11
Oktober
2017

gis-report-news*** 18/2017

 

gis-report-news***

- der aktuelle E-Mail-Newsletter

Ein Service von GEObranchen.de - mit GEOjobs.de -Stellenmarkt

 

Ausgabe 18/2017 vom 11. Oktober 2017

Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe ISSN 1618-8063

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geoinformatik-Branche. Weitere, und teilweise ausführlichere Informationen finden Sie wie immer zusätzlich auf „www.geobranchen.de“.

Hinweise zum Ändern oder Abbestellen dieses kostenlosen Abos finden Sie wie immer am Ende dieser Mail.

 

Ein Gedanke vorab: „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.“ Franz Kafka

 

Unsere Themen heute:

01 Über dem Auge des Sturms - EUMETSAT erläutert die Rolle von Satelliten bei der Überwachung der Ozeane und deren Einfluss auf Wetter und Klima

EUMETSAT startet zum zweiten Mal EU-finanziertes MOOC

Auf den ersten Blick scheint es, als bestünde kein Zusammenhang zwischen den kürzlich verursachten Hurrikan-Schäden, den Schwankungen des maritimen Phytoplanktons und den Einflüssen der Meeresoberflächentemperatur im Pazifik auf unser europäisches Wetter. WEITERLESEN

 

02 Kostenlose Karten von NRW - schnell und einfach wie nie zuvor!

Neue Version der Internetanwendung TIM-online macht die Nutzung von amtlichen Karten und Daten zum Kinderspiel

Mit TIM-online 2.0 steht ab sofort unter www.tim-online.nrw.de http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/tim-online/index.html der offizielle Nachfolger von TIM-online zur Verfügung. Die kostenfreie Internetanwendung der Bezirksregierung Köln macht jeden Bildschirm zur interaktiven Karte und die Nutzung des großen Open Data-Angebots der Landesvermessung noch einfacher. Bundesweit einmalig zeichnet sich TIM-online 2.0 durch eine sehr schnelle Kartenanzeige sowie zahlreichen Funktionen aus, die üblicherweise nur in kostenpflichtiger Spezialsoftware zu finden sind. WEITERLESEN

 

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03 Leitfaden „Geodäsie und BIM“ erschienen

Erstmalig bereitet der Leitfaden „Geodäsie und BIM“ das Thema Building Information Modeling ausführlich, logisch gegliedert und vor allem mit Blick auf die sich entwickelnde Praxis als Handbuch und Nachschlagwerk auf. Auf rund 180 Seiten haben unter gemeinsamer Federführung der DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. und des Runden Tisches GIS e.V. über 50 Autoren aus Unternehmen, Behörden und wissenschaftlichen Institutionen ihr Wissen zusammengetragen. Geodäten, GIS-Experten und Geoinformatiker erhalten so kompakte und praxisnahe Informationen über ein Thema, dass die Baubranche in den kommenden Jahren vollständig verändern wird. Die jetzt vorliegende erste Fassung kann ab sofort als PDF unter rundertischgis.de/publikationen/leitfaeden.html#a_bim_geo oder www.dvw.de/merkblatt heruntergeladen werden.

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04 Smartphones jetzt sachsenweit überprüfbar

Netz geodätischer Referenzpunkte ab 11. Oktober komplett

Wer überprüfen will, wie genau sein Smartphone die Position anzeigt, kann das jetzt ganz in seiner Nähe tun: Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt verfügt nun über mindestens einen Vermessungs-Referenzpunkt. Am 11. Oktober wird nämlich der 14. und letzte Punkt in Borna der Öffentlichkeit übergeben. WEITERLESEN

 

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GEOjobs.de - Die Stellenbörse für alle Geobranchen

Mit GEOjobs.de bieten wir als wohl meistbesuchtes deutsches GEO-Job-Portal, gekoppelt mit GEObranchen.de, einen Vermittlungsservice der es in sich hat.

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05 Demografischer Wandel - Visionen, Strategien und konkrete Lösungen für Kommunen

HVBG-Coaching- Reihe geht in die 5. Runde

Was tun gegen sinkende Bevölkerungszahlen, leerstehende Immobilien und Brachflächen in den Ortszentren kleinerer Kommunen? Sowohl methodische als auch inhaltliche Unterstützung bei der Erarbeitung von Visionen, Strategien und konkreten Lösungen für Kommunen bietet das Projekt „Chefsache Ortsinnenentwicklung“ der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), das am 27. September 2017 in die fünfte Runde gestartet ist.

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06 INTERGEO 2017: „Wir führen Welten zusammen“

Die INTERGEO 2017 ist in Berlin mit großem Erfolg zu Ende gegangen. Fachmesse und Kongress wurden getragen von der alles durchdringenden Welle der Digitalisierung. Geprägt vom hohen Grad an Innovation behauptet die INTERGEO ihre Stellung als international wichtigste Kommunikations- und Netzwerkplattform rund um Geo-IT. WEITERLESEN

 

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Weitere Informationen: www.geokomm.de

 

07 Big Data – Nutzen für kleine und mittlere Unternehmen

Disy präsentiert mit Partnern Ergebnisse des Forschungsprojekts „SmartRegio“

Ein vom Wirtschaftsministerium gefördertes Forschungsprojekt, an dem Disy mitgearbeitet hat, kam nun zum erfolgreichen Abschluss. Im Rahmen von „SmartRegio“ wurde erforscht, wie kleine und mittlere Unternehmen Massendaten aus verschiedenen Quellen als Grundlage für strategische Unternehmensentscheidungen nutzen können. Im September 2017 wurden die Ergebnisse in einem Workshop präsentiert. WEITERLESEN

 

08 Neues Matrix-Routing und Millionen von POIs mittels OpenRouteService

Seit neuestem kann die Openrouteservice-Schnittstelle auch für die Berechnung von Quelle-Ziel-Matrizen genutzt werden. Im Detail geht es darum in rasendschneller Geschwindigkeit alle Kombinationen von Routen zwischen Start- und Zielpunkten zu berechnen, die vom Nutzer an die ORS-Schnittstelle übergeben werden - unterstützt werden dabei bis zu 2.500 Quell/Ziel-Paare bzw. Routen in einer einzigen Abfrage. WEITERLESEN

 

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OpenStreetMap-Daten lizenzkonform nutzen - FOSS Academy Schulung am 25. Oktober 2017 in Berlin

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09 Lotstab muss nicht mehr aufrecht gehalten werden

Erstes GNSS mit echter Neigungskompensation ist der neueste Entwicklungsschritt in der Leica Captivate-Erfahrungswelt

Leica Geosystems, marktführender Anbieter für Vermessungstechnologie, präsentierte heute mit dem Leica GS18 T, den schnellsten GNSS-RTK-Rover der Welt, sowie die neuesten Versionen der Feldsoftware Leica Captivate und der Bürosoftware Leica Infinity.

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Im Zeitraum 06. September 2016 - 06. September 2017 griffen 90.608 Besucher auf GEObranchen.de zu und riefen 304.147 Seiten* auf. *Quelle PIWIK # Web Analytics

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10 Fachapplikation „Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet“ wird als Open Source Lösung zur Verfügung gestellt

Die Fachapplikation „Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet“ (EMSG) des Schweizer Bundesamts für Strassen (ASTRA) wird künftig als Open Source zur Verfügung gestellt. Dies ist eine Folge der Konzentration des Managementinformationssystems Strasse und Strassenverkehr (MISTRA) auf die Nationalstrassen. WEITERLESEN

 

11 Autodesk University Deutschland 2017 am 17. & 18. Oktober in Darmstadt

Am 17. und 18. Oktober 2017 findet im darmstadtium in Darmstadt die diesjährige Autodesk University Deutschland statt. Bei der Veranstaltung treffen sich Anwender, Partner und Experten aus den Branchen Mechanik und Maschinenbau, Architektur und Bau sowie digitale Medien und Entertainment, um sich über aktuelle Technologietrends auszutauschen. WEITERLESEN

 

12 Erfolgreiche INTERGEO 2017

Disy feierte 20-jähriges Firmenjubiläum in Berlin

Die Disy Informationssysteme GmbH feierte auf der diesjährigen INTERGEO vom 26. bis 28. September ihr 20-jähriges Bestehen. Seit zwei Jahrzehnten steht das erfolgreiche Unternehmen aus Karlsruhe für GIS und Reporting made in Germany. Neben der brandneuen Cadenza-Version und der mobilen Datennutzung auf Smartphones wurde zusammen mit Talend das neue Geo-ETL-Tool für die Datenintegration vorgestellt und der Nutzen öffentlicher Geodateninfrastrukturen im Rahmen eines Fachvortrages beim INTERGEO-Kongress beleuchtet. WEITERLESEN

 

13 Topcon zeigte Lösungen zu „The Intersection of Infrastructure and Technology“ auf der Intergeo 2017

Die Topcon Positioning Group widmete sich auf der diesjährigen INTERGEO ihrem Motto „The Intersection of Infrastructure and Technology“ Alles drehte sich um die aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Infrastruktursektors und die Möglichkeit zur Produktivitätssteigerung mit modernster Technologie von Topcon.

