27
September
2019

gis-report-news*** 17/2019

 

gis-report-news***

- der aktuelle E-Mail-Newsletter

Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

 

Ausgabe 17/2019 vom 27. September 2019

Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe ISSN 1618-8063

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geoinformatik-Branche. Weitere, und teilweise ausführlichere Informationen finden Sie wie immer zusätzlich auf „www.geobranchen.de“.

Ein Gedanke vorab: „Die Zahl ist das Wesen aller Dinge  Pythagoras

 

 

Unsere Themen heute:

01 OpenStreetMap, eine stille und nützliche digitale Revolution

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann: „Nachhaltige Mobilität und frei verfügbare Daten passen sehr gut zusammen“

Ein besonderes Beispiel der digitalen Mitgestaltung ist die OpenStreetMap (abgekürzt: OSM). Am Wochenende ist Heidelberg das Zentrum der OSM-Community. Vom 21. bis zum 23. September kamen rund 500 Mapper aus der ganzen Welt in der Universitätsstadt am Neckar zusammen, um sich im Rahmen der jährlichen internationalen Konferenz „State of the Map“ (SotM) über die Weiterentwicklung des digitalen Kartenwerks auszutauschen. Denn ausschließlich Ehrenamtliche entwickeln die Karte im Rahmen einer weltweiten Community weiter. WEITERLESEN

 

02 25. INTERGEO: Branche wächst stetig

Lösungen für Zukunftsfragen unserer Erde

Nach drei Tagen EXPO und CONFERENCE ist die 25. INTERGEO in Stuttgart erfolgreich zu Ende gegangen. Die Veranstaltung ist mit ihren Lösungen für unsere Erde relevanter denn je. WEITERLESEN

 

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03 Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) und Wirtschaft beginnen neues Kapitel der Zusammenarbeit

Der Vorsitzende des Lenkungsgremiums GDI-DE, Rolf-Werner Welzel und der Sprecher der Koordinierungsgruppe des Wirtschaftsrats GDI-DE, Prof. Dr. Gerd Buziek haben am Mittwoch den 18.09.2019 im Rahmen der INTERGEO den Letter of Intent zur Zusammenarbeit beim Ausbau der Geodateninfrastruktur Deutschland am Stand des BKG/GDI-DE unterzeichnet. WEITERLESEN

 

04 Gezeitengletscher in Grönland - TanDEM-X-Höhenmodelle belegen stärksten Rückgang seit 80 Jahren

Der Kangerdlugssuaq-Gletscher ist der größte Gletscher an der Südostküste Grönlands und mündet in den gleichnamigen Fjord. Die Gletscherfront, die in der Vergangenheit durch eine sogenannte Eis-Mélange, ein dichtes und starres Paket aus Meereis und gekalbten Eisbergen geschützt war, zieht sich aber zunehmend zurück und der Gletscher kalbt jedes Jahr etwa 24 Kubikkilometer Eis in den Ozean. Diese Menge entspricht etwa fünf Prozent der Eismenge, die jährlich vom gesamten grönländischen Eisschild abgetragen wird. Anhand einer Zeitserie von 150 TanDEM-X-Höhenmodellen des Kangerdlugssuaq-Gletschers haben Wissenschaftler der Swansea University in Großbritannien gemessen, wie stark der Gletscher an Höhe verliert. WEITERLESEN

 

05 IM-MV: Broschüre "Arbeitsplatz Erde" wirbt für das Berufsbild des Geodäten

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Caffier: Fachkräfte haben exzellente Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Obwohl die Ergebnisse des Vermessungs- und Geoinformationswesens in fast allen Lebensbereichen regelmäßig genutzt werden, ist das Berufsbild der Geodäten nur wenig bekannt. Basierend auf der bundesweiten Kampagne der Berufs- und Fachverbände hat das Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern (LAiV) nun eine Broschüre mit dem Titel "Arbeitsplatz Erde" herausgegeben, welche hier eine Lücke schließen soll. Sie enthält Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten und Einsatzperspektiven von Geodäten und beschreibt unter anderem die Bereiche Satellitenvermessung und Navigation, hoheitliche Vermessung und Landmanagement. Letzteres ist zum Beispiel unverzichtbar für einen nachhaltigen und sorgfältigen Umgang mit der Ressource Boden.

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06 Spatial-ETL mit Talend: Neue Version von GeoSpatial Integration unterstützt lineares Referenzsystem

Plug-in wurde um Douglas-Peuckert-Algorithmus angereichert

Die Disy Informationssysteme GmbH hat das Plug-in „GeoSpatial Integration für Talend“ mit neuen Funktionalitäten angereichert und an die neueste Talend-Version 7.2 angepasst. So können jetzt auch Unternehmen und Behörden, die das lineare Referenzsystem für Berechnungen und Kartendarstellungen nutzen, die Talend-Plattform inklusive des Spatial Add-ons für Berechnungen im Datenintegrationsprozess einsetzen. Dies betrifft insbesondere die Wirtschaftsbereiche Transport, Verkehr/Logistik, Straßenbau und auch die Mineralölbranche. Ein weiterer integrierter Simplify-Algorithmus steht als zusätzliche Berechnungsmöglichkeit bereit. WEITERLESEN 

 

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"Begrenzte Teilnehmerzahl - informieren Sie sich unter www.globalmapper.de/training über die aktuell noch freien Plätze."

 

07 Das neue Geodatenzentrum des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie

Die Lieblingsmusik mit wenigen Mausklicks online bestellen, bequem per Kreditkarte bezahlen und im Anschluss sofort auf die Playlist zugreifen. So, oder so ähnlich, wünschen wir uns das Einkaufen im Internetzeitalter. Moderne Online-Shops begleiten uns in nahezu allen Bereichen unseres Alltags. WEITERLESEN

 

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Geoinformatik-Schulungen mit freier Software in Berlin, Bonn und Freiburg und Inhouse-Schulungen im DACH-Raum - www.foss-academy.com 

 

08 Gemeinsamer Marktauftritt überzeugte

Auf der diesjährigen INTERGEO in Stuttgart vom 17. bis 19. September 2019 präsentierten AED-SICAD, AED-SYNERGIS, ARC-GREENLAB, BARAL Geohaus-Consulting und Geocom Informatik erstmals gemeinsam als Unternehmen der VertiGIS vertikale GIS-Anwendungen auf Basis von Esri. Die hohe Besucherfrequenz an allen drei Messetagen bestätigte das Vertrauen und das Interesse an den Lösungen der Gruppe. WEITERLESEN

 

09 Topcon stellt fortschrittliche Technologie für Bauwerksüberwachung und Inspektion vor

Lösungen für die langfristige Zustandsüberwachung von Infrastrukturobjekten 

Die Topcon Positioning Group stellt Neuerungen in den Lösungen für Inspektion und Bauwerksüberwachung vor, mit denen sich die langfristige Zustandsüberwachung und Sicherheit von Gebäuden und Infrastrukturanlagen sicherstellen lässt. Zu den auf der INTERGEO 2019 vorgestellten Verbesserungen zählen eine neue Flugplanung für Drehflügel-Drohnen von Topcon, Möglichkeiten zur integrierten Verarbeitung von Photogrammetrie-Massendaten und die zweite Version von Delta Link, der neuen Kommandozentrale für das Topcon-System zur Bauwerksüberwachung und Zustandsüberwachung von Infrastrukturobjekten. WEITERLESEN

 

10 Strategische Partnerschaft für fundierte Location Intelligence

Durch die Kooperation mit HERE erweitert Nexiga seine Produktpalette und vergrößert sein weltweites Geodatenangebot und Kartenmaterial

Nexiga, Kompetenzführer und Anbieter für Location Intelligence und Geomarketing, und HERE Technologies, weltweiter Anbieter für Standortdienste im Bereich Mapping, Routing und Geocoding, haben eine strategische Kooperation geschlossen. Mit der neuen Partnerschaft erhalten Kunden und Interessenten von Nexiga Zugriff auf eine noch größere Auswahl an weltweiten Geoinformationen und Kartenmaterial für schnelle und fundierte Analysen. WEITERLESEN

 

11 Digitale Nachbildung eines realen Kraftwerks

DLR erstellt Betriebsführungsstrategien für einzigartiges Hybridsystem aus Großbatterie und Power-to-Heat-Anlage im Simulationsmodell

Um die Energiewende erfolgreich gestalten zu können, müssen Energieflüsse sektorenübergreifend betrachtet werden. Das verleiht dem Gesamtsystem mehr Flexibilität, um zeitliche Schwankungen im Energieangebot zwischen Stromnetz, Mobilitätssektor und Wärmebedarf bei gleichzeitiger Stabilisierung des Stromnetzes effizient ausgleichen zu können. Vor diesem Hintergrund erstellt das Institut für Vernetzte Energiesysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) derzeit im Rahmen des Forschungsprojekts HyReK 2.0 („Hybridregelkraftwerk“; gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) eine digitale Nachbildung eines realen Kraftwerks, das im Bremer Stadtteil Hastedt Primärregelleistung anbietet und dabei die Schnittstelle zwischen Stromnetz und Wärmeversorgung besonders effizient nutzt. WEITERLESEN

 

12 Neues Verfahren zur hochgenauen Vermessung von Passpunktfeldern an der FHWS entwickelt

BMBF- und BMWi-gefördertes Industrieforschungsprojekt entwickelt an der FHWS ein neues Verfahren für hochgenaue Vermessung von Passpunktfeldern mittels Laserscanning

Der europäische Luftraum ist dicht beflogen. Insbesondere im Umfeld von Metropolregionen wird auch der unterste Luftraum, also jener bis zu einer Höhe von 500 Fuß (rund 150 Meter) über Grund, heute schon von Modell- und Sportpiloten sowie von Hubschraubern der Polizei und der Luftrettung intensiv genutzt. Pro Tag finden viele tausend Flugbewegungen statt, ohne dass die Bevölkerung dadurch Probleme wahrnehmen muss. WEITERLESEN

 

Advertorial 

11. Workshop „3D -Stadtmodelle: 11.-13.11.2019 im Universitätsclub Bonn 

Nach dem Jubiläum im letzten Jahr gibt es auch beim diesjährigen Workshop der DGfK und der DGPF interessante Beiträge zu 3D-Stadtmodellen: ein Themenschwerpunkt wird bei den kommunalen Anwendungen gesetzt; daneben stehen Verkehrs- und Energiethemen auf der Tagesordnung. Wir widmen uns wieder dem Building Information Modeling (BIM) und aktuellen Themen der Hochschulen. 

