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Europäisches Datenzentrum für GMES-Sentinel-Satelliten beim DLR in Oberpfaffenhofen |
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Das Bodensegment für GMES (Global Monitoring for Environment and Security) nimmt Gestalt an: Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen wird europäisches Datenzentrum für die GMES-Satelliten Sentinel-1 und Sentinel-3.
Das Bodensegment für GMES (Global Monitoring for Environment and Security) nimmt Gestalt an: Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen wird europäisches Datenzentrum für die GMES-Satelliten Sentinel-1 und Sentinel-3.
"Die beim DLR vorhandenen Kompetenzen in Fragen der Erdbeobachtung, der Datenbe- und verarbeitung sind der Schlüssel für den erfolgreichen Aufbau des von der ESA geplanten europäischen Datenzentrums", erläutert Prof. Hansjörg Dittus, Vorstand für Raumfahrtforschung und Technologie.
Am 24. Juli unterzeichneten in Oberpfaffenhofen der Direktor für Erdbeobachtungsprogramme der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Prof. Volker Liebig, der Raumfahrt-Vorstand des DLR, Prof. Hansjörg Dittus und der Leiter des DFD, Prof. Stefan Dech, den Vertrag zum Aufbau eines GMES - Prozessierungs- und Archivierungszentrums (PAC).
"Durch seine einmalige Verbindung von Forschungs- und Ingenieurleistungen ist das DFD ein verlässlicher, langjähriger Partner der ESA in der Auslegung und dem Betrieb komplexer Systeme für den Empfang, die Verarbeitung und Archivierung von Erdbeobachtungsdaten", betont Prof. Volker Liebig, Direktor für Erdbeobachtung der ESA.
Bereits ab 2013 sollen in Oberpfaffenhofen Aufnahmen von Sentinel-1 und später auch Daten des Land- und Ozean-Sensor (Ocean and Land Color Imager, OLCI) der Sentinel-3-Satelliten zu Informationsprodukten verarbeitet, an die Nutzer verteilt und langfristig gesichert werden. Für den Aufbau und Betrieb des Datenzentrums stellt die ESA 13,6 Millionen Euro über eine Laufzeit von sieben Jahren zur Verfügung. Das neue GMES-Datenzentrum setzt in großem Umfang auf bestehende Infrastruktur auf. Die Rechnerinfrastruktur und das nationale Datenarchiv werden in den kommenden Monaten erweitert, um die jährlichen Datenmengen von mehr als zwei Petabyte (1 Petabyte = 1 Billiarde) verarbeiten zu können. Die Firma T-System wurde im Unterauftrag mit dem Ausbau der Netzwerkinfrastrukturen beauftragt.
Weitere Informationen unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10308/471_read-4350 |