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14 Termine

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15 Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf www.GEOjobs.de

Mit diesem Service machen wir Sie auf www.GEOjobs.de, unsere größtes deutschsprachiges Stellenportal für Geoberufe im Internet aufmerksam. Das Angebot wechselt ständig. Hier lohnt sich der Besuch immer.

Neue Jobangebote:

Technische Sachbearbeitung (w/m) für 3D Gebäudemodelle I Landeshauptstadt Hannover I Stellenangebot vom 10.10.2017 

Berater mit GIS-Expertise (m/w) I MICUS Strategieberatung GmbH I Düsseldorf I Stellenangebot vom 10.10.2017

Ingenieurin beziehungsweise Ingenieur I Stadt Köln I Stellenangebot vom 09.10.2017

! NATCAT MODELLER (m/w) I R+V Versicherung I Wiesbaden I Stellenangebot vom 09.10.2017

PhD position “Linking the deep structures of the cratons of Africa and South America by integrated geophysical modelling” (m/f) I GFZ German Research Centre for Geosciences I Potsdam I Stellenangebot vom 06.10.2017 

Geodatenmanagerin/Geodatenmanager I Wupperverband I Wuppertal I Stellenangebot vom 06.10.2017 

Professur Grundlagen und Anwendungen von Geoinformationssystemen I Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth I Oldenburg I Stellenangebot vom 02.10.2017 

Ingenieurin / Ingenieur (FH bzw. Bachelor) I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Frankfurt am Main I Stellenangebot vom 29.09.2017 

Mitarbeiter / Mitarbeiterin im Bereich Projektmanagement (Dipl.-Ing. Uni bzw. Master) I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Frankfurt am Main I Stellenangebot vom 29.09.2017 

Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter im gehobenen technischen Funktionsbereich I Bezirksregierung Köln I Dienstort Bonn I Stellenangebot vom 28.09.2017 

Ingenieurin/ Ingenieur (FH) der Fachrichtung Vermessungswesen oder Geoinformatik I Kreis Herford I Stellenangebot vom 28.09.2017 

2x Geoinformatiker/in I Servicezentrum Landentwicklung und Agrarförderung Niedersachsen I Hannover I Stellenangebot vom 27.09.2017

Spezialist für Geodaten / GIS Data Analyst (m/w) I con terra GmbH I Münster I Stellenangebot vom 22.09.2017 

Software Entwickler (m/f) für GIS Applikationen I KWS Services Deutschland GmbH I Einbeck I Stellenangebot vom 21.09.2017

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01 Über dem Auge des Sturms - EUMETSAT erläutert die Rolle von Satelliten bei der Überwachung der Ozeane und deren Einfluss auf Wetter und Klima

EUMETSAT startet zum zweiten Mal EU-finanziertes MOOC


First Sentinel-3A image, from Ocean and Land Colour instrument, captured at 14:09 UTC on 29 February 2016, showing the transition from day to night over Svalbard, Norway. Bild: EUMETSAT

Tatsächlich sind diese Faktoren jedoch durch eine Gemeinsamkeit verbunden - unsere Weltmeere, die 70% der Erdoberfläche bedecken. Die Ozeane sind eine grundlegende Voraussetzung für das Leben auf der Erde sowie den Fortbestand ihrer Ökosysteme und Bewohner. Sie sind der Antrieb für die Wettersysteme in der Atmosphäre und prägen so unser globales Klima. Außerdem wirken sie wie ein Atmungsorgan für unseren Planeten: Mit der Hälfte aller photosynthetischen Aktivitäten auf der Erde ist Phytoplankton maßgeblich an der Produktion von lebensnotwendigem Sauerstoff beteiligt.

Woher all diese Erkenntnisse stammen? Dank einer wachsenden Anzahl von Erdbeobachtungssatelliten in unserer Umlaufbahn lassen sich immer mehr Rückschlüsse auf Zusammenhänge zwischen verschiedensten Naturphänomenen weltweit ziehen.

Seit Jahren beobachten diese Satelliten nun schon unsere Meere. Jedoch konnte erst kürzlich, nach Inbetriebnahme des Copernicus Sentinel-3-Satelliten im Jahr 2016, die Datenerfassung zur Erdbeobachtung massiv gesteigert werden. Eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten trägt seitdem dazu bei, das Zusammenspiel von Weltmeeren, Wettersystemen und Klima besser zu verstehen.


Und das Gute daran ist: Alle Daten sind frei für jeden verfügbar.

Am 16. Oktober wird EUMETSAT, die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, ein Upgrade seines von der EU finanzierten Online-Kurses "Monitoring the Oceans from Space" präsentieren. Teilnehmen kann jeder, der genauer wissen möchte, wie Satelliten zu einem besseren Verständnis unserer Ozeane beitragen können.

"Die Datenerfassung durch Erdbeobachtungssatelliten ist entscheidend für die Bemühungen, die Gesundheit unserer Ozeane besser nachvollziehen zu können, denn nur Satelliten liefern eine wirklich globale Perspektive", so EUMETSATs Training Manager Dr. Mark Higgins.

Der Copernicus Sentinel-3-Satellit ist Teil des EU-Flaggschiff-Umweltprogramms Copernicus. EUMETSAT verantwortet hierbei den alltäglichen Betrieb von Sentinel-3 sowie die Verarbeitung und Verbreitung der Meeresdaten. Hauptnutzer ist unter anderem der Copernicus Marine Environment Service, wo Experten die Daten in vier Kernanwendungsgebieten analysieren und aufbereiten: Meeresressourcen, Seeverkehrssicherheit, Küsten- und Meeresumwelt sowie Klimaüberwachung.


Die Anmeldung für den Kurs ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen:

www.futurelearn.com/courses/oceans-from-space 

www.eumetsat.int/website/home/index.html 

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02 Kostenlose Karten von NRW - schnell und einfach wie nie zuvor!

Neue Version der Internetanwendung TIM-online macht die Nutzung von amtlichen Karten und Daten zum Kinderspiel

Ein Luftbild von heute oder von vor 20 Jahren, eine Karte für die nächste Wanderung oder eine Liegenschaftskarte für die Besprechung mit dem Architekten oder der Bank. Es gibt viele Situationen im täglichen Leben, in denen TIM-online 2.0 schnell, einfach und kostenlos weiterhilft.

TIM-online 2.0 ist die Weiterentwicklung des schon seit mehr als zehn Jahren verfügbaren Vorgängers, der sich mit rund zwei Millionen Aufrufen und über 40 Millionen Kartenabfragen pro Jahr großer Beliebtheit erfreut. Durch die Umstellung auf moderne Technologien kann jetzt nicht nur mit dem PC, sondern auch mit dem Smartphone und dem Tablet auf die über 30 kostenfreien Kartenwerke und Datenbestände von Geobasis NRW zugegriffen werden.

Mit Hilfe der einzeiligen Suche auf Grundlage amtlicher Adressdaten und der intuitiven Navigation wird der gewünschte Kartenausschnitt zügig gefunden. Neben dem Messen von Strecken und Flächen, können außerdem einfache Zeichnungen mit Beschriftungen erstellt werden. Die neue Druckfunktion mit Echtzeit-Vorschau erzeugt eine maßstabsgetreue Ausgabe im PDF-Format. Diese und die vielen weiteren Funktionen werden in der umfangreichen Online-Hilfe leicht verständlich erklärt.