Informationen, Flyer, Programm und Anmeldeformular sind hier zu finden 

 

13 Strategische Konzepte für die unbemannte Luftfahrt in urbaner Umgebung

Strategische Konzepte für die unbemannte Luftfahrt in urbaner Umgebung stehen im Fokus des 2. EUROPEAN DRONE SUMMIT, der am 18. und 19. September in Stuttgart im Rahmen der Weltleitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement INTERGEO sowie der größten Drohnenmesse Europas INTERAERIAL SOLUTIONS stattfindet. WEITERLESEN

 

14 Termine 

05.11.2019 I Treffpunkt Kommunales GIS-Forum des Runden Tisches GIS e.V. I Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm 

11.-13.11.2019 I 11. Workshop „3D -Stadtmodelle I DGfK und der DGPF I Universitätsclub Bonn

Alle Termine bitte WEITERLESEN

 

15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf GEOjobs

Mit diesem Service machen wir Sie auf www.GEOjobs.de, unsere größtes deutschsprachiges Stellenportal für Geoberufe im Internet aufmerksam. Das Angebot wechselt ständig. Hier lohnt sich der Besuch immer.

Neue Jobangebote: 

Projektleiterin/Projektleiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Lusaka, Republik Sambia, Afrika I Stellenangebot vom 25.09.2019 

Bereichsleiter (w/m/d) Raumbezugsmanagement I Stadt Nürnberg I Stellenangebot vom 19.09.2019

Sachverständiger (w/m/d) für Immobilienbewertung in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses I Stadt Nürnberg I Stellenangebot vom 19.09.2019

Geoinformatiker (m/w/d) als GIS-Administrator (m/w/d) I Landkreis Hameln-Pyrmont I Hameln I Stellenangebot vom 19.09.2019

Ingenieur (m/w/d) der Geoinformatik für die Dokumentation GIS/NIS I Netz Lübeck GmbH I Stellenangebot vom 17.09.2019

INGENIEUR (M/W/D) GEODATENMANAGEMENT I GASCADE Gastransport GmbH I Kassel I  Stellenangebot vom 16.09.2019

Clusterkoordinator (m/w/d) Nachhaltige städtische und industrielle Entwicklung I Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH I Neu-Delhi, Indien I Stellenangebot vom 16.09.2019

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 10.09.2019

Vermessungstechniker (m/w/d) I SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH I Stellenangebot vom 09.09.2019

wissenschaftliche Angestellte / wissenschaftlicher Angestellter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 09.09.2019

Consultant (w/m/d) Building Information Modeling und GIS I Dataport I Einsatzort Altenholz/Kiel, Bremen, Halle (Saale), Hamburg, Magdeburg, Rostock I Stellenangebot vom 05.09.2019

Junior-Experten (m/w/d) für Bildverarbeitung optischer Fernerkundungsdaten I GAF AG I München I Stellenangebot vom 05.09.2019

Experten (m/w/d) auf dem Gebiet der Satellitengeodäsie I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Standort Frankfurt a. M.I Stellenangebot vom 02.09.2019

Dipl.-Ing. (FH) bzw. Bachelor of Sc. der Fachrichtung Geoinformatik, Agrar-, Geo- oder Umweltwissenschaften (m/w/d) I Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum DLR Mosel I Bernkastel-Kues I Stellenangebot vom 02.09.2019

Geodatenmanager (m/w/d) I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Standort Leipzig I Stellenangebot vom 02.09.2019

Geoinformationsingenieur/in (DI, MSc, FH, BSc, Beng) I Vermessung AVT-ZT-GmbH I Imst, Österreich I Stellenangebot vom 30.08.2019

Anwendungsentwickler (m/w/d) I IP SYSCON GmbH I Hannover I Stellenangebot vom 27.08.2019 

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01 OpenStreetMap, eine stille und nützliche digitale Revolution

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann: „Nachhaltige Mobilität und frei verfügbare Daten passen sehr gut zusammen“

Über 500 Mitgestalter des ehrenamtlich erstellten Kartenwerks trafen sich in Heidelberg. Ihr Motto: „Freie Projekte benötigen freie Daten" Foto Thomas Skowron. 

Zu der von der Ruperto Carola und dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg unterstützten Veranstaltung laden die OpenStreetMap Foundation und OpenStreetMap Deutschland ein. Lokaler Gastgeber ist Prof. Dr. Alexander Zipf, Leiter der Abteilung Geoinformatik am Geographischen Institut der Universität Heidelberg und dem Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT gGmbH).

Guillaume Rischard, Mapper bei OpenStreetMap: „Vor 15 Jahren gab es für digitale Geräte nur sehr teure Kartendaten, die aber meist veraltet, unvollständig und in ihrer Nutzung rechtlich stark eingeschränkt waren. Da haben wir die Karten selbst gemacht. OpenStreetMap ist eine stille und nützliche digitale Revolution der Bürger.“ 

Die internationale OpenStreetMap Community besteht aus Mappern (die die Daten erfassen) und Entwicklern (die passende freie Software entwickeln). Die diesjährige Konferenz wird an der Universität Heidelberg veranstaltet, welche die Veranstaltung unterstützt – auch die Forschung untersucht die Möglichkeiten und Herausforderung nutzergenerierter Geodaten.

Die Zahl und Bandbreite der Nutzer wächst ständig. Dazu zählen: die öffentliche Hand, Nicht-Regierungs-Organisationen oder namhafte Firmen wie Facebook und Microsoft. Im Umfeld der Konferenz finden weitere Treffen statt, etwa „HOT Summit“ des Humanitarian OpenStreetMap Teams (HOT). Dort sind vor allem Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz oder Ärzte ohne Grenzen vertreten, die aktuelle Geodaten und Karten für Ihre Arbeit in Entwicklungsländern benötigen.
 

Die Veranstaltung wird unterstützt durch:

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg ist Platin Sponsor der Veranstaltung. Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, war bei der Konferenzeröffnung mit einer Videobotschaft präsent. Er sieht in dem Projekt große Chancen: „OpenStreetMap ist eine Karte von Bürgerinnen und Bürgern für Bürgerinnen und Bürger. Diese Karte ist nicht nur sehr genau und zuverlässig, sondern auch ein zutiefst demokratisches Projekt: Es dient nicht der effizienten Gewinnerzielung, sondern ist eine gesellschaftliche Initiative auf breiten Schultern – ein Stück öffentliche, digitale Infrastruktur. Nachhaltige Mobilität und frei verfügbare Daten passen sehr gut zusammen. Open Data fördert Innovation und hilft, digitale Monopole zu verhindern.“ 

Landeseinrichtungen wie die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg oder die Landesstelle für Straßentechnik beteiligten sich an der Konferenz. Verschiedene digitale Mobilitätslösungen des Landes Baden-Württemberg bauen auf OSM auf. Der Radroutenplaner Baden-Württemberg beispielsweise nutzt OSM als Hintergrundkarte. In der elektronischen Fahrplanauskunft (EFA-BW) wird das Wegenetz der offenen Karte für Reiseauskünfte verwendet, um Bürgerinnen und Bürgern die gesamte Mobilitätskette zu beschreiben, OSM liefert zudem den Kartenhintergrund.  Ferner beteiligt sich die landeseigene Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) aktiv an der Pflege und weiteren Verbesserung von OSM. Die Tochtergesellschaft des Landes wird der OpenStreetMap-Community Daten und Fotos von allen Haltestellen und Bahnhöfen bereitstellen, um den mobilen Nutzern bessere Orientierung zu ermöglichen. 

Joachim Kast, Aktiver bei OpenStreetMap: „Freie Projekte benötigen auch freie Daten. Allerdings ist die Nutzung offener Geodaten sehr komplex. In Deutschland ist das Vermessungs- und Geoinformationswesen Ländersache. Daher ist das Engagement der Landesregierung von Baden-Württemberg sehr zu begrüßen. Gemeinsam geht es leichter.“ 

Auf der Konferenz „State of the Map“ werden dieses Jahr viele aktuelle Entwicklungen besprochen, etwa in Bezug auf die globalen OpenStreetMap Daten, das umfangreiche technologische Ökosystem der Software, zukunftsträchtige methodischen Fortschritte sowie das Dauerthema Open Data und Lizenzen. Oft sind bestehende Lizenzen anderer Anbieter und der öffentlichen Hand nicht kompatibel mit der Open-StreetMap-Lizenz, was die Nutzung in vielen interessanten Anwendungsfällen erschwert
oder gar verhindert. Hierdurch entsteht durch nicht ausgeschöpfte Potentiale auch ein volkswirtschaftlicher Schaden, der durch bessere Zusammenarbeit aller Akteure vermindert werden könnte.


