| AAA-Startschuss in Rheinland-Pfalz |
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Am 7. Juli 2010 hat der Minister des Innern und für Sport, Karl Peter Bruch, im Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz den Startschuss für einen tiefgreifenden und etwa ein halbes Jahr beanspruchenden Umstellungsprozess in der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz gegeben. Nach vollständigem Abschluss dieses Prozesses werden Ende 2010 die amtlichen Geobasisinformationen der Vermessungs- und Katasterverwaltung länderübergreifend und einheitlich in drei neuen hochmodernen Informationssystemen zur Verfügung stehen: AFIS, ALKIS und ATKIS.
Am 7. Juli 2010 hat der Minister des Innern und für Sport, Karl Peter Bruch, im Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz den Startschuss für einen tiefgreifenden und etwa ein halbes Jahr beanspruchenden Umstellungsprozess in der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz gegeben. Nach vollständigem Abschluss dieses Prozesses werden Ende 2010 die amtlichen Geobasisinformationen der Vermessungs- und Katasterverwaltung länderübergreifend und einheitlich in drei neuen hochmodernen Informationssystemen zur Verfügung stehen: AFIS, ALKIS und ATKIS.
Amtliches Festpunktinformationssystem (AFIS), Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) und Amtliches Topographisch-Kartographisches Informationssystem (ATKIS) oder kurz AAA, so heißen die neuen Schlagworte der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig sind die dahinter stehenden neuen Informationssysteme die größte Herausforderung, vor die sich die über 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz seit Jahrzehnten gestellt sehen. „Der Aufwand und die Mühen sind aber gut investiert, weil sie zukunftsgerichtet sind“, so der Innenminister auf der Auftaktveranstaltung. Da alle Bundesländer diesen Weg gehen, wird es in naher Zukunft einheitliche Geobasisdaten geben. Ein weiterer Vorteil ist: Die neuen Daten können aufgrund der einheitlichen Standards von allen Geographischen Informationssystemen auch über die Landes- und Bundesgrenze hinweg gelesen und verarbeitet werden. „Normen und Standards machen Geodaten interoperabel und internetfähig. Damit wird eine breite Akzeptanz und Nutzung sichergestellt“, ist sich Bruch sicher. Als wenn es damit nicht genug wäre. Um über die Bundesgrenze hinweg in ganz Europa mit einheitlichen Koordinaten arbeiten zu können, hat die Vermessungs- und Katasterverwaltung mit der Freischaltung durch Innenminister Karl Peter Bruch zeitgleich auch das Raumbezugssystem umgestellt. Die bisher nur im deutschsprachigen Raum genutzten Gauß-Krüger-Koordinaten sind „out“, ab sofort sind die von GPS-Geräten genutzten UTM-Koordinaten „in“ und die Grundlage des neuen Raumbezugssystems. Damit hat die Vermessungs- und Katasterverwaltung in Rheinland-Pfalz die Basis geschaffen für eine europaweite Geodateninfrastruktur und vielerlei eGovernment-Verfahren. „Wir sind Spitze und das auch im bundesweiten Vergleich mit den anderen Fachverwaltungen in allen anderen Bundesländern“, konnte Innenmister Karl Peter Bruch auf der Auftaktveranstaltung im LVermGeo verkünden. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: |