20
Mai
2015

gis-report-news*** 09/2015

gis-report-news***

- der aktuelle E-Mail-Newsletter

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Ausgabe 09/2015 vom 20. Mai 2015

Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Karlsruhe ISSN 1618-8063

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute informieren wir Sie wieder über neueste Entwicklungen und Tendenzen aus der Geoinformatik-Branche. Weitere, und teilweise ausführlichere Informationen finden Sie wie immer zusätzlich auf „www.GEObranchen.de“.

Hinweise zum Ändern oder Abbestellen dieses kostenlosen Abos finden Sie wie immer am Ende dieser Mail. Ein Gedanke vorab: „"Fantasie ist ein Fitnessrad für den Geist. Es mag dich nirgendwohin bringen, aber es baut die Muskeln auf, die es können. Ich kann mich natürlich täuschen." Terry Pratchett

Unsere Themen heute:

01 *** Integrierte Geowissenschaftliche Landesaufnahme Baden-Württemberg (GeoLa) 

Seit Anfang 2015 steht für die gesamte Landesfläche von Baden-Württemberg ein homogener, fachübergreifender und blattschnittfreier digitaler geowissenschaftlicher Datensatz zur Verfügung. Die darin enthaltenen Geofachdaten der Themenbereiche Geologie, Bodenkunde, Hydro-, Ingenieur- und Rohstoffgeologie sind inhaltlich aufeinander abgestimmt. Damit wurde vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Regierungspräsidium Freiburg (LGRB) durch GeoLa eine völlig neue digitale Produktpalette geschaffen. Weiter…

02 *** Notfall-Routenplaner für Nepal      

Zur Unterstützung der Rettungsarbeiten nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal haben Geoinformatiker der Universität Heidelberg einen Notfall-Routenplaner im Internet eingerichtet. Katastrophenhelfer können sich damit über den Zustand der Infrastruktur vor Ort informieren und unter Berücksichtigung zerstörter Straßen und Gebiete die schnellste Wegstrecke ermitteln. Außerdem erhalten sie Informationen über Anlaufstellen, die für Rettungskräfte besonders wichtig sind, etwa Krankenhäuser, Rettungsstationen oder Notfallcamps. Weiter…

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03 *** Die Vielfalt erkunden - Neue Ausgabe der Topographischen Freizeitkarte „Waldhessen – Ost und West

Abwechslungsreiche Aufenthalte in naturnaher Umgebung mit einer hervorragenden Erreichbarkeit – das alles zeichnet Waldhessen und die Urlaubsregion Hersfeld-Rotenburg aus. In der neuen Ausgabe der Topographischen Freizeitkarte „Waldhessen – Ost und West“ im Maßstab 1:50 000 finden Naturliebhaber vielfältige Wanderwege und Radwege zum Erkunden. Weiter…

 

04 *** Direktaufnahme für Geodäten mit Staatsexamen erstmals möglich     

Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) und das Oberprüfungsamt für das technische Referendariat haben letzte Woche in einem feierlichen Rahmen im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der am 1. Juni in Kraft trifft. Damit ist eine Direktaufnahme in die RICS für alle Geodäten mit II. Staatsexamen, die seit dem 3. Oktober 1990 ihr technisches Referendariat beim Oberprüfungsamt begonnen haben, erstmals möglich. Weiter…

05 *** Erdbeben in Nepal: Notfall-Kartierteams der GAF AG unterstützen Copernicus-Dienst bei Schadenskartierung

Der Copernicus-Dienst zum Katastrophen- und Krisenmanagement hat unter Beteiligung der GAF AG eine erste Schadenskartierung für Gebiete in Nepal (Kathmandu, Bidur und Bharatpur) produziert. Weiter…

 

 

06 ***INTERGEO auf Wachstumskurs               

Die INTERGEO setzt im Jahr 2015 am Standort Stuttgart neue Maßstäbe: Nach einem Besucherrekord im vergangenen Jahr in Berlin erklimmt die führende Plattform der Branche dieses Jahr einen weiteren Höhepunkt bei der Ausstellungsfläche. Um der Nachfrage von nationalen wie internationalen Ausstellern gerecht zu werden, wurden die Kapazitäten nochmals erweitert. Die Ausstellungsfläche liegt damit erstmals bei über 30.000 Quadratmetern. Weiter…

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07 *** Geoinformatiker Thomas Blaschke in die Österreichische Akademie der Wissenschaften      

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat den Geoinformatiker Thomas Blaschke vom Interdisziplinären Fachbereich Geoinformatik - Z_GIS der Universität Salzburg als korrespondierendes Mitglied in ihre Reihen aufgenommen. Er gehört damit zu jener kleinen Gruppe von Forscherinnen und Forschern, die die ÖAW jährlich mit der Mitgliedschaft für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihr wissenschaftliches Ansehen auszeichnet. Weiter…

08 *** Intergraph®-Anwenderkonferenz 2015 feierte 30. Jubiläum in Hamburg   

Das Intergraph®-Forum feierte 2015 ein Jubiläum. Im 30. Jahr des Bestehens dieser Anwenderkonferenz fanden 380 Teilnehmer den Weg nach Hamburg ins traditionsreiche Curio-Haus. Weiter…

09 *** IB&T Ingenieurbüro Basedow & Tornow GmbH feiert mit Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Freunden den dreißigsten Geburtstag ihrer Software CARD/1  

Der Hersteller IB&T veranstaltete ein Jubiläumsprogramm mit Vorträgen und Vorführungen, Einblicken in die CARD/1 Entwicklungen, Unterhaltung, Gastmahl und Livemusik. Weiter…

 

10 *** RESEAU wieder mit zeitgemässer Software- Alle Wasserversorgungen in einem GIS            

Um die Netze der Wasserversorgungen eines ganzen Kantons in der Schweiz in einem GIS zu verwalten, braucht es eine zuverlässige und effiziente GIS-Software. Dies war im Kanton Bern, mit einer fast 15-jährigen Lösung aus der Pionierzeit, nur noch bedingt möglich. Weiter…   

11 ***  Sieben Stunden Ruhe am Flughafen Frankfurt           

Mehr Ruhe für die Anwohner des Frankfurter Flughafens – das ist erklärtes politisches Ziel der Landesregierung in Hessen. Im Auftrag des Umwelt- und Nachbarschaftshaus in Kelsterbach hat Disy fünf Modelle für eine längere Lärmpause analysiert und dabei ermittelt, bei welchem Modell die meisten Betroffenen mehr Ruhe bekommen. Weiter…

12 *** Termine!