Informationen zu OpenStreetMap: 

OpenStreetMap ist ein im Jahr 2004 gegründetes Projekt mit dem Ziel, eine Kartengrundlage für digitale Anwendungen von der Stadtplanung bis zur Navigation zur Verfügung zu stellen. Erster Mapper war Steve Coast, der im Vereinigten Königreich vor 15 Jahren begann, eigene Karten zu erstellen. Die Mitglieder der OpenStreetMap Community sammeln weltweit Daten über Straßen, Flüsse, Wälder, Häuser sowie wichtige Daten mit Mobilitätsbezug wie etwa Straßen, Bahnstrecken, Haltepunkte oder Elektrotankstellen. Die Freiwilligen beteiligen sich am sogenannten Mapping, in dem sie mit einem GPS-Gerät Kartendaten erfassen und bei OpenStreetMap eingeben. Andere zeichnen dafür zugelassene Luftbilder ab und vervollständigen die Daten vor Ort. Ebenso sind Programmierer gefragt, um an der zentralen Datenbank, an den Editoren, an der Software, die die Karten zeichnet, oder an Hilfsprogrammen mitzuwirken. Weil die Daten selbständig von der Community erhoben werden und nicht aus existierenden Karten übernommen werden, hat OpenStreetMap alle Rechte daran. Die Karte darf jeder, ob Privatleute, Vereine, Firmen oder Institutionen, lizenzkostenfrei einsetzen und weiterverarbeiten. OpenStreetMap beendet die Abhängigkeit von den Anbietern proprietärer Daten und setzt dem reinen Konsumieren kreative Aktivität entgegen. Durch die Zusammenarbeit der Projektmitglieder entsteht eine freie Geodatenbank, die unter www.openstreetmap.org weltweit allen Menschen zur Verfügung steht - lizenzkostenfrei für jedermann verfügbar, auch zur kommerziellen Anwendung. 

In Deutschland trifft sich die OpenStreetMap-Community auch auf regionaler Ebene. Das jährliche Treffen findet im Rahmen der FOSSGIS statt. Der FOSSGIS e.V. ist als deutscher Ableger der OpenStreetMap Foundation anerkannt. 

Weitere Informationen:

www.openstreetmap.org

2019.stateofthemap.org

summit2019.hotosm.org

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02 25. INTERGEO: Branche wächst stetig

Lösungen für Zukunftsfragen unserer Erde


Bild Hinte

Die internationale Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement zog gemeinsam mit der CONFERENCE, ihren Themenplattformen INTERAERIAL SOLUTIONS, SMART CITY SOLUTIONS, GEOCAREER und CAMPUS GEOINNOVATION 18.000 Besucher aus 42 Ländern in die Stuttgarter Messehallen. Über 700 Aussteller präsentierten in diesem Jahr ihre Lösungen rund um Geodäsie, Geo-IT, Geoinformatik, Building Information Modeling BIM, Drohnen und Smart City.


Ort für Zukunftsmacher

Für den Veranstalter, DVW e.V., Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, ist die gute Resonanz Zeichen einer im Zuge der Digitalisierung prosperierenden Branche. „Unsere Erde verlangt mit all ihren Herausforderungen nach konsequentem Handeln. Hier auf der INTERGEO begegnen sich Experten, um diese Herausforderungen anzunehmen. Diese Branche tritt mit all ihren Facetten für eine gute Zukunft unserer Erde ein“, so Prof. Dr. Hansjörg Kutterer, Präsident des DVW. Die großen Themen der Zeit, vom Klimawandel und Umweltschutz, über nachhaltige Mobilität, Energieversorgung und Landwirtschaft, der Sog in die Städte und Metropolen und die große Kluft innerhalb der Gesellschaft – sie alle verlangen nach Wissen, um Innovationen zu schaffen. Denn aus ihnen wird die Zukunft gemacht.


Ingenieure, Visionäre, Start-ups und Macher

Das Herzstück der INTERGEO bilden Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und Verwaltungen, die wie in kaum einer anderen Community an einem Strang ziehen, um gesellschaftliche Fragen mit Technologie und digitalen Lösungen nachhaltig zu prägen. Fundiertes Ingenieurwissen, visionäres Denken und eine äußerst umtriebige Start-up-Mentalität holen gemeinsam das beste aus der Digitalisierung heraus: Wo andere noch Probleme formulieren, zeigt diese Branche heute schon Lösungen.
 
Zum 25. Jubiläum ist die INTERGEO daher relevanter denn je. „Mit einer gesunden Mischung aus hochqualifiziertem Content, State-of-the-Art-Technologie und nationalen und internationalen Ausstellern sorgt die INTERGEO für Austausch als Basis, die Innovationen und Entwicklung erst möglich macht“, sagt der für das Management der Fachmesse verantwortliche Christoph Hinte.


Hohe Kompetenz in Smart City

Einen immer wichtigeren Anteil an der INTERGEO nehmen Lösungen rund um die Stadt ein. Ziel von Smart Cities ist es, das Leben ihrer stetig weiter anwachsenden Bewohnerzahl positiv zu beeinflussen. In der Smart City entsteht mithilfe von Geodaten und Algorithmen konkretes Wissen als Entscheidungshilfe. Der Digitale Zwilling vom Gebäude bis zur Stadt macht Unsichtbares sichtbar, nicht Verstandenes begreifbar, er macht Entscheidungen möglich, wo zuvor nur weiße Flecken waren. Die Smart City, und in ihr auch BIM Building Information Modeling als digitale Prozesse im Lebenszyklus von Gebäuden und Infrastruktur, ist vernetzt, und wird noch existierende Grenzen zwischen IT-Silos einreißen. GIS (Geographische Informationssysteme) und BIM wachsen in der Smart City zusammen.

 
Drohnen als Alleskönner

Die INTERAERIAL SOLUTIONS (IASEXPO) ist mit Expo, Forum und eigener Flight Zone der größte europäische Drohnen-Event im B2B-Bereich mit Konzentration auf die zivile Nutzung.Die führenden Drohnenanbieter aus 20 Ländern präsentierten ihre Lösungen und Anwendungen hier einem globalen Fachpublikum, bestehend aus den Top-Entscheidern der weltweiten Drohnen-Community, Managern großer Industriekonzerne und Vertretern der Politik. Gewinner des 3. DRONE PIONEER AWARDS 2019 sowie des Preisgeldes in Höhe von 5.000 Euro – gesponsert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) – ist das Schweizer Unternehmen RIGITECH mit ihrer innovativen Frachtdrohne "Air Bridge". Gewinner des START-UP SESSION ist das in London ansässige Start-up FLOCK mit seiner innovativen, datenbasierten „pay-per-fly-insurance“ – ohne Jahresverträge, ohne Verwaltungsgebühren.


Eine komplexe Welt verständlich machen

Auch der im Rahmen der INTERGEO veranstaltete 67. Deutsche Kartographie Kongress DKK der Deutschen Gesellschaft für Kartographie DGfK fügte sich mit seiner Botschaft in den Grundtenor der INTERGEO ein: „Um in einer unübersichtlicher werdenden Welt die richtigen Entscheidungen zu ermöglichen, müssen wir die Komplexität reduzieren.“, so Prof. Dr. Jochen Schiewe als neuer Präsident der DGfK. Das Motto des DKK „Mit offenen Karten spielen“ würdigte die Rolle freier Daten, ohne die eine Demokratisierung von Wissen nicht möglich ist.

Interaktiv und pulsierend

Nie gab es auf einer INTERGEO mehr Austausch, lebendigere Foren, Diskussionsrunden und Podiumsveranstaltungen. Formate wie die Themenplattform GEOCAREER und ihr neues Pendant CAMPUS GEOINNOVATION nahmen sich auch in diesem Jahr wieder intensiv der Themen Nachwuchsgewinnung und Karrieremöglichkeiten an. Sponsoren, Aussteller und Besucher sind von der Strahlkraft des Live-Events mit seiner ganzjährigen internationalen Kommunikation überzeugt. Christoph Hinte: „Wir werden keine Ruhe geben, all die wunderbaren Entwicklungen digitaler Lösungen für unsere Erde unter dem Dach der INTERGEO zu bündeln.“
 
Im nächsten Jahr findet die INTERGEO vom 13. bis 15. Oktober 2020 in Berlin statt.

Weitere Informationen: www.intergeo.de

Interviews und Videobeiträge zum Thema unter www.intergeo-tv.com 

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03 Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) und Wirtschaft beginnen neues Kapitel der Zusammenarbeit


Prof. Dr. Gerd Buziek (Sprecher Wirtschaftsrat GDI-DE), li., und Rolf-Werner Welzel (Vorsitz Lenkungsgremium GDI-DE), re., unterzeichnen gemeinsam den Letter of Intent zur Zusammenarbeit von GDI-DE und Wirtschaftsverbänden

Neben einer verbindlichen und verlässlichen Beratung soll unter anderem auch ein transparenter und institutionalisierter Austausch zu den Themen der GDI-DE im direkten Dialog erfolgen. Die Etablierung von Innovationspartnerschaften sowie Impulse zur Fortentwicklung der GDI-DE sollen bei gleichzeitigen Abbau von Barrieren die Nutzung der Geoinformation steigern.

Zur Erfüllung der gemeinsamen Ziele und Aufgaben hat sich der Wirtschaftsrat GDI-DE am 18.3.2019 im Rahmen der Open Government Partnership Agenda der Bundesregierung konstituiert. An dem Termin nahmen Spitzenvertreter von insgesamt 14 Verbänden teil. Darunter bitkom, Initiative D21 und der BDVI die im Auftrag der Verbändeversammlung für 2 Jahre die Koordinierungsgruppe des Wirtschaftsrates GDI-DE bilden. 

Ziel des Wirtschaftsrates GDI-DE ist, die Zusammenarbeit zwischen Verbänden/Wirtschaftsvertretern und der GDI-DE zu institutionalisieren und die GDI-DE zu beraten. Im Mittelpunkt steht dabei die markt- und nutzerorientierte Entwicklung der GDI-DE.

