / Stand 12.1G.079. Bild Barthauer

Nach einer erfolgreichen IFAT in München präsentiert sich die Barthauer Software GmbH auf der INTERGEO in Frankfurt am Main. Dreh- und Angelpunkt des diesjährigen Auftritts wird einmal mehr das Hauptprodukt des Braunschweiger Unternehmens, BaSYS, sein. Mit BaSYS, dem integrativen und skalierbaren Infrastrukturmanagement-System, hat BARTHAUER schon vor Jahren die Grundlage für die Verwaltung von Infrastrukturnetzen und -objekten geschaffen. Basis ist eine ganzheitliche Datenbankstruktur. Als erweiterte Assetmanagement-Lösung begleitet das System den gesamten Workflow der Netz- und Objektverwaltung und unterstützt alle dabei anfallenden Arbeitsschritte: Beginnend bei der Planung sowie Erfassung vorhandener Netze, Objekte und Fachdaten, über deren fachliche Sichtung, Plausibilitätsprüfung und Bewertung, der dynamischen Netzberechnung bis hin zu Bau und Bauüberwachung, Optimierung, Inspektion und Sanierung. BaSYS bietet darüber hinaus Lösungen zur Betriebsführung und Wartung der Anlagen sowie zur Anlagen- und Vermögensbewertung.


Dr. Florian Winter auf den Besuch am Barthauer INTERGEO Stand in Halle 12.1 / Stand 12.1G.079. Bild Barthauer

Da die Digitalisierung Trend und Innovationstreiber zugleich ist und immer mehr Branchen und Lebensbereiche betrifft, wurde BaSYS mit dem Ziel der besseren Koordination und des wirtschaftlichen Betriebs von Infrastruktureinrichtungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Aus einem Leitungsinformationssystem wurde das umfassende und ganzheitliche Infrastrukturmanagementsystem. Über standardisierte Schnittstellen und Tools können dokumentierte Informationen zu Infrastrukturnetzen spielend einfach in allen gängigen GIS- und CAD-Systemen visusalisiert und ausgegeben werden. Von spartenübergreifenden individuellen Themenplänen über Dashboards bis hin zu Ausgaben in Produkten der MS Office-Welt sind keine Grenzen gesetzt. Für eine einfache und kostengünstige Beauskunftung bietet BARTHAUER die Lösung des Geoinfodesks in Verbindung mit QGIS an. So gelingt die schnelle Informationsbeschaffung im Handumdrehen.

Als weiterer Fortschritt wurde in den vergangenen Monaten das effiziente Straßenmanagement in BaSYS integriert. Planung, Bau und Instandhaltung von Verkehrswegen und Straßeninfrastruktur im Allgemeinen gehören zu den kostspieligsten Investitionen im kommunalen Bereich. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig die Daten dieser Infrastruktur für eine nachhaltige Nutzung zu dokumentieren und zu pflegen. So bietet das Infrastrukturmanagement-System BaSYS zukünftig mit der BaSYS-Straßenfachschale umfangreiche Funktionen für Infrastrukturplanung und -management und ermöglicht die Nutzung der Informationen der oberirdischen Straßennetze in direktem Kontext zu den unterirdischen Ver- und Entsorgungsnetzen als Grundlage für das interdisziplinäre kommunale Infrastrukturmanagement.

Mit dem ganzheitlich ausgerichteten Infrastrukturmanagement-System BaSYS bietet BARTHAUER den Mitarbeitern in Planungs- und Ingenieurbüros sowie in Zweckverbänden, kommunalen Betrieben, Stadtwerken und der Industrie starke Werkzeuge zur Bewältigung ihrer komplexen Aufgaben. Zu sehen sind die Softwarelösungen vom 16. bis 18. Oktober 2018 auf der INTERGEO in Frankfurt. Wie in den vergangenen Jahren beteiligt sich BARTHAUER am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin – Brandenburg / GEOkomm e.V. in Halle 12.1 / Stand 12.1G.079.

Weitere Informationen: www.barthauer.de.

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14 Termine

03.09.2018 I Geospatial Sensor Webs Conference I 52 North I Heisenbergstraße 2 48149 Münster

04.09.2018MuM Vision 2018 I Hamburg

25.09. - 26.09.20181. Mitteldeutscher GEO-Treff 2018 I Halle (Saale)

25.09.2018MuM Vision 2018 I 57258 Freudenberg I Deutschland

10.10.2018 I  7. Forum Digital City  I Messe Leipzig im Rahmen der CADFEM ANSYS Simulation Conference I Messe-Allee 1 04356 Leipzig

10.10 2018rmDATA 3DWorx, von Massendaten zur relevanten Geometrie I Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck

17.10.2018Web-GIS und Open-Data-Portale: Informationen der Öffentlichkeit bereitstellen I Disy Informationsysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland 

18.10.2018 I Datenanalytik mit Cadenza: Datenbanken abfragen und professionell auswerten I Disy Informationsysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland 

19.10.2018 GIS mit Cadenza: Geodaten erfassen, als Karte darstellen und ausgeben  I Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland 

16.-18.10.2018INTERGEO I Frankfurt am Main

25.10.2018 GeoSQL mit PostgreSQL I Disy Informationsysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland www.disy.net/akademie

26.10.2018 I Einführung in Spatial ETL mit Talend I Disy Informationsysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6 - 76137 Karlsruhe, Deutschland 

12.11.- 16.11.2018Contribution of Geospatial Science and Technology I Namibia University of Science and Technology (NUST), Windhoek, Namibia - Auditoria, NUST Lower Campus Windhoek, Namibia

13.12.2018GNSS Messungen im Kataster - Transformationsmöglichkeiten nach aktueller VermV I Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck

13.01.2019Satelliten vermessen den Klimawandel I Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck

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15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf Geojobs

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.


Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben? Hier der direkte Link.

Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben? Hier der direkte Link.


Neue Jobangebote:

MITARBEITER IM SUPPORT (M/W) I BBSoft I Donaueschingen I Stellenangebot vom 29.08.2018 

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 29.08.2018

Kartographin/-en oder Geoinformatiker/in I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 29.08.2018 

Vermessungstechniker/ Geomatiker (m/w/i) I Stadt Sindelfingen I Stellenangebot vom 29.08.2018 

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in der Fachrichtung Mineralogie, Geowissenschaften, Werkstoffwissenschaften, Bauingenieurwesen oder einer vgl. Fachrichtung I Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) I Stellenangebot vom 28.08.2018

Geomatikerinnen bzw. Geomatiker oder Assistentinnen bzw. Assistenten für Geovisualisierung oder Fachinformatikerinnen bzw. Fachinformatiker Anwendungsentwicklung I Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein- Westfalen (LANUV) I Dienstort Recklinghausen I Stellenangebot vom 27.08.2018

Master (m/w) oder Bachelor (m/w) für Geoinformation und Vermessung, Vermessungstechniker (m/w), Geomatiker (m/w) I Ingenieurbüro Dhom I 55257 Budenheim Stellenangebot vom 24.08.2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) I Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden I Stellenangebot vom 24.08.2018 

Mitarbeiter/in im Bereich Kundenbetreuung I IP SYSCON GmbH I Hannover I Stellenangebot vom 22.08.2018 

Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter GIS I Wasser- und Abwasserzweckverband „Eichsfelder Kessel“ I 37355 Niederorschel I Stellenangebot vom 21.08.2018 

2 PhD student positions (m/f) in Marine and Coastal Ecosystem Modelling I Helmholtz-Zentrum Geesthacht I 21502 Geesthacht I Stellenangebot vom 20.08.2018 

Supportingenieur/-techniker für CAD/GIS Softwarelösung (m/w) I Barthauer Software GmbH I Braunschweig I Stellenangebot vom 20.08.2018

Vermessungsingenieur/-in (FH-Diplom/Bachelor) I Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes I Kiel I Stellenangebot vom 17.08.2018

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter im Bereich Natura 2000 I Standort Bonn I Stellenangebot vom 15.08.2018

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - 2 Sachbearbeiterinnen / Sachbearbeiter im Bereich Biotopkartierung I Standort Bonn I Stellenangebot vom 15.08.2018 

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - 2 Sachbearbeiterinnen / Sachbearbeiter im Bereich Nationales Naturerbe I Standort Hammelburg I Stellenangebot vom 15.08.2018

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Redaktion: Christoph Harzer, Bernhard Krebs

Ludwig-Marum-Str.37, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-94402-0, Fax 0721-94402-30, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.geobranchen.de, www.geojobs.de. Geschäftsführer: Christoph Harzer.

Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Karlsruhe unter HRB 5389 USt.-IdNr.: DE 143 583 183

Organ:

Offizielles Online-Organ des DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V., Dortmund @ www.ddgi.de

Offizielles Online-Organ von GDI-Sachsen GEODATEN-INFRASTRUKTUR SACHSEN e. V., Dresden @ www.gdi-sachsen.de

Offizielles Online-Organ von GEOkomm e. V. Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, Berlin/Potsdam @ www.geokomm.de

Offizielle Online-Organ des GeoMV „Geoinformationswirtschaft Mecklenburg Vorpommern e. V. @ www.geomv.de

Offizielles Online-Organ von Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN), Osnabrück @ www.gin-online.de

Offizielles Online-Organ des Vereins InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Offizielles Online-Organ des Vereins Runder Tisch GIS e. V., München @ www.rundertischgis.de

Medienpartner:

INTERGEO Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement @ www.intergeo.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

DGfK Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V., Hannover @ www.dgfk.net

AGEO Österreichischer Dachverband für Geographische Information, Innsbruck @ www.ageo.at

SOGI Schweizerische Organisation für Geoinformation, Basel @ www.sogi.ch

Mitglied:

AIR Anwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien e. V. @ www.air-verband.de

DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation @ www.ddgi.de

DGPF Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e. V. @ www.dgpf.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Runder Tisch GIS e. V. @ www.rundertischgis.de

Erscheinungsweise unregelmäßig, etwa 14tägig.

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