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13 *** Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf www.GEOjobs.de   

Neueste Angebote:

! Geoinformatiker (m/w) - wesernetz Bremen GmbH - Eingestellt am 15.05.2015

! Diplom-Ingenieur/in FH bzw. Bachelor der Fachrichtung Geoinformatik oder Vermessungswesen - Kreis Mettmann

Vermessungs- und Katasteramt - Eingestellt am 07.05.2015

! IT-Projektmanager / Softwarearchitekten (m/w) und Softwareentwickler GIS / WebGIS (m/w) - Hansa Luftbild - Eingestellt am 07.05.2015

! APPLIKATIONSINGENIEUR (W/M) - HHK Datentechnik GmbH - Eingestellt am 06.05.2015

! Sales Consultant / Vertriebsmitarbeiter m/w - GeoData+ GmbH - Eingestellt am 06.05.2015

! Lehrkraft mit besonderen Aufgaben (LbA) - Fachhochschule Erfurt -  Eingestellt am 29.04.2015

! Kartograph/Kartographin - Deutscher Alpenverein e. V. - Eingestellt am 28.04.2015

! Vermessungsingenieur/in m/w - LGLN-Landesbetrieb- Landesvermessung und Geobasisinformtion - Eingestellt am 24.04.2015

! Leitung des Fachgebiets 232 „Festpunktfelder – Lage-, Höhen-, Schwerefestpunktfelder, Geodätisches Grundnetz (3 D)“ - LGLN-Landesbetrieb- Landesvermessung und Geobasisinformtion - Eingestellt am 23.04.2015

! Geoinformatiker/in - Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) – Eingestellt am 22.04.2015

! Geoinformatiker/in- Infrastruktur - Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Eingestellt am 22.04.2015

! GIS Anwendungsentwickler/-in m/w - RIWA - Professionelle Geoinformationsverarbeitung- Eingestellt am 22.04.2015

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01 *** Integrierte Geowissenschaftliche Landesaufnahme Baden-Württemberg (GeoLa)

Geowissenschaftliche Daten über den Untergrund

Bild: LGRB – Nachrichten 04/2015 Abb. 2: Themenspektrum der geowissenschaftlichen Landesaufnahme Baden-Württemberg.

 

Bei einer Informationsveranstaltung am 23. April 2015 in Freiburg wurden Methoden, Daten, Produkte und Vertriebswege den etablierten und künftigen Nutzern sowie allen weiteren Interessierten vorgestellt. In ihrer Begrüßungsrede betonte Frau Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts und Grundlage der Informations-, Wissens- und Bürgergesellschaft.“

In diesem Kontext stellen qualitätsgesicherte geowissenschaftliche Fachdaten des LGRB eine wichtige Voraussetzung für die nachhaltige Nutzung von Flächen und natürlichen Ressourcen des Untergrunds sowie für die Abwehr von Geogefahren dar. In weiten Teilen Baden-Württembergs, insbesondere in den Entwicklungs- und Verdichtungsräumen, ist seit Jahrzehnten eine zunehmende Flächennutzungskonkurrenz zu verzeichnen. Dies führt dazu, dass – neben anderen Anforderungen – Planungsgrundlagen räumlich immer feiner aufzulösen sind. Daneben ist die Zusammenschau aller geowissenschaftlichen Informationen mit Raumbezug entscheidend. Bei Planungen stehen unverändert die oberflächennahen geologischen Gegebenheiten im Vordergrund. Für den Fall, dass auch Belange im tieferen Untergrund relevant werden, stehen auch hierfür qualitätsgesicherte Grundlageninformationen zur Verfügung, die durch Methoden der 3D-Modellierung generiert wurden.

Die Konzeption der Integrierten Geowissenschaftlichen Landesaufnahme Baden-Württemberg (GeoLa) geht auf das Jahr 2003 zurück. Bereits lange vor der EU-INSPIRE-Richtlinie und dem Landesgeodatenzugangsgesetz wurden entscheidende Weichenstellungen für eine moderne, effektive, effiziente und zukunftweisende Geodatenhaltung und Produkterstellung vorgenommen. Der nun vorliegende Datensatz ist ein maßgeblicher Beitrag der Landesgeologie zu einer modernen Verwaltung. Damit ist die Grundlage geschaffen, aktuelle Geofachdaten sachgerecht und zukunftsfähig bereit zustellen, zu pflegen und fortschreiben zu können.

Die GeoLa-Fachdaten sind für den mittleren Maßstabsbereich konzipiert. Dies bedeutet, dass die Informationen der Geofachdaten innerhalb eines Maßstabsbereichs von ca. 1 : 25 000 bis 1 : 50 000 sachgerecht interpretiert werden können. Die GeoLa-Fachdaten sind seit 1.April 2015 der neue amtliche Referenzdatensatz des LGRB und lösen die bisherigen Kartenwerke der Geologischen Karte von Baden-Württemberg 1 : 25 000 und der Bodenkarte von Baden-Württemberg 1 : 25 000 ab.

Durch die Fortschreibungsfähigkeit der Daten wird ihre Aktualität und Qualität langfristig gewährleistet. Die noch zu erstellenden digitalen Erläuterungen werden das gesamte Datenangebot inhaltlich ergänzen. Die Daten werden auf dem LGRB-Kartenviewer und als WMS-Dienst angeboten. Sie können auch als Vektordaten und in naher Zukunft als gedruckte Karten (geplanter Plot-On-Demand-Service) für beliebige Raumausschnitte bezogen werden. Eine Aufstellung der GeoLa-Fachdaten und -Dienste sowie vorhandener GeoLa-Kartensichten finden sich auf der Homepage des LGRB. Die GeoLa-Fachthemen der ober flächennahen Geologie fließen in ein momentan noch im Aufbau befindliches geologisches 3D-Modell Baden-Württemberg ein, das die Raumlage der Gesteinspakete bis in mehrere 1000 m Tiefe abschätzt. Beide Datensätze sind aufeinander abgestimmt und ergänzen sich. Die 3D-Informationen dienen u. a. im Informationssystem Oberflächennahe Geothermie (ISONG) zur Abschätzung des geothermischen Potenzials und geben Hinweise auf Risiken beim Abteufen von Bohrungen. Zukünftig werden aus den 3D-Modellen abgeleitete Kartenthemen auch direkt im GeoLa-Objektartenkatalog bereitgestellt. Weitere Informationen siehe unter: www.lgrb-bw.de/aktuell/ sowie LGRB-Informationen 21 und 25. LGRB-Informationen, Heft 21: Das geologische Landesmodell von Baden-Württemberg: Datengrundlagen, technische Umsetzung und erste geologische Ergebnisse.LGRB-Informationen, Heft 25: Beiträge zur Geologie und Bodenkunde in Baden-Württemberg. Zurück…

 