Ein erster Beratertag mit Lenkungsgremium GDI-DE und dem Wirtschaftsrat GDI-DE zu den Themen „Open Data“ und „Plattformen/Portale“ ist bereits in Vorbereitung und wird in Kürze erfolgen.

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04 Gezeitengletscher in Grönland - TanDEM-X-Höhenmodelle belegen stärksten Rückgang seit 80 Jahren

 
Landsat-Bild (18. Juni 2016) und Lageplan des Kangerdlugssuaq-Gletschers im Südosten Grönlands. Quelle: DLR (CC-BY 3.0). 

Die Gletscherphysik im Nordpolarmeer 

Ein Gletscher reagiert sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen, weil er direkten Kontakt zum Meer und zur Atmosphäre hat. Normalerweise bildet sich im Winter mit der Eis-Mélange ein natürlicher Schutzschild, der das Kalben von Eismassen einschränkt oder gar ganz verhindert. In den Sommermonaten ist der Schutzschild nicht vorhanden und es kommt zu einem verstärkten Kalben des Gletschers. 

In den Jahren 2017 und 2018 wurde die Mélange wahrscheinlich durch eine Kombination aus Luft- und Meereserwärmung geschwächt, sodass der Gletscher auch während der Wintermonate große Eismassen verlor. Bis zum Ende des Sommers 2018 - nach zwei Jahren ganzjähriger Abkalbung - war der Kangerdlugssuaq-Gletscher weiter ins Landesinnere zurückgezogen als jemals zuvor in der 80-jährigen Beobachtungsgeschichte. Die Analyse stützt sich auf hochaufgelöste Radardaten der TanDEM-X-Satelliten aus den Jahren 2017 und 2018 und auf digitale Höhemodelle, die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) speziell für das Forscherteam aus Wales erstellt wurden.


Überall dort, wo sich die Gletscheroberfläche über der Flotationshöhe befindet, liegt der Gletscher auf dem Untergrund. Bis zum 9. Mai 2018, nach zwei Jahren des Rückzugs, hat der Gletscher seine fünf Kilometer lange schwimmende Zunge verloren. (Topografie des Gesteins unter dem Eis von IceBridge BedMachine Greenland, Version 3). Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

Grundsätzlich verliert ein Gletscher schneller an Höhe, wenn er sich horizontal zurückzieht. Glaziologin Suzanne Bevan und ihre Kollegen kartierten die Tiefe von Gletscherbett und Fjordboden - und wissen damit genau, wo der Gletscher über dem Wasser schwebt und wo er "an Land" ist. Der Vergleich der Karten über die zwei Jahre zeigt, ein saisonales Vorrücken sowie einen deutlichen Rückzug der Gletschereisfront - zusätzlich zu den leichten gewöhnlichen Höhenschwankungen im saisonalen Zyklus. Daraus resultiert eine Dehnung, das sogenannte dynamische Ausdünnen. Sie führt zu der Absenkung der Oberfläche. Anhand der Karten lässt sich nachvollziehen, dass der Gletscher zwischen 2016 und 2018 den größten Teil seiner fünf Kilometer langen, schwimmenden Zunge verloren hat. Seine Höhe verringerte sich im selben Zeitraum um insgesamt 35 Metern, was etwa 35 Prozent entspricht.
 

Radarsatellitenmission TanDEM-X 

Die Mission TanDEM-X wurde im Auftrag des DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Projekt in öffentlich-privater Partnerschaft mit Airbus Defence and Space ins Leben gerufen. Das DLR ist verantwortlich für die wissenschaftliche Nutzung der TanDEM-X-Daten, die Planung und Durchführung der Mission, die Steuerung der beiden Satelliten und die Erzeugung des digitalen Höhenmodells. 

An der Mission TanDEM-X beteiligt sind das DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme, das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF) und die DLR-Einrichtung Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum (DFD). Diese Institute decken miteinander alle relevanten Arbeitsbereiche von der Sensortechnik und Missionsauslegung über die hochgenaue operationelle Prozessierung bis hin zu den veredelten Nutzerprodukten ab. Zusammen mit dem Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR sind sie zudem zuständig für das Bodensegment, also die Infrastruktur zum Betrieb der Satelliten, sowie der Verarbeitung der Daten. Die wissenschaftliche Leitung obliegt dem DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme am Standort Oberpfaffenhofen.


Ausblick Tandem-L 

Eine mögliche Nachfolgemission zu TanDEM-X hat das DLR auch bereits entworfen: Das Tandem-L-Missionskonzept sieht zwei Radarsatelliten vor, die im L-Band (23,6 Zentimeter Wellenlänge) arbeiten und dynamische Prozesse auf der Erdoberfläche global und systematisch erfassen sollen. Ziel von Tandem-L ist es, die Landmasse der Erde im Wochenrhythmus abzubilden. Die Mission wird neue Maßstäbe in der Erdbeobachtung setzen, den globalen Wandel mit einer neuen Qualität beobachten und wichtige Handlungsempfehlungen ermöglichen. Mit der neuen Technologie könnten die dreidimensionalen Strukturen von Vegetations- und Eisgebieten erfasst werden sowie die großflächige Vermessung von Deformationen mit Millimetergenauigkeit erfolgen. 

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05 IM-MV: Broschüre "Arbeitsplatz Erde" wirbt für das Berufsbild des Geodäten

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Caffier: Fachkräfte haben exzellente Chancen auf dem Arbeitsmarkt

 

Die Broschüre soll helfen, die Nachwuchssituation in diesem Bereich zu verbessern und mehr junge Leute für das interessante und vielfältige Berufsfeld der Geodäten zu gewinnen. Um dem Fachkräftemangel im Bereich der Geodäsie zu begegnen, hat das Ministerium für Inneres und Europa eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, in der neben den Berufs- und Fachverbänden des Landes, dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, dem Landesamt für innere Verwaltung und der Hochschule Neubrandenburg auch die kommunalen Landesverbände mitarbeiten. 

Innenminister Lorenz Caffier: "Für Fachkräfte in allen Bereichen des Geoinformations- und Vermessungswesens eröffnen sich exzellente Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 

Geoinformationen sind inzwischen ganz selbstverständliche Entscheidungshilfen für die öffentliche Verwaltung und die Wirtschaft. Navigationsgeräte mit komplexen Möglichkeiten im Schiffs- und Luftverkehr, bei der Polizei, bei den Rettungsdiensten, bei den Zustelldiensten, dem Güterverkehr oder im privaten Bereich sind heute nicht mehr wegzudenken. Navigationsdienstleistungen sind selbstverständlicher Teil unseres Lebens geworden. Hochpräzise Geländemodelle können praktische Hilfen in Hochwasser gefährdeten Gebieten sein und Stadtplanung oder große Verkehrsprojekte können in der heutigen Zeit ohne Geoinformationen nicht mehr gelingen. Es gäbe viele Beispiele zu nennen, die zeigen, dass Vermessungstechniker und Geomatiker heute gefragt sind wie nie zuvor. Die Broschüre "Arbeitsplatz Erde" wird einen anschaulichen Beitrag für die Öffentlichkeitsarbeit leisten. 

Die Berufe in der Geoinformationstechnologie werden durch das Landesamt für innere Verwaltung auf dem SVZ Lehrstellentag vorgestellt. Auch auf der Jobfactory 2019 in Rostock wird über den "Arbeitsplatz Erde" informiert. Bei diesen Gelegenheiten wird die Broschüre erstmals für die Nachwuchswerbung genutzt. 

Die Broschüre ist zu beziehen über das Landesamt für innere Verwaltung über folgenden Link: www.laiv-mv.de/Geoinformation/Publikationen

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06 Spatial-ETL mit Talend: Neue Version von GeoSpatial Integration unterstützt lineares Referenzsystem

Plug-in wurde um Douglas-Peuckert-Algorithmus angereichert


Bild Disy 

„Mit der neuen Version 2.1 unserer Spatial-ETL-Erweiterung für Talend öffnen sich gänzlich neue Anwendungsfelder für die Datenmanagement-Plattform von Talend“, bewertet Dr. Wassilios Kazakos, Leiter Marketing, Business Development die Neuerungen in der Software. „Von der Unterstützung des linearen Referenzsystems profitieren beispielsweise Betriebe und Behörden im Bereich Infrastruktur, Verkehr, Transport und Straßenbau, in denen LRS breit genutzt wird.“


Lineare Referenzierung wird unterstützt

GeoSpatial Integration für Talend beinhaltet ab Version 2.1 Funktionalitäten für die lineare Referenzierung (LRS). Bei diesem Verfahren werden Objekte oder Ereignisse im Raum nicht mehr nur absolut, beispielsweise durch die Angabe einer Koordinate, bestimmt. Vielmehr interessiert man sich für die relative Position entlang einer Linie als Messungen von einem festen Punkt, z. B. von einem Kilometerstein entlang einer Straße. Das Verfahren wird insbesondere für die Verwaltung von Daten im Straßenbau, im Eisenbahnwesen, im Zusammenhang mit Öl- und Gasfernleitungen, bei Strom- und Datenfernleitungen oder auch im Zusammenhang mit Flüssen eingesetzt. 

Das Spatial-ETL-Plug-in kann nun die beim LRS-Verfahren eingesetzten Koordinaten im GeoJSON-Format und aus Oracle-Datenbanken lesen und schreiben. Darüber hinaus wurde das Plug-in um entsprechende Berechnungsmöglichkeiten erweitert. So lassen sich nun die Abstände einer Punktkoordinate (beispielsweise einer Haltestelle) zum Ausgangspunkt (beispielsweise einer Buslinie) berechnen oder auch die Entfernung der Haltestellen von der Straßenmitte/Buslinie bzw. ob sie in Fahrtrichtung links oder rechts der Straße liegen. Sind definierte Straßenabschnitte, wie beispielsweise Parkverbotszonen vor und nach Bushaltestellen, in Koordinaten erfasst, können anhand der Anfangs- und Endkoordinaten die Abstände vor und nach Bushaltestellen berechnet und als Datei ausgegeben werden. 

