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GEOnewsticker
02.09.2010
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat am 2. September 2010 in Oberpfaffenhofen das "EOC Service Lab" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) eröffnet. Die neuen Räumlichkeiten sind Teil des DLR-Erdbeobachtungszentrums (Earth Observation Center, EOC), das zuvor am 20. Juli 2010 eingeweiht worden war. Im EOC Service Lab kann die DLR-Fernerkundung jetzt operationell in Betrieb gehen. Mehr...

02.09.2010
Intergraph® hat für seine GeoMedia®-Produktlinie zusätzliche 3D-Funktionalität eingeführt. Damit ist die 3D-Darstellung virtueller Welten in die raumbezogene Datenerfassung und Analyse vollständig integriert. Die Kombination liefert eine präzisere Visualisierung der topographischen und sonstigen örtlichen Gegebenheiten. Für den Anwender resultieren daraus Verbesserungen hinsichtlich seiner Wahrnehmung und seines Verständnisses der dargestellten Elemente, Strukturen und räumlichen Zusammenhänge. Zudem wird die Genauigkeit und Produktivität bei der Verarbeitung und Nutzung raumbezogener Informationen gesteigert. Mehr...

02.09.2010
Autodesk kündigt die Lösung AutoCAD für Mac an. AutoCAD ist die weltweit häufigst verwendete Lösung für professionelles Design und Engineering. Die Mac-Version läuft nativ auf Mac OS X und erhöht die Hardwareauswahl für Millionen von Nutzern weltweit. Ebenso stellt Autodesk die mobile Applikation AutoCAD WS für iPad, iPhone und iPod touch vor. Damit können Anwender ihre mit AutoCAD erstellten Entwürfe bearbeiten und untereinander austauschen. Autodesk für Mac steht vorerst nur in englischer Sprache zur Verfügung. Mehr...

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Runder Tisch GIS zeigt Earth Viewer Anwendung zum Hochwasserschutz auf dem Bayerischen Landkreistag PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 12 Juni 2007
Einfache Earth-Viewer, wie z.B. Google Earth oder Virtual Earth von Microsoft, kennen mittlerweile jedes Kind. Durch die Eingabe einer Adresse und einigen weniges Klicks kann nahezu jeder Ort der Welt virtuell angeflogen und von oben betrachtet werden. Dass diese einfachen Anwendungen auch dazu geeignet sind, komplexe fachliche GIS-Auswertungen nutzergerecht zu visualisieren, ist jedoch bislang nur in Fachkreisen bekannt.

Einfache Earth-Viewer, wie z.B. Google Earth oder Virtual Earth von Microsoft, kennen mittlerweile jedes Kind. Durch die Eingabe einer Adresse und einigen weniges Klicks kann nahezu jeder Ort der Welt virtuell angeflogen und von oben betrachtet werden. Dass diese einfachen Anwendungen auch dazu geeignet sind, komplexe fachliche GIS-Auswertungen nutzergerecht zu visualisieren, ist jedoch bislang nur in Fachkreisen bekannt.

Auf dem 3. Bayerischen Klimagipfel in Bad Windsheim konnte diese Thematik dem hochkarätigen Publikum von bayerischen Landräten, stellvertretenden Landräten und weiterer Kreisräten anhand eines Beispiels aus dem Hochwasserschutz nahegebracht werden. Stefan Mayr, wissenschaflticher Mitarbeiter am Lehrgebiet Geoinformationssysteme der TU München und Mitglied am RT GIS zeigte mit seiner Präsentation
„Ohne Google nasse Füße“, wie durch eine einfache Verlinkung Fachinformationen zum Hochwasserschutz als Ergebnis einer komplexen Analyse von Geoinformationen in die Earth Viewer dynamisch eingebunden werden können. Eine Gruppe von Studenten um Ralph Buchfelder vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Universität Regensburg zeigte deren Einbindung mit mobilen Clients (z.B. über das Handy). So können Gefahrenbereiche zum Zweck der Gefahrenvorsorge oder im Katastrophenfall zukünftig auch vor Ort visualisiert werden.

Der Klimawandel wird in der Zukunft auch den Freistaat Bayern und somit die bayerischen Landkreise sehr belasten. Aktiver und effektiver Katastrophenschutz wird deshalb mehr den je zu einem der Top-Themen in den Landkreisen werden. Durch die unkomplizierte Visualisierung von qualifizierten Fachinformationen, die sich z.B. mit dem Thema Hochwasser oder Schneelasten befassen, über Earth Viewer kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um dem Anspruch einer nachhaltigen Zukunftsvorsorge zeitgemäß Rechnung zu tragen.

Weitere Informationen zum Runder Tisch GIS e. V. unter:

http://www.rundertischgis.de

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