02 *** Notfall-Routenplaner für Nepal - Heidelberger Geoinformatiker unterstützen Katastrophenmanagement nach dem Erdbeben

Der Routenplaner, den bereits das Logistics Cluster der Vereinten Nationen verwendet, basiert auf dem OpenRouteService der Heidelberger Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Alexander Zipf und nutzt die freien Geodaten der Wiki-Weltkarte OpenStreetMap (OSM). Er wird auf Basis der von der weltweiten OSM-Community kontinuierlich zusammengetragenen Daten alle 30 Minuten aktualisiert. Zu dem Routing-Dienst gehören auch Analysetools, mit denen Rettungskräfte schnell die Erreichbarkeit von Einsatzorten ermitteln können. Zudem ist es möglich, die Route mit einer speziellen Download-Möglichkeit auch ohne Internetverbindung auf mobilen Geräten zu nutzen. Der am Geographischen Institut entstandene Notfall-Routenplaner unterstützt die Aktivitäten des Humanitarian OpenStreetMap Teams (H.O.T.) und weiterer Hilfsorganisationen nach der Erdbebenkatastrophe. Koordiniert werden die Mapping-Aktionen vom Kathmandu Living Labs Team. Diese Organisation in Nepal setzt sich für die Förderung von Open Data wie OSM sowie relevanter Technologien ein und ist ein langjähriger Kooperationspartner des Geographischen Instituts vor Ort.

Um die notwendigen Kartendaten zu aktualisieren und zu erheben, fanden bereits am 27. April Disaster-Mapping-Veranstaltungen statt, an denen Studierende und Mitarbeiter des Geographischen Instituts teilnahmen. Gemeinsam arbeiteten sie an der OpenStreetMap-Datengrundlage, indem sie aus Luft- und Satellitenbildern fehlende Kartenobjekte abzeichneten. „Durch diese Arbeiten, die wir und andere Freiwillige der OSM-Community weltweit kontinuierlich weiterführen, wächst und aktualisiert sich die Datenbasis in OpenStreetMap fortlaufend“, erklärt Andreas Reimer, der die Arbeiten am Routenplaner und den Karten koordiniert. „Aus den Daten, die in der zentralen OSM-Datenbank gespeichert werden, holen unsere Programme automatisch alle 30 Minuten die neuesten Informationen und aktualisieren damit unsere Routenplaner und unsere Karten.“

Die Arbeitsgruppe Geoinformatik der Universität Heidelberg hat bereits bei früheren Katastrophen, etwa dem schweren Erdbeben auf Haiti im Jahr 2010 und dem Taifun Haiyan auf den Philippinen 2013, die Rettungskräfte mit ähnlichen Diensten unterstützt. . Weitere Informationen.

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03 *** Die Vielfalt erkunden - Neue Ausgabe der Topographischen Freizeitkarte „Waldhessen – Ost und West     

Der Kartensatz besteht aus der Topographischen Freizeitkarte im Maßstab 1:50 000 sowie einem Begleitheft. Die Karte enthält neben Wanderwegen und Radwegen auch ein Gitter für GPS-Nutzer (UTM-Gitter). Die redaktionelle Überarbeitung schließt die kartographische Aktualisierung aller Freizeitinformationen wie Radwege, Wanderwege, Points of Interest sowie Rettungspunkte ein. Die Karte „Waldhessen – Ost und West“ reicht von Ahlheim bis Cornberg und von Neuenstein bis Philippsthal über Kirchheim bis Haunetal. Zum Erkunden gibt es daneben die Mittelgebirgslandschaft, die sich vom Knüllgebrige, vom Richelsdorfer Gebirge, der Vorderrhön und dem Thüringer Wald erstreckt. Die Karte weist durch zusätzliche Farbüberdrucke Wanderwege und Wandereinrichtungen aus, Radwandervorschläge auf markierten und unmarkierten Routen, Symbole für Wanderparkplätze, Sport- und sonstige Freizeitanlagen sowie touristische Einrichtungen. Zusätzlich sind neben den Rettungspunkten auch Geopunkte (landschaftliche, erdgeschichtliche und kulturhistorische Besonderheiten) dargestellt. Im Begleitheft wird die abgebildete Freizeitregion mit farbig bebilderten Ortsbeschreibungen und Sehenswürdigkeiten vorgestellt. Anschriften ermöglichen zudem weiterführende touristische Informationen. Die 2. Auflage der Karte wurde im Mai 2015 vom Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation in Zusammenarbeit mit dem Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein e.V. herausgegeben.

Weitere Informationen. Zurück…  

 

04 *** Direktaufnahme für Geodäten mit Staatsexamen erstmals möglich          

"Damit erkennt die RICS die hohe Qualität des Staatsexamens des Oberprüfungsamtes für die Fachrichtung Geodäsie und Geoinformation als so geeignet an, dass diese Technischen Assessoren ohne die ansonsten weltweit zusätzlich geforderte anspruchsvolle RICS-Prüfung direkt RICS-Mitglied werden können und die Berufsbezeichnung MRICS führen dürfen." Judith Gabler, Director of Operations Europe und Regional Manager DACH der RICS.

"Die RICS ist mit 118.000 Mitgliedern in 146 Ländern der weltweit größte und bedeutendste Berufsverband für Immobilienfachleute. Mit diesem Vertrag erkennt das Oberprüfungsamt die hohen Standards der RICS an. Zur Förderung des Berufsstandes in der Geodäsie ist es besonders wichtig, die Ausbildung für Führungskräfte attraktiv zu gestalten und gezielt auf die potenziellen Möglichkeiten der späteren Berufsausübung zu beziehen. Diese Kooperationsvereinbarung ist damit ein bedeutender Meilenstein im Sinne der Nachwuchsinitiative der Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement (DVW) im Rahmen der Verbändekampagne ´Arbeitsplatz Erde´ unter der Dachmarke ´Die Geodäten´," ergänzt Prof. Dr. Klaus Kummer, Ministerialdirigent im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt und als Kuratoriumsvorsitzender federführend auf Seite des Oberprüfungsamts.

Das Oberprüfungsamt ist eine Sonderstelle im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Es qualifiziert die Master-Absolventen der Fachrichtung Geodäsie und Geoinformation mit dem Staatsexamen als Führungskräfte für Verwaltung und Wirtschaft – so auch für den Bereich der Immobilienwertermittlung. Seit Bestehen des Oberprüfungsamtes haben mehr als 5.000 Geodäten das Staatsexamen dort abgelegt. Mit der Reform des technischen Referendariates ist das Geodäsie-Studium zusammen mit dem technischen Referendariat in der Fachrichtung Geodäsie und Geoinformation (vormals: Vermessungs- und Liegenschaftswesen) als modulares, aufeinander abgestimmtes Gesamtausbildungssystem konzipiert worden.