Für Behörden und Unternehmen aus den Bereichen Transport, Verkehr/Logistik, Straßenbau oder auch der Mineralölbranche öffnen sich gänzlich neue Möglichkeiten des Datenmanagements unter Beibehaltung der gewohnten Referenzierung: Daten-Pipelines aus beliebigen Quellen können erstellt, verwaltet, transformiert, geteilt und weiter verarbeitet werden – auf der einheitlichen Talend-Datenplattform, die alle Datenarten umfassend und zuverlässig integriert und dabei eine optimale Performance erzielt. Das von Disy entwickelte Plug-in integriert sich dabei nahtlos in die Talend-Werkzeugpalette und erweitert diese um die Geo-Funktionalitäten.

Unterstützung des Douglas-Peucker-Algorithmus zur Vereinfachung von Geometrien (Simplify)

GeoSpatial Integration für Talend wurde um einen weiteren Simplify-Algorithmus erweitert, den sogenannten Douglas-Peucker-Algorithmus. 

Der Douglas-Peucker-Algorithmus (auch: Ramer-Douglas-Peucker-Algorithmus) dient der Ausdünnung von Stützpunkten und vereinfacht Kurven bzw. Linien, indem einzelne Punkte im definierten Streckenzug weggelassen werden. Dabei wird die Gestalt der Strecke beibehalten. Simplify-Algorithmen tragen allgemein zur Verringerung der zu berechnenden Datenpunkte bei und führen damit zu einer Reduktion des Datenvolumens. Entsprechend verkürzt sich die Berechnungszeit. Den beiden Faktoren Volumen und Zeit kommt insbesondere bei regelmäßig anstehenden Berechnungen, die durch Datenupdates hervorgerufen werden, ein aus ökonomischer Sicht wesentlicher Kostenfaktor zu. 

Bereits im Jahr 2018 wurde der Simplify-Algorithmus nach Visvalingam-Whyatt in das Spatial-ETL-Plug-in aufgenommen. Diese Funktion vereinfacht ebenfalls lineare und polygonale Geometrien. Mit der Aufnahme des zweiten Vereinfachungsalgorithmus in GeoSpatial Integration für Talend haben Anwender die Möglichkeit, das von ihnen präferierte Simplify-Verfahren auszuwählen.


Kostenfreier Download von GeoSpatial Integration für Talend 

GeoSpatial Integration für Talend kann für Talend Open Studio kostenfrei von der Disy-Webseite unter www.disy.net/geospatial heruntergeladen werden. Für Talend-Kunden, die professionellen Support benötigen oder das Plug-in für Talend Studio oder eine der Talend-Plattformen nutzen möchten, steht eine kommerzielle Version als Subscription oder als Bundle gemeinsam mit einer der Talend-Plattformen zur Verfügung. 

Weitere Information: www.disy.net/geospatial

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07 Das neue Geodatenzentrum des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie

Lässt sich dieses Prinzip auch auf digitale Geodaten übertragen? Ja, allerdings! Mit unserem neuen Online-Bestellsystem bieten wir Ihnen eine übersichtliche Plattform mit vielfältigen Produktinformationen, individuellen Konfigurationsmöglichkeiten und einer komfortablen Online-Bezahlung.


Alle Produkte aus einer Hand! 

Nach diesem Motto sind ab sofort eine Vielzahl von Angeboten des BKG unter einer Domain – www.bkg.bund.de – erreichbar. Neben Digitalen Geodaten und Webdiensten des Bundes, der Länder und von verschiedenen Drittanbietern finden Nutzer in der Rubrik Produkte & Services auch Papierkarten, Publikationen und Software. Umfangreiche Informationen und vielfältige Webanwendungen runden das Produktportfolio ab. Die verfügbare Produktpalette werden wir in den kommenden Wochen kontinuierlich erweitern. Die Angebote richten sich sowohl an Bundeseinrichtungen, als auch an Wirtschaft, Wissenschaft, öffentliche Verwaltungen und Bürger. Ebenso profitieren die Kunden der Zentralen Stelle Geotopographie (ZSGT) vom funktionellen und informativen Zugang zu den bundesländerübergreifenden amtlichen Geodaten der Länder.


Was passiert mit Kundendaten aus dem Altsystem? 

Die Kundendaten aller Bestandskunden haben wir in unser neues Geodatenzentrum migriert. Hierzu bekommen alle Kunden in den nächsten Tagen eine E-Mail, um sich mit einem neuen Passwort zu verifizieren. Diese Anmeldung muss innerhalb von vier Wochen erfolgen. Andernfalls werden die Kundeninformationen, sofern keine vertraglichen Gründe dagegen sprechen, gemäß der Datenschutzgrundverordnung gelöscht. 

Für Fragen zum Geodatenzentrum, dem neuen Online-Bestellsystem des BKG, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dienstleistungszentrums gern zur Verfügung. 

Weitere Informationen: www.bkg.bund.de und www.geodatenzentrum.de

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08 Gemeinsamer Marktauftritt überzeugte


Erstmals präsentierten sich die Unternehmen der VertiGIS auf der INTERGEO in Stuttgart mit einem gemeinsamen Messestand. Foto: VertiGIS

„Stark für morgen“ lautete das diesjährige Motto. Die INTERGEO bot den passenden Rahmen, VertiGIS als einen der größten GIS-Lösungsanbieter in Europa vorzustellen. Durch die Bündelung der Stärken und Potentiale unter einem Dach können die wachsenden Marktanforderungen künftig noch besser abgedeckt werden.  Und so konnten sich die Besucher über viele innovative Lösungen für öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und die Industrie informieren. 

VertiGIS fokussierte viele Weiterentwicklungen bestens etablierter Lösungen, die auch künftig fester Bestandteil des Produktportfolios der VertiGIS sein werden. Hier stießen insbesondere die Entwicklungen der 3A Lösungen in Richtung der GeoInfoDok 7.1 auf großes Interesse. Ebenso war die gemeinsam erarbeitete Lösung für die Flurbereinigung mit LEFIS, die bereits in mehreren Bundesländern produktiv ist, spannender Anlaufpunkt. Auch der Themenschwerpunkt Langzeitspeicherung – am Messestand erneut gemeinsam mit dem LGV Hamburg vorgestellt – zog viele neue Interessenten an. Die Notwendigkeit, sich mit diesem Thema zu befassen, wurde zusätzlich durch einen Workshop im Rahmen der INTERGEO unterstrichen. Sehr gut frequentiert waren auch die GIS-Lösungen WebOffice und GeoOffice sowie die ProOffice-Fachlösungen in den Bereichen Infrastruktur- und Liegenschaftsmanagement.  Insbesondere das Thema XPlanung interessierte viele Gäste. 

Auf sehr gute Resonanz stieß auch das spezialisierte Trassenmodul für die Bahn-, Straßen- und Tunnelvermessung mit gl-survey. Wie erwartet ließen es sich viele Benutzer zudem nicht nehmen, mittels einer VR-Brille selbst den Blick in virtuelle 3D-Welten zu wagen. Angebote etwa zu Supply Chain und Risk Management, Business Continuity und Logistik auf großen Industriegeländen sowie Standort- und Pipelinemanagement erweiterten die Produktpalette am Messestand. 

Kunden und Interessenten aus dem Ver- und Entsorgerbereich konnten sich auf der Messe über Neu- und Weiterentwicklungen der etablierten Lösungen GEONIS und UT for ArcGIS informieren. Diese decken alle wichtigen Anforderungen für das Netzdaten- und Workforcemanagement der Sparten Gas, Elektro, Wasser, Fernwärme, Abwasser und Telekommunikation ab. Zugleich konnten sich die Besucher live zeigen lassen, welche Produkte und Lösungen unter dem Dach der VertiGIS künftig realisiert werden. So stellte VertiGIS erstmals die gemeinsam entwickelte Lösung auf Basis von ArcGIS Pro und dem neuen Utility Network vor. Der UT Java Script Client überzeugte erneut in Fragen der Usability und der Integration in Unternehmensprozesse der Ver- und Entsorgerbranche.

Die Unternehmen der VertiGIS freuen sich schon jetzt darauf, wieder vielen Besuchern auf der nächsten INTERGEO in Berlin vom 13. bis 15. Oktober 2020 innovative Lösungen und Produkte zu zeigen.

Weitere Informationen:  www.vertigis.com 

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09 Topcon stellt fortschrittliche Technologie für Bauwerksüberwachung und Inspektion vor

Lösungen für die langfristige Zustandsüberwachung von Infrastrukturobjekten


Bild TOPCON

„Inspektion, Begutachtung und Überwachung sind wesentliche Aspekte, wenn es um die Integrität von Bauwerken geht. Die Lösungen von Topcon helfen dabei, den sicheren Betrieb aufrechtzuerhalten. Sie enthalten intuitive Werkzeuge für Ingenieure und Techniker, die vor Ort Inspektionen durchführen. Werden dabei Probleme festgestellt, ist eine anschließende Überwachung möglich. Der integrierte Ansatz gewährleistet eine maximale Leistungsfähigkeit der Infrastrukturanlagen mit einer sicheren Umgebung für Betreiber und die Öffentlichkeit“, weiß Ian Stilgoe, Vice President für Geopositionierung in Europa bei der Topcon Positioning Group. 

