Beim Realisierungswettbewerb für die Bundesgartenschau (BUGA) 2011 ging die Arbeitsgemeinschaft Landschafts-Architekten RMP / Steffan Lenzen (Bonn), Architekturbüro von Canal (Koblenz) sowie Tragwerksplaner Schlaich, Bergermann und Partner (Berlin) Anfang Dezember 2006 als Sieger hervor. Für die Visualisierung des Konzeptes setzte das Team des Architekturbüros von Canal architekten und ingenieure photorealistische 3D-Landmarks von CyberCity ein. 3D-Landmarks sind virtuelle dreidimensionale Modelle von Sehenswürdigkeiten, wie z. B. vom Kurfürstlichen Schloss oder vom Deutschen Eck in Koblenz.
Der Realisierungswettbewerb für die BUGA 2011 demonstriert auf eindrucksvolle Weise ein Beispiel der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von photorealistischen 3D-Landmarks. Außer in Planungsanwendungen kommen 3D-Landmarks auch in digitalen Stadtführern und Routenplanern, Navigationssystemen, 3D-Simulationssystemen und der Unterhaltungsindustrie (Film, Fernsehen, Computerspiele) zum Einsatz. CyberCity produziert und vertreibt etwa 1.400 Landmarks von Deutschland. Die Sehenswürdigkeiten werden zunächst mit einem bodengestützten Laserscan-Verfahren erfasst. Zusätzlich werden die Objekte vollständig fotografiert. Aus den Laserscannerdaten wird anschließend eine 3DGeometrie erzeugt. Zum Schluss werden die Fotos als Texturen auf die Geometrie aufgebracht, was den Objekten ihr photorealistisches Aussehen verleiht. Weitere Informationen unter: http://www.cybercity.tv Bild: CyberCity AG Planungsszenario mit dem Deutschen Eck, Koblenz (3D-Landmark CyberCity)
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