"Für dieses Gesamtausbildungssystem ist jetzt der Übergang zur Berufsausübung, zusätzlich zur Beamtenlaufbahn und zur Zulassung als Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur, durch den Kooperationsvertrag auch bezüglich der Immobilienwirtschaft fest verankert worden. Dies betrifft maßgeblich Bereiche wie z.B. Immobilienwertermittlung, Asset Management, Immobilienmarkt-Research und Projektentwicklung." Carla Seidel FRICS, Vorsitzende der RICS Professional Group (PG) Geomatics.

Für die RICS waren bei der Unterzeichnung Maarten Vermeulen FRICS, Regional Managing Director, Europe, Russia & CIS, Judith Gabler, Regional Director, Germany, Austria & Switzerland, Martin Eberhardt FRICS, Vorsitzender RICS Deutschland, Carla Seidel FRICS, Vorsitzende PG Geomatics, Mathias Kaden MRICS, stellvertretender Vorsitzender PG Geomatics sowie Ingo Schierhorn FRICS, Vorstandsmitglied RICS Deutschland und zuständig für das Prüfungswesen anwesend.

Das Oberprüfungsamt wurde vertreten durch Ministerialdirigent Prof. Dr. Klaus Kummer, Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Ministerialrat Peter Neu, Direktor des Oberprüfungsamtes für das technische Referendariat sowie Robert Tropartz, Ministerialrat im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt und Prüfer im Oberprüfungsamt.. Weitere Informationen. Zurück…   

 

05 *** Erdbeben in Nepal: Notfall-Kartierteams der GAF AG unterstützen Copernicus-Dienst bei Schadenskartierung      

Am Samstag, den 25. April 2015, hat ein starkes Erdbeben mit Epizentrum nordwestlich von Kathmandu weite Teile Nepals und angrenzende Länder getroffen. Das Erdbeben der Stärke 7.8 zerstörte viele Gebäude, Häuser und ganze Dörfer in abgelegenen Regionen. Der Copernicus-Dienst zum Katastrophen- und Krisenmanagement wurde umgehend aktiviert und hat damit begonnen, erste Referenz- und Schadenskarten zu produzieren.

Wenige Stunden nach der Aktivierung des Emergency Rapid Mapping Teams im Auftrag der Europäischen Union (DG ECHO) wurden für Kathmandu, Bidur, Bharatpur und Pokhara erste Geoinformationen in Form von Referenzkarten generiert und bereitgestellt.

Basierend auf sehr hochauflösenden optischen Satellitenbilddaten, aufgenommen am 27. April 2015, wurden anschließend für die Gebiete erste Schadenskartierungen vorgenommen und als digitale Geoinformation an die Europäische Union bereitgestellt.

Die Notfall-Kartier-Teams der GAF AG (Deutschland) sowie von SIRS (Frankreich) und e-Geos (Italien) waren Tag und Nacht für den Copernicus-Dienst der Europäischen Kommission im Einsatz und konnten den Einsatzteams bereits am 27. April abends erste Schadensinformationen zur Verfügung stellen. Weitere Informationen. Zurück…   

 

06 ***INTERGEO auf Wachstumskurs - Ausstellungsfläche trotz Erweiterung fast ausgebucht

Bild:Copyright liegt bei der HINTE GmbH / INTERGEO

Bereits im ersten Quartal dieses Jahres war das bis dahin geplante Flächenkontingent (Hallen 4, 6 und 8) nahezu ausgebucht, sodass das Angebot um die Halle C2 erweitert wurde. „Im Vergleich zu den Vorjahren liegen wir schon jetzt bei einem Zuwachs von mehr als zehn Prozent, und weitere Anfragen, insbesondere aus dem Ausland, gehen bei uns ein“, so Projektleiter Daniel Katzer von der HINTE GmbH, die die INTERGEO für den DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. – organisiert.

Der Trend zur Internationalisierung ist damit ungebrochen. Unter den bislang angemeldeten Ausstellern aus derzeit 25 Ländern zeigen Nord- und Südamerika starke Präsenz und liegen erstmals gleichauf mit Asien. Ein deutliches Plus gibt es bei den Anmeldungen aus Großbritannien: Rund 30 Aussteller sind vertreten, teilweise im gemeinsamen „UK-Pavillon“. Auf der diesjährigen INTERGEO haben neue Themenplattformen Premiere, auf denen nicht nur Technologie- und Softwarelösungen gezeigt werden, sondern deren spezielle Anwendungsmöglichkeiten. Insgesamt werden neue Zielgruppen so erfolgreich angesprochen, dass trotz der Erweiterung nur noch wenige Restflächen zur Verfügung stehen.

Themenplattformen zu 3D-Druck

Eine dieser Themenplattformen ist der „Printing Solution Park“, der das Know-how im Bereich 3D-Druck bündelt: von Best-Practice-Beispielen auf der Vortragsbühne bis zur Anwendung von morgen im Ausstellerbereich werden bestehende, branchenübergreifende marktreife Lösungen gezeigt und neue entwickelt. Im Fokus stehen die generativen Fertigungstechnologien, die der GIS-, Architektur- und Baubranche zukunftsweisende Horizonte öffnen. „3D-Modelle lassen sich schnell und mit geringen Produktionskosten herstellen. Durch diese Visualisierung werden Planungen transparenter und erleichtern somit Entscheidungsprozesse“, so Katzer. Weitere Informationen.

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07 *** Geoinformatiker Thomas Blaschke in die Österreichische Akademie der Wissenschaften           

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat Prof. Dr. Thomas Blaschke kürzlich bei einem Festakt zum korrespondierenden Mitglied der philosophisch-historischen Klasse ernannt. Die Akademie der Wissenschaften ist die zentrale Einrichtung für Wissenschaft und Forschung in Österreich und nimmt einmal im Jahr herausragende österreichische und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Mitglieder auf.

Grundlagenforschung mit angewandter Forschung verbunden

Als stellvertretender Leiter des Z_GIS leitet Prof. Dr. Thomas Blaschke die Abteilung Geographic Information Science (GIScience), die sich vor allem der Grundlagenforschung widmet. Zudem steht er dem Doktoratskolleg für Geoinformatik an der Universität Salzburg vor. Als Leiter des Researchs Studio iSPACE koordiniert er den Transfer von Forschungsergebnissen in den Markt. Dies geschieht über anwendungsnahe Forschung, insbesondere in den Bereichen Energie, Umwelt, Sicherheitsmanagement und Infrastruktur.