Das neue Mission Control von Intel erleichtert die automatisierte Flugplanung, die Einsatzplanung und die Datenverarbeitung für Drehflügel-Drohnen von Topcon. Dank moderner Datenerfassungsfunktionen lassen sich Projektparameter für eine Inspektion aus der Luft ganz einfach einstellen. Anwender können Voreinstellungen für 2D-Projekte wie Polygone, Korridore sowie Straßennetze oder für 3D-Projekte wie Masten, Gebäude und Fassaden auswählen, um Einsätze vorzubereiten. 

Auch nach der Datenerfassung bleibt es einfach: mit den vielen Vorteilen der neuen Cloud-Auswertung von Photogrammetriedaten, powered by Bentley ContextCapture, in MAGNET Collage Web 2. Der Dienst unterstützt die Darstellung, Freigabe und Analyse der Daten. Die Integration ermöglicht Nutzern nicht nur das Teilen und Nutzen von Scan- und Netzdaten, sondern zusätzlich das Auswerten und Hinzufügen von UAV-Fotos direkt in der Anwendung. Da es sich um eine Cloud-Lösung handelt, ist der direkte Zugriff auf die UAV- und Inspektionsdaten für alle Projektbeteiligten gewährleistet – ganz ohne komplizierte Softwareinstallation oder teure Hochleistungsrechner.

Die neue Version 2 von Delta Link unterstützt die Kommunikation mit autonomen Topcon-Lösungen für die Bauwerksüberwachung und Zustandsüberwachung von Infrastrukturobjekten. Für die Datenübertragung können Nutzer auf Ethernet, WLAN oder ein weltweit zugelassenes Mobilfunkmodem zurückgreifen. Das System unterstützt, für maximale Flexibilität, außerdem eine Reihe von Stromanschlüssen.

„Wenn während der Inspektion und Analyse Bedenken entstehen, können Anwender mit dem Überwachungssystem genauere Informationen einsehen und so die Sicherheit erhöhen“, erklärt Ian Stilgoe. „Sie können Daten von Robotik-Totalstationen, GNSS-Empfängern, Nivelliergeräten und einer Vielzahl von geotechnischen und strukturellen Sensoren einbinden, um den Zustand des Bauwerks zu überwachen und sicherzustellen.

Die moderne, langfristige Zustandsüberwachung und Instandhaltung von Infrastrukturobjekten wird aus vielen Gründen immer wichtiger: Die Infrastruktur altert, die Bevölkerung wächst, Städte breiten sich aus und immer mehr Wohnungen werden benötigt. Topcon setzt getreu dem Motto ‚Stets einen Schritt voraus‘ alle Kraft in praxistaugliche Innovationen und integrierte Prozesse für Inspektion, Begutachtung und Überwachung. So möchten wir die Art, wie Infrastrukturanlagen gebaut und instandgehalten werden, nachhaltig verändern“, erklärt Stilgoe.

Weitere Informationen: topconpositioning.de. 

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10 Strategische Partnerschaft für fundierte Location Intelligence

Durch die Kooperation mit HERE erweitert Nexiga seine Produktpalette und vergrößert sein weltweites Geodatenangebot und Kartenmaterial 


Dirk Schneider, Managing Director bei Nexiga. Foto Nexiga. 

HERE stellt im Zuge dessen Content sowie die entsprechenden Schnittstellen und Software Development Kits für die erweiterbaren Nexiga Geomarketing Solutions bereit und macht es damit auch für bestehende Kunden möglich, die Produkte und Tools von HERE zu integrieren. 

Der Partnervertrag ist auf mehrere Jahre fixiert und stellt neben einem regelmäßigen Informationsaustausch über das HERE-Partnerprogramm auch den nahtlosen Übergang zum bisherigen Datenanbieter dar. HERE wird damit zum wichtigen Lieferanten von Standortinformationen wie Straßendaten, Adress- und Verkehrsinformationen sowie Informationen zu Mobilfunknetzen und Points of Interest für Nexiga. 

„Global sein bekommt mit den Angeboten von HERE eine völlig neue Bedeutung. Das Unternehmen hat uns vor allem mit seinen internationalen, innovativen und zukunftsorientierten Strategien überzeugt“, sagt Dirk Schneider, Managing Director bei Nexiga. „So bietet HERE beispielsweise Automobilherstellern exakte Informationen, um autonomes Fahren in Zukunft sicher und zuverlässig zu gestalten und ergänzt unser Produktportfolio unter anderem im Bereich E-Mobility. Für uns stand schnell fest: Das ist ein starker Partner, mit dem wir in Zukunft zusammenarbeiten wollen.“ 

Stefan Hansen, SVP und General Manager EMEA bei HERE Technologies, ergänzt: „Mit Nexiga haben wir nicht nur einen vertrauenswürdigen Partner, sondern auch einen der Marktführer im Bereich Location Intelligence und Geomarketing für uns gewonnen. Wir freuen uns sehr darauf, Nexiga in Zukunft im Bereich Mapping, Routing und Geocoding zu unterstützen.“ 

Weitere Informationen: 360.here.com , www.here.com und www.nexiga.com 

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11 Digitale Nachbildung eines realen Kraftwerks

DLR erstellt Betriebsführungsstrategien für einzigartiges Hybridsystem aus Großbatterie und Power-to-Heat-Anlage im Simulationsmodell


Das HyRek verfügt über einen 15-Megawatt-Batteriespeicher. Quelle: swb AG 

Kombination aus Stromspeicher, Wärmespeicher und Elektrokessel

 

Das innovative Kraftwerkskonzept kombiniert eine Großbatterie mit einem Wärmespeicher und einem Elektrokessel. Ist die Batterie voll, wird überschüssige Energie, zum Beispiel bei einer frischen Brise in den Offshore-Windparks auf der Nordsee, direkt in Wärme umgewandelt. Diese kann je nach Bedarf gespeichert oder direkt ins Fernwärmenetz eingespeist werden. Ziel der Oldenburger Energieforscher ist es, dieses Hybridregelkraftwerk in seiner Flexibilität zu optimieren, um mehrere Dienstleistungen erbringen zu können. Ein zweiter Forschungsschwerpunkt sieht die ökologische, ökonomische und soziale Bewertung der Potenziale dieses neuartigen Kraftwerkstyps vor. „Die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien verursacht immer stärkere Schwankungen im Stromangebot. Diese werden bislang mit positiver oder negativer Primärregelenergie vornehmlich aus konventionellen Kraftwerken ausgeglichen. Wir möchten mögliche Wege aufzeigen, wie sich diese Dienstleistung mit dem neuen Kraftwerk auch in einem dekarbonisierten Energiesystem erbringen lässt“, erklärt Theys Diekmann, HyReK-Projektleiter am Institut für Vernetzte Energiesysteme.

 

Das Simulationsmodell wird anhand realer Lastdaten erstellt. Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

 

Simulationsmodell auf Basis realer Lastprofile 

Nachdem die neue Kraftwerkstechnologie im Juli 2019 den Betrieb aufgenommen hat, entwickelt das Institut für Vernetzte Energiesysteme aktuell ein Simulationsmodell auf Basis der Realdaten aus der Anlage. Damit soll experimentell im Hochleistungsrechner die Netzdienlichkeit analysiert, also geprüft werden, wie sich das Kraftwerk im Detail positiv am Stromnetz verhält. Der Gesamtverbrauch aus dem Hastedter Versorgungsgebiet wird anhand von realen Lastprofilen berücksichtigt. Auch werden in der Simulation realtechnische Geräte wie zum Beispiel der Wechselrichter, der die Schnittstelle zwischen Batterie und Stromnetz darstellt, mit Unterstützung des Projektpartners und Herstellers AEG Power Solutions abgebildet.

 

Dem Gesamtsystem mehr Effizienz und längere Lebensdauer verleihen 

„Auf dieser Basis wollen wir die Technik so weiterentwickeln, dass die Aktivitäten einzelner Kraftwerkskomponenten nicht separat betrachtet, sondern auf das Gesamtsystemverhalten ausgerichtet werden“, erklärt Diekmann. „Dadurch lassen sich Effizienz und Lebensdauer des Systems und der Einzelkomponenten optimieren, woraus sich ein wirtschaftlich tragfähiges Betreiberkonzept ableiten lässt.“ Wie aussagefähig die Simulation tatsächlich ist, wird im weiteren Projektverlauf der Schritt in die simulierte Praxis zeigen: Dann werden die Simulationsdaten gemeinsam mit dem Kraftwerksbetreiber, der Bremer swb AG, im Reallabor in die Kraftwerkstechnik implementiert. „Dabei werden wir verschiedene Betriebsarten validieren, zum Beispiel, wie genau die elektrische Energie schonend in die Batterie ein- und ausgespeichert wird“, blickt Diekmann voraus.

 

Power-to-Heat-Technologie minimiert erforderlichen Netzausbau 

Ergänzend zum Fokus auf das Bremer Hybridregelkraftwerk richtet sich der Blick der DLR-Wissenschaftler auch auf das „große Ganze“, wie Diekmann betont: „Mit dem Simulationsmodell können wir bereits heute Energieszenarien simulieren, die wir für die Zukunft vermuten. Das ermöglicht uns die Identifizierung möglicher weiterer Flexibilitätsoptionen rund um das Hybridkonzept. So wollen wir – neben der Primärregelleistung – als weitere Systemdienstleistung mit Hilfe der Power-to-Heat-Technologie Strategien entwickeln, mit denen sich das zukünftige Energiesystem auch ohne zusätzlichen Netzausbau gestalten lässt.“ Um herauszufinden, unter welchen Bedingungen sich der Hybrid-Ansatz für Kraftwerke zum Erfolgsmodell entwickeln könnte, erstellt das Institut für Vernetzte Energiesysteme parallel eine volkswirtschaftliche Bewertung zu den Umsetzungspotenzialen in Deutschland und analysiert den Beitrag des Hybrid-Ansatzes zur Flexibilisierung (Resilienz) des gesamten nationalen Energiesystems. Darüber hinaus werden für das HyReK-Modell auch ökologische, ökonomische und sozio-technische Analysen vorgenommen, um einen ganzheitlicheren Blick auf das Kraftwerk zu erhalten und Nachhaltigkeitspotenziale frühzeitig identifizieren zu können.

