|
Runder Tisch GIS zeigt Earth Viewer Anwendung zum Hochwasserschutz auf dem Bayerischen Landkreistag |
|
|
|
|
Dienstag, 12 Juni 2007 |
|
Einfache Earth-Viewer, wie z.B. Google Earth oder Virtual Earth von Microsoft, kennen mittlerweile jedes Kind. Durch die Eingabe einer Adresse und einigen weniges Klicks kann nahezu jeder Ort der Welt virtuell angeflogen und von oben betrachtet werden. Dass diese einfachen Anwendungen auch dazu geeignet sind, komplexe fachliche GIS-Auswertungen nutzergerecht zu visualisieren, ist jedoch bislang nur in Fachkreisen bekannt.
Einfache Earth-Viewer, wie z.B. Google Earth oder Virtual Earth von Microsoft, kennen mittlerweile jedes Kind. Durch die Eingabe einer Adresse und einigen weniges Klicks kann nahezu jeder Ort der Welt virtuell angeflogen und von oben betrachtet werden. Dass diese einfachen Anwendungen auch dazu geeignet sind, komplexe fachliche GIS-Auswertungen nutzergerecht zu visualisieren, ist jedoch bislang nur in Fachkreisen bekannt. Auf dem 3. Bayerischen Klimagipfel in Bad Windsheim konnte diese Thematik dem hochkarätigen Publikum von bayerischen Landräten, stellvertretenden Landräten und weiterer Kreisräten anhand eines Beispiels aus dem Hochwasserschutz nahegebracht werden. Stefan Mayr, wissenschaflticher Mitarbeiter am Lehrgebiet Geoinformationssysteme der TU München und Mitglied am RT GIS zeigte mit seiner Präsentation „Ohne Google nasse Füße“, wie durch eine einfache Verlinkung Fachinformationen zum Hochwasserschutz als Ergebnis einer komplexen Analyse von Geoinformationen in die Earth Viewer dynamisch eingebunden werden können. Eine Gruppe von Studenten um Ralph Buchfelder vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Universität Regensburg zeigte deren Einbindung mit mobilen Clients (z.B. über das Handy). So können Gefahrenbereiche zum Zweck der Gefahrenvorsorge oder im Katastrophenfall zukünftig auch vor Ort visualisiert werden. Der Klimawandel wird in der Zukunft auch den Freistaat Bayern und somit die bayerischen Landkreise sehr belasten. Aktiver und effektiver Katastrophenschutz wird deshalb mehr den je zu einem der Top-Themen in den Landkreisen werden. Durch die unkomplizierte Visualisierung von qualifizierten Fachinformationen, die sich z.B. mit dem Thema Hochwasser oder Schneelasten befassen, über Earth Viewer kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um dem Anspruch einer nachhaltigen Zukunftsvorsorge zeitgemäß Rechnung zu tragen. Weitere Informationen zum Runder Tisch GIS e. V. unter: http://www.rundertischgis.de |