Wissenschaftliche Leistungen und wissenschaftliches Ansehen als Kriterien

Der Wahl zum Mitglied der ÖAW geht ein mehrstufiges Verfahren voraus. Ausschlaggebend sind dabei neben international üblichen Messparametern für wissenschaftliche Qualität (wie Peer View, bibliometrische Daten, renommierte Preise und Grants), wie viele Stimmen der Kandidat von den bestehenden Mitgliedern erhält

Weitere Informationen. Zurück… 

 

08 *** Intergraph®-Anwenderkonferenz 2015 feierte 30. Jubiläum in Hamburg        

Vom 22.-23. April nutzen die Besucher die vielfältigen Möglichkeiten zur Fortbildung. Während in Einführungsvorträgen die Themen der Zukunft skizziert wurden, folgten in branchenbezogenen Präsentationen anschauliche Beispiele aus der Praxis der Software-Kunden. Eine Fachausstellung mit 15 Ausstellern ergänzte das Informationsangebot. Die Abendveranstaltung mit großer Rundfahrt durch den Hamburger Hafen bot Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch mit Fachkollegen.

Die Trends, die Intergraph als erfolgreicher Lösungsanbieter mit eigenen Entwicklungen vorantreibt, beschrieb Maximilian Weber, Intergraph Senior Vice President EMEA: „Die zunehmende Vernetzung der digitalen Infrastrukturen, IT-Security, Schutz kritischer Infrastrukturen und Cloud Computing – diesen Herausforderungen der IT-Welt widmen wir uns mit unserem breiten Branchen-Know-how. Und zwar hier vor Ort in der deutschsprachigen Region als auch im Verbund unserer weltweiten Muttergesellschaft Hexagon.“

Dietmar Fillinger, Präsident des Beirates von Intergraph SG&I in der D-A-CH-Region, fügte hinzu: „Die Entwicklungen im IT-Markt gehen sehr dynamisch voran. Auch und besonders Intergraph-Lösungen bewegen sich in einer integrierten und vernetzten Welt.“ So nehmen zum einen Echtzeitinformationen immer mehr Bedeutung in unserer Gesellschaft ein. Zum anderen werden sicherlich Cloud-Lösungen an Bedeutung gewinnen und immer mehr akzeptiert. Da IT-Sicherheitsfragen angesichts steigender Bedrohungen überall in den Fokus treten, lautet Fillingers Forderung an alle Konferenzbesucher: „In ein Risikomanagement eines Unternehmens müssen die IT-gestützten Systeme mit einbezogen werden.“

Rückblick auf das Konferenzgeschehen im Kurz-Video - Weitere Informationen - Zurück…  

 

09 *** IB&T Ingenieurbüro Basedow & Tornow GmbH feiert mit Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Freunden den dreißigsten Geburtstag ihrer Software CARD/1    

Bild:IB&T Geschäftsführer Dipl.-Ing. Harry Basedow heißt am 8. Mai 2015 alle Gäste in der Unternehmenszentrale in Norderstedt willkommen.

Erstmals stellte IB&T Geschäftsführer Dipl.-Ing. Harry Basedow die CAD-Software CARD/1 auf dem Geodätentag 1985, der heutigen Fachmesse INTERGEO, vor. In seiner Begrüßungsrede erinnerte er an die Anfänge und bedankte sich bei allen Kunden und Geschäftspartnern für ihre Treue und die gute Zusammenarbeit.

CARD/1 Supporter und Trainer Thomas Brockmann moderierte durch den Tag. Viele Interessierte hörten die Produktvorträge zu den Themen Dynamische Schleppkurve und 3D-Projektansicht. Das Partnerunternehmen aRES Datensysteme stellte die neuen Wasserwirtschaftsmodule pro vor: Kanalplanung, Kanalkataster, Sanierungs- und Leitungsplanung. Die Gäste erhielten einen Einblick in die kommende CARD/1 Version 9.0., die künftig in 64 Bit Technologie die Möglichkeiten aktueller Hardware und moderner Betriebssysteme voll ausnutzen wird. Und auch Bahnplaner kamen mit der Vorstellung der aktuellen Entwicklungen im Bahnbereich auf ihre Kosten. Anklang fand der Vortrag „CARD/1 und BIM“. IB&T setzt sich aktiv mit BIM auseinander und stellte vor Ort die aktuelle Nutzung von BIM-Methoden in ihren Softwarelösungen vor.

Die Software für Verkehrswegeplanung kommt in zahlreichen Projekten zum Einsatz, beispielsweise nutzten Ingenieure CARD/1 im Rahmen der Planungen des sogenannten Hamburger Deckels, und sie ist bei der Deutschen Bahn etabliert. Um die praktische Seite auf der Jubiläumsveranstaltung nicht zu kurz kommen zu lassen, gaben Referenten aus Ingenieurbüros Projekteinblicke. Andreas Schmidt-Böllert, Hanack und Partner, stellte den Bau der neuen U-Bahn-Linie U4 in Hamburg vor. Marcus Orlicek, Ingenieurbüro Dr. Sauermann-Orlicek-Rohen GmbH berichtete über die Vermessung von Fußballstadien und die dabei gewonnenen Erkenntnisse. Außerdem stellte Mario Schönherr, DEGES GmbH, ausgewählte Projekte der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH in Schleswig-Holstein und Hamburg vor, z.B. den Ausbau der A7 und die Rendsburger Hochbrücke.

Für Vermesser bietet CARD/1 u.a. die Möglichkeit, per UAVs aufgenommene Laserscannerdaten auszuwerten. IB&T kooperiert mit verschiedenen Dienstleistungsunternehmen. Torsten Kanand, AirRotorMedia GmbH und Prof. Albrecht Grimm, IGI Ingenieur-Gesellschaft für Interfaces mbH, führten Vermessungsfahrzeuge und Schwebeplattformen in der Photogrammetrie zur Erstellung von Punktwolken vor. Bestens geeignet dafür zeigte sich der Garten der IB&T Zentrale, der kurzerhand zur Kommunikationsplattform umfunktioniert wurde.

Zusätzlich standen über die bekannten Ansprechpartner hinaus nahezu alle IB&T-Mitarbeiter und Kollegen aus den Tochter- und Partnerunternehmen beratend zur Verfügung. An vier Servicestationen beantworteten Vertriebs- und Supportmitarbeiter Fragen zum Produkt live am System.