 

Vielversprechender Transformationsweg zur Umsetzung der Energiewende 

Bereits jetzt lassen die Untersuchungen erkennen, dass die Hybrid-Technologie einen vielversprechenden Transformationspfad der Energiewende aufzeigt. „Wir müssen Primärregelleistung, die derzeit noch durch überwiegend fossil betriebene Kraftwerke bereitgestellt wird, perspektivisch durch dekarbonisierte Systeme erbringen. Das ist die Herausforderung“, unterstreicht Diekmann. „Deshalb erforschen wir mit dem HyReK-Projekt bereits heute mögliche Optionen, wie sich konventionelle Kraftwerke im künftigen Energiesystem durch neue Technologien wirtschaftlich ersetzen lassen.“ Neben technischen Aspekten stehen auch zukünftige Geschäftsmodelle für die Marktgestaltung im Fokus der DLR-Wissenschaftler: „Dafür bereiten wir Handlungsempfehlungen vor, die aufzeigen, wie innovative Technologien perspektivisch wirtschaftlich und nachhaltig betrieben werden können.“

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12 Neues Verfahren zur hochgenauen Vermessung von Passpunktfeldern an der FHWS entwickelt

BMBF- und BMWi-gefördertes Industrieforschungsprojekt entwickelt an der FHWS ein neues Verfahren für hochgenaue Vermessung von Passpunktfeldern mittels Laserscanning


a) Die linke der beiden Tafeln des Passpunkfeldes an der FHWS zeigt 49 der insgesamt 91 Passpunkte. b) im Mittelpunkt des schwarzen Kreises befindet sich der durch ein Kreuz gekennzeichnete weiße Passpunkt mit ca. 6 mm Durchmesser. Rechts ist der Laser des Nahbereichszeilenscanners erkennbar, der den Passpunkt in eine 3D-Punktwolke überführt. c) Die 3D-Puntkwolke des eingescannten Passpunktes Nummer 51. d) Die Vergrößerung auf den Passpunkt zeigt eine hohe Statistik, hier erkennbar an den ca. 250 einzelnen Messpunkten. (Foto FHWS / Sebastian Fiedler)

Die Photogrammetrie ist die Wissenschaft der Bildmessung und beschäftigt sich mit der Frage, wie man anhand von Fotos die Maße von Objekten bestimmen kann. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig: Z.B. können auf Smartphones mit geeigneten Apps die Dimensionen von Gegenständen ermittelt oder diese sogar direkt in dreidimensionale Modelle überführt und anschließend mit 3D-Druckern reproduziert werden. Durch die Photogrammetrie ist es möglich, z.B. ein Haus abzufotografieren und so dessen Maße zu bestimmen, sowie die Größe und Position jedes einzelnen Fensters. Auch bei der Vermessung von Industrieanlagen, Wäldern, Straßen oder gar ganzen Städten (mittels Mobile-Mapping, Drohnenflug oder Sattelt) ist die Photogrammetrie mittlerweile gängige Praxis.

Da jede Kamera jedoch produktionsbedingt diversen Abbildungsfehlern unterliegt, setzt die exakte photogrammetrische Vermessung eine präzise Kamera-Kalibrierung voraus. Wird das Foto einer nicht-kalibrierten Kamera verwendet, verfälschen diese Abbildungsfehler das abgebildete Objekt und geben so die Maße falsch wieder. Durch neue Algorithmen sind Kameras zwar in der Lage, sich selbst zu kalibrieren; hierfür ist jedoch die Aufnahme von vielen Einzelbildern unter bestimmten Voraussetzungen nötig. Es gibt auch die Möglichkeit, die Kamera bereits im Vorfeld zu kalibrieren und somit ab dem ersten Foto geometrisch korrekte Bilder aufzunehmen.

Hierfür können sogenannte Passpunktfelder verwendet werden. Diese Felder bestehen aus einer Vielzahl einzelner Passpunkte (Abbildung b), die mit der zu kalibrierenden Kamera abfotografiert werden. Durch die Abbildungsfehler der Kamera werden die Positionen der einzelnen Passpunkte auf dem Foto leicht verfälscht dargestellt. Anschließend muss die tatsächliche Position der Passpunkte in die Kalibriersoftware eingegeben werden. Die Diskrepanz zwischen Aufnahme und tatsächlicher Position der Passpunkte erlaubt den Rückschluss auf die Abbildungsfehler der Kamera, die anschließend durch geeignete mathematische Algorithmen korrigiert werden können. Somit resultiert durch die Anwendung der Korrekturparameter auf die Aufnahme eine fehlerfreie Abbildung.

Um die tatsächliche Position von Passpunkten in einem übergeordneten Koordinatensystem ermitteln zu können, war bislang eine aufwändige Vermessung mit Tachymetern notwendig. Für die Vermessung eines Passpunktfeldes musste von mindestens zwei Standpunkten aus unter Zuhilfenahme einer Basislatte das Kreuz im Inneren eines jeden einzelnen Passpunktes mehrere Male manuell angezielt und so die Koordinate bestimmt werden. Für die Vermessung eines Passpunktfeldes an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS), bestehend aus insgesamt 91 Passpunkten, benötigten zwei Mitarbeiter sechs Stunden. Das Verfahren ist langwierig und daher teuer, anfällig für Fehler, aufwändig in der Auswertung und unterliegt zudem einem Medienbruch.

Bei dem an der FHWS neu entwickeltem Verfahren werden diese Passpunkte mittels Laserscanning digitalisiert: dafür wird zuerst ein sogenannter Nahbereichszeilenscanner eingesetzt, um von dem gesamten Passpunktfeld einen hochauflösenden und maßhaltigen Digitalabdruck anzufertigen (Abbildung c). Hierbei wird ein durch das Instrument auftretendes Messartefakt ausgenutzt, das dem Scanner unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen erlaubt, eine dreidimensionale Punktwolke eines zweidimensionalen Passpunktes anzufertigen. Die Koordinaten der einzelnen Passpunkte können anschließend einfach aus der 3D-Punktwolke extrahiert werden und geben die tatsächliche Position der Passpunkte wieder.

Für die Vermessung desselben Passpunktfeldes benötigte ein Mitarbeiter lediglich 15 Minuten. Die Methode ist zudem deutlich präziser, weist eine hohe Überbestimmung auf (Abbildung d) und ermöglicht durch die Überführung in ein digitales 3D-Modell neue Möglichkeiten bei der Visualisierung und Datenauswertung.

Mit dem neuen Verfahren wird die Koordinate des Passpunktes nicht mehr indirekt über das Kreuz vermessen, sondern aus dem Passpunkt selbst extrahiert. Dadurch sind neue Arten von Passpunktfeldern möglich, die nicht mehr kreisförmig sein müssen; hierzu gehören z.B. asymmetrische Passpunkte, QR-Codes, Texte oder sogar dreidimensionale Passpunktfelder aus Kugeln. Hierdurch könnten in Zukunft deutlich genauere Kameras für die Photogrammetrie zu wesentlich günstigeren Preisen entwickelt werden. Weiterhin ist durch die Verwendung identischer Kalibrierfeatures, nämlich des Passpunkts selbst, eine genauere Kalibrierung von Laserscannern über die Photogrammetrie möglich. Das Verfahren wäre somit auch für eine methodenübergreifende hochpräzise Vermessung von Objekten geeignet.

Zusätzliche Informationen:

Die hier gezeigte digitale dreidimensionale Abbildung (Abbildung nur in der bebilderten Fassung: https://www.geobranchen.de/index.php/gisreport-news/1des Passpunktfeldes kann als 3D-Punktwolke unter folgendem Link betrachtet werden (browsergestützt durch Potree): (https://gis.fhws.de/edian/Measurements/Passpunktfeld/Passpunktfeld.html).

Nähere Informationen zu dem Verfahren sind im 19. Tagungsband der Oldenburger 3D-Tage sowie in der aktuellen Ausgabe des PFG (Journal of Photogrammetry, Remote Sensing and Geoinformation Science) der DPGF (Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformationen e.V.) zu finden.


Zum Hintergrund:

Das Industrieforschungsprojekt eDIan (https://geo.fhws.de/labore/labor-fuer-ingenieur-und-industrievermessung/projekte...) wurde mit über einer halben Million Euro vom BMBF gefördert (FHprofUnt Fördernummer: 03FH021PX5). Neben der FHWS waren die gemeinnützige Schweizer Stiftung EiiF (European Industrial Insulation Foundation), die Firmen KAEFER, Hertel B.V., VIB (Niederländische Vereinigung der thermischen Isolierunternehmen), G+H Gruppe, Knauf, Arnold Group, GWK Kuhlmann, Bilfinger, Dr. Clauß GmbH und Topa GmbH an dem Projekt beteiligt. Das Projekt endete im April 2019. Ein Anschlussprojekt konnte mit Hilfe des BMWi gefunden werden (ZIM Fördernummer: ZF4662502JA9). Projektverantwortlich sind Dr. rer. nat. Sebastian Fiedler sowie Professor Dr.-Ing. Stefan Knoblach. Das neue Verfahren wurde in Zusammenarbeit mit Professor Dr.-Ing. Ansgar Brunn (Professur für Photogrammetrie und Geoinformatik), Dipl.-Ing. (FH) Helmut Werthmann (Labor für Laserscanning) sowie Professor Dr.-Ing. Winfried Wilke und Dipl.-Ing. (FH) Sabina Roman (Fakultät Maschinenbau) entwickelt. 

