|
Die GAF AG wird in Kürze ein weiteres REDD-Projekt in Afrika starten: “REDDAF“ steht für “Reducing Emissions from Deforestation and Degradation in Africa”. Das Projekt wird derzeit zwischen der GAF und der Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Forschungs-Rahmenprogramms (FP7) vorbereitet und soll im 4. Quartal 2010 starten.
Die GAF AG wird in Kürze ein weiteres REDD-Projekt in Afrika starten: “REDDAF“ steht für “Reducing Emissions from Deforestation and Degradation in Africa”. Das Projekt wird derzeit zwischen der GAF und der Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Forschungs-Rahmenprogramms (FP7) vorbereitet und soll im 4. Quartal 2010 starten. Der voraussichtliche Implementierungszeitraum läuft bis 2013.
GAF und ein Konsortium von europäischen und afrikanischen Partnern reichten im Dezember 2009 einen FP7-Antrag unter dem 3. GMES Space Call ein. Die Evaluierung ergab eine außergewöhnlich hohe Bewertung und untermauerte damit die hohe Qualität und Relevanz des Antrags. Der Schwerpunkt des geplanten Projektes liegt auf dem Monitoring von Entwaldung und Degradation – einem Kernaspekt des REDD-Programms zur Quantifizierung von Kohlenstoffkrediten für das Post-2012 Szenario unter der UN Klimarahmenkonvention (UNFCCC).
Das Projekt wird auf den umfangreichen REDD-Erfahrungen der GAF AG im Kongobecken aufbauen und diese mit der Zentralafrikanischen Republik in einem weiteren REDD-bereiten Land implementieren. Dabei sollen in einem möglichst operationellen Rahmen spezifische technisch-methodische Fragestellungen geklärt werden, sowie Implementierungserfahrungen systematischer erfasst werden. Die nationalen Kontaktstellen des UNFCCC sowohl in Kamerun als auch in der Zentralafrikanischen Republik unterstützen das REDDAF Konzept und die Ziele.
Die wichtigsten Elemente von REDDAF beinhalten:
- Umfassende Analyse der Nutzeranforderungen in der Zentralafrikanischen Republik
- Erstellung von nationalen REDD-Referenzszenarien für die Bestimmung von Entwaldung
und Degradation unter Verwendung von modernen Erdbeobachtungssystemen
- Verbesserung von methodischen Ansätzen zur Erfassung von Degradation
- Untersuchungen und Anwendungstests für experimentelle Technologien, u.a. zur
“direkten” Kartierung von Biomasse unter Nutzung von Radar-Satellitendaten
- Sicherstellung geeigneter institutioneller Unterstützung und Erarbeitung von Maß-
nahmen für einen gezielten Kapazitätsaufbau in den Ländern Zentralafrikas
Ein übergeordnetes Ziel von REDDAF besteht in der Umsetzung methodischer Verbesserungen, die operationelle Produkt- und Dienstleistungsketten für REDD ermöglichen sollen. Diese wiederum sollen die Basis bilden für nationale, zertifizierbare REDD-Produkte und Dienste, die dann unter Berücksichtigung der institutionellen Rahmenbedingungen auf weitere Länder ausgedehnt werden können. REDDAF wird zudem sicherstellen, dass neueste Entwicklungen kontinuierlich in das Projekt einfließen können.
Weitere Informationen unter:
http://www.gaf.de |