2015 bleibt das Jubiläumsjahr für die IB&T GmbH - es wird weitere Aktionen geben und auch die Messeteilnahme an der INTERGEO in Stuttgart im September wird im Zeichen des 30-jährigen CARD/1 Jubiläums stehen. Weitere Informationen. Zurück…  

 

10 ***  RESEAU wieder mit zeitgemässer Software - Alle Wasserversorgungen in einem GIS

Die Fachstelle RESEAU verwaltet im AWA die Gis-Daten der Wasserversorgungen flächendeckend über das Kantonsgebiet. Der Kanton Bern wird von rund 400 verschiedenen Versorgern mit Trink-, Brauch- und Löschwasser versorgt. Die Dokumentation der Netze liegt in deren Verantwortung und sie liefern jeweils nur eine Kopie ihrer Daten an das AWA. Die Datensätze werden importiert, geprüft und dann übernommen. Das RESEAU bildet zum einen das Inventar der Wasserversorgungsanlagen und für die Trinkwasserversorgungen in Notlagen (gemäss GSchG und VTN), zum anderen dient es als Grundlage und Übersicht für Planungen und die Beurteilung von Projekten im Bereich Trinkwasser und Löschschutz.

Um die Jahrtausendwende eingeführt, entsprach die Software nicht mehr dem Stand der Technik. Der Import der Daten war sehr zeitraubend und mit vielen manuellen Schritten auch fehleranfällig. Gerade bei grossen Datensätzen nahmen Import und Kontrolle viele Stunden in Anspruch. Die Projekte wurden über ein browserbasiertes Tool verwaltet, welches umständlich in der Bedienung war. Neue Datenbank- und Softwareversionen zwangen das AWA zudem zum Handeln, da die Funktionalität nur noch auf den alten Versionen gewährleistet war. Ende 2012 wurde dann konkret eine Ablösung der Software angestrebt und dieses Projekt gestartet.

Vorbereitungen/Konzept

Zu Beginn des Projektes wurde der ganze Workflow überarbeitet und vereinfacht. Bedingt durch Änderungen in der finanziellen Unterstützung der RESEAU-Projekte, personelle Wechsel und geänderte Anforderungen, konnten diverse Schritte weggelassen oder angepasst werden. Die Anforderungen an die neue Lösung (Import, Datenprüfung, Darstellungsmodell, Projektverwaltung, etc.) wurden detailliert festgelegt. Die wichtigsten Punkte:

Einfacher und schneller Import der Daten mit weitgehender Automatisierung

Qualitätskontrolle bei Import, einfache Möglichkeit für die inhaltliche Kontrolle

Einfache Projektverwaltung

Daten- und Darstellungsmodell werden übernommen

Kartenprodukte Wassernetzplan 1:5000 und Wasserversorgungskarte

Reports und grafische Darstellung des Erfassungstandes Schulung

Massgeschneidert aus Standardkomponenten

Die Umsetzung wurde in enger Zusammenarbeit mit Geocom Informatik AG und dem AWA erarbeitet. Das RESEAU-Datenmodell basiert auf dem SIA405-Modell und dem des SVGW und enthält einige AWA-spezifische Anpassungen und Ergänzungen. Es wurde in der GEONIS-Umgebung aufgebaut. Für die Import-Schnittstelle kamen FME und einige Python-Scripts zum Zug. Der Rest bestand aus Konfiguration und Erstellung von Legenden. In einem ersten Schritt werden die Daten aus dem Interlis-File in eine File Geodatabase importiert, wo sie geprüft werden. Wenn nötig, z.B. für kleinere Korrekturen, können sie hier auch bearbeitet werden. Als Erleichterung für die Datenlieferanten, werden die fehlerhaften Objekte aus den Prüf-Scripts neu in eine DXF-Datei ausgegeben und der Sichtungsbericht konnte vereinfacht und in seinem Umfang reduziert werden. Bei Bedarf können weitere Prüfungen konfiguriert werden. Die manuelle Datenprüfung reduziert sich so auf inhaltliche Tests und die Kontrolle von Topologie und Logik.

Sind die Daten in Ordnung, werden sie mit weiteren Python-Scripts in die Masterdatenbank (SDE) übertragen. Die Projektverwaltung wurde direkt in GEONIS integriert und kann bequem über das Menu aufgerufen werden. Sie stellte sich bei der Umsetzung als Knacknuss dar, da sie zwischen der Projekt- und der Masterdatenbank synchronisiert sein muss.

Der Erfassungsstand der Daten kann nun, mit einem neuen Tool, auf einfache Weise grafisch dargestellt werden bzw. als Liste exportiert werden. Dies hilft den Überblick zu behalten und die Nachführung zu planen. Hier gilt das Motto: So selten wie möglich, so häufig wie nötig.

Vom Prototyp zur definitiven Version

Eine ausgiebige Testphase auf einer Testinstallation brachte kleinere Mängel zum Vorschein und es konnten noch Verbesserungen vorgenommen werden, bevor die Daten definitiv migriert wurden. Der Produktionsunterbruch war somit minimal.

Beschleunigung und Qualitätsverbesserung

Mit der neu erarbeiteten Lösung wird ein hoher Automatisierungsgrad bei Import und teilweise auch bei der Kontrolle der Daten erreicht. Der Workflow konnte erheblich vereinfacht werden. Die Projektverwaltung ist nun einfach bedienbar und es konnten einige Fehlerquellen eliminiert werden. Die Vorgaben und Ziele des Projekts sind somit erfüllt. Seit Juni 2014 wird operativ mit der neuen Lösung gearbeitet und die erhoffte Zeitersparnis ist eingetreten. Dies sollte zu einer merklich schnelleren Abwicklung der Datenübernahme der einzelnen Wasserversorgungen führen. Eine erste grobe Datenanalyse ist nun innert weniger Minuten - eine detaillierte Prüfung je nach Grösse und Komplexität der Versorgung - innert ein paar Stunden möglich.

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11 *** Sieben Stunden Ruhe am Flughafen Frankfurt 

Bild: Disy_Lärmpause_1

Die hessische Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Lärmbelastung rund um den Frankfurter Flughafen zu reduzieren und möchte das geltende sechsstündige Nachtflugverbot durch die Einführung einer zusätzlichen Lärmpause ergänzen. Damit möchte man den betroffenen Anwohnern morgens und abends im Wechsel eine Stunde mehr Ruhe geben und die nächtliche Lärmpause auf sieben Stunden verlängern. Damit die Anwohner eine Chance auf einen ausreichenden und erholsamen Nachtschlaf haben, sollen im Wechsel von 22 bis 5 Uhr oder von 23 Uhr bis 6 Uhr in der Umgebung des Frankfurter Flughafens in keinem Schlafzimmer bei gekipptem Fenster mehr als sechs Schallereignisse von mehr als 58 Dezibel (dB(A)) außen auftreten. Dies entspricht innen etwa 43 dB(A) und erlaubt einem durchschnittlich empfindlichen Menschen ungestörtes Weiterschlafen.