Ansprechpartner für weitere Informationen ist die Bezirksregierung Köln, Abteilung 7, Geobasis NRW, Dienstgebäude Muffendorfer Str.19-21, 53177 Bonn-Bad Godesberg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere Informationen: www.tim-online.nrw.de

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03 Leitfaden „Geodäsie und BIM“ erschienen

Bevor irgendein Industrieunternehmen etwas herstellt, baut es zuvor einen digitalen Zwilling seines Produkts – vom Elektrorasierer bis zum Automobil macht diese digitale Risszeichnung des Produkts das komplexe Zusammenspiel hunderter oder sogar tausende Bauteile deutlich. Außerdem ist dieses digitale Modell mit einer Semantik verknüpft. Das bedeutet, der Hersteller kann Herkunft, Zulieferer, Material, Maße, Funktion und alle weiteren notwendigen Informationen noch für die kleinste Schraube seines Produkts jederzeit digital ablesen.

Bei Bauwerken heißt dieser digitale Zwilling BIM, ein Akronym für Building Information Modeling. Die Bauindustrie in Deutschland macht sich aktuell aber gerade erst auf den Weg, diesen wichtigen Aspekt der Digitalisierung ihrer Produkte und aller damit verbundenen Planungs- und Bauprozesse auf breiter Front zu starten. Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) hat als wichtiger Auftraggeber für den Bau von Verkehrsinfrastrukturen einen Stufenplan ausgerufen, damit BIM ab 2020 der Standard für alle neu zu planenden Bauprojekte im Infrastrukturbereich ist. Schon jetzt wird BIM als neue Methode in 26 Pilotprojekten des Bundes umfangreich getestet.

Vor diesem Hintergrund haben die DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. und der Runde Tisch GIS e.V. nun gemeinsam einen umfangreichen Leitfaden „Geodäsie und BIM“ veröffentlicht. Er richtet sich an Bauingenieure, Geodäten, Stadtplaner und GIS-Experten, die die Entwicklung und Einführung der BIM-Methode in der Bauwirtschaft aktiv gestalten und von ihr profitieren möchten. Geodäten sind ohnehin in vielen Prozessen der Bauwirtschaft direkt beteiligt. Dies beginnt mit der planungsbegleitenden Vermessung in der Entwurfsphase von Bauwerken und Bauvorhaben aller Art und reicht danach von der Bauvermessung vor und während der Bauausführung bis zur abschließenden Bestandsdokumentation von Gebäuden. Für diese Gruppe enthält der Leitfaden zum Beispiel zahlreiche praktische Handreichungen zu der Frage, worauf es mit Blick auf BIM künftig bei der Datenerhebung ankommt. Sogar rechtliche Fragen zum Einsatz von BIM werden beleuchtet.

Für GIS-Experten und Geoinformatiker beleuchtet der Leitfaden die aktuellen Standards bei der Datenhaltung und Datenverarbeitung, denn BIM ist mehr als nur eine digitale Bauakte. Es verändert die Perspektive: Eine isolierten Betrachtung der jeweils neuen Planung ist mit BIM kaum mehr sinnvoll. Der digitale Zwilling ist vielmehr bestens geeignet, sich in die Landschaftsmodelle, Landnutzungskartierungen und 3D-Stadtmodelle der Geoinformatik einzufügen. Der Leitfaden beschreibt darum, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es zwischen Bau- und GIS-Welt gibt, welche Aufgaben noch zu bewältigen sind und welche Lösungen bereits gefunden wurden, sowohl im Labor, wie auch in den erwähnten Pilotvorhaben.

Profitieren können schließlich Planer, Architekten, Bauingenieure, Stadtentwickler, Landmanager und Umweltexperten, weil BIM und GIS in der Kombination völlig neue Werkzeuge zur Simulation und Visualisierung von Planungsvorhaben und ihren Auswirkungen auf den Raum hervorbringen werden. Aber auch in der Bauplanung selbst werden entscheidende Verbesserungen zum Beispiel in Sachen Kostenplanung, Termintreue und Qualität erwartet.

Der neue Leitfaden breitet das Thema BIM auf 182 Seiten darum erstmals ausführlich und logisch gegliedert für die gesamte Geobranche auf. Über 50 Autoren aus Unternehmen, Behörden, wissenschaftlichen Institutionen und nicht zuletzt auch einige Bauherren haben dafür ihr Know-how und ihre Erfahrung zusammengetragen. Eine strukturierte Darstellung vorhandener Software und Dienstleistungen erlaubt sogar einen ersten Marktüberblick. Der Leitfaden Geodäsie und BIM versteht sich darum als kompakte Informationsquelle und als ein Nachschlagewerk für den dynamischen BIM-Markt. Er erscheint in digitaler Form und als kostenloser Download zu einer Zeit, in der wichtige Grundlagen für die Methode BIM erarbeitet werden und eine hohe Nachfrage nach Informationen zum Thema festzustellen ist. Es ist vorgesehen, den Leitfaden parallel zur Entwicklung des BIM-Umfeldes regelmäßig zu aktualisieren.

Weitere Informationen erteilt gerne die Geschäftsführerin des Runden Tisches GIS e.V. Dr. Gabriele Aumann.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen: www.rundertischgis.de

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04 Smartphones jetzt sachsenweit überprüfbar

Netz geodätischer Referenzpunkte ab 11. Oktober komplett

Wie gut kann ich mich auf mein Smartphone verlassen? Finde ich den Geocache exakt hier oder eher im Umkreis von fünf Metern? Für Fußgänger, Wanderer und Radfahrer ist es hilfreich zu wissen, wie genau ihr Gerät die Position anzeigt. Deshalb hat der Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) gemeinsam mit den Vermessungsämtern der Landkreise sogenannte geodätische Referenzpunkte eingerichtet.

Die Experten haben diese Punkte genau eingemessen – viel exakter, als das mit den üblichen Freizeitgeräten möglich ist. Anschließend wurden sie mit einer gravierten Metallplatte markiert. Alle Punkte sind sieben Tage die Woche rund um die Uhr frei zugänglich. Jeder Nutzer kann dort nun selbst überprüfen, wie exakt sein Gerät funktioniert.

Auch Geografielehrer nutzen die Punkte für den Unterricht, z.B. bei der Erarbeitung des Gradnetzes oder im Neigungskurs Geocaching.

Im Juli 2014 wurde der erste Referenzpunkt durch Sachsens Innenminister Markus Ulbig in Dresden beim GeoSN eingeweiht. Der letzte Punkt wird jetzt auf dem Kundenparkplatz des Vermessungsamtes des Landkreises Leipzig in Borna freigegeben.

Standorte und Benutzungshinweise: www.landesvermessung.sachsen.de

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05 Demografischer Wandel - Visionen, Strategien und konkrete Lösungen für Kommunen

HVBG-Coaching- Reihe geht in die 5. Runde

Der demografische Wandel macht sich schon seit Jahren in vielen Kommunen bemerkbar. Damit verbunden sind Herausforderungen wie Leerstand. Es sind schon längst nicht mehr nur Bauernhöfe oder landwirtschaftliche Gebäude, die mit Leerstand zu kämpfen haben. Zunehmend sind auch Wohnhäuser – sogar häufig in der Ortsmitte – betroffen.

Das Projekt „Chefsache Ortsinnenentwicklung“, das das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) mit seinen sieben Ämtern für Bodenmanagement (ÄfB) gemeinsam mit der Führungsakademie Baden-Württemberg anbietet, richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Gemeinden bis 15.000 Einwohner.

Das Projekt besteht einerseits aus der methodischen und fachlichen Unterstützung bei der Erarbeitung von lokal passenden Lösungswegen. Andererseits bietet es Beispiele aus der Praxis und einen strukturierten persönlichen Austausch mit anderen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.

Dieser Ansatz verbindet die bei der Führungsakademie Baden-Württemberg seit Jahren bewährte Methode der „Kollegialen Coaching Konferenz®“ mit fachlicher Unterstützung und Begleitung durch die HVBG.

