Das Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe hat in Kooperation mit dem Medienbüro der Stadt Karlsruhe und weiteren städtischen Ämtern ein neues Geodatenportal entwickelt. Der Web-Stadtplan, den es seit 2000 im Netz gibt, war erster Baustein des Geodatenportals, es folgten 2001 die Bodenrichtwertekarten und seit 2005 war der Flächennutzungsplan des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe per Internet abrufbar,.Die Daten werden von den jeweiligen Ämtern zugeliefert und dann vom Liegenschaftsamt für das Geodatenportal passend "zugeschnitten". Die Marathon-Karte für den September-Lauf, Parkhäuser in der Stadt, spezielle Angebote für Kinder, Senioren oder auch Touristen, Museen, Bibliotheken und Kinos, aber auch der historische Stadtplan aus dem Jahre 1876 sowie der Landschaftsplan 2010 des Nachbarschaftsverbands: Die Fülle der Informationen ließen sich auch bisher schon mehr oder weniger schnell aus dem Internet ziehen. Seit die Abteilung Geoinformation des städtischen Liegenschaftsamts jedoch mit "ordnender Hand" über die Inhalte gegangen ist, liegen diese nun strukturiert auf einer Plattform: auf dem Geodatenportal Karlsruhe. Um immer auf dem Stand der Dinge zu sein, kümmern sich Mitarbeiterinnen des Liegenschaftsamts um die Aktualisierung, recherchieren hierfür im Internet oder greifen auch mal zum Telefonhörer. Unterstützt werden sie von anderen Dienststellen: Das Amt für Abfallwirtschaft hat etwa einen Blick auf die Grüngut- oder auch Altglascontainer, das Gartenbauamt auf die Hundeauslaufflächen, das Amt für Stadtentwicklung auf die Postkästen. Auch bei den Luftbildern kommen immer neue hinzu. Die aktuellen Aufnahmen stammen vom Mai 2008 und sind sehr hoch auflösend, auch, wenn ein Ausschnitt herangezoomt wird. Was hier für das externe Büro Arbeit macht, ist weniger die zwei- bis dreitägige Befliegung, sondern das Nachbearbeiten, um die Maßstäblichkeit herzustellen, die Bilder also zu entzerren. Die Karlsruher Geodaten-Experten, planen ihr Portal weiter auszubauen. Interesse haben schon jetzt die Stadtwerke Karlsruhe bekundet. Im Gespräch ist eine Karte mit den Fernwärmeleitungen, damit der Grundstückbesitzer erkennen kann, in welcher Straße Fernwärmeanschluss möglich ist. Weitere Informationen unter: http://www.karlsruhe.de http://geodaten.karlsruhe.de/start.htm
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