Fünf Modelle für Probebetrieb

Von dieser zusätzlichen Lärmpause sollen einerseits möglichst viele Betroffene profitieren, andererseits darf dadurch nicht die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens gefährdet werden. Deshalb hat das hessische Verkehrsministerium zusammen mit der Deutschen Flugsicherung (DFS), dem Flughafenbetreiber Fraport und der Deutschen Lufthansa insgesamt 256 theoretisch denkbare Varianten für die unterschiedliche Nutzung der Start- und Landebahnen entwickelt und zunächst unter sicherheitstechnischen, wirtschaftlichen sowie betrieblichen Aspekten geprüft und bewertet. Fünf Modelle haben sich dabei für einen Probebetrieb als möglich erwiesen.

„Uns wurden diese fünf Modelle zur Prüfung vorgelegt, die wechselnde Nutzungen der Start- und Landebahnen in den Randstunden vorsahen und alle zunächst aus reinen Kapazitätsgründen realisierbar gewesen wären“, erklärt Günter Lanz, Geschäftsführer des Umwelt- und Nachbarschaftshauses in Kelsterbach (UNH). Diese vom Land Hessen geschaffene unabhängige Informationsstelle sammelt Fakten zum Flugverkehr, wertet sie aus und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung. „Unsere Aufgabe bestand darin, bei allen fünf Modellen gemeinsam mit weiteren Experten zu analysieren, wie viele Menschen bei den jeweils vorgeschlagenen Bahnnutzungen eine geringere Lärmbelastung und wie viele eine höhere erfahren und bei wie vielen sich keine Änderung ergibt. Der Weg dahin war nicht ganz einfach, aber wir haben ihn erfolgreich beschritten – auch dank der Unterstützung von Disy“, sagt Günter Lanz.

Datenbankbasierter Lösungsansatz von Disy

Dazu hat Disy – unter Einbeziehung der GIS- und Reportingsoftware Cadenza sowie der Datenbanktechnologie von Oracle Spatial – Gemeindegrenzen, soziodemographische Daten mit Ergebnissen der Fluglärmberechnungen auf Datenbankebene verschnitten und diese mit der Bevölkerungsdichte unterlegt. Diesen datenbankbasierten Lösungsansatz hat Disy schon in vielen Projekten erfolgreich angewendet. Und auch im Lärmpausenprojekt hat er sich bewährt, weil damit große Datenmengen in Verbindung mit komplexen Verschneidungsalgorithmen in kurzer Zeit effektiv verarbeitet werden konnten. „Dieser Ansatz in Verbindung mit der integrierten Auswertung von Sach- und Geodaten in Cadenza, war ein entscheidender Vorteil bei der Bewertung der fünf Varianten“, resümiert Günter Lanz. „Denn dadurch konnten die Daten nicht nur kartographisch aufbereitet und analysiert, sondern es konnte am Ende des Analyseprozesses auch mit einer Tabelle kommunenscharf bilanziert werden, wie viele Menschen je Modellvariante entlastet, belastet oder nicht betroffenen sind. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil war die grafische Ergebnisdarstellung mittels in Cadenza erzeugten Verschneidungskarten. Erst sie machen es vielfach möglich, tabellarische Ergebnisse optisch nachvollziehen und verstehen zu können.

Diese vom UNH und Disy durchgeführte Prüfung ergab, das Modell 4 die meisten Betroffenen entlastet. Deshalb wurde es zu Beginn des Sommerflugplanes Ende April für den einjährigen Probebetrieb eingeführt. Dieses Modell sieht vor, dass bei Westwind, der an drei von vier Tagen weht, während der Lärmpause einzelne Bahnen vermehrt, andere dafür gar nicht genutzt werden. Dadurch werden im Rhein-Main-Gebiet 105.000 Menschen entlastet und 65.000 Menschen belastet. „Das ist ein Nettogewinn von 40.000 Menschen, die nun nach den genannten Definitionen eine Lärmpause erhalten“, sagt Günter Lanz. „Mit Cadenza konnten wir das sehr genau analysieren und die Ergebnisse den Entscheidern anschaulich präsentieren. Das Ergebnis hat eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die verantwortlichen Stellen geliefert, die akzeptiert und zur Entscheidungsfindung genutzt wurde. Weitere Informationen

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12 *** Termine

Wöchentliches Webinar: Einführung in FME Desktop

Die FME-Experten Bengt Müller und Henning Birkenbeul stellen anschaulich die Komponenten der FME Desktop Technologie vor. Welche Formate werden unterstützt, was ist ein Transformer und wozu dient der Data Inspector? Diese und weitere Fragen werden anhand verschiedener Beispiele beantwortet. Die Teilnehmer können interaktiv über den Live-Chat Fragen stellen und sich an Umfragen beteiligen. Immer mittwochs 9:30 - 10:00 Uhr. Anmeldung unter: www.conterra.de/fme-webinar

Wo?-Kongress 2015 - 10./11.06.2015 - Wissenschaftspark Gelsenkirchen - Der aktuelle Flyer zum Download.

Trimble® Express hält 2015 in 14 deutschen Städten

Wer mit der neuesten Entwicklung Schritt halten will, muss immer auf dem neuesten Stand bleiben. Die beste Möglichkeit hierfür bietet der Trimble Express 2015. Er hält dieses Mal in 14 Städten Deutschlands. Gemäß dem Grundsatz, die richtige Lösung am richtigen Ort und zur richtigen Zeit bereitzustellen, lädt Trimble Kunden und Interessierte zu den kostenfreien Informationsveranstaltungen ein. Informative Fachvorträge geben einen Überblick über die neuesten Entwicklungen von Trimble und HHK. Die Teilnehmer dieser Veranstaltungsreihe haben zudem ausführlich Gelegenheit, die neuesten Trimble Instrumente auszuprobieren und Erfahrungen mit anderen Fachkollegen/innen auszutauschen. Weitere Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.trimble.com .

