Technische/n Sachbearbeiter/in für das Sachgebiet Grundstücksbewertung

 
Die Landeshauptstadt Hannover sucht für den Fachbereich Planen und Stadtentwicklung eine*n Technische*n Sachbearbeiter*in für das Sachgebiet Grundstücksbewertung.

Aufgaben

Die Landeshauptstadt Hannover nimmt im Rahmen ihres wirtschaftlichen Handelns am Grundstücksverkehr teil. Die Ergebnisse der Wertermittlung haben direkten Einfluss auf die wirtschaftliche Tätigkeit in der Grundstücksvermarktung der Stadtverwaltung, die organisatorisch von der Wertermittlung getrennt ist. Als Basis für die An- und Verkaufsverhandlungen erstellen Sie Verkehrswertgutachten für bebaute und unbebaute Grundstücke, ermitteln Entschädigungskosten für Dienstbarkeiten und Baulasten aller Art. Sie beschaffen selbständig die notwendigen Unterlagen, wählen das geeignete Verfahren aus und ermitteln die notwendigen Parameter für die Verkehrswertermittlung im Einzelfall. Darüber hinaus koordinieren Sie die interne Auftragsverteilung. Die Arbeiten sind sorgfältig, termingerecht und selbständig zu erledigen, wobei ein Austausch im Team zur gegenseitigen Qualitätskontrolle und Korruptionsprävention selbstverständlich ist.

Wir bieten Ihnen

  • Arbeitszeitmodelle, die es Ihnen ermöglichen, flexibel auf alle Eventualitäten des Lebens zu reagieren
  • eine Jahressonderzahlung und eine zusätzliche Altersversorgung (bei Vorliegen der Voraussetzungen)
  • im Einzelfall ein Leistungsprämie
  • die Möglichkeit ständiger Fort- und Weiterbildung
  • Vergünstigungen für den öffentlichen Personennahverkehr (Job-Ticket)
  • ein umfangreiches Betriebssportprogramm

Fachliche Anforderungen

Die Stelle erfordert ein abgeschlossenes Studium (Dipl. Ing/FH oder Bachelor) der Fachrichtung Vermessungswesen, Geoinformation oder vergleichbarer Fachrichtungen. Alternativ können sich auch Personen mit einem Hochschul-/oder Universitätsstudium des Vermessungswesens, der Geoinformation oder vergleichbarer Studiengänge bewerben.

Zugelassen sind auch Bewerber*innen mit einem Studienabschluss (Bachelor/Master) der Fachrichtung Immobilienmanagement oder vergleichbar, wenn Nachweise über Ausbildungsinhalte oder Zusatzausbildungen zur Immobilien- oder Grundstücksbewertung erbracht werden. Weiterhin zugelassen sind auch sonstige Bewerber*innen, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrung entsprechende Tätigkeiten ausüben.

Langjährige Erfahrungen in der Ermittlung von Verkehrswerten sowie entsprechende Fachkenntnis im Planungs- und Baurecht werden erwartet oder können bei entsprechendem Grundwissen auf der Stelle erworben werden. Für diesen Fall erfolgt bis zum Nachweis der notwendigen Erfahrung die Eingruppierung in der nächst niedrigeren Entgeltgruppe.

Ein sicherer Umgang mit den üblichen Office-Programmen wird erwartet. Bei der für die nächsten Jahre geplanten Einführung eines digitalen Archivs mit Historienverwaltung ist die Kenntnis über GIS-Systeme von Vorteil, um sich mit kreativen Ideen aktiv in die Entwicklung einbringen zu können.

Weitere Anforderungen

Das Vertreten der Ergebnisse der Bewertungen gegenüber den stadtinternen Auftraggeber*innen erfordert ein hohes Maß an persönlicher Kompetenz und die Fähigkeit, in Konfliktfällen der Situation angemessen aufzutreten. Der sensible Umgang mit Menschen ist besonders bei der Besichtigung bewohnter Objekte erforderlich. Die interne Qualitätssicherung wird durch konstruktiven Austausch mit den Kolleg*innen sichergestellt. Dazu erwarten wir ein teamorientiertes Arbeitsverhalten und gute Kommunikationsfähigkeit. Gute Ortskenntnis und Kenntnis über den Immobilienmarkt im Stadtgebiet von Hannover sind von Vorteil.

Die Eingruppierung richtet sich nach Entgeltgruppe 12 Fg. 2 TVöD (B XXIX Anlage 1 - Entgeltordnung (VKA)). Der Arbeitsplatz ist für die Bewerbung von Beschäftigten im Tarifbereich sowie Beamtinnen und Beamten offen. Der Stellenwert entspricht bei einer Dienstpostenbewertung der Besoldungsgruppe A 13, Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt, Fachrichtung Technische Dienste mit einem der unten genannten Studienabschlüsse.

Die Besetzung der Stelle erfolgt unbefristet und ist schnellstmöglich mit der Hälfte der wöchentlichen Arbeitszeit, also 19,25 Stunden bzw. 20 Stunden für Beamt*innen, zu besetzen.

Die Landeshauptstadt Hannover möchte neben dem Frauenanteil den Anteil der Beschäftigten mit interkultureller Kompetenz in diesem Aufgabengebiet bzw. in Positionen dieser Art in den nächsten Jahren erhöhen. Es werden daher insbesondere Frauen sowie Personen mit Migrationshintergrund, die über die genannten Qualifikationen verfügen, ermuntert, sich auf die ausgeschriebene Stelle zu bewerben.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Weitere Informationen

Näheres zu den Aufgaben kann bei der Bereichsleitung Frau Dr. Fröhlich unter der Telefonnummer
0511 – 168 43174 erfragt werden.

Informationen zur Landeshauptstadt Hannover als Arbeitgeberin erhalten Sie unter www.karriere-stadt-hannover.de .

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann bewerben Sie sich bitte online über das Bewerbungsportal www.stellenausschreibungen-hannover.de oder richten Sie Ihre Bewerbung in Papierform (ohne Foto) unter Angabe der Kennziffer 61.27-2019-01-Z bis zum 6. September 2019 an die Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Personal und Organisation (OE 18.11), Trammplatz 2, 30159 Hannover.

 

Stellenangebot vom 31.07.2019

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