In der Auftaktveranstaltung zum Projekt hatten die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der folgenden Gemeinden und Städte die Möglichkeit, sich ganzheitlich über das Thema „Ortsinnenentwicklung“ sowie das Projekt zu informieren, auszutauschen und anhand konkreter Beispiele ein eigenes Bild machen: Echzell, Fronhausen, Gilserberg, Heuchelheim, Philippsthal (Werra), Waldems, Glashütten, Hohenahr, Buseck, Jesberg, Sinn, Grebenhain, Brechen, Neuhof, Waldbrunn (Westerwald), Ronneburg, Linsengericht, Wald-Michelbach, Fernwald, Dautphetal, Münster, Meinhard, Rimbach, Lohra, Biebertal, Münchhausen, Heidenrod, Ranstadt, Kefenrod, Weinbach sowie Bad Orb, Linden, Schwarzenborn, Ulrichstein, Lich, Lollar, Homberg (Ohm), Schlitz, Trendelburg, Allendorf (Lumda) und Wächtersbach. Neben fachlichen Vorträgen, standen vor allem Erfahrungsberichte anderer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der vergangenen Staffeln im Fokus.

Nähere Informationen zur „Chefsache Ortsinnenentwicklung“ finden Sie im Flyer Chefsache.pdf

 der Broschüre Chefsache Ortsinnenentwicklung.pdf 

sowie auf der Homepage der HVBG unter hvbg.hessen.de

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06 INTERGEO 2017: „Wir führen Welten zusammen“


Bild: HINTE Marketing und Media GmbH

„Diese Welle werden wir reiten. Dagegenstemmen ist keine Option.“ Prof. Dr. Hansjörg Kutterer, Präsident des DVW als Veranstalter der INTERGEO, bekennt sich zu der gewaltigen Herausforderung, die die Digitalisierung für die gesamte Geo-IT-Branche mit sich bringt. Geodäten und Geo-IT-Experten verschiedenster Fachbereiche kämen bei der Digitalisierung eine herausragende Rolle zu, betont Kutterer, denn Geodaten seien anwendungsübergreifend längst vom Rand ins Zentrum von digitalen Prozessen gerückt. Auf die „Geodäsie 4.0“ als zukunftsgewandte IT-Branche in Zeiten der Digitalisierung käme gerade eine ganze Walze aus neuen Technologien, neuen Prozessen und neuem Denken zu. Sein Credo: „Wir gestalten die Digitalisierung mit und führen dabei Welten zusammen“. Und genau das wird wichtiger denn je, denn die Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Gesellschaftliche Fragen zu Mobilität, Energie, Umwelt, Sicherheit oder Gesundheit brauchen Lösungen und werden nicht ohne die Digitalisierung angefasst werden können.

Die Schwungmasse, die die Digitalisierung hervorbringt, wächst kontinuierlich an. Als Spiegel der aktuellen Marktdynamik setzt die INTERGEO in diesem Umfeld erneut Zeichen. Heute ist sie nach drei Tagen Produkt- und Lösungsshow, intensiver Information und agiler Interaktion in Kongress und Foren mit einem Top-Ergebnis zu Ende gegangen. Davon zeugen 580 Aussteller aus 37 Ländern und ein internationaler INTERGEO-Kongress mit über 1.400 Teilnehmern. Die Position als internationale Leitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement ist damit bestätigt. Berlin hat dabei seinen Hauptstadtbonus auf's Vollste erfüllt und zog erstmals mehr als 18.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern in Messe und Kongress.


Innovation – erlebbar in Messe und Kongress

Das Produkt- und Lösungsportfolio der Aussteller der INTERGEO hat die Prozesskette von der Datenerhebung über die Analyse bis zur Präsentation und Visualisierung der Ergebnisse durchgängig abgedeckt. Der Bogen, den Hersteller und Dienstleister in diesem Jahr präsentiert haben, spannt sich immer breiter. Er reichte von Produkten und Lösungen aus der GNSS-Vermessung, 3D-Modellierung, GIS, dem europäischen Erdbeobachtungsprogramm COPERNICUS bis zur Präsentation erlebbarer Informationen auf Basis von Virtual- und Augmented-Reality-Technologien. Ron Bisio, Vice President Geospatial von Trimble, urteilt stellvertretend für viele andere Aussteller: „Das war vielleicht die lebhafteste INTERGEO, auf der wir je ausgestellt haben. Die Veranstaltung geht für uns voll auf. Wir haben Partner und Kunden aus aller Welt getroffen.“ Auch Jürgen Dold, Präsident Hexagon Geosystems, zieht ein positives Fazit: „Die Veranstaltung war aus meiner Sicht sehr erfolgreich, nicht nur, weil wir unseren Kunden und Freunden eine weite Bandbreite von Innovationen zeigen konnten, sondern auch wegen der vielen inspirierenden Diskussionen mit Firmen und Verwaltungen zum Thema Digitalisierung.“

Die Digitalisierung durchwebte auch den Kongress und die Foren der Messe aufs Engste. Schwerpunkte im breit gefächerten Vortragsprogramm und zahlreichen interaktiven Diskussionsformaten waren die digitale Stadt, Building Information Modeling (BIM), Geospatial 4.0 und Open Government.


Wandel – Berufsbild, BIM und Smart City

Drei Tage INTERGEO machen die Rasanz der digitalen Transformation sichtbar. Das Berufsbild ist im Wandel, der Geodät von gestern wird zum Geodatenmanager von morgen. Gefragt sind mehr und mehr Allrounder, die geodätisches Fach-Know-how, IT-Wissen und Management-Fähigkeiten mitbringen. Building Information Modeling (BIM) als digitaler Prozess im Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken und Infrastruktur wird diesen Mix aus Expertisen zukünftig brauchen. Auf der INTERGEO nahm das Trendthema einen immer breiteren Raum ein. Denn Geodaten machen den Kern der noch jungen Methode aus, die die Baubranche effizienter machen soll.

Auch die Digitalisierung ganzer Städte und die Kreation digitaler Zwillinge urbaner Räume rücken die Geoinformation ins Zentrum des Geschehens. Prof. Dr. Manfred Hauswirth, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer FOKUS, zählte in seiner Keynote zur digitalen Vernetzung als Grundlage der Stadt der Zukunft Geodaten zu den wichtigsten Datensätzen weltweit. Auf der SMART CITY SOLUTIONS zeigte die INTERGEO in diesem Jahr verstärkt Lösungen für die intelligente Stadt von morgen. BIM-Expertin Dr. Ilka May war mit ihrem jungen Unternehmen LocLab Consulting eine der Ausstellerinnen auf dem neuen Gemeinschaftsstand „Innovationen Made in Germany“. Sie spricht von einer nächsten Stufe der Innovation, die in diesem Jahr auf der INTERGEO zu sehen sei. „Neben technologisch immer höher entwickelten Lösungen zur Datenaufnahme werden jetzt interaktive Lösungen kreiert, die Planen und Bauen auf eine nächste Ebene heben.“


INTERAERIAL SOLUTIONS – größte zivile Drohnenshow Europas

Insgesamt 158 Aussteller, 84 Expertenvorträge in zwei Kongressforen und mehr als 30 Starts und Landungen in Europas größter Flightzone machten die INTERAERIAL SOLUTIONS nicht nur zum Treffpunkt der internationalen UAV-Branche im Rahmen der INTERGEO. Die enorme Bandbreite des Angebots unterstrich ihre Bedeutung als führende kommerzielle, zivile Drohnenmesse Europas. Der erstmalig verliehene DRONE PIONEER AWARD, der nachhaltige Problemlösungen mit Hilfe von Drohnen auszeichnet, ging an das Projekt ECOSwat, das den Klimawandel nicht nur dokumentiert, sondern eindeutig belegt. Ein von der Joschka Fischer Company gestiftete Sonderpreis zeichnete zudem die ELEPHANT SURVIVAL ORGANISATION aus. Gewinner der Startup Session war das Projekt Airteam aus Berlin, das Drohnenservices unter anderem zur Infrastrukturinspektion anbietet.