Weitere Informationen: Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt 

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13 Strategische Konzepte für die unbemannte Luftfahrt in urbaner Umgebung

Der EUROPEAN DRONE SUMMIT ist die europäische Plattform für Meinungsaustausch und Fachdiskussion der UAS-Industrie, für Brancheninteressierte und langjährige Kenner.

Persönlichkeiten aus Politik, Gesetzgebung, Forschung, Industrie und Wirtschaft aus ganz Europa treffen sich hier, um über die Akzeptanz sowie Lösungen für eine sichere und effektive kommerzielle unbemannte Luftfahrt in Europa zu diskutieren.

Im Zentrum stehen die neuen EU-Regeln für die Unbemannte Luftfahrt und deren Auswirkungen für alle UAS-Missionen, beispielsweise in den Bereichen Logistik, Vermessung, Inspektion, sowie für die Entwicklung von Lufttaxis. 

Vier interaktive Master Classes widmen sich an zwei Tagen den Herausforderungen der jungen Branche, neuen Businessmodellen und Strategien. Im Zentrum stehen dabei der Schutz kritischer Infrastrukturen, die sichere Integration von Drohnen in den Luftraum, die Potenziale von Drohnen für die Smart Cities und urbane Mobilität sowie die vielen Erfolgsgeschichten von UAS-Anwendungen, die einen handfesten Nutzen für die Anwender und die Allgemeinheit bringen.

„Es ist die Möglichkeit des unmittelbaren Austauschs mit ausgewiesenen Experten, die den EUROPEAN DRONE SUMMIT zu der europäischen Plattform für Drohnen machen, um Erfahrungen in der Anwendung von UAS zu evaluieren und für die eigene Branche zu nutzen“, sagt Michael Wieland vom UAV DACH e.V., dem führenden Fachverband für kommerzielle unbemannte Luftfahrt.

Der EUROPEAN DRONE SUMMIT richtet sich an Vertreter, Unternehmer und Projektleiter aus den Bereichen Industrie, Automotive, Kommunen, Behörden mit Organisations- und Sicherheitsaufgaben, Mobilität und Transport, Real Estate Management, Utilities und Infrastruktur, Vermessung und Kartografie sowie UAS Hersteller und Dienstleister. 

Ein besonderes Highlight ist die Abendveranstaltung am 18. September, zu der alle Konferenzteilnehmer eingeladen sind. Hier stehen der persönliche Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte im Vordergrund.


Über den EUROPEAN DRONE SUMMIT

Der EUROPEAN DRONE SUMMIT bietet in Verbindung mit Europas größter UAS Fachmesse IASEXPO als Teil der INTERGEO, Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, ein reichhaltiges Programm.

Die internationale Konferenz wird vom UAV DACH e.V., dem führenden Fachverband für kommerzielle unbemannte Luftfahrt, und der HINTE Expo & Conference ausgerichtet. 

Weitere Informationen: europeandronesummit.eu/de

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14 Termine

16.10.2019 - 22.01.2020Geodätisches Kolloquium – Winter 2019/20 I Diverse Veranstaltungen I Universität Innsbruck, Technikerstraße 13 

21.10.2019 I Dialog- und Impulsveranstaltung "Energie. Digital: Geoinformationssysteme als Erfolgsfaktor für die Energiewende" I Energie Campus Nürnberg - Fürther Str. 250, 90429 Nürnberg 

23.10.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Daten online bereitstellen und bearbeiten mit Cadenza I  Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

24.10.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Daten online bereitstellen und bearbeiten mit Cadenza I  Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

25.10.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Geodaten erfassen, darstellen und ausgeben – GIS mit Cadenza I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland 

05.11.2019 I Treffpunkt Kommunales GIS-Forum des Runden Tisches GIS e.V. I Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm 

05.11.2019 I GEOSYSTEMS User Group MeetingLandsberger Str. 39 82110 Germering 

05.11.2019 I Certificate Program: Digital City - Model, Analyze & Decide I Leopoldstraße 139 80804 München 

11.-13.11.2019 I 11. Workshop „3D -Stadtmodelle I DGfK und der DGPF I Universitätsclub Bonn 

07.11.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Neuerung der Geo-Analytics-Plattform Cadenza gezielt einsetzen I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

08.11.2019 I Kompaktseminar der Disy Akademie: Einführung in GeoSpatial Integration für Talend I Disy Informationssysteme GmbH - Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe, Deutschland

26.11.-27.11.2019 I Österreichs Netzservice Forum 2019 I Novotel Wien

28.01.2020 I 16. Sächsisches GIS Forum I GDI Sachsen e.V. Dresden - Buchenstraße 16B, 01097 Dresden

04.03.-06.03.2020 I DGPF Jahrestagung 2020 I Stuttgart

11.03. - 14.03.2020 I FOSSGIS-Konferenz 2020 I Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Fahnenbergplatz, 79085 Freiburg im Breisgau

26.05.2020 I IP SYSCON 2020 I Congresscentrum Wienecke XI. Hannover - Hildesheimer Straße 380, Hannover

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15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf Geojobs

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.

Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben? Hier der direkte Link.

Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben? Hier der direkte Link.

 

Neue Jobangebote: 

Projektleiterin/Projektleiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Lusaka, Republik Sambia, Afrika I Stellenangebot vom 25.09.2019 

Bereichsleiter (w/m/d) Raumbezugsmanagement I Stadt Nürnberg I Stellenangebot vom 19.09.2019 

Sachverständiger (w/m/d) für Immobilienbewertung in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses I Stadt Nürnberg I Stellenangebot vom 19.09.2019 

Geoinformatiker (m/w/d) als GIS-Administrator (m/w/d) I Landkreis Hameln-Pyrmont I Hameln I Stellenangebot vom 19.09.2019 

Ingenieur (m/w/d) der Geoinformatik für die Dokumentation GIS/NIS I Netz Lübeck GmbH I Stellenangebot vom 17.09.2019 

INGENIEUR (M/W/D) GEODATENMANAGEMENT I GASCADE Gastransport GmbH I Kassel I  Stellenangebot vom 16.09.2019  

Clusterkoordinator (m/w/d) Nachhaltige städtische und industrielle Entwicklung I Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH I Neu-Delhi, Indien I Stellenangebot vom 16.09.2019 

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 10.09.2019

Vermessungstechniker (m/w/d) I SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH I Stellenangebot vom 09.09.2019  

wissenschaftliche Angestellte / wissenschaftlicher Angestellter I BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE (BGR) I Hannover I Stellenangebot vom 09.09.2019 

Junior-Experten (m/w/d) für Bildverarbeitung optischer Fernerkundungsdaten I GAF AG I München I Stellenangebot vom 05.09.2019  

Consultant (w/m/d) Building Information Modeling und GIS I Dataport I Einsatzort Altenholz/Kiel, Bremen, Halle (Saale), Hamburg,

Magdeburg, Rostock I Stellenangebot vom 05.09.2019 

Junior-Experten (m/w/d) für Bildverarbeitung optischer Fernerkundungsdaten I GAF AG I München I Stellenangebot vom 05.09.2019 

Experten (m/w/d) auf dem Gebiet der Satellitengeodäsie I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Standort Frankfurt a.

M.I Stellenangebot vom 02.09.2019 

Dipl.-Ing. (FH) bzw. Bachelor of Sc. der Fachrichtung Geoinformatik, Agrar-, Geo- oder Umweltwissenschaften (m/w/d) IDienstleistungszentrum Ländlicher Raum DLR Mosel I Bernkastel-Kues I Stellenangebot vom 02.09.2019 

Geodatenmanager (m/w/d) I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Standort Leipzig I Stellenangebot vom 02.09.2019 

Geoinformationsingenieur/in (DI, MSc, FH, BSc, Beng) I Vermessung AVT-ZT-GmbH I Imst, Österreich I Stellenangebot vom 30.08.2019

Anwendungsentwickler (m/w/d) I IP SYSCON GmbH I Hannover I Stellenangebot vom 27.08.2019  

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Redaktion: Christoph Harzer, Bernhard Krebs

Ludwig-Marum-Str.37, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-94402-0, Fax 0721-94402-30, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.geobranchen.de, www.geojobs.de. Geschäftsführer: Christoph Harzer.

Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Karlsruhe unter HRB 5389 USt.-IdNr.: DE 143 583 183

 

Organ:

Offizielles Online-Organ des DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V., Dortmund @ www.ddgi.de

Offizielles Online-Organ von GDI-Sachsen GEODATEN-INFRASTRUKTUR SACHSEN e. V., Dresden @ www.gdi-sachsen.de

Offizielles Online-Organ von GEOkomm e. V. Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, Berlin/Potsdam @ www.geokomm.de

Offizielle Online-Organ des GeoMV „Geoinformationswirtschaft Mecklenburg Vorpommern e. V. @ www.geomv.de

Offizielles Online-Organ von Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN), Osnabrück @ www.gin-online.de

Offizielles Online-Organ des Vereins InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Offizielles Online-Organ des Vereins Runder Tisch GIS e. V., München @ www.rundertischgis.de

 

Medienpartner:

INTERGEO Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement @ www.intergeo.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

DGfK Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V., Hannover @ www.dgfk.net

AGEO Österreichischer Dachverband für Geographische Information, Innsbruck @ www.ageo.at

SOGI Schweizerische Organisation für Geoinformation, Basel @ www.sogi.ch

 

Mitglied:

AIRAnwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien e. V. @ www.air-verband.de

DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation @ www.ddgi.de

DGPF Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e. V. @ www.dgpf.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Runder Tisch GIS e. V. @ www.rundertischgis.de

Erscheinungsweise unregelmäßig, etwa 14tägig.

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