23.05.2015 I GIS und FM 2015 - FM-Tag Essen,  Haus der Technik - Hollestraße 1, www.gis-fm.de

21. Mai 2015 | 16:00 Uhr | Holcim-Auditorium (1. OG) Grußwort: Walter Pelka (Präsident der HafenCity Universität Hamburg) Dr. Peter Gimpel (L-3 ELAC Nautik, Kiel; DHyG), M.Sc. Thomas Thies (Hamburg Port Authority; DHyG) & M.Sc. Lars Schiller (Zindel AG, Hamburg; DHyG) - Von glücklichen Hydrographen Verleihung des DHyG Student Excellence Award – mit Vortrag des Preisträgers 18. Juni 2015 | 16:00 Uhr | Raum 3.103 (3. OG) Prof. Dr. Martin Tamke (Centre for Information Technology and Architecture, Royal Academy of Fine Arts, Copenhagen) Metrological Architecture – Scan, BIM and bespoke architecture - 2. Juli 2015 | 16:00 Uhr | Raum 3.103 (3. OG) Julius Tröger (Berliner Morgenpost) Mieten, Wahlen, Flugrouten: Interaktive Karten in Online-Medien. Weitere Informationen

03.06.2015 I Karten im Web im Nullkommanix – Infoveranstaltung I GIS-Station, Pädagogische Hochschule Heidelberg I

03.06.2015 I GIS und FM 2015, Hannover I www.gis-fm.de

09.06.2015 I GIS und FM 2015, Essen I www.gis-fm.de

10.06.2015 I Praxis CAFM 2015 I  Schloß Schwetzingen – Schloßplatz I www.praxis-cafm.de

10.06.2015 I Karten im Web im Nullkommanix – Infoveranstaltung I Pädagogische Hochschule Heidelberg I

17.06.2015 I GIS und FM 2015, Kiel I www.gis-fm.de

17.06.2015 I AED-SICAD Kundentag I  Hauptsitz der AED-SICAD in Bonn I www.aed-sicad.de

24.06.2015 I Aktuelle Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichtes Universität Innsbruck I HSB 6 der Universität Innsbruck I http://www.uibk.ac.at/vermessung/veranstaltung/vortraege.html

Deutscher Kongress für Geographie, 1.-6. Oktober 2015, Berlin - Unter dem Motto "Stadt Land Schaf(f)t – Land Schaf(f)t Stadt", findet der 59. Deutsche Kongress für Geographie (DKG) zum ersten Mal unter einem neuen Namen in der deutschsprachigen Geographiegemeinde am 1.-6. Oktober 2015 an der traditionsreichen Humboldt Universität zu Berlin statt. Weitere Informationen

Die Welt von Morgen schon heute erleben, das bietet Ihnen die INTERGEO, die weltweit größte Kommunikationsplattform für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement vom 15. – 17. September 2015 in Stuttgart.

GEOeventsfeed I GEOEvents I GEObranchen.de  Zurück… 

 

13 *** Neue Stellenangebote und Stellengesuche auf www.GEOjobs.de 

Mit diesem Service machen wir Sie auf www.GEOjobs.de, unsere größtes deutschsprachiges Stellenportal für Geoberufe im Internet aufmerksam. Das Angebot wechselt ständig. Hier lohnt sich der Besuch immer.

Neue Jobangebote:

! Geoinformatiker (m/w) - wesernetz Bremen GmbH - Eingestellt am 15.05.2015

! Diplom-Ingenieur/in FH bzw. Bachelor der Fachrichtung Geoinformatik oder Vermessungswesen - Kreis Mettmann

Vermessungs- und Katasteramt - Eingestellt am 07.05.2015

! IT-Projektmanager / Softwarearchitekten (m/w) und Softwareentwickler GIS / WebGIS (m/w) - Hansa Luftbild - Eingestellt am 07.05.2015

! APPLIKATIONSINGENIEUR (W/M) - HHK Datentechnik GmbH - Eingestellt am 06.05.2015

! Sales Consultant / Vertriebsmitarbeiter m/w - GeoData+ GmbH - Eingestellt am 06.05.2015

! Lehrkraft mit besonderen Aufgaben (LbA) - Fachhochschule Erfurt -  Eingestellt am 29.04.2015

! Kartograph/Kartographin - Deutscher Alpenverein e. V. - Eingestellt am 28.04.2015

! Vermessungsingenieur/in m/w - LGLN-Landesbetrieb- Landesvermessung und Geobasisinformtion - Eingestellt am 24.04.2015

! Leitung des Fachgebiets 232 „Festpunktfelder – Lage-, Höhen-, Schwerefestpunktfelder, Geodätisches Grundnetz (3 D)“ - LGLN-Landesbetrieb- Landesvermessung und Geobasisinformtion - Eingestellt am 23.04.2015

! Geoinformatiker/in - Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) – Eingestellt am 22.04.2015

! Geoinformatiker/in- Infrastruktur - Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Eingestellt am 22.04.2015

! GIS Anwendungsentwickler/-in m/w - RIWA - Professionelle Geoinformationsverarbeitung- Eingestellt am 22.04.2015

Bitte beachten Sie die zuletzt eingestellten neuen Stellenangebote

Impressum: Herausgeber: Christoph Harzer, Bernhard Harzer Verlag GmbH, Internet-Redaktion: Christoph Harzer, Bernhard Krebs

Ludwig-Marum-Str.37, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-94402-0, Fax 0721-94402-30, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, http://www.geobranchen.de, http://www.geojobs.de, http://www.gis-report.de, http://www.harzer.de. Geschäftsführer: Christoph Harzer.

Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Karlsruhe unter HRB 5389 USt.-IdNr.: DE 143 583 183

Organ:

•          Offizielles Online-Organ des DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V., Dortmund @ http://www.ddgi.de 

•          Offizielles Online-Organ von GDI-Sachsen GEODATEN-INFRASTRUKTUR SACHSEN e. V., Dresden @ http://www.gdi-sachsen.de

•          Offizielles Online-Organ von GEOkomm e. V. Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg, Berlin/Potsdam @ http://www.geokomm.de

•          Offizielle Online-Organ des GeoMV „Geoinformationswirtschaft Mecklenburg Vorpommern e. V. @ http://www.geomv.de

•          Offizielles Online-Organ von Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland e.V. (GiN), Osnabrück @ http://www.gin-online.de

•          Offizielles Online-Organ des Vereins InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ http://www.ingeoforum.de

•          Offizielles Online-Organ des Vereins Runder Tisch GIS e. V., München @ http://www.rundertischgis.de

Medienpartner:

•         INTERGEO Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement @ http://www.intergeo.de

•          DGfK Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V., Hannover @ http://www.dgfk.net

•          AGEO Österreichischer Dachverband für Geographische Information, Innsbruck @ http://www.ageo.at

•          SOGI Schweizerische Organisation für Geoinformation, Basel @ http://www.sogi.ch

Mitglied:

•          AIR Anwenderverband für integrierte Rauminformationen und Technologien e. V. @ www.air-verband.de

•          DDGI Deutscher Dachverband für Geoinformation @ www.ddgi.de

•          DGPF Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und  Geoinformation e. V. @ www.dgpf.de

•          InGeoForum Informations- und Kooperationsforum für Geodaten des ZGDV e. V., Darmstadt @ www.ingeoforum.de

•          Runder Tisch GIS e. V. @ www.rundertischgis.de

Erscheinungsweise unregelmäßig, etwa 14tägig.

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