Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und berät die Bundesregierung auf nationaler sowie europäischer Ebene bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und des Bauwesens.

Das BBSR sucht für das Referat RS 2 „Stadtentwicklung“ im Bereich der Ressortforschung und der Nationalen Stadtent­wick­lungspolitik, mit 50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeits­zeit, auf Dauer eine:

wissenschaftliche Projektleitung (w/m/d) „Stadtentwicklungspolitik“

Der Dienstort ist Bonn.
Kennziffer: 358-21

Aufgabengebiet

Die Abteilung RS „Raum- und Stadtentwicklung“ erfüllt Informations-, Forschungs- und fachliche Beratungsaufgaben für das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und andere Bundesressorts in den Politikbereichen Städtebau / Stadtentwicklung und Raumordnung / Raument­wick­lung.

Die ausgeschriebene Stelle ist im Referat RS 2 „Stadtentwicklung“ im Bereich der Ressortforschung und Nationalen Stadtentwicklungspolitik angesiedelt. Dies umfasst u.a. folgende Aufgaben:

  • Sie wirken mit an der Forschungsplanung und -durchführung im Handlungsfeld „Stadtentwicklung, Städtebau und Nationale Stadtentwicklungspolitik“.
  • Sie bewerten und entwickeln Konzepte, Handlungsstrategien und Instrumente der Nationalen Stadtentwicklungspolitik – in Themenbereichen wie integrierte Stadtentwicklung, Boden- / Flächen­nutzung, Klimaschutz und -anpassung, Digitalisierung, Teilhabe etc.
  • Sie bearbeiten aktuelle stadtentwicklungspolitische Fragestellungen und bereiten diese für die Beratung von Politik und Praxis auf.
  • Sie sorgen für den Wissenstransfer durch Publikationen, Veranstaltungen, Vorträge und digitale Formate.
  • Sie wirken an Regierungsberichten oder Antworten auf Anfragen aus dem Deutschen Bundestag mit.

Anforderungen

Voraus­gesetzt werden:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Uni-Diplom bzw. Master) in den Fach­rich­tungen Stadt- und Regionalplanung, Raumplanung, Wirtschafts-, Sozial- oder Politik­wissen­schaften, Geographie, urban studies oder ein vergleichbarer Abschluss
  • einschlägige Berufserfahrung in anwendungsorientierter Forschung und / oder Praxis der nach­haltigen Stadtentwicklung
  • besondere Fähigkeiten im Management strategischer Projekte der Stadtforschung und der stadt­ent­wick­lungspolitischen Kommunikation mit vielen Beteiligten
  • hohe Belastbarkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit
  • sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen in deutscher und englischer Sprache
  • hohes Maß an Selbstständigkeit und Fähigkeit, Positionen in Arbeitsgruppen und Gremien der Bundesregierung vorzutragen und fachlich zu vertreten

Wünschenswert sind:

  • eine Promotion und / oder
  • erfolgreich abgeschlossener Vorbereitungsdienst für die Laufbahnbefähigung im höheren tech­nischen Verwaltungsdienst (Referendariat „Städtebau“)

Bezahlung

Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 13 TVEntGO des Bundes, soweit die persönlichen Anfor­derungen erfüllt sind.

Unser Angebot

  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit Eigenverantwortung, Gestaltungsspielraum in einem kollegialen Umfeld
  • interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • umfangreiche Sozialleistungen
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf, z.B. durch flexible Arbeits­zeit­gestaltung. Auch Teil­zeit ist grund­sätzlich möglich. Wir wurden als besonders familien­freundlich zerti­fiziert. Weitere Informa­tionen erhalten Sie auf unserer Website im Bereich „Das BBR als Arbeit­geber“.

Besondere Hinweise

Bewerbungsberechtigt sind Beamtinnen und Beamte bis Besoldungsgruppe A 13h BBesO oder Tarifbeschäftigte sowie Bewerberinnen und Bewerber, die nicht im öffentlichen Dienst tätig sind.

Das BBR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und fördert die Vielfalt unter den Mitarbeitenden.

Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund sind willkommen.

Von schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt, sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungsverfahren

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, bewerben Sie sich bitte bis zum 27.10.2021 bei uns. Wir nutzen das elektronische Bewerbungssystem des Anbieters Interamt. Wenn Sie auf die Ausschreibung durch eine andere Website als http://www.interamt.de auf uns aufmerksam geworden sind, folgen Sie dem nachfolgenden Link:

https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=721121

Bewerben Sie sich bei interamt.de mit dem Button „Online bewerben“ rechts neben dem Ausschrei­bungstext. Interamt ist noch nicht vollständig barrierefrei. Falls Sie Ihre Bewerbung aufgrund der bestehenden Barrieren nicht online einreichen können, wenden Sie sich bitte an die unter den Kontaktdaten genannte Person.

Bitte füllen Sie den Bewerbungsbogen vollständig aus und stellen Sie hier Ihre vollständigen Bewer­bungs­unterlagen als Anlage in Ihr Kandidatenprofil ein (Motivations­schreiben, Lebenslauf, sämtliche Abschlusszeugnisse sowie Arbeitszeugnisse, ggf. die letzten drei Beurteilungen und weitere Qualifikations­nachweise, insbesondere für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion unter Berück­sichtigung der Anforderungen sowie ggf. einen Nachweis über die Schwerbehinderung oder Gleich­stellung).

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes werden gebeten, die Einverständniserklärung zur Personal­akten­einsicht – unter Nennung der Anschrift der Personalakten führenden Stelle – zu erteilen.

Für Rückfragen zur Bedienung von Interamt, zur Registrierung, zu Störungen, Fehlern sowie Pass­wort­problemen steht Ihnen die kostenfreie Rufnummer 0800 330-2204 zur Verfügung. Die Hotline erreichen Sie Montag bis Donnerstag von 07:00 bi 17:00 Uhr und Freitag von 07:00 bis 16:00 Uhr.

Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Klemme (Tel.-Nr. 0228 99 401 2021).

Ihre Ansprechpartnerin zum Bewerbungsverfahren ist Frau Mutz (Tel.-Nr. 0228 99 401 1334).