Digitalisierung – das Leitthema bleibt. Auch 2018 in Frankfurt

Das wahre Ausmaß der Digitalisierung sei heute noch nicht auszumachen. Darauf weist DVW-Präsident Kutterer hin. Dennoch gelte es jetzt, die richtige Richtung einzuschlagen, um vorbereitet zu sein, wenn mit dem Internet der Dinge (IoT) und Methoden der Künstlichen Intelligenz weitere Dimensionen der Digitalisierung in den Fokus rücken. „Die überaus gute Resonanz bei Besuchern von Messe und Kongress lässt das Urteil zu, dass wir die richtigen Themen gesetzt haben. Wir sind sichtbar auf dem richtigen Weg“, sagt Kutterer.

Auf der INTERGEO 2018 wird der Weg fortgesetzt und vertieft. Die Digitalisierung mit ihren Innovationen rund um BIM, Virtual und Augmented Reality, UAV und Smart City werden vom 16. bis 18. Oktober in Frankfurt Schwerpunkte bilden.

Weitere Informationen unter www.intergeo.de.

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07 Big Data – Nutzen für kleine und mittlere Unternehmen

Disy präsentiert mit Partnern Ergebnisse des Forschungsprojekts „SmartRegio“


Die Geodatenintegration in SmartRegio wurde mit Talend Open Studio und dem Disy-Plug-in Geospatial Integration umgesetzt. Bild Disy

Suchanfragen, Transaktionen, Beiträge in sozialen Medien – das sind nur einige Quellen von „Big Data“. Ständig fallen Daten an und ihr Potenzial ist unschätzbar, wenn man sie raumbezogen auswertet und so „Location Intelligence“ nutzt. In großen Unternehmen ist das längst gang und gäbe. Doch gerade kleine und mittlere Unternehmen, die lokal meist sehr verwurzelt sind und für die es deshalb besonders wichtig ist, lokale sozioökonomische und soziodemografische Trends zu kennen und sie in den Geschäftsabläufen zu berücksichtigen, nutzen dieses Potenzial kaum oder gar nicht.


In SmartRegio wurde eine modulare Software-Plattform entwickelt, mit der sich Geo- und Massendaten wie Suchanfragen, Transaktionen, Beiträge in sozialen Medien oder Statistikdaten gemeinsam mit den Geschäftsdaten der Anwender zeitbezogen, raumbezogen und inhaltlich flexibel auswerten lassen. Bild Disy.

Räumliche Datenanalysen mit einfachen Werkzeugen

Abhilfe hat hier „SmartRegio“ geschaffen – ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördertes Smart-Data-Forschungsprojekt, an dem neben anderen innovativen Unternehmen und renommierten Forschern auch das Karlsruher Softwarehaus Disy beteiligt war.

Ebenfalls Mitglied des Konsortiums waren: die YellowMap AG, die USU Software AG, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die Forschungsstelle Datenschutz der Goethe-Universität Frankfurt. „Gerade Mittelständler und regional verwurzelte Unternehmen wie Stadtwerke, aber auch Stadtverwaltungen und Regionalverbände sind bei strategischen Entscheidungen davon abhängig, ihr lokales und regionales Umfeld zu kennen, Trends und Veränderungen frühzeitig zu registrieren und richtig zu interpretieren“, sagt Dr. Andreas Abecker, Leiter Forschungs- und Innovationsmanagement bei Disy. SmartRegio habe deshalb genau für diese Zielgruppe untersucht, wie sich öffentliche Daten einfach finden und nutzen lassen, wie diese mit eigenen und ggf. hinzugekauften kommerziellen Daten verknüpft und verschnitten werden können und wie mithilfe benutzerfreundlicher Werkzeuge auch Nicht-IT-Experten die Möglichkeit gegeben werden kann, intuitiv mit den Daten zu arbeiten und zu experimentieren. Konkretisiert wurde das anhand von Fragestellungen der Stadtwerke und der Stadtverwaltung Kaiserslautern, die am Projekt als assoziierte Partner teilnahmen.


SmartRegio-Lösungsarchitektur in Workshop präsentiert


Disy-Vortrag auf dem Workshop. Bild Disy

„Im Ergebnis des SmartRegio-Projekts, das im September 2017 seinen Abschluss fand, wurde prototypisch eine modulare Software-Plattform entwickelt, welche von den Projektpartnern nach Projektende als Ganzes und in den Teilen für kommerzielle Nutzungen weiterentwickelt werden soll“, erklärt Dr. Andreas Abecker. „Vorher haben wir aber die Forschungsergebnisse sowie passende Geschäftsmodelle in einem überaus erfolgreichen Workshop vorgestellt.“ Dazu trafen sich am 7. September fast 50 Projektbeteiligte und interessierte Außenstehende in Kaiserslautern. Die Vorträge der Projektpartner wurden hier durch zwei Gastvorträge ergänzt. Eike Richter von der „Leitstelle Digitale Stadt“ der Senatskanzlei Hamburg erläuterte die miteinander verwobenen politischen, organisatorischen, technischen und rechtlichen Aspekte der „Strategie Digitale Stadt“ in Hamburg. Prof. Dr. Till Nagel von der Universität Mannheim präsentierte neueste Methoden und Anwendungsbeispiele zur Datenvisualisierung für urbane Daten.


Workshop-Teilnehmer. Bild Disy

Bei Disy werden sowohl der Projektverlauf als auch der Abschluss-Workshop von SmartRegio sehr positiv bewertet. „Wir nehmen von solchen Projektbeteiligungen wertvolle Erfahrungen mit, die in unsere Produkte einfließen können. In einem sehr agilen Markt verschlafen wir so keine Trends und wir bauen unser Netzwerk immer weiter aus. Die Zusammenarbeit im SmartRegio-Konsortium und der Austausch beim Abschlussworkshop waren sehr fruchtbar“, sagt Dr. Andreas Abecker abschließend. Wer also eine neue Anwendungsidee hat und ein Forschungsprojekt starten möchte oder einen Partner für eine Ausschreibung eines bereits geplanten Projekts sucht, ist bei Disy genau richtig. Interessierte können sich gern direkt bei Dr. Andreas Abecker melden (Telefon: +49 721 16006-000, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Weitere Informationen:

Forschungsprojekt SmartRegio

BMWi-Programm Smart Data 

Blog des Technologieprogramms Smart Data

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08 Neues Matrix-Routing und Millionen von POIs mittels OpenRouteService

Als Beispiel mit den drei Orten Frankfurt, München und Berlin sollen paarweise die Zeiten und Distanzen berechnet werden. Der Matrix-Dienst gibt dann eine strukturierte Matrix-Tabelle in grob der folgenden Form zurück:

From To Time (seconds) Distance (kilometers)

Frankfurt Berlin 227544 650

Frankfurt Munich 627324 400

Munich Berlin 315123 500

Typische Anwendungen finden sich in der Logistik. Fahrzeugflotten können mehrere Standorte haben, die besucht werden müssen, vorzugsweise in der schnellsten Reihenfolge. Mit Hilfe des Matrix-Dienstes ist man nun in der Lage, genau diese beste Reihenfolkge herauszufinden.


Time-distance Matrix API

Darüberhinaus ist es möglich mit OpenRouteService (ORS) eine weltweite "Places of Interest (POI)" Datenbank mit über 15 Millionen Einträgen anzusprechen. Diese weist eine Vielzahl unterschiedlicher Kategorien sowie Unterkategorien auf und kann entweder über die Service-Schnittstelle oder direkt interaktiv auf www.openrouteservice.org genutzt werden. Bei Gebäuden und Institutionen, die eine Adresse aufweisen, wird diese mit ausgegeben. Gleiches gilt z.B. auch für Öffnungszeiten von Geschäften, soweit diese in der OpenStreetMap-Datenbank eingetragen sind.


Locations API

Weitere Informationen: Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT)

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OpenStreetMap-Daten lizenzkonform nutzen

OpenStreetMap ist mit seiner umfassenden Sammlung geographischer Informationen eine gern genutzte Quelle für freie geographische Informationen. Die Motivation zur Nutzung durch Unternehmen oder Behörden ist dabei neben der Qualität insbesondere der Aspekt der kostenlosen Verfügbarkeit.

