Die MICUS Management Consulting GmbH, Düsseldorf, wurde von den Landkreisen Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Steinfurt und Warendorf beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zur interkommunalen Zusammenarbeit im Vermessungs- und Katasterwesen durchzuführen. Das Vermessungs- und Katasterwesen hat in den vergangenen Jahren einen rasanten Technologiefortschritt erlebt. Mit der Einführung der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) liegen nun bald flächendeckend sämtliche Geobasisdaten digital vor. Gleichzeitig steigt die Bedeutung des elektronischen Kartenmaterials in Verwaltung und Wirtschaft. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung haben die fünf Münsterlandkreise eine Untersuchung in Auftrag gegeben, in der neue Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit ausgelotet werden sollen. Interkommunale Kooperationen bieten gerade bei den derzeit knappen kommunalen Haushalten die Chance zur Effizienzsteigerung kommunalen Verwaltungshandelns bei gleicher Qualität der Aufgabenerfüllung. Insbesondere im Vermessungswesen, wo die Kommunalisierung zu starken regionalen Unterschieden im Kataster geführt hat, sind interkommunale Kooperationen ein guter Ansatz zur Vereinheitlichung der Datenqualität. Daher geht von der Machbarkeitsstudie eine erhebliche Signalwirkung für die Vermessungs- und Katasterverwaltung in ganz Nordrhein-Westfalen aus. Weitere Informationen unter: http://www.micus.de
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