In der FOSS Academy Schulung zu diesem Thema lernen Sie am 25. Oktober 2017 in Berlin, wie Sie die OpenStreetMap-Daten lizenzkonform nutzen. Denn freie Verfügbarkeit ist nicht gleichbedeutend mit "ich darf tun und lassen, was ich will". Auch bei Open Data und damit auch bei OSM-Daten gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Die im OpenStreetMap-Projekt verwendete OpenDatabaseLicense (ODbL) ermöglicht es beispielsweise Ergebnisse der Datenverarbeitung unter eine frei wählbare Lizenz zu stellen.

Sie knüpft an die Nutzung andererseits einige Bedingungen. In der Schulung erläutern wir Ihnen die Grenzen zwischen "unproblematisch", "noch möglich" und "auf keinen Fall". Dies gilt bei der Quellenangabe genau so, wie beim Verschneiden mit anderen Datensätzen. Kein Freiwilligenprojekt der Welt sieht es gern, wenn seine Arbeit ohne entsprechende Referenz an das Projekt genutzt wird. Und auch die Außendarstellung eines Unternehmens oder einer Behörde kann leiden, wenn es sich öffentlich mit dem Vorwurf eines nicht lizenzkonformen Verhaltens konfrontiert sieht.

Die Details zur Schulung sowie das Anmeldeformular stehen Ihnen unter www.foss-academy.com/schulungstermine/openstreetmap-daten-lizenzkonform-nutzen zur Verfügung.

Für weitere Informationen erreichen Sie uns per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter Tel. +49 (0) 30 / 5130 278 - 80.

 

FOSS Academy Schulung

OpenStreetMap-Daten lizenzkonform nutzen

Datum: 25.10.2017, 09:30 - 16:30 Uhr

Ort: Berlin

Referent: Falk Zscheile

Anmeldung: www.foss-academy.com/schulungstermine/openstreetmap-daten-lizenzkonform-nutzen

 

Die FOSS Academy - Geoinformatik-Schulungen mit freier Software

"Aufwind durch Wissen" – unter diesem Motto bietet die FOSS Academy, das Schulungsinstitut der WhereGroup, praxisorientierte Schulungen im Bereich Geo-Informatik an. Zahlreiche Schulungen zur gesamten Palette "GIS mit freier Software" werden an unterschiedlichen Standorten in Deutschland von praxiserfahrenen Trainern durchgeführt.

Thematisch werden sämtliche Module einer Geodateninfrastruktur behandelt - von Datenhaltungskomponenten über Kartenserver bis hin zu Webclients und Desktop-Systemen. Hinzu kommen Veranstaltungen, die sich der grundlegenden Konzeption von standardkonformen Geodaten-Infrastrukturen sowie speziellen Aspekten wie der Sicherheit oder freien Geodaten widmen.

Das gesamte Schulungsprogramm der FOSS Academy und weitere Informationen zu den Schulungen sind auf www.foss-academy.com veröffentlicht.

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09 Lotstab muss nicht mehr aufrecht gehalten werden

Erstes GNSS mit echter Neigungskompensation ist der neueste Entwicklungsschritt in der Leica Captivate-Erfahrungswelt


Leica GS18 T

Durch die Ergänzung um kalibrierungsfreies GNSS und verschiedene Erweiterungen der Captivate-Feldsoftware sowie der Bürosoftware Infinity kann der Benutzer mit selbstlernendem GNSS und ansprechenden, intuitiven Softwareoberflächen noch tiefer in die Leica Captivate-Erfahrungswelt eintauchen.

„In meiner Branche kommt es auf die Geschwindigkeit an. Mit meinem GS16 konnte ich bereits den Zeitaufwand bei allen Projekten reduzieren. Und mit dem GS18 Twird alles noch schneller und effizienter“, sagt Manny Sangha, Inhaber der Firma Sangha Geomatics & Land Survey Inc. in Vanderhoof, Kanada. „Dass ich den Lotstab nicht mehr aufrecht halten und das System nicht mehr kalibrieren muss, ist für mich von echtem Wert und eine bahnbrechende Neuerung für die Branche.“

Das neue kalibrierungsfreie GNSS mit Neigungskompensation

Als weltweit schnellster GNSS-RTK-Rover ist der GS18 T die erste kalibrierungsfreie GNSS-Lösung mit Neigungskompensation, die immun gegenüber magnetischen Störeinflüssen ist. GNSS-Messungen können von einer beliebigen Position am Standort aus vorgenommen werden. Dadurch spart der Benutzer gegenüber konventionellen Vermessungspraktiken 20 Prozent Zeit im Feld, da das Aufrechthalten des Lotstabs zum Ausrichten der Dosenlibelle entfällt. Als einziger GNSS-RTK-Rover verfügt der GS18 T über ausreichend präzise Inertialmesseinheiten (IMUs) anstelle eines Kompasses, Benutzer können dadurch Messungen mit einem geneigten Lotstab in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden, unter Fahrzeugen und in der Umgebung metallischer Gegenstände vornehmen.


Der neue Leica GS18 T ist die einzige kalibrierungsfreie Smartantenne mit Neigungskompensation, die immun gegenüber magnetischen Störeinflüssen ist. Bild Leica

Mit integrierter Qualitätssicherung registriert er die exakte Positionierung des Lotstabs während der Messung. Diese Werte werden gespeichert, um die Rückverfolgbarkeit der Messung sowie eine vollständige Qualitätsberichterstattung zu gewährleisten. Der neue GNSS-RTK-Rover ist leicht zu bedienen und verhilft Benutzern und Managern zu mehr Produktivität und kürzeren Einsatzzeiten vor Ort.

„Der GS18 T steht für unseren Innovationswillen und unser Streben nach der bestmöglichen Benutzererfahrung“, erklärt Bernhard Richter, Geschäftsführer für den GNSS-Bereich bei Leica Geosystems. „Da es nicht mehr notwendig ist, den Lotstab aufrecht zu halten, können die Benutzer dank der gewonnenen Zeit und des eingesparten Aufwands neue Möglichkeiten in ihrer Branche erschließen.“

Erweiterungen der Feld- und Bürosoftware zur Unterstützung neuer Neigungsfunktionen

Mit voller Unterstützung für den GS18 T bieten die Feldsoftware Leica Captivate 3.0 und die Bürosoftware Leica Infinity 2.4 dem Benutzer die Chance, bei der Steuerung vor Ort und im Büro noch tiefer in die Erfahrungswelt einzutauchen.

In Captivate besteht nun die Möglichkeit, den GS18 T für alle Mess- und Absteckanwendungen zu konfigurieren und Messungen mit Neigungskompensation zu visualisieren. Die gemessenen Daten können direkt in Infinity importiert oder in verschiedene für CAD-Pakete geeignete Formate exportiert werden. In Infinity kann der Benutzer die Messdaten visualisieren und entsprechende Berichte erstellen, was volle Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung für Benutzer und Kunden bedeutet.

  „Wir arbeiten basierend auf den Bedürfnissen unserer Kunden kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Leica Captivate-Erfahrungswelt“, sagt Richter. „Diese neuen Softwareaktualisierungen von Captivate und Infinity zeigen, wie sehr uns nicht nur die Verbesserung unseres Angebots, sondern auch eine herausragende Benutzererfahrung am Herzen liegen.“

Weitere Information zum GNSS-RTK-Rover GS18 T: leica-geosystems.com/de-de/gs18t.

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10 Fachapplikation „Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet“ wird als Open Source Lösung zur Verfügung gestellt


Beispiel einer Zustandserfassung mit der Fachapplikation „Erhaltungsmanagement im Siedlungsgebiet“ (EMSG)

Künftig wird MISTRA auf die Kernaufgaben des ASTRA fokussiert und damit auf die Schweizer Nationalstrassen beschränkt. Da sich EMSG mit Gemeindestrassen befasst und somit nicht in die Zuständigkeit des ASTRA fällt, wird seine Weiterentwicklung eingestellt. Die Fachanwendung wird jedoch weiterhin als sehr wertvoll und hilfreich für den Aufbau eines pragmatischen Erhaltungsmanagements auf Gemeindeebene eingestuft. Aus diesem Grund und um weitere Innovationen zu fördern, hat sich das ASTRA entscheiden, den Quellcode von EMSG offenzulegen und allen Interessierten als Open Source Software zugänglich zu machen. Gegenüber den Gemeinden, welche EMSG im Einsatz haben, wurde der Betrieb bis spätestens 2019 zugesichert.

Technische Beschreibung

Die EMSG-Lösung besteht aus einer in .NET 4.5 entwickelten Web-Anwendung und einem .Net 4.0 WPF-Client. Für die Persistenz ist ein SQL-Server zuständig. Die GIS-Funktionalität wurde im UI auf Basis von OpenLayers gelöst, welches serverseitig durch den GeoServer mit Daten beliefert wird. Für die Kartenhintergründe werden die WMTS und WMS von Swisstopo genutzt.

Projekt auf GitHub: github.com/astra-emsg/ASTRA.EMSG

Link zur Dokumentation: github.com/astra-emsg/ASTRA.EMSG/tree/master/documentation

Weitere Informationen: www.astra.admin.ch

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11 Autodesk University Deutschland 2017 am 17. & 18. Oktober in Darmstadt


Bild: AUTODESK

Die Teilnehmer haben bei verschiedenen Fachvorträgen die Möglichkeit, die unterschiedlichen Lösungen von Autodesk kennenzulernen und die Software anschließend ausprobieren. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist unter www.autodesk-university.de möglich.

Eröffnet wird die Konferenz mit einem Vortrag von Harald Oettl, Vice President Global Field & Channel Marketing bei Autodesk. Die Besucher erwarten darüber hinaus folgende

Keynotes:

Joachim Zettler von AIRBUS APWORKS thematisiert unter dem Titel „Hype trifft Realität“ das Potenzial additiver Herstellungsverfahren für Luft- und Raumfahrtkomponenten.

Karl Osti von Autodesk gibt anhand von Projekten wie dem Mexico City Airport einen Überblick über aktuelle Innovationen im Bereich Design.

Christian Haas und Andrea Block von der Produktionsfirma Luxx Studios befassen sich damit, welche Spezialeffekte dank moderner Technologie heute in Animationsfilmen möglich sind.

Des Weiteren bietet die Autodesk University 2017 über 100 Vorträge und Workshops zu den von Autodesk entwickelten Lösungen für Manufacturing, Architektur, sowie Medien und Entertainment. Die Sessions beschäftigen sich dabei mit Themen von 3D-Laserscanning über Infrastrukturprojekte bis zu Virtual Reality. Eine Programmübersicht gibt es hier.

Weitere Informationen zur AU: www.rayseven.com

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12 Erfolgreiche INTERGEO 2017

Disy feierte 20-jähriges Firmenjubiläum in Berlin


Disy Messestand auf der INTERGEO 2017 in Berlin. Bild Disy

„Die INTERGEO 2017 war für uns eine erfolgreiche Messe“, so fasst Claus Hofmann, Geschäftsführer der Disy Informationssysteme GmbH, seine Eindrücke von der dreitägigen Veranstaltung in Berlin zusammen. „Wir haben intensive Gespräche mit zahlreichen Interessenten und Kunden geführt. Dabei bekamen wir durchweg positives Feedback zur gesamten Cadenza-Produktfamilie, zu unserem Ansatz zum raumbezogenen Datenmanagement und zu unserem neuen Geo-ETL-Tool für die Geodatenverarbeitung.“


Highlights auf der INTERGEO

Disy zeigte auf der INTERGEO, wie Nutzer mit der brandneuen Version von Cadenza ihre Geo- und Sachdaten effizient für die tägliche Arbeit nutzen können – inklusive der mobilen Datennutzung auf Smartphones. Außerdem informierte Disy darüber, wie mit Datenbanktechnologien ein Data Warehouse unter Einbeziehung von Geodaten aufgebaut und die Datenintegration mit ETL-Werkzeugen wie Talend organisiert werden kann. Diese Themen werden immer wichtiger für Fragestellungen aus den Bereichen Umwelt- und Verbraucherschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie der Inneren Sicherheit.


Disy und Talend präsentierten neues ETL-Werkzeug für die Datenintegration

Raumbezogenes Datenmanagement erfordert neben Datenbanktechnologien und der Einbindung von Webdiensten auch Werkzeuge für die effiziente Integration, Verarbeitung und Analyse großer Datenmengen. Darum präsentierten Disy und Talend zusammen die neue Disy-Software „GeoSpatial Integration für Talend“. Die von Disy entwickelte Software setzt auf das bewährte ETL-Tool Talend zur Verarbeitung von großen Datenmengen und erweitert dieses um Funktionen für die Geodatenverarbeitung. Damit ergänzt Disy sein Portfolio von GIS und Reporting um Methoden und Werkzeuge zur räumlichen Datenintegration.

Polizeimotorrad aus dem Gründungsjahr von Disy


Polizeimotorrad aus dem Gründungsjahr von Disy. Bild Disy

Anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums wartete Disy mit einer besonderen Überraschung für die Besucher am Stand auf: ein historisches Polizeimotorrad, das im Gründungsjahr von Disy seine Erstzulassung hatte. Die BMW K75 in Polizeiausführung ließ viele Herzen höher schlagen. Darum erfreuten sich die Messebesucher sehr an den Fotos, die sie direkt als Erinnerung mitnehmen konnten.

Kongressvortrag über den Nutzen öffentlicher Geodateninfrastrukturen

Im Rahmen des INTERGEO-Kongresses beleuchtete Dr. Wassilios Kazakos in seinem Vortrag „Von der Pflicht zum Nutzen: Geodateninfrastrukturen in der öffentlichen Verwaltung“ die asymmetrische Verteilung von Aufwand und Nutzen: Organisationen, die Daten haben, müssen für die Bereitstellung den Aufwand betreiben, während der Nutzen oft bei Dritten liegt. Dass diese Sichtweise auf das Thema zu eng greift, erläutert Dr. Kazakos an zahlreichen Beispielen aus der Landes- und Bundesverwaltung. Dabei zeigte sich, dass die Harmonisierung, Vereinheitlichung und zentrale Bereitstellung von Daten enorme Synergieeffekte und Effizienzsteigerungen innerhalb einer Organisation erzielen kann.

Marktführerschaft beim raumbezogenen Berichtswesen

„Die vielen Gespräche auf der INTERGEO haben mir bestätigt, dass wir durch die Verbindung von GIS und Reporting in unterschiedlichsten Themen und Fachbereichen einzigartig auf dem Markt sind und dadurch auch zukünftig optimal aufgestellt sind für komplexe Fragestellungen mit vielen Daten,“ unterstreicht Claus Hofmann die marktführende Position von Disy im Bereich des raumbezogenen Berichtswesens.

Kontaktdaten für Anfragen

Interessenten können auch im Nachgang zur INTERGEO die aktuelle Cadenza-Version kostenlos und unverbindlich über die Webseite www.disy.net/testen anfordern und testen. Wer an den Disy-Angeboten interessiert ist oder die Präsentation des Kongressvortrags erhalten möchte, kann telefonisch unter 0721-16006-000 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Informationen anfordern und einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren.

Weitere Informationen

 

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13 Topcon zeigte Lösungen zu „The Intersection of Infrastructure and Technology“ auf der Intergeo 2017

„Die Weiterentwicklung von bestehender sowie das Management alternder Infrastruktur, stellen Baufachleute aus aller Welt vor große Herausforderungen“, sagt Ian Stilgoe, Vice President für Geopositionierung in Europa bei der Topcon Positioning Group. Auf der Messe rückte Topcon Produkte und Lösungen in den Fokus, um dem Druck der Branche möglichst effizient entgegenzuwirken.

„Eine immer höhere Bevölkerungsdichte als Folge des Städtewachstums und der Modernisierungsanstrengungen der Kommunen steigt auch die Nachfrage nach neuen Infrastrukturlösungen“, erklärt Ian Stilgoe. „Oftmals stehen zu wenig Mittel zur Finanzierung der benötigten Maßnahmen für den Bestandserhalt sowie die Planung und den Bau neuer Infrastruktur zur Verfügung. Da ist es besonders hilfreich, wenn unsere globalen Lösungen für die Praxis die Produktivität steigern und gleichzeitig den Ressourcenverbrauch senken. Nur durch das Einbinden smarter Technologien in den Bauablauf können wir das auf sinnvolle Weise erreichen.“


TOPCON Messestand auf der INTERGEO. Bild TOPCON

Die Zukunft der Infrastruktur war auch ein vorrangiges Thema bei der gemeinsamen Präsentation von Bentley und Topcon im Smart Cities Solution Forum. Zusammen mit Solius stellte Topcon seine innovativen Technologien in einer Virtual Reality-Kuppel vor.

Weitere Vorträge und Vorführungen des Topcon-Teams drehten sich um Inspektion und Bauüberwachung mithilfe von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs), Massendatenerfassung sowie teamübergreifende BIM-Lösungen für Gebäude, Infrastruktur und smarte Stadtmodelle.

Am Topcon-Stand wurde modernste Technologie gezeigt, darunter die Elite Survey Suite, das Deformationsüberwachungssystem Topcon Delta Solution, eine neue Version der Datenerfassungssoftware für die Lösung SmoothRide™ zur Fahrbahnerneuerung und ein neuer Internetdienst zur Integration in die Auswertesoftware MAGNET® Collage für Massendaten. Experten des Topcon-Teams demonstrierten, wie sich die neuen Arbeitsabläufe praktisch umsetzen lassen und wie ein integrierter Ansatz an Hard- und Software die Effizienz in der Projektausführung steigert. All diese Möglichkeiten führen auch zu Optimierungen bei der Erfassung, Verwaltung und Freigabe von Daten.

Weitere Informationen zur Topcon-Technologie: topconpositioning.com/intergeo-2017

 

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14 Termine

13.10.2017Geodatenmanager/in Modul "Programmierung mit Python" I Geographisches Institut/Uni Tübingen - Rümelinstraße 19, 72074 Tübingen I

24. -25.10.2017 I 15. Seminar GIS & Internet I Universität der Bundeswehr München, Neubiberg I https://www.unibw.de/gis-und-internet/

25.-26.10.2017 I GEC Geotechnik - expo & congress I Messe Offenburg-Ortenau GmbH - Schutterwälder Str. 3 77656 Offenburg I www.gec-offenburg.de

RaumZeitRisiko 2017 Interdisziplinäre Tagung I 26. - 27. Oktober 2017 I Hochschule für angewandte Wissenschaften München - Karlstraße 6, 80333 München I http://raumzeitrisiko2017.net

01.11.2017 I ILUS 2017 I Neumarkt 9 01067 Dresden I www.ilus2017.ioer.info

10.11.2017 I Geodatenmanager/in Modul "GIS 2 Fortgeschrittene" I Geographisches Institut/Uni Tübingen - Rümelinstraße 19, 72074 Tübingen I

15.11.2017“Leitfaden zur Grenzverhandlung” und Berücksichtigung der Novelle 2016 zum VermG und der VermV 2016 I Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck, Österreich

17.11.2017Geodatenmanager/in Modul "Räumliche Statistik" I Geographisches Institut/Uni Tübingen - Rümelinstraße 19, 72074 Tübingen I 

17.11.2017Geodatenmanager/in CAS "Fernerkundung"  I Geographisches Institut/Uni Tübingen - Rümelinstraße 19, 72074 Tübingen I

14.12.2017 I Where2B-Konferenz 2017 IBonn I  http://www.where2b-conference.com

 

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15 GEOjobs

Unsere Internet-Stellenbörse für die GEOberufe ist für Stellenanbieter aus der Wirtschaft, aus der öffentlichen Verwaltung oder aus dem Schul- und Hochschulbereich eine herausragende Plattform um zielgenau mögliche Bewerber zu treffen.

Die Aufnahme Ihres Stellenangebots erfolgt zum Preis von € 498,-- zzgl. MwSt. Als besonderer Service erscheint Ihr Stellenangebot zusätzlich in Kurzform im nächsterreichbaren Newsletter „gis-report-news“. Stellengesuche von Privatpersonen werden bei uns kostenlos veröffentlicht.

Möchten Sie ein Stellenangebot aufgeben? Hier der direkte Link.

Möchten Sie ein Stellengesuch aufgeben? Hier der direkte Link.

 

Neue Jobangebote:

Technische Sachbearbeitung (w/m) für 3D Gebäudemodelle I Landeshauptstadt Hannover I Stellenangebot vom 10.10.2017 

Berater mit GIS-Expertise (m/w) I MICUS Strategieberatung GmbH I Düsseldorf I Stellenangebot vom 10.10.2017

Ingenieurin beziehungsweise Ingenieur I Stadt Köln I Stellenangebot vom 09.10.2017

! NATCAT MODELLER (m/w) I R+V Versicherung I Wiesbaden I Stellenangebot vom 09.10.2017

PhD position “Linking the deep structures of the cratons of Africa and South America by integrated geophysical modelling” (m/f) I GFZ German Research Centre for Geosciences I Potsdam I Stellenangebot vom 06.10.2017 

Geodatenmanagerin/Geodatenmanager I Wupperverband I Wuppertal I Stellenangebot vom 06.10.2017 

Professur Grundlagen und Anwendungen von Geoinformationssystemen I Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth I Oldenburg I Stellenangebot vom 02.10.2017 

Ingenieurin / Ingenieur (FH bzw. Bachelor) I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Frankfurt am Main I Stellenangebot vom 29.09.2017 

Mitarbeiter / Mitarbeiterin im Bereich Projektmanagement (Dipl.-Ing. Uni bzw. Master) I Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) I Frankfurt am Main I Stellenangebot vom 29.09.2017 

Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter im gehobenen technischen Funktionsbereich I Bezirksregierung Köln I Dienstort Bonn I Stellenangebot vom 28.09.2017 

Ingenieurin/ Ingenieur (FH) der Fachrichtung Vermessungswesen oder Geoinformatik I Kreis Herford I Stellenangebot vom 28.09.2017 

2x Geoinformatiker/in I Servicezentrum Landentwicklung und Agrarförderung Niedersachsen I Hannover I Stellenangebot vom 27.09.2017

Spezialist für Geodaten / GIS Data Analyst (m/w) I con terra GmbH I Münster I Stellenangebot vom 22.09.2017 

Software Entwickler (m/f) für GIS Applikationen I KWS Services Deutschland GmbH I Einbeck I Stellenangebot vom 21.09.2017

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Impressum: Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Internet-Redaktion: Christoph Harzer, Bernhard Krebs

Ludwig-Marum-Str.37, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-94402-0, Fax 0721-94402-30, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.geobranchen.de, www.geojobs.de, www.gis-report.de, www.harzer.de . Geschäftsführer: Christoph Harzer.

Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Karlsruhe unter HRB 5389 USt.-IdNr.: DE 143 583 183

Organ:

Offizielles Online-Organ des DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V., Dortmund @ www.ddgi.de

Offizielles Online-Organ von GDI-Sachsen GEODATEN-INFRASTRUKTUR SACHSEN e. V., Dresden @ www.gdi-sachsen.de

Offizielles Online-Organ von GEOkomm e. V. Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, Berlin/Potsdam @ www.geokomm.de

Offizielle Online-Organ des GeoMV „Geoinformationswirtschaft Mecklenburg Vorpommern e. V. @ www.geomv.de

Offizielles Online-Organ von Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN), Osnabrück @ www.gin-online.de

Offizielles Online-Organ des Vereins InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Offizielles Online-Organ des Vereins Runder Tisch GIS e. V., München @ www.rundertischgis.de

Medienpartner:

INTERGEO Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement @ www.intergeo.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

DGfK Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V., Hannover @ www.dgfk.net

AGEO Österreichischer Dachverband für Geographische Information, Innsbruck @ www.ageo.at

SOGI Schweizerische Organisation für Geoinformation, Basel @ www.sogi.ch

Mitglied:

AIR Anwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien e. V. @ www.air-verband.de

DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation @ www.ddgi.de

DGPF Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e. V. @ www.dgpf.de

InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

Runder Tisch GIS e. V. @ www